Schnallt euch an! Denn wir nehmen euch mit „Per Anhalter durch den Cyberraum“. Im Podcast der Cyberagentur gehen wir auf die Reise zur Cybersicherheit der Zukunft. Jeden zweiten Donnerstag im Monat beleuchten wir spannende Themen und Projekte in der Cybersicherheitsforschung. Marcel Roth spricht dabei mit Expertinnen und Experten und stellt ihnen die wichtigen Fragen: Wie schützen wir Kritische Infrastrukturen? Ist unser Gehirn hackbar? Was können wir gegen Cybercrime tun?
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Kryptokalypse 6/10: Das Hafen-Experiment
22. Oktober 2026 | 18 Minuten
In der nächsten und mittlerweile sechsten Folge wird es praktisch: Nachdem wir zuletzt den Quantencomputer mit 100.000 Qubits kennengelernt haben, besucht Anaram nun Tammo, den CEO einer wichtigen Logistikfirma am Hamburger Hafen. Kann sie ihn davon überzeugen, dass Quantencomputer nicht nur Zukunftsmusik sind, sondern schon bald konkrete Probleme lösen könnten? Zwischen stockendem Lkw-Verkehr, großen Visionen und einer besonderen Tasse Espresso…
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Kryptokalypse 6/10: Das Hafen-Experiment
Kryptokalypse 6/10: Das Hafen-Experiment In der nächsten und mittlerweile sechsten Folge wird es praktisch: Nachdem wir zuletzt den Quantencomputer mit 100.000 Qubits kennengelernt haben, besucht Anaram nun Tammo, den CEO einer wichtigen Logistikfirma am Hamburger Hafen. Kann sie ihn davon überzeugen, dass Quantencomputer nicht nur Zukunftsmusik sind, sondern schon bald konkrete Probleme lösen könnten? Zwischen stockendem Lkw-Verkehr, großen Visionen und einer besonderen Tasse Espresso zeigt sich, ob Anarams Idee wirklich überzeugt. quantencomputer quantentechnologie hamburger hafen hafenlogistik logistik zukunftstechnologie 100.000 qubits digitalisierung quantencomputing kryptokalypse
Kryptokalypse 6/10: Das Hafen-Experiment
22. Oktober 2026 | 18 Minuten
In der nächsten und mittlerweile sechsten Folge wird es praktisch: Nachdem wir zuletzt den Quantencomputer mit 100.000 Qubits kennengelernt haben, besucht Anaram nun Tammo, den CEO einer wichtigen Logistikfirma am Hamburger Hafen. Kann sie ihn davon überzeugen, dass Quantencomputer nicht nur Zukunftsmusik sind, sondern schon bald konkrete Probleme lösen könnten? Zwischen stockendem Lkw-Verkehr, großen Visionen und einer besonderen Tasse Espresso zeigt sich, ob Anarams Idee wirklich überzeugt.
Shownotes
Das Rätsel um die 100.000 ist gelöst: Ein Quantencomputer mit 100.000 Qubits könnte die Welt neu berechnen. In der vergangenen Folge kam Alice der Maschine erstmals ganz nah. Nun will Anaram zeigen, was die Technologie in der Praxis leisten kann.
Im Gespräch stimmen Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger auf das neue Kapitel ein. Im anschließenden Hörbuchteil besucht Anaram den Logistik-CEO Tammo am Hamburger Hafen. Dort sorgen stockender Lkw-Verkehr und komplizierte Lieferketten täglich für neue Herausforderungen. Kann ein Quantencomputer dieses Chaos lösen – und Tammo von Anarams großer Idee überzeugen?
Folge 6 führt mitten hinein in die Logistik der Zukunft: zwischen Hafenbetrieb, großen Versprechen und einer ganz besonderen Tasse Espresso.
Mitwirkende
- Host: Marcel Roth https://www.cyberagentur.de/presse/cyberagentur-macht-zukunft-hoerbar/
- Autor: Jens Hüttenberger https://www.cyberagentur.de/presse/wenn-der-bund-fiktion-schreibt-um-fakten-zu-erklaeren/
- Sprecherin: Lydia Herms
Weiterführende Links
- Alle Folgen von „Per Anhalter durch den Cyberraum https://podcast.cyberagentur.de/
- Folge 5: Die besondere Begegnung https://cyberraum-podcast.podigee.io/29-quantencomputer-qubits-h-rbuch-folge-5
- Mehr über den Near-Future-Roman „Kryptokalypse“ https://www.cyberagentur.de/presse/wenn-der-bund-fiktion-schreibt-um-fakten-zu-erklaeren/
- Kontakt: podcast@cyberagentur.de
Kapitel
Quantenphysik, Gedankenexperimente und das Buch, das es (noch) nicht gibt
Quantencomputer: Fortschritte, Faszination und technische Herausforderungen
Science-Fiction trifft Realität: Quantencomputer im Jahr 2030
Praktische Anwendung: Wie Quantencomputer die Hafenlogistik revolutionieren könnten
Von Versprechen zu Lösungen: Die Entwicklung und Nutzbarkeit von Qubits
Quantencomputing als Dienstleistung und Ausblick auf die nächste Folge
Transkript
Der Podcast der Cyberagentur.
Per Anhalter durch den Cyberraum
Forschung für übermorgen Null ist gleich eins an, ist gleich aus oben ist gleich unten hinten ist gleich vorne und alles hängt irgendwie zusammen.
die Katze ist tot und lebendig.
es gibt kein Buch oder das gibt doch ein Buch.
Das geht hier nur bei unserem podcast.
Es geht um Quantenphysik.
Quantenphysik übersetzt in ein Gedankenexperiment, glaube ich jedenfalls.
Denn um die Sache mit Quanten zu verstehen dafür braucht sicher Jahre.
Hi Jens!
Hallo Marcel!
Jens Hüttenberger schreibt an einem Buch und das Buch gibt es sozusagen in deinem Kopf und den Auszügen hier.
aber es gibt eben auch noch nicht weil's noch nicht gedruckt ist.
Ist gar kein Buch, ist typisch Quanten eigentlich?
Eigentlich genau.
also erst indem wir entscheiden es druckend zu lassen wird sein Buch.
Und du bist ja zu hundert Prozent sicher dass du das mit diesen Quanten alles verstanden hast.
mittlerweile
Ich bin so hundertprozent sicher, dass ich es nicht verstanden habe.
Du schreibst am Science-Wikt-Normaren für die Cyber-Kentur spielte im Jahre two-thousandneun-dreißig und darin gehen wir davon aus oder du das ist einen Quantencomputer mit einhunderttausend Q-Bits gibt?
Dieser Durchbruch bei Quanten-Computern wird ja immer mal wieder verkündigt.
Wie sicher bist du denn, dass es tatsächlich bis zwanzig neunundals klappt?
Also ich bin noch optimistisch.
Man weiß es wirklich nicht genau, aber in den letzten Jahren gab's doch schon einige deutliche Fortschritte und
gibt was im ganzen Bereich das sich jetzt nach der Recherche und dem ganzen Gesprächen die du fürst nachdenken schreiben unsicherer macht oder sicherer
macht?
Ob es die Quantencomputer gibt oder nicht.
Also was mich unsicherer macht, ist wirklich die Technologie, die dahinter steckt, die wirklich dermaßen kompliziert ist.
Das habe ich mir mal über Stunden erklären lassen und man… Es ist komplizierter.
also für mich ist das ein größeres Wunder als was in Harry Potter Roman passiert.
Dass Leute sich das ausdenken können dass sowas funktionieren könnte überhaupt.
Faszinosum.
Also weil es Theorie ist.
und dann aber man muss uns praktisch bauen?
Ja, und wir reden von Sachen die im Subnanobereich sich bewegen und dass man da Felder erzeugen kann in dem einzelne Quanten oder Ionen gefangen werden und diese Ionen kann man auch noch bewegen ob sie unterhalb wie so Magnet- und Tischplatte und die kann man dann halt mit einem Leser ansteuern und in eine Richtung oder in die andere drehen lassen.
das finde ich so dermaßen Unvorstellbar.
Also wirklich ist es einfach unvorstellba, dass man das… Ich denke, das kann nicht funktionieren aber da sind glücklicherweise Leute am Werk die erheblich mehr Ahnung haben und erhebtlich intelligenter sind als ich Und die sind überzeugt, dass sie's schaffen und deswegen glaube ich diesen Menschen mal
Dann schließe Sie mich an Was bei mir aus der letzten Folge mit dem Ausschnitt aus deinem Buch noch so ein bisschen nachschwingen.
Da beschreibst du wie sich Remote auf so einen Quantenkomputer zugreifen lässt.
nebenbei beschreibst du so einen bewaffnenden Romater und eine Ausweisapp, ja.
Wir zwei treffen uns, zwanzig, neun, dreißig nochmal wieder und schauen was es dann wirklich gibt oder vielleicht sogar schon eher, ja?
Und übrigens das muss dir noch mal grundsätzlich auf den Weg gehen!
Du hast noch… wir sind jetzt in Folge sechs, noch vier folgen.
Zeit, dir wirklich diese EINE Frage auszudenken die du einem Quantencomputer stellen würdest wenn er nur einmal antworten könnte.
Das passt ja gut zu sagen unseren Podcast-Kanal per anderthalb durch den Cyberroom.
aber wir sind ja natürlich eigentlich wegen wegen Lydia hier, wegen dem nächsten Ausschnitt.
Was kommt denn jetzt?
Jetzt kommt ein Ausschnitt wo mal die praktische Anwendung eines Konnencomputers thematisiert wird.
Genau also weil wir sind ja bis jetzt noch relativ viel im theoretischen Bereich und dieser Konnen Computer bietet einfach auch Chancen und es geht halt nicht nur um die Risiken in den Buch sondern auch um die Chancsen und in dem neuen Ausschnitt werden wir einfach mal eine Chance hören.
Na dann bitte!
Bühne frei für Lydias.
Tamo legte sein Smartphone zur Seite, als anerahm den Konferenzraum der Gesellschaft betrat.
Der CEO, der alleine an einem großen Konferenztisch aus Holz saß, nickte ihr zu und deutete mit einer Geste an – sie solle sich setzen!
Tamo ging sicherlich auf die Siebzig zu, vielleicht hat er sie bereits überschritten, sah dabei aber wie ein Best-Ager-Model aus das jederzeit Werbung für Vitaminpillen oder Kreuzfahrtreisen machen könnte….
Er trug eine Becher Chino, braune Tonschuhe und ein mintgrünes Polohemd dessen bunt sich sanft um seine muskulösen Arme spannte.
Einzig seine goldene Smartwatch – Eine sündhaft teure Sonderanfertigung die mehr Vitalwerte messen konnte als manches Krankenhaus ließ auf eine gewisse Exzentrik schließen, die ihm allgemein nachgesagt wurde.
Heute allein?
fragte Anna Rahm.
nach der Begrüßung in den Raum blickend Tamo sah die Enttäuschung in ihrem Gesicht Erst einmal.
Nachher kommt Rebecca hinzu.
Bevor ich die ganze Bande von der Arbeit abhalte, wollte ich mir ein Bild machen.
Anna Rahm setzte sich auf einen Freischwinger aus konjakfarbenem Leder.
Sie hatte einige Handouts in ihrer Schultertasche, ließ sie aber stecken.
Auf digitale Präsentationen verzichtete sie seit Jahren Was ich nicht in fünf Sätzen klar sagen liess, hatte keine Wirkung bei Männern wie Tamo.
Details waren etwas für das Fußvolk.
ihn interessierten Visionen.
Kaffee?
fragte er.
Gerne!
Der CEO stand auf und ging zu einer Siebträgermaschine, die prominent an der Stirnwand platziert war.
Das Gerät hatte mit Sicherheit das halbe Jahresgehalt eines Hafenmitarbeiters gekostet, dachte Anna Rahm.
Tamo liebte es den Kaffe als Zeichen höchster Kultiviertheit selbst aufzusetzen, als ob es eine starke Persönlichkeit bräuchte um einen ebenso starken Kaffezut zuzubereiten.
Excelser, sagte er als er vorsichtig das Kaffeepulver in das Sieb drückte.
Direkt aus dem Chat, vierzehn Monate gereift.
Anna-Ram nickte anerkennend obwohl sie keine Ahnung hatte was das bedeutete.
Tamo stellte die Maschine an und momelte mehr zu sich als zu ihr.
Jetzt kommt der spannende Moment in dem die Kuh das Wasser lässt.
Langsam tröpfelte der Kaffee in zwei kleine Espresso tassen.
Er beobachtete den Vorgang konzentriert, als würde flüssiges Gold in die Bronze-Gussform eines Goldschmiedes tropfen.
Während der Kaffee lief, sprach Anna-Ram ihn nicht an.
Smalltalk war ihm so, fenn er ihn nicht selbst begann.
ein Graus – nur für Treffen mit Politikern gut!
Sollte er in Plaudereien verfallen?
Das war Anna-ram klar, war ihre Mission hier beendet.
Er stellte die Tasse vorher ab und setzte sich ihr gegenüber.
Quantencomputer, sagte er.
Dann leg mal los!
Genau, Quanten-Computer… Es ist soweit.
Sie griff die Espresso Tasse und nippte am Kaffee.
Der Espresse schmeckte herbundbrauchig wie eine Zigarre.
Ein abscheulicher Geschmack, wie sie fand.
Sie nickte anerkennend Und stellte die Tasse ab.
Wir können loslegen.
Tamo richtete sich auf und sagte Ich höre ich will dich nicht mit Zahlen langweilen.
Deshalb erzähle ich dir eine kleine Geschichte, die ich gerade erlebt habe.
Wie immer fahre ich vor meinem Besuch zum Hafen.
Es gibt nichts befriedigerendes als Containern bei der Arbeit zuzusehen.
Du kennst das!
Es ist Ballett für mich.
Ballett lebt von den fließenden Bewegungen.
Jede Bewegung hat eine Aussage – einen Zweck.
Ballet?
Das ist vielen Menschen nicht klar.
Ist Kommunikation ohne Sprache So wie das Entladen und Beladen von Schiffen?
Es ist Kommunikation in ihrer schönsten und dreinsten Form, denn Balletttänzerinnen und Tänzer müssen jede Bewegung kommunizieren.
Und das ist für den Hafen entscheidend – Sie müssen auf Ressourcen achten!
Anna-Ram, die Tamos verbrieften Kultursinn ansprechen wollte — seit Jahren finanzierte er die Hamburger Kunsthalle und Opa — merkte wie er unruhig wurde.
Innerhalb weniger Sekunden hatte er zweimal zur Espresso-Tasse gegriffen.
Ich komme zum Punkt.
Vorhin ging ich über den Waltershof Dam.
Mindestens zwanzig LKWs stauten sich an der Ampel, ich tippe mal zwei Convoys kreuzten sich zufälligerweise!
Keine Bewegung?
Keine Harmonie –
Stillstand.
Deine Controller können dir sicher ausrechnen was so ein Stillstand kostet.
Der Quantencomputer beendet den Stillstand und nicht nur den….
Der CEO richtete sich auf Seine Körperhaltung signalisierte dass er nun reden werde.
Er nahm einen Schluck Kaffee und schaute sie mit einem Blick an, den Sie schwer deuten konnte.
Interesse?
Zweifel?
Ärger!
Wann habe ich zum ersten Mal das Versprechen gehört, Das Quantencomputer die Logistik revolutionieren?
Muss so um das Jahr-Zw.
zw.
gewesen sein.
vor zwanzig Jahren etwa Und dann immer wieder im Fünfjahrestakt Werden Quantencomputer nach einem chinesischen Fünfjahresplan entwickelt?
Du legst also im Rhythmus.
Sage mir mit einem Satz, warum es diesmal anders ist.
Hunderttausend!
Na gut, das ist mehr eine Zahl als ein Satz.
Anaram lächelte ihn an.
Hundertausend was?
Cubits Rechenbausteine?
Es war sinnlos, Tamo mit den möglichen Rechenoperationen überzeugt zu wollen.
Genauso gut könnte sie versuchen, ihren Sohn mit einer Bachfuge für Musik begeistern zu wollen.
Sie probierte einen anderen Weg.
Gehe ich recht in der Annahme?
Als vor zwanzig Jahren die ersten Unternehmensberatungen hier aufschlugen, haben sie der versucht, Achtzig Cubits als das Ei des Kolumbus zu verkaufen!
Der Handlungsreisende könnte jetzt bequem durch die Welt reisen und abends noch bei seiner Frau und seinen Kindern schlafen.
Zehn Jahre später haben sie dir wahrscheinlich erzählt – Jetzt aber!
Wir haben eintausend Cubits.
Das ist der Durchbruch!
Dabei haben sie dir geflissentlich verschwegen, dass von den ein- tausend nur einhundert nutzbar waren.
Der Rest war unnützer.
beifang Vor fünf Jahren wurden dir wahrscheinlich Diamant-Quantencomputer als der neueste heiße Scheiß verkauft mit dem alle Probleme gelöst sind.
Diamant klingt ja schon nach wertvoll.
Wieder war die Anwendung bestenfalls Spielerei.
Tamo lechelte Klingt fast, als wärst du dabei gewesen", sagte er.
Sein Lächeln war selten und auch dieses beendete er präzise.
Habe ich dir je eine Versprechung gemacht?
Ich habe mit deinem Team immer an konkreten Lösungen gearbeitet – und sie haben immer funktioniert!
Schicke Präsentationen überlasse ich den Anzugträgern.
In diesen Moment kam Rebecca herein.
Sie war Mitte Fünfzig, Tamos Assistenten seit dreißig Jahren.
Anna-Ram wusste, dass sie die einzige Person war der der CEO bedingungslos vertraute.
Mehr als seine ersten, zweiten und dritten Ehefrau Wahrscheinlich, so munkelte man in den Fluren weil sie seine Annäherungsversuche in jungen Jahren entschieden zurück gewesen hatte.
Charme verfügen sich bei ihr ebenso wenig wie Geld oder Hartnäckigkeit.
Er hatte es, so hieß es mit allem probiert.
Sie grüßte Anna-ram kurz entschuldigte sich für die Verspätung und setzte sich an das andere Ende des Tisches, als sei sie stille Beobachterin.
Eine Rolle die sie über die Jahre verinnerlicht hatte.
Anara meint, Quantencomputer sei in endlich einen Satz bereit.
Was meinst du dazu, Rebecca?
Das kann ich nicht beurteilen!
antwortete sie knapp.
Ich will deine Meinung wissen, hackte er nach.
Ich habe dazu keine Meinung – das ist Physik Und von der hab' ich keine Ahnung.
Der CEO drehte sich wieder zu einer Rahmen.
Nun gut, du meinst die neuen Quantencomputer könnten die Staus auflösen?
Wie soll das gehen?
Im Augenblick schalten wir die Ampeln noch immer in Reihe.
Einige Ampel sind mit Kameras ausgestattet.
Sie beobachten die Verkehrsflüsse und reagieren bei Bedarf.
Das hat einiges bewirkt.
Was wir aber nicht können ist dass die Ampeln auf dem gesamten Hafengelände miteinander kommunizieren und sich abstimmen.
Es sind einfach zu viele Ampeln.
Es gäbe eine Kakophonie.
Tausende schreiende Grundschulkinder sind dagegen nichts, sage ich dir als Mutter eines Grundschülers.
Wie du weißt handelt es sich bei den Ampelen um das handlungsreisenden Problem!
Du hast so viele Optionen für klassische Rechner.
Doch nicht für den hunderttausend Q-Bit starken Quantencomputer… Die Maschine rechnet uns in Sekunden schneller aus, wie alle Ampeln am besten geschaltet werden sollten.
Damit auch an der vierten, fünften oder zehnten Ampel ein optimaler Verkehrsfluss herrscht!
Der Rechner ermöglicht uns das Leitsystem von dem wir immer geträumt haben.
Tamo Schweg was Anaram als gutes Zeichen wertete mit seiner rechten Handstricher über die Tischplatte Als suche er etwas auf der glatten Holzoberfläche.
Anaram erinnerte diese Gesternsklavier spielen.
Zur Bestätigung tippte er mit den Fingern sanft auf den Tisch.
Er blickt aus dem Fenster, dann zur Rebecca die ihm fast unmerklich zunickte und schließlich zu Anna Ramm.
Endlich fragte er, wie willst du es angehen?
Da hat's also jemand überzeugt von einer Anwendung.
Ja
da hat sie genau den Tham überzeugt.
Sag mal glaubst du das so ist wie heutzutage mit der KI dass alle Unternehmer plötzlich sagen ja wohl wir brauchen sowas.
Also ich kann mir vorstellen, dass das in bestimmten Bereichen der Fall sein wird, dass irgendwann die Quantcomputer ganz allgemein zum Einsatz kommen.
Ich bin gerade eben noch beim Hören über dieses Nutzbar gestolpert.
Wie viele von den Kubits tatsächlich nutzbar sind?
Kannst du da noch was zu sagen?
Ja
also es gibt physikalische und logische Kubits.
Das hat etwas mit dem Fangen dieser Kubit zu tun.
In der letzten Folge gehört, dass man sie halt versucht… zu fangen in Gittern.
oder es gibt auch andere Methoden, die man versucht zu fängen.
Wenn man sie gefangen hat muss man sie auch noch programmieren können und das ist nicht so einfach.
Man kann mehr fangen als man programmieren kann
Und dann gehen so lange welche verloren.
Das Problem ist, dass die immer nur sehr kurz überhaupt da sind.
an einer Stelle also man kann sie jetzt nicht so fangen und dann sind die da jetzt mal für zwei Stunden lang irgendwie hinter Schloss und Riegel sondern für manchmal nur wenige Millisekunden.
und in der Zeit muss man die halt programmieren und das ist eine der größten Herausforderungen im Augenblick Entwickler von Quantencomputern haben.
Das heißt eine Zahl die da drauf steht ist immer nur tatsächlich eine Maximalzahl.
nicht so wenn man sagt jetzt, dass sie irgendwas wie man es jetzt bei herkömmlichen Computern hat?
Genau.
also ja das kann man nicht ganz ein zu einem zu vergleich mit Bits bei normalen Computern.
Und jetzt sagen wir mal der Tamo würde jetzt sagen jawohl ich buche mir so einen Quantenkomputer.
Eher nicht!
Also er ist sozusagen das CEO der Hafengesellschaft und Die Anaram würde auf dem Quantencomputer, den wir in der letzten Folge kennengelernt haben, dann das Programm ausrechnen lassen und es im Hafen zum Einsatz kommt.
Also genau!
Der würde eine Rechendienstleistung buchen?
Die Anaram bucht die Rechendedienstleistungen für ihn so.
Ist wiederum ein bisschen ähnlich wie KI heutzutage?
Unternehmer buchen Rechenleistungen bei Firmen und machen sich da abhängig.
Ja, aber man geht davon aus dass das in Zukunft die Anwendung sein wird.
Weil es wird nicht so sein, dass jeder ein Quantcomputer in seinem Vorzimmer stehen hat, auch in fünfzehn Jahren definitiv nicht, aber wahrscheinlich auch später nicht, sondern das wird immer als eine Serviceleistung betrachtet werden und man muss halt diesen Quantcomputer slots buchen und dann ihn nutzen können.
Ein neuer Dienstleistungsberuf.
Es ist eigentlich ein Dienstleistungsberuf, ja Computer as a Service oder so könnte man das nennen.
Sag mal du hast in einer der ersten Fragen auch noch gesagt taucht noch einen Robert auf?
Ist jetzt noch nicht aufgetaucht.
genau also das ist ja stimmt vielleicht der Tauch noch auf.
Ich würde
eine Empfehlung für die nächste Folge dann geben.
Die ist nämlich am sechsten, zwanzigsten November kurz vom ersten Advent.
Kannst du uns sozusagen ein kleines Adventsgeschenk machen?
Die nächste reguläre Folge von Beannert durch den Cyberraum gibt es schon in zwei Wochen.
Jens, danke fürs hier sein!
Danke
und jetzt die Quanten wieder vom Tisch runternehmen, Bits einsetzen und weiterschreiben.
Fragen wie immer an podcasterzeiberagentur.de und wo ihr Sternchen und Herzen vergeben könnt wisst ihr auch.
Dankeschön.

Live-Podcast: „Science under Threat!“
Live-Podcast: „Science under Threat!“ Wir sind zu Gast beim Informatik-Festival der Gesellschaft für Informatik an der TU Dresden. Marcel spricht mit Nils Droste vom Bundesforschungsministerium, Sakine Weikert vom DAAD und Christian Hummert von der Cyberagentur darüber, warum Unis und Wissenschaftseinrichtungen ihre Forschungsergebnisse besser schützen sollten und wie das ginge. Außerdem berichten zwei Wissenschaftler, was Forschungssicherheit in ihrem Alltag heißt. forschungssicherheit live-folge wissenschaft
Live-Podcast: „Science under Threat!“
8. Oktober 2026 | 44 Minuten
Wir sind zu Gast beim Informatik-Festival der Gesellschaft für Informatik an der TU Dresden. Marcel spricht mit Nils Droste vom Bundesforschungsministerium, Sakine Weikert vom DAAD und Christian Hummert von der Cyberagentur darüber, warum Unis und Wissenschaftseinrichtungen ihre Forschungsergebnisse besser schützen sollten und wie das ginge. Außerdem berichten zwei Wissenschaftler, was Forschungssicherheit in ihrem Alltag heißt.
Shownotes
Zu Gast sind
- Nils Droste leitet im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt das Referat „Forschungssicherheit, Investitionsprüfung“.
- Sakine Weikert leitet das DAAD-Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperationen (KIWi). –Christian Hummert ist Forschungsdirektor der Cyberagentur.
- Es sprechen auch Martina Zimmermann, TU Dresden und Fraunhofer und Marc-Oliver Pahl von der IMT Atlantique
Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge Verfassungsschutzbericht – auch mit Bezug zu Wissenschaftssicherheit und China (ab Seite 393) Das Handelsblatt und Saarländischer Rundfunk berichten über Vorwürfe gegen das Cispa Helmholtz-Zentrum in Saarbrücken.
Tagesschau.de berichtet, dass Hunderte Visaanträge aus China aus Sorge vor Wissenschaftsspionage abgelehnt wurden.
Papier der DFG und Leopoldina](https://www.sicherheitsrelevante-forschung.org/publikation-wissenschaftsfreiheit2022/)) von 2022 mit der Empfehlung, jede Forschungseinrichtung braucht eine „Kommission für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung“ einzuführen.
Der Rat der Europäischen Union von 2024: Internationale Zusammenarbeit mit Partnern in Nicht-EU-Ländern sollte offen und sicher sein und zwar „so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig“.
Ein Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und bietet seit 2023 Maßnahmen zum Wissenschafts- und Kooperationsschutz an.
Der Wissenschaftsrat empfiehlt 2025 eine Nationale Plattform für Forschungssicherheit einzurichten
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat 2025 ein Eckpunktepapier zur Forschungssicherheit veröffentlicht.
Das Eckpunktepapier des Bundesforschungsministerium mit dem Zeitplan zur Nationalen Plattform für Forschungsicherheit.
Die Bundestagsanhörung zur Forschungssicherheit mit der Stellungnahme der Cyberagentur.
Die FAQs zur Forschungssicherheit, die die Cyberagentur mit dem U15-Verbund von 15 deutschen Unis und dem VDI geschrieben hat.
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen mit ihrer Stellungnahme nach der Wahl in Sachsen-Anhalt.
Das Büro für Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag hat ein Dossier „Cybersicherheit im Forschungsprozess“ (PDF) veröffentlicht.
Kapitel
Unsere Gäste in dieser Folge beim Informatikfestival der Gesellschaft für Informatik an der TU Dresden: Nils Droste (BMFTR), Sakine Weikert (DAAD) und Christian Hummert (Cyberagentur).
Wo die Wissenschaft gerade in Gefahr ist.
Welche Angriffsmöglichkeiten auf Wissenschaft und Forschung gibt es?
Seit Jahren gibt es Papiere und Eckpunkte, um Forschungssicherheit zu verbessern – dabei ist Wissen schon immer Macht.
Welche Expertise der DAAD bei Forschungssicherheit hat.
Gibt es genug Awareness für Sicherheit von Forschung und Wissenschaft?
Wie viel wissen wir über IT-Sicherheitsvorfälle an Hochschulen und Universitäten in Deutschland?
Marc Oliver Pahl, Professor für Cybersecurity am IMT Atlantique: Wie Sicherheit von Forschung in Frankreich funktioniert.
Martina Zimmermann, TU Dresden und Fraunhofer-Institut, Werkstoffexpertin: Wie sie Sicherheit im Forschungs- und Uni-Umfeld erlebt und wie abhängig sie von Daten ist.
Christian Hummert: Wie es Stanford macht.
Was Sakine Weikert vom DAAD zur Zusammenarbeit mit China empfiehlt.
Was der Bund für mehr Forschungssicherheit macht.
Wie geht wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China?
Wie bleiben Wissenschaft und Forschung auch in Deutschland resilient, wenn politische Einflussnahme zum Beispiel in Sachsen-Anhalt droht?
Transkript
In meine Wohnung in Halle ist eingebrochen worden und das Gelb lag noch auf dem Tisch.
Transferiert heißt eigentlich abziehen?
Ja, manche sagen klauen…
Ich bin Anfang den DAD nach Shanghai gegangen.
Man
muss sich so ein bisschen von dem Bild lösen.
Da kommt irgendwie so'n James Bond.
Wir kommen
trotzdem zueinander!
Toll
Bis in die späte Nacht müssen da welche zusammensitzen können und heiß diskutieren über irgendwelche Forschungsthemen.
Nö, das ist aber eine Verschlusssache.
ja Und dann ist es
doof.
Hoppala Ist ja wirklich so.
So eine Universität muss lebendig
sein!
Genau, jetzt um fünf Minuten geht's los…
Zeitenwende?
So hat das mal ein Bundeskanzler gesagt.
und diese Zeitenwende die kommt wohl gerade auch in Wissenschaftsbereich an.
Science Under Thread, wie sieht resiliente Forschung aus?
So haben wir unsere Folge in diesem Monat überschrieben und wir sind zu Gast an der TU Dresden beim Informatik Festival ausgerichtet von der Gesellschaft für Informatika.
Wir sitzen auf einer kleinen Bühne vor uns ein großer Hörsaal.
Danke dass wir hier sein dürfen!
Und wer ist dieses Vier da?
es zum einen Nils Droster aus dem Bundesministerium für Forschung Technologin Traumfahrt.
dort leidet er.
das Referat Forschungs-Sicherheit Investitionsprüfungen.
Hallo Herr Droster Grüß Sie Und ja doch, bis zum Jahr zwanzig waren sie in der Leitungsabteilung im damaligen Bundesforschungsministerium.
Sie haben Politikwissenschaft studiert in Mannheim und lange im Kommunikationsbereich gearbeitet.
Danke sozusagen für den Weg nach Dresden hier.
Daneben ist Sakine Weikerts.
Hallo Frau Weikartz!
Schönen guten Tag!
Sie arbeiten beim Deutschen Akademischen Austauschdienst und vertreten den DAAD national- und internationalen Fragen der Forschungssicherheit.
Und am Andem auch ein Beispiel von der China Kooperation?
Da sind Sie dabei.
Und seit Jahrzehnt zwanzig sind sie beim DRD gesamtverantwortlich für die Themen Risiko und Sicherheit, rechtliche Rahmenbedingungen Science Diplomacy Forschung Innovation Transfer und sie leiten auch da das Verbundprojekt Wissen für Wissenschaftskooperationen Forschungsbasiert- und Handlungsleitende China Kompetenz für deutsche Wissenschaftsorganisationen.
Und Sie haben auch eine ganze Zeit lang in China gelebt?
Ja!
Ganz neben mir ist der Christian Hummert.
Er ist Forschungsdirektor der Cyber Agentur Für den wir diesen Podcast hier machen.
Christian grüß dich.
Du bist ja zum ersten Mal in diesem Meer im Podcast.
Stimmt es?
Ja, ich glaube schon!
Cool!
Ich habe nachgezählt und hab dich ein bisschen vermisst.
Folge eins, Folge acht, Folge fünfzehn warst du schon mal zu Gast.
Und du hast Informatik und Philosophie studiert, hast in Bioinformatik promoviert, bist Professor für IT-Sicherheit, Digitale Forensic an der Hochschule mit Weider… …und du lernst auch an der Ludwig Maximilians Universität in München.
Alles richtig was du sagst.
Ich bin Marcel Roth, ich bin Journalist und host dieses kleinen wunderschönen Podcast zur Cyber-Sicherheitsforschung bei dem wir immer wieder feststellen tatsächlich wie umfassend und groß dieser Cyberraum ist.
Also Science under threat!
Wie sieht resiliente Forschung aus?
Einfach mal in die Runde geworfen wer zuerst antwortet, antworten zuerst.
Science Under Threat!
Wo ist denn da jetzt nach Ihrer deiner eurer Meinung die Wissenschaft in Gefahr?
Und warum?
an welcher Stelle erleben wird das gerade?
Herr Drostenik schon ja
Ja, Sie haben ja das Thema Zeitenwende gerade angesprochen.
Der Begriff wird ja zuletzt nicht mehr so häufig verwendet aber ich will schon gerne daran anknüpfen.
natürlich der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat natürlich auch was mit Wissenschaft und Forschung gemacht.
es war dann relativ schnell klar dass auch die Kooperationen mit Russland und auch mit Belarus eingefroren werden sollen ist glaube ich auch gut und wichtig und macht sehr exemplarisch deutlich sozusagen jetzt auch politisch sind.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist das eine, aber es gibt natürlich auch Dinge, die vielleicht nicht so sichtbar sind.
wenn man jetzt eben beispielsweise auf China schaut da reicht ja ein Blick in den aktuellen Verfassungsschutzbericht um sehr klares Gefühl dafür zu haben wie systematisch China-Wissen Knowhow Technologien transferiert und wir haben eben
Transferiert heißt eigentlich abziehen.
Abzieht, ja manche sagen klauen.
also die neue Qualität ist das Forschung und Wissenschaft nicht mehr an der Seite stehen oder eine eigene Rolle haben sondern dass sie aus unserer Sicht integriert sind und deswegen all diese Dinge auch einen unmittelbaren Effekt auf Forschungen und Wissenschaft haben.
Wie erleben Sie das, Frau Weikert?
Bei Science Under Threat, also Wissenschaft in Gefahr möchte ich doch den Blick noch einmal weiten.
Wir haben das was schon angesprochen wurde, also ungewollte Einflussnahme aus ländischer Mächte mit verschiedenen Risikodimensionen.
Zweitens müssen wir uns aber auch bewusst machen dass ein Pauschal verdacht gegenüber der Wissenschaft oder auch eine unzureichende Klärung, was ist ganz genau gemeint mit Wissens- oder Forschungssicherheit.
Das kann natürlich auch dazu führen die Wissenschaft und den ihr in Herenten und essentiellen internationalen Austausch Unterdruck zu setzen und damit zu schwächen.
Haben wir das gerade gehört von Herrn Drosnö?
Das ist so eine allgemeine Diskussion, die sind diesen Vorwurf, den es gerade… Ich
assoziere gerade was ich mit Wissenschaft im Gefahr verbinde – das sind verschiedene Dimensionen!
Und die dritte ist natürlich dass wir uns in vielen Gesellschaften aktuell auch einer gewissen Wissenschaftskepsis bis Feindlichkeit ausgesetzt sehen und Entscheidungen auf kontrafaktischer Basis getroffen werden und auch dies natürlich die Wissenschaftsfreiheit blockieren kann.
Christian, zwei Sätze von dir und dann würde ich versuchen, dass wir einmal sammeln.
Was sind denn so klassische Angriffswektoren?
Man kann ja alles Mögliche sich ausdenken.
Ich glaube die Zeit hat sich einfach ein bisschen geändert.
also als ich vor fünf Jahren anfing bei der Cyberagentur und ich meine wir finanzieren halt Sicherheitsforschung was eine andere Frage ist als Forschungssicherheit also die Forschung an sicherheitsrelevanten Themen und viele Universitäten und Hochschulen hatten daran eigentlich gar kein Interesse.
Man hat uns gesagt, das Geld kommt vom BMVG.
Wir haben eine Zivilklausel und Friedensklauseln.
Wir möchten solche Forschung an der Uni eigentlich gar nicht.
Die gleichen Unis, die vor fünf Jahren da waren und das nicht wollten, kommen jetzt zu uns und sagen, wir würden gerne was machen im Bereich der Sicherheitsforschung.
Können Sie uns beraten?
Wie können wir das machen?
Da gibt es verschiedene Gründe.
Der eine Grund ist wahrscheinlich Geld, weil viele Leute glauben, es gibt sehr viel Geld für.
Sicherheitsforschung und militärische Forschung und Dual-Use-Forschung.
Und der andere Grund ist aber auch tatsächlich so was wie Zeitenwende, also wenn ich an Diskussionen mit meinen Freunden denke… Also wir waren da mal zuhundert vierzehn die Abi gemacht haben.
davon sind zwei zur Bundeswehr gegangen eine weil er es nicht rechtzeitig geschafft hat zu verweigern und nur einer weil das eigentlich wollte.
und heute wenn man mit den gleichen Menschen redet sehen die das ein bisschen anders.
ja weil man doch wieder dazu überzeugen gekommen ist dass man Freiheit auch verteidigen muss.
In diesem Kontext muss man auch über Wissenschaftsfreiheit und über wie schützt man Forschungsergebnisse anders nachdenken.
Und ich glaube, das passiert gerade – und das ist gut!
Wir sind so sehr breit gerade, ist mein Eindruck.
Ja, Wissenschaftsmanagement würde ich da grad mal eher so drüber schreiben.
Wir sprechen gleich mit jemandem der so ganz klassischen, anfangsleichen Wissenschaft macht.
Ich werde noch einmal in die Runde werfen.
Weil Zeit bei Sicherheit wissen wir, Christian haben auch häufiger ein Podcast schon darüber gesprochen hat immer so die Komponente technisch … menschlich.
Ist es hier auch so?
Also sehen wir sozusagen, dass klassische Forschungsdaten abgegriffen werden… … das Patente abgegriffen wird und das Wissen abgegriffen wird,… … dass vielleicht Forschungs-Daten verschlüsselt werden, vielleicht Forschungssdaten manipuliert werden kann man sich alles vorstellen.
Und sehen wir so zu sagen klassisches Faktor Mensch sind Forschungseinrichtungen organisatorisch aufgestellt?
richtig?
ist das Bewusstsein da also mal einmal sortieren was geht alles möglich und was es vielleicht am häufigsten zu sehen?
Ja, also ich würde grundsätzlich dem zustimmen.
Also die gibt verschiedene Wege aber die glaube ich kann man sozusagen auf diese zwei Bereiche schon so ein bisschen summieren.
Also wichtig ist mir auch nochmal zu sagen natürlich gibt es auch sowas wie Spionagetätigkeit sozusagen im Sinne von konkreten Personen die das durchführen und es gibt natürlich auch den klassischen Cyberangriff auf Infrastrukturen.
Was aber wichtig ist bei Forschungs- und Wissensicherheit zu verstehen, dass nicht alles überhaupt strafrechtlich relevant ist.
Das kann eben sein, das eine Person in Systeme eindringt.
Es kann sein, dass eine Person gezielt versucht an Unterlagen oder Ähnliches zu kommen.
Aber gerade China macht es ja vor, dass es auch ganz viel im Graubereich stattfindet.
Dass einfach viele chinesische Wissenschaftler nach Deutschland in andere Länder geschickt werden.
Ganz gezielt ausgesucht, welche Einrichtungen zu welchen Forschungsbereichen.
Und da einfach mitarbeiten … Und dann zurück nach China gehen und das Wissen dort abgeben.
Und zum Teil ja auch vertraglich oder rechtlich dazu verpflichtet sind, dort mit den Nachrichtendiensten und dem Staat zusammenzuarbeiten und das abzugeben.
Ich glaube man muss sich so ein bisschen von dem Bild lösen sozusagen da kommt irgendwie so ein James Bond und zieht das Wissens ab.
deswegen ist eben Awareness so wichtig und sich über diese Wege auch auszutauschen und klar zu werden damit man eine angemessene Sicherheit gewährleistet
hat.
Ich würde das auch so sehen.
Es gibt Bereiche, da findet Sicherheitsforschung statt wie die Cyberagentur und da haben wir solche Fälle, Leute, die angesprochen werden auf der Straße.
in meine Wohnung im Halle ist eingebrochen worden und das Geld lag noch auf dem Tisch aber alle USB-Sticks unter Router waren weg.
Das war jetzt keine Beschaffungskriminalität sondern irgendwie Beschaffungskriminalität in einem anderen Sinne.
Oft brauchen wir das ja gar nicht, weil wir Ergebnisse sowieso veröffentlichen.
Wenn man in Deutschland Professor werden will dann wird geguckt wie viele Paper hat man denn geschrieben?
Das heißt den Anreiz etwas nicht zu verö öffentlichen.
Der ist ja eigentlich gar nicht da.
Ich hatte das auch mal über tolle Arbeit geschrieben, der hätte mir wissenschaftlich sehr viel weiter geholfen.
und dann haben Leute entschieden nur, dass es aber eine Verschlusssache ist.
Und dann ist es
doof!
Das heißt wir müssen irgendwie überlegen wie gehen wir damit so was um?
Wollen wir das überhaupt sicherheitsrelevante Forschung oder wollen wir alles ins Internet stellen?
weil oft braucht es gar keinen Spion.
Ich habe jetzt für die Vorbereitung mal durch etliche Papiere geblättert verlinke ich in den Show Notes Die DFG und die Leopoldina, die haben in den Jahr- und Zwei-undzwanzig jeder Forschungseinrichtungen empfohlen eine Kommission für Ethik sicherheitsrelevante Forschung einzuführen.
Ich zähle mal gerade so ein paar Sachen auf ne?
Der Rat der Europäischen Union oder dem Vorsitz Beilgin hat im Jahr-und zwanzig einen ich finde wenig hilfreichen Satz geschrieben.
Internationale Zusammenarbeit mit Partnern in nicht EU Ländern sollte offen und sicher sein.
Und zwar so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig.
also wenig hilfreich bin ich!
Seit Jahrzehnte, arbeit ein Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und bietet Maßnahmen zum Wissenschafts- und Kooperationenschutz.
Und der Wissenschaftsrat M-Vier-Zwanzig-Fünfundzwanzig eine nationale Plattform für Forschungssicherheit einzurichten kann ja doch so vielleicht noch zwei Sätze gleich zu sagen.
Die Allianz der Wissenschaftsorganisation hat zwanzig Fünfundswanzig einen Eckpunktepapier dazu veröffentlicht.
und dann jetzt mache ich weiter!
Das Handelsblatt tat im Sommer über Vorwürfe gegen das CISBA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken veröffentlicht.
Kann jeder nachlesen und den Show notes.
und Mitte September berichtet die Tagesschau, dass hunderte Wieseanträge aus China abgelehnt wurden.
– aussorge vor Wissenschaftsspionage!
Zwischendurch klang schon so an.
jetzt meine Frage ne?
Wissen ist
Macht?!
Ist ein Jahrhundert der Altesgeflüge des Wortes.
Warum stellen wir denn in dem Jahr zwanzig sechsundzwanzig fest Hoppala?
Ist ja wirklich so!
Eigentlich ist es doch schon immer so gewesen, wissen is macht.
Ich kann doch einfach nur nicht sagen, ich habe recht.
meine nächste Frage.
Nein das ist richtig!
Was man natürlich sehen muss ist was sich mindestens ja auch noch mal qualitativ verändert hat sind Innovationszyklen gerade bei Schlüsseltechnologien und deren disruptiver Charakter.
Und ich glaube dass eben durch diese Beschleunigung der Innovationszügeln durch das was Schlüssel Technologien mittlerweile bewirken können dass deswegen auch ein Umdenken stattgefunden hat und das gerade im Bereich der Schüsseltechnologien, sie eben auch schützenswert sind weil Sie mittlerweile so einen großen Einfluss auf Wohlstand, Aufsicherheit und eben auch auf Macht haben.
Und das ist glaube ich wirklich der neue Charakter.
Wir sprechen hier aus unterschiedlichen Positionen.
Der DAD ist ein Verein seiner Mitgliedshochschulen in Deutschland.
Ich bin Anfang zwei tausend achtzehn für den DAD nach Shanghai gegangen.
Zu der Zeit hat eigentlich niemand so vehement gesagt, man braucht im Burnerphone.
Man braucht Zweitgeräte.
Das hat sich definitiv verschoben.
Ja dieses Internationalisierung, Wissenschaftweltoffen und so weiter, dieses Paradigma das hat sich rekalibriert.
schon auf Empfehlung des Wissenschaftsrats das KIVI eingerichtet.
Das KIVI steht für Kompetenzzentrum internationale Wissenschaftsorganisation, die Rahmenbedingungen für Kooperation sind komplexer geworden.
wir brauchen stärkere passgenaue Ausrichtungsstrategische Überlegungen wie man Kooperation rechtssicherer Risikoreflexiva gestaltet.
Man braucht aber auch, das bringen wir damit ein, eine ländersensible und fundierte Regionalexpertise.
Wir haben im Kiwi den Ansatz dass es wirklich einrichtungsspezifisch passende und individuelle Risiko Profile braucht.
Und dazu muss man sich fokussieren und wirklich fragen, was ist das schützenswerte?
Was wir haben also welche Technologien, welche Kooperationsformate, welche sensiblen Informationen und die wirklich gezielt identifizieren.
Sechs-hundert Beratungen machen Sie dann ja, haben sie mir mal gesagt.
Also ziemlich umfangreich hat sich das verändern in den vergangenen
Jahren.
Wir machen Beratungen nicht nur zu fragen der Wissenssicherheit, es kann auch gezielte Partnersuche sein.
Was sich geändert hat in diesem Bereich ist wir sind übers Awareness-Raising hinaus.
die awareness ist da.
Jetzt geht es darum, dass in den Institutionen an den Hochschulen nicht mehr nur fallbasiert agiert wird sondern dass man wirklich auch institutionelle Prozesse.
das überführt in Prozessstrukturen und ich finde es auch ganz wichtig Herr Droster darauf hingewiesen.
Man muss wirklich auch unterscheiden was ist der rechtliche Rahmen?
Und der muss gewahrt sein.
und was sind die nicht für rechtlichen Bereiche?
Christian, Awareness ist da!
Siehst du das auch so?
Ich glaube, da fehlt noch ganz viel.
Was es übrigens nicht gab in dem Antrag, sind Fragen wie wollen sie ihre Ergebnisse schützen?
Wie ist das Cyberniveau ihrer Forschung.
Wird auf da eigentlich mitarbeiten?
haben Sie irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen?
die Frage gab's gar nicht.
Da fehlte also irgendwie Awareness und es geht ja gar nicht darum Leuten kein Geld zu geben wenn sie die Fragen irgendwie falsch beantworten.
aber es geht darum dass wir Wir nixens mal dran denken, es abzufragen und das tun wir gerade in vielen Dingen.
Nicht viele Dinge ändern sich jetzt aber erst in den letzten Monaten würde ich sagen also da fehlt noch ganz viel.
Das
ist die Awareness unter den Forschenden selbst ja?
Wir haben Anfang diesen Jahres eine große Bedarfsabfrage an deutschen Hochschulen durchgeführt.
Zielgruppe war aber tatsächlich Spitz Hochschulleitungen und Leitung von International Offices.
Und dann konnte einen signifikanten Sprung in dieser Zielgruppen sehen im Vergleich zu vor zwei, drei Jahren.
Das
ist nochmal nachgefangen aus deiner Erfahrung.
Macht es einen Unterschied ob man an der Hochschule ist?
An einer technischen Universität?
Klassische Forschungseinrichtungen?
macht es ein Unterschied ob Man Germanist ist oder Informatiker?
Ich glaube schon da bin ich ganz bei Sakine die sagt man braucht eine individuelle Risikoabwägung.
ein gutes Beispiel ist doch Solarzellen.
Da es jetzt sehr viel Technologien-Nauhauer nach China abgeflossen und die Menschen in Anhalt Bitterfeld finden, das übrigens glaube ich saudof weil da ist irgendwie Solar Valley pleide gegangen für die Welt war das eine gute Nachricht.
Weil wir haben jetzt irgendwie günstige Solarzelle und ich glaub wenn wir sie nicht hätten dann sähe unser Klima noch ganz anders aus.
Ist es aber für jede Technologie so und wäre das vielleicht gut vorher darüber nachzudenken, welche Technologien wollen wir in Deutschland behalten?
Und welche nicht.
Ich glaube, dass Risikoprofil ist für Germanistik und viele Studien da ein ganz anderes als für Hochleistungslaserforschung.
Aber das können Wissenschaftler am besten selber einschätzen weil sie wissen dann selbst am besten… Was kann man mit ihrer Forschung eigentlich anstellen?
Aber sie muss ihnen halt die Frage stellen, denkt doch mal drüber nach.
Welches Missbrauchspotenzial hat deine Forschung und welches Nutzenpotential hat das?
Und die Fragen stellen wir aber gar nicht.
Wir stellen die Frage wie zahlt es auf die Genderfrage ein.
Das ist total gut und total wichtig, aber die
andere Frage wünsche ich mir auch.
Also mehr so wohl als auch wunderbar!
Herr Drossel, wir sehen dass Städteverwaltung Berlin, dass es da Probleme gibt.
Da lesen wir drüber.
Wir hören das ab und einmal auch hoch aus Hochschulen und Universitäten gerade in München auch ein Fall.
Sehen wir der weniger als es tatsächlich gibt?
Sie haben dann einen besseren Überblick vermutlich.
Ja, bedingt.
Weil es gibt keine Berichtspflichten im Rahmen der Wissenschaftsfreiheit haben die Einrichtungen keine Berichtspflichten was Sicherheitsvorfälle angeht.
Es
gibt ja Medien zum Beispiel also sollte… Genau
aber das ja.
aber die Frage ist ja Ist das repräsentativ oder ist es nicht?
Sind das ist dass die Spitze des Eisbergs?
ist das die Hälfte?
Das wissen wir ja nicht.
Also tatsächlich ist sozusagen ja Teil dieser ganzen Debatte über Wissenschafts Freiheit und Forschungssicherheit wie viel auch sozusagen in Anführungszeichen preisgegeben werden sollte.
In Australien ist es zum Beispiel so, da müssen mittlerweile alle Kooperationen im Außenministerium zur Genehmigung vorgelegt werden.
Jetzt will ich das nicht als Beispiel für Deutschland nennen sondern einfach als ein Beispiel nennen was anderswo gemacht wird.
aber diese Frage ist bisher eben in Deutschland.
Wissenschaftsreiheit hat Verfassungssragen wir haben Föderalismus das heißt die Länder sind für die Hochschulen zuständig ist sie in Deutschland deswegen sehr weitreichend und das heißt, gibt eben keine Form von Kooperation werden irgendwie angezeigt oder ähnliches.
Und auch nicht was Sicherheitsvorfälle angeht.
es gibt natürlich den Fall wenn es straffrechtlich relevant ist dass dann die Sicherheitsbehörden ermitteln.
und dann gibt es auch auch Fälle die bekannt werden oder Verdachtsfälle die bekannt werden.
aber sozusagen die Frage schon allein Eines Lagebildes ist, eine sie zu diskutieren.
Was wir natürlich wissen und da komme ich nochmal auf den Verfassungsschutzbericht zurück, ist natürlich einfach China hält das ja nicht hinterm Berg!
China macht ganz deutlich mit fünf Jahresplänen, anderen Plänen… Wo wollen sie wann stehen?
Welche Technologien wollen Sie da haben, wo wollen Sie führend sein?
und deswegen wissen wir dass diese Transferbemühungen stattfinden.
Und wir haben natürlich auch über Sicherheitsbehörden und Dienste schon natürlich Hinweise wie und wo das stattfindet.
aber dass die Einrichtung sowas melden würden oder ähnliches ist nicht der Fall.
Auch was Cyber Security angeht sind sie ja ausgenommen was es BSI angeht.
also sie müssen auch Sicherheitsvorfälle nicht melden.
Also dazu zur Cyber-Sicherheit an Universitäten und Hochschulen gibt es eine schöne Studie von Frau Hofer Sitt, die ist dieses Jahr erschienen.
Da wird die Cyber Sicherheit an Universität und Hoch Schulen in Deutschland… gemessen und auch verglichen
international.
Da ist noch Luft nach oben in der Platzierung, um das vorsichtig auszudrücken.
Und es ist auch nicht so dass unbedingt die großen Universitäten viel besser sind als die kleinen.
Das ist auch ein Ergebnis.
aber was das eigentlich erschreckende an dieser Studie war fand ich ist, dass über die Hälfte der Sicherheitslücken die gefunden wurden älter als fünf Jahre sind.
Wenn noch jemand hier eine kurze Intervention und fragt
Hallo, mein Name ist Magal Verpal.
Ich bin Professor für Cyber-Sicherheit am IMT Atlantik in Frankreich.
Das ist ein Grundekoll und ich leite den größten Industrie geförderten Lehrstuhl für Cyber Sicherheit Frankreichs.
Im Austausch kamen wir darauf zu sprechen Reglementierung von Zugängen, background checks von Menschen und das ist etwas was im deutschen Ökosystem immer schwer vorstellbar ist.
Bei uns ist es Realität also jede Person die ich einstelle muss background gecheckt werden.
unsere Türen sind standardmäßig zu.
Es ist nicht so dass wir uns den Erforschung behindert fühlen.
gleichzeitig ist es aber natürlich fast was für mich als Deutscher sich komisch anfühlt.
Die Policy der geschlossenen Tür ist aber was, was Frankreich weiterfällt.
Also wenn Sie sich schon mal als Zuhörer in Frankreich in einem Nicht-Hotel unterwegs waren, werden sie festgestellt haben dass sie nie aus den Gebäuden wieder rauskommen weil sie nämlich da irgendwo einen Knopf suchen müssen, der die Tütern wieder von innen öffnet.
Weil es einfach unmöglich ist wie in Deutschland einfach den Türgriff zu drücken weil einfach Magnetschlösser überall dran sind.
standardmäßig Ich muss Buch führen wenn ich in externen zum Beispiel diese Zonen rein lasse.
Wir müssen Pläne aufstellen wer auf etwas zugreifen kann.
Aber es gibt einmal auch das Gefühl, dass man eben nicht naiv mit dieser Sicherheit umgeht.
Es schützt jetzt vielleicht nicht so ultra stark weil ich könnte trotzdem jeden reinlassen und einfach draufschreiben oder nicht dokumentieren.
aber allein den Prozess zu haben ist schon ein ganz anderer Zustand.
Ich würde
gerne mal jemanden dazu holen der sozusagen mal ganz konkret sagen kann ich komme aus einer klassischen Wissenschaft und habe ganz viel dazu zu sagen und weiß wie's bei mir im Institut funktioniert.
Professorin Dr.
Martina Zimmermann, sie ist Leiterin des Kompetenzfelds Material, Charakterisierung und Prüfung am Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik hier in Dresden also ganz anderer Bereich und Sie hat die Professur für Werkstoffmechanik und Schadensfallanalyse an der TU Dresen hier inne.
so weit richtig?
Alles richtig!
Ich freue mich hier zu sein.
Wir sprechen gerade zur sehr allgemeinen Überforschungssicherheit über geopolitische Lage.
was heißt das konkret für Ihre Forschung?
gerade
Die Sicherheit, was unsere IT-Systeme anbetrifft.
Da fühle ich mich in meiner Situation an der Theodresden und Fraunhofer sehr gut aufgehoben weil wir eben entsprechende infrastrukturelle Einheiten haben die das eben betreuen und mir diese Verantwortung in gewissem Maße abnehmen.
Gleichwohl habe ich gerade heute Morgen die Volatilität erfahren, weil mein Outlook im iPhone nicht funktioniert hat und ich dann bei Ihnen noch mal nachfragen musste, wann genau die Veranstaltung jetzt stattfindet, weil es einfach nicht mehr auf meinem Spickzettel nachschauen konnte?
Aber
das ist ja eine Resilenz!
Das eine funktioniert nicht, das andere kommt trotzdem zueinander.
Ja,
also insofern denke ich aber dass genau diese die Aufrechterhaltung dieser Mindestanforderungen an Sicherheit einfach auch ein großes Maß an Budget und Personalkapazitäten bedeutet für die Forschungseinrichtung.
Das lässt sich aus meiner Sicht nicht abbäden oder nur bedingt abbähnen.
Also hier müsste noch deutlich mehr Finanzen Kapazitäten aufzubauen, unternommen werden.
Können Sie noch mal ganz konkret für Ihren Bereich sagen?
Was würde denn passieren, wenn sie morgen keinen Zugriff mehr auf Ihre Daten hätten?
Ja das wäre natürlich eine absolute Katastrophe.
dann wäre ich quasi handlungsunfähig könnte mich darauf konzentrieren mit meinem Mann und meinen beiden Hunden viel spazieren zu gehen im Dresdner Umfeld.
Aber Forschungsarbeit bedarf einfach auch der Daten und damit natürlich auch die Verfügbarkeit dieser Daten.
Daten oder eben Wissensaustausch steht ja ein Stück weit dem entgegen, dass wir hier vielleicht auch wissen schützen müssen zukünftig.
ich bin der festen Überzeugung das aber das Streben nach Erkenntnis gewinnen unbedingt auch einen unvoreingenommenen Austausch erfordert über alle Grenzen hinweg.
Das muss man ja verhandeln, wie hier eben Sicherheit gewährleistet werden kann.
und leider muss ich da erneut sagen ist das eine Frage der Budgetierung.
denn wenn wir bestimmte Forschung entsprechend üppig ausstatten können wir uns damit auch einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten der uns dann zumindest zeitweilig schützt.
Aber das zeigt, dass die Lämme auf, ne?
Hier gehen gerade zwei Hände hoch, Christian und Frau Weikertan genau.
Musst das eine tun und das andere nicht lassen – und es geht ja auch!
Ich war im Februar in Stanford an der Universität und das ist sicher eine sehr offene, sehr interkulturelle Universität wo viele Leute
rumlaufen
und man kann in alle Gebäude reinlaufen sich alles anschauen und jede Vorlesung laufen.
dann ist da dieses eine Gebäud und da sind Kartenleser und ein Wachmann davor und da kann ich nicht einfach reinlauchen.
Das ist übrigens auch völlig in Ordnung.
und da wir dann irgendwelchen DAPA-Projekten und interessanten Dingen geforscht haben, die sind nicht öffentlich.
Natürlich brauchen wir internationalen Austausch.
Wir müssen uns eben auch überlegen was wollen wir schützen?
Und das ist auch möglich.
also es machen andere Länder
vor.
So Schlüsselkarten haben sie nicht für ihre Büros ne?
Wie der Christian gerade sagt irgendwie dass man nur mit einer Schlüssel Karte ins Gebäude kommt bei… Doch doch!
Also wir haben entsprechende Chips mit denen wir Zugang haben, aber an der Universität an sich.
Wenn Vorlesungsbetrieb ist, ist das natürlich nicht umsetzbar.
und wenn ich da einen Satz noch loswerden darf, weil das macht mich… Der Satzberichtspflicht hat.
Roster hat mich schon gleich sehr nervös gemacht, weil diese Regulierungen oder eben auch berichtspflichtlich verstehe das die Notwendigkeit Aber auch dafür bräuchte es entsprechende Kapazitäten und ich will natürlich forschen.
Ich will nicht den zehntausendsten Bericht ausfüllen müssen!
wenn gleich das natürlich nachvollziehbar ist, warum das an bestimmten Stellen notwendig wird.
Eine Universität muss ja auch den Geist leben dass man sich hier frei bewegen kann, frei forschen kann miteinander und dass dann Türen zu einer bestimmten Uhrzeit geschlossen sind für
die Studierenden
zum Beispiel.
Das schmeckt mir als Hochschulprofessoren überhaupt Auch wenn da vielleicht eine gewisse Notwendigkeit sein sollte.
So eine Universität muss lebendig sein, bis in die späte Nacht müssen da welche zusammensitzen können und heiß diskutieren über irgendwelche Forschungsthemen.
Geht doch draußen ja auch auf Erwiese vor uns zu machen.
Wobei, denn Sie wollten noch was sagen?
Ja, vielleicht da aber ein Erkenntnis aus einem unserer Kiwi-Inhausseminare.
Ja, Budgets sind super knapp, wir sind nicht Kanada wo die Regierung große Summen ausgeschüttet hat.
Aber ja es gibt eben dann auch in dem Moment aufkommende Dinge wie, ja stimmt ich habe eine Gastforsche, die ist immer nachts im Labor und hat am Anfang gesagt sei der Jet Lake aber jetzt ist er schon längst vorbei!
Wir haben da ne ganz pragmatische Ebene.
also wenn ich nochmal auf China zurück komme… darf.
Der DRD hat ein Empfehlungspapier für die Kooperation mit China, im Jahr ist es im Jahr- und Jahrzehntag.
Es wird in China sehr aktiv und proaktiv vorangetrieben und vertraglich auszuhandeln.
Was möchte man wie?
in der Kooperation umsetzen, sollte ganz selbstverständlich sein.
und diese Themen ja wie kann man überhaupt wissen wer hat wann wo zutritt.
Wen haben wir überhaupt an unserer Hochschule?
Das einfach mal gemeinsam mit allen Schnittstellen die da relevant sind zu eroieren und zu schauen das kann gerade ja ermöglichen weiter miteinander zu forschen.
Klingt für mich auch nicht nach einem Hexenwerk.
Erst mal vielen Dank, Prof.
Martina Zürmann, dass Sie Ihre Gedanken geteilt haben.
Mein Eindruck ist gerade das Herr Droste sozusagen so ein Bisschen eigentlich was sagen will.
Nur zur Klarstellung ich habe ja keine Berichtspflichten gefordert.
Ich hab nur deutlich gemacht für die Frage Was sehen wir?
Dass es keine gibt.
also aber das zeigt vielleicht einfach sozusagen des Spannungsverhältnis auch was wir hier haben.
Was man einfach nicht ändern kann ist, dass es ein komplexes Thema ist und dass es auch zum Teil wirklich schwierige Entscheidungen sind.
Also wenn man jetzt sagt Man will eben Kooperation und solche Dinge macht man quasi von so Kosten-Nutzen, Betrachtungen abhängig oder Chancen, Risikenbetrachtung.
Dann muss man das A sorgfältig machen und B ist ja dann auch die Frage wie kann man denn eigentlich Chancene und Risiken operationalisieren oder gar messbar machen?
Deswegen ist Forschungssicherheit wirklich einfach ein Komplexsystem.
aber in der Tat es kann sein dass man zu der Überlegung kommt aus unserer Sicht überwiegen die Risiken und dann stellt sich vielleicht später heraus, man hat eben Chancen auch verpasst oder andersrum.
Das ist beides möglich!
Die Grundidee ist ja dass das am besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Einrichtungen beurteilen können.
jetzt weil es eben noch angesprochen worden ist natürlich ist nichts ohne sozusagen also alles kostet Geld.
Ja das wäre mein nächster Punkt gewesen wie viel Geld gibt's denn jetzt ab nächstes Jahr?
Genau, deswegen muss man natürlich auch fairerweise dann darüber sprechen wer kann was tragen.
Für die Hochschulen sind die Länder zuständig.
mehr kann ich an der Stelle nicht sagen.
Was der Bund tun kann ist das was wir schon machen mit bisheriger Unterstützung.
einmal über Kiwi aber eben auch künftig.
wenn uns ja bereit erklärt die nationale Plattform für Forschungssicherheit zu finanzieren sage ich gleich und dass es unser Beitrag so was was ist unser Eindruck dass die Wissenschaft mehr Unterstützung gebrauchen könnte noch und auch mehr Orientierung.
Was wir uns überlegt haben, das gibt es ja auch in anderen Ländern in ähnlichen Formen schon der Wissenschaftsrat Sie hatten glaube ich auf das Positionspapier aus dem letzten Jahr verwiesen zu sagen Wir brauchen auf nationaler Ebene noch etwas was wir die nationale Plattform für Forschungssicherheit nennen so Und die soll aus zwei Teilen bestehen Aus einem Lenkungsgremium und einer Service Stelle.
Da soll's einmal darum gehen Dass man auf einer sehr hohen Flughöhe unter Beteiligung bunt Länder, allianz der Wissenschaftsorganisationen über diese Themen spricht.
Vielleicht sogar zu so etwas kommt wie einem Orientierungsrahmen wenn sich dort Bundländer und Wissenschafts-Organisationen verständigen auf was vielleicht Dinge sind die besonders risiko behaftet sind?
Und was Dinge sind sie besonders vielleicht auch Chancen in sich bergen und dann eben auch eine Servicestelle die sozusagen unterstützen soll bei den Fragen die dann da sind, Information und Beratung für Einrichtungen um eben diese Entscheidung, die ich eben gesagt hatte treffen zu können.
Und Zeitrahmen ist jetzt um halb zwölf?
Genau, jetzt um Halb Zwölf in fünf Minuten geht es los!
Nein, Herbst ist das Ziel diesen Jahres.
Da kommen wir jetzt auch rein und tatsächlich ist das weiterhin das Ziel dass wir im Herbst dieses Angebot haben.
Ich habe uns früher mit einem Rektor gesprochen, der war total stolz darauf, dass seine Hochschule auch hunderte Bachelor-Studierende in China unterrichten kann.
Kann man da auf Deutsch sein, Christian?
Ich glaube ja.
wir müssen doch mal ganz ehrlich sein.
also bei wie vielen Technologien liegen wir eigentlich vor China im internationalen ranking?
also mal ganz ehrlich.
also bei vielen technologien sind wir Und dann tun wir jetzt so, als ob wir hier auf dem großen Schatz sitzen und die Chinesen kommen und klauen uns das alles.
Das wissen die sowieso schon seit Ewigkeiten.
Ja also vielleicht müssten wir auch mal drüber nachdenken, ob wir Studenten ermuntern ihre Doktorarbeit in China zu schreiben oder ihre Masterarbeit und da mal gucken was da eigentlich nicht so passiert.
Das heißt, die Antwort ist wie immer.
Es kommt darauf an.
Keine Ahnung was er da tut aber es gibt glaube ich Technologiefelder.
Da ist es gut dass es einen Austausch gibt und der wär's auch gut wenn mehr Deutsche nach China reisen und sich mal angucken Was passiert in der Wissenschaft?
Und wir den Austauschs enger machen.
und es gibt glaub ich Forschungsfelder.
da sollten wir das lassen aus guten Grund und das hängt auch von jedem Partner einzeln ab.
also jetzt gibt ja diesen berühmten Stoffreport zur Forschungssicherheit.
hat man Mal geguckt Mit wem publizieren eigentlich deutsche Forschungseinrichtungen so zusammen?
Und da gab es, glaube ich, thirty-four Papiere wo deutsche Forschungseinrichtungen mit der chinesischen Organisation die dafür die Modernisierung des Atomwaffenasenals zuständig ist zusammengeforscht haben.
Und davon von den vierunddreißig Papieren sind Forschungseinrichtungen dabei, die sich geweigert haben Geld von der Cyberagentur anzunehmen weil sie nicht für die Bundeswehr arbeiten wollen.
Weil Sie eine Zivilklausel haben.
und da hätte ich jetzt schon noch drei bis fünfzehn Fragen.
Wir haben im Podcast ja schon einmal festgestellt was ihr so Menschen habt im Haus bei euch beobachten zu welchen Themen publiziert wird weltweit.
und da hat jemand festgestellt Ich habe das Themenfeld nicht im Kopf.
Zu diesem Themenfeld gehen die Publikationen in China gerade total zurück.
Das heißt, das entweder wird nicht mehr geforscht oder die halten das unter Verschluss.
Das ist sozusagen dann auch die andere Seite wiederum?
Ja
also ich würde es jetzt auch nicht sagen aber wir überwachen die Publikationstätigkeit zu bestimmten Themen, die wir für sicherheitsrelevant heißen und die für uns relevant sind.
Und da ist uns ein Thema aufgefallen, dass seit Juni hier in China kein einziges Paper mehr veröffentlicht worden.
Vorher waren das so um die hundert im Monat.
Dann kann man sich eben fragen wie ist es denn gekommen, Entweder hat die chinesische Regierung gesagt, da glauben wir nicht mehr dran.
Dafür gibt es kein Geld.
oder sie hat da ist irgendwas rausgekommen und es gibt gute Gründe dass es nicht mehr publiziert wird und daraus muss man eben seine Schlüsse ziehen.
ja Ich finde es wichtig, nicht immer über dieses China zu reden.
Es ist ein Riesenland, es ist hoch differenziert.
Wenn man da vor Ort ist sieht man Beispiele für eine sehr gelungene wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Man sieht das genaue Gegenteil und man sieht irgendwas in der Mitte.
also es gibt eine große Bannbreite.
Sie haben jetzt so transnationale Bildungsprojekte angesprochen mit Flying Faculty und so weiter.
Das fördert der DRD in Shanghai zum Beispiel an der Tungji-Universität, das ist auch Teil des Außenwissenschaftspolitischen Auftrags den wir da erfüllen.
In der Bachelorausbildung wird in der Regel keine Spitzenforschung betrieben.
trotzdem muss man schauen.
aber was eben wichtig ist hast du Christian ja angesprochen Dieses Narrativ trägt ja auch nicht mehr von der einseitigen Wissensabschöpfung, dass sich das eben in vielen der Schlüsseltechnologien verkehrt und man da auch in der Zusammenarbeit dabei bleiben möchte aus unserer Perspektive.
Insofern ist es deswegen erstrebenswert, dass diese Disruptionen der Outgoings von hier nach China – dass man das auch wieder befördert – sind gerade jährlich um die hundert Personen mehr, die aus Deutschland wieder nach China gehen.
Neben Ihnen zuckt jemand gerade?
Also natürlich ist das in der Sache nicht ganz falsch, was eben gesagt worden ist.
Aber das wird natürlich erstaunlicherweise auch immer dann besonders gerne hervorgeholt wenn man eine Kooperation mit China machen will Das Argument dass die ja jetzt schon in Bereichen weiter sind und deswegen das natürlich ganz zwingend ist, dass man da weiter intensiv kooperiert.
also ich will nochmal darauf hinweisen dass natürlich schon auch weiterhin es einiges Schützenswertes gibt.
Ich verweise noch mal auf die fünf Jahrespläne von China, das müssen ja nicht unbedingt disruptive Technologien zwingend sein sondern das können auch in Abling-Technologie sein.
wir sehen es ja bei Batterie Elektromobilität quasi die ganze Lieferkette dominieren will.
dann brauchen sie natürlich auch die Sachen dazwischen.
Das heißt es gibt schon viele Dinge die Sie gerne noch mitnehmen wollen aus Deutschland und deswegen glaube ich muss man Auge drauf haben wenn man das gut macht.
Was können wir da auch vielleicht lernen?
Welchen Nutzen haben wir für uns und auf das Land, dann kann man da auch gut zu einer Abwägung kommen.
Aber sozusagen darf es nicht als Totschlagargument verwenden weil in Bereichen jetzt vielleicht nicht mehr vorne sind muss man zwingend diese Kooperation machen.
sondern ich glaube da muss es auch darum gehen dass man eben differenziert man darf sich da nicht abhängig machen man muss eben auch weiter gucken was ja auch passiert.
welche anderen Partner gibt's in Asien aber auch in Europa in Amerika und wo kann man vielleicht auf, wenn man sagt, man will in den Bereich nach vorne kommen.
Dort dann eben eine Kooperation machen?
Ich will zum Ende mal Christian auch deine Ideen sozusagen noch hinweisen, die du in der Anhörung im Bundestag gemacht hast.
Da gab es ja eine Stellungnahme dazu, abgegebenes BSI.
auch mit sechs Ideen habt ihr was formuliert.
Ihr habt auch ein großes FAQ jetzt mit dem U-Fünfzehnverband von fünfzehn deutschen Unis und dem VDI geschrieben.
Formulierst einfach mal jetzt für mich runter.
Also die Zeit bei Sicherheit an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verbessern ist das eine, das nationale Gremium für Forschungssicherheit einzurichten ist das andere?
Sicherheitsrelevante Forschung erstmal zu definieren ist ein Punkt.
dann wünsche ich euch ne Liste mit Einschätzung zu Kooperationspartnern Und Forschungssicherheitskommission vor Ort und die Reform des wissenschaftlichen Reputationssystemen.
was du am Anfang schon angesprochen hast dass man hinterfragt Was treibt Wissenschaft in Deutschland eigentlich an?
Was ich mich die ganze Zeit frage Wir sind hier einer Universität an der TU Dresden.
Wie wichtig sind eigentlich Hochschulleitungen und wie ist das Arbeitsklima, die Arbeitskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in dem Bereich eigentlich?
Unverzichtbar.
Also da gibt es auch einen Austausch.
Ich war gestern im Senat der Hochschulrektorenkonferenz und wir haben da auch über Forschungssicherheit gesprochen weil…
Ja aber kann so ein Rektor sagen, Institut ABC ihr macht das jetzt bitte so!
Das kann er glaube ich nicht, also Freiheit von Forschung und Lehre.
Also er hat da jetzt keine Richtlinienkompetenz wie den Bundeskanzler aber er kann natürlich in die Richtung hinwirken.
Also das würde ich schon sagen, dass kann man auch deutlich machen als… Er hat schon Gestaltungsspielräume als
Rektor einer Hochschule.
Ich habe noch zwei Punkte zum Schluss.
Einen kommt sozusagen ein bisschen von hinten durch die Brust ins Auge.
Es gibt also Länder die Wissenschaft und Wissen deutlich strategischer sehen und politisch einfachst darauf nehmen.
Mögliche politische Einflussnahme auf Forschung und Wissenschaft machen sich auch gerade Forscherinnen und Forscher an Sachsen-Anhalt zum Beispiel sorgen.
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat nach der Wahl in Sachsen Anhalt gefordert, dass die Rahmenbedingungen für Forschung lehre über das gesamte Spektrum wissenschaftlicher Disziplin gewahrt bleiben.
Das ist eine Frage der Resilienz des Wissenschaftsbetriebs hierzulander.
Wie bleibt denn Forschung in so einem Fall resilient?
Wir haben jetzt viel über China gesprochen und Akteure, die uns nicht so wohlgesinnt sind aus dem Ausland
Ja, also es ist ein verwandtes Thema.
Ich würde trotzdem sagen man muss die schon bisschen aufeinander abgrenzen.
Also dass sozusagen man die Fahne für die Wissenschaftsfreiheit auch im Inland hochhalten muss.
ich finde das ist also für mich als Beamter und Wissenschaftsreihe mit Verfassungsrang ist das selbstverständlich.
Und dann muss man glaube ich eben sich auch darüber Gedanken machen und mein Eindruck ist Das wird ja auch gemacht.
Was heißt das auch für Organisationen und Institutionen?
Für deren Prozesse und Abläufe und Abstimmungsverfahren?
Und ich glaube, es gibt ja auch konkrete Beratungsangebote.
Etwa für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die sich angegriffen, diffamiert beleidigt fühlen aufgrund ihrer Wissenschaftlichkeit sozusagen oder die in Zweifel gezogen wird.
Das sind glaube ich die Dinge, die man
machen muss.
Ich glaube schon dass unsere Wissenschaftsfreiheit im Grundgesetz geregelt ist da auch eine große Resilienz bietet Unabhängig, wer hier regiert.
Keiner Frau Zimmermann eben nicht anweisen was sie denn forschen soll oder nicht forschen sollen und das ist ein hohes gut Und ich glaube dass es ein gewisser Schutz für Freiheit von Forschung.
Auf der anderen Seite müssen wir natürlich gucken wie schnell man Forschungssysteme umbauen kann.
Das sieht man glaube ich am Beispiel der USA.
also das ging erschreckend schnell.
Also ich besuche auch regelmäßig amerikanische Universitäten und das Klima ist da nicht mehr das gleiche wie vor wenigen
Jahren.
Aber gerade dann zum Schluss jetzt von jedem einen Tipp an Forscherinnen und Forscher, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit diesem ganzen Thema umzugehen?
Jetzt ganz praktisch handfest konkret!
Denken Sie drüber nach welchen Risiken bestehen.
lesen sie unser FAQ und achten sie darauf.
ja Forschungssicherheit.
Ja bitte so Frau Weikert noch ein Tipp und Herr Dossel noch eine
Tipp Wir gehen als Kiwi auch gerne in intensive Einstellige Beratungsgespräche, um einfach auch Dinge mal durchsprechen zu können.
Und wir werden demnächst unsere Seite Wissensicherheit in der Praxis launchen und da einfach sieben Jahre Erfahrungswissen – auch ein paar anonymisierte Fallbeispiele nach außen geben!
Für Forschende ist die Kiwi Checkliste-Wissensichheit ganz niedrigschwelliges Tool, siebzehn Fragen und ja auch nicht den Mut verlieren weiter auch in unseren komplexen Zeiten offen rechtssicher und risikoreflexiv weiter zusammenzuarbeiten.
Der Kooperationsraumwissenschaft ist ein anderer als der politische Raum, und er lebt auch von langen, lebigereren Beziehungen die Krisenkriege des Rupzons auch überdauern können.
Und noch einen Check, Herr Drosten-Kurzen?
Ja nur ganz kurz.
ich glaube das Zwischenmenschliche was eben schon eingeklungen ist und ermutigt sein Charakterzeigenfahne für die Wissenschaftsfreit hochhalten und auch mit Kolleginnen und Kollegen die angefeindet werden solidarisch sein.
Nils
Droster vom Bundesministerium für Forschung, Technologie, Raumfahrt danke Ihnen dass Sie da waren!
Sakine Weikert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst.
Auch Danke!
Und Christian Hummer, Forschungsgeräte der Cyber-Agentur.
Danke
immer gerne
mit dir und danke fürs hier sein.
Danke an unsere Hörer für's zuhören und fürs Sternchen und Herzen geben in den Podcasts, Apps die nächste Folge in vier Wochen am zweiten Donnerstag im November sozusagen und vorher schon in zwei Wochen eine Folge Krypto-Kalypse.
Christian das ist glaube ich dein Lieblingsbuch, das Science-Fiction Buch der Cyber Agentur.
Und danke auch vor allem natürlich an Sie hier in Dresden beim Informatikfestival der Gesellschaft für Informatiken.
Danke schön!
den CIO einer wichtigen Logistikfirma am Hamburger Hafen.
Kann sie ihn davon überzeugen, dass Quantencomputer nicht nur Zukunftsmusik sind sondern schon bald konkrete
Probleme lösen könnten?
Vorhin ging ich über den Waltershof Dam.
Mindestens zwanzig Lkws stauten sich an der Ampel, echtebe mal zwei Convoys kreuzten sich zufälligerweise!
Keine Bewegung?
Keine Harmonie – Stillstand.
Deine Controller können dir sicher ausrechnen was so ein Stillstand kostet.
Der Quantencomputer beendet den Stillstand
und nicht
nur den.
Der CEO richtete sich auf Seine Körperhaltung signalisierte dass er nun reden werde.
Er nahm einen Schluck Kaffee und schaute sie mit einem Blick an, den sich schwer deuten konnte.
Interesse?
Zweifel?
Ärger?!
Oh da ist jetzt alles drin!
Ob Anna-Ram den CEO überzeugen
kann
oder ob sie hochkant aus seinem Büro fliegt
hört ihr in
zwei Wochen in der sechsten Folge unseres
near future Romance Kryptokalypse am zwanzigsten Oktober auf diesem Kanal
Und dort könnt ihr auch alle bisherigen Folgen
hören Per
Anhalter durch den Cyberraum, der Podcast der Cyberagentur.
Alle Infos auf cyberagenture.de.

Kryptokalypse 5/10: Die besondere Begegnung
Kryptokalypse 5/10: Die besondere Begegnung Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger sprechen kurz über das Jahr 2039, Quantencomputer und die popkulturellen Anspielungen der Folge. Im Hörbuch besucht Alice nach der Auflösung des Rätsels um die 100.000 erstmals das Unternehmen hinter dem Quantencomputer. Zwischen strengen Sicherheitskontrollen und Roboter Q2D2 kommt sie der Zukunftstechnologie so nah wie nie zuvor. cyberagentur it-sicherheit quantencomputer qubits kryptokalypse
Kryptokalypse 5/10: Die besondere Begegnung
24. September 2026 | 24 Minuten
Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger sprechen kurz über das Jahr 2039, Quantencomputer und die popkulturellen Anspielungen der Folge. Im Hörbuch besucht Alice nach der Auflösung des Rätsels um die 100.000 erstmals das Unternehmen hinter dem Quantencomputer. Zwischen strengen Sicherheitskontrollen und Roboter Q2D2 kommt sie der Zukunftstechnologie so nah wie nie zuvor.
Shownotes
Folge 5: Zu Besuch beim Quantencomputer
In den ersten vier Folgen haben wir Anaram und Alice auf ihrer Reise durch die Welt der Quantentechnologie begleitet. Dabei ging es um große Chancen, mögliche Gefahren für unsere digitale Sicherheit und natürlich um die geheimnisvolle Zahl 100.000. In Folge 4 wurde das Rätsel schließlich gelöst: Dahinter verbirgt sich ein Quantencomputer mit 100.000 Qubits.
Zu Beginn der Folge spricht Host Marcel Roth mit Autor Jens Hüttenberger über das Jahr 2039, in dem die Geschichte spielt, und darüber, welche Aufgaben Quantencomputer in Zukunft übernehmen könnten. Außerdem geht es um die popkulturellen Anspielungen der Folge – von „Per Anhalter durch die Galaxis“ bis zu „Star Wars“.
Im anschließenden Hörbuchteil wird die Zukunft für Alice plötzlich greifbar: Sie besucht das Unternehmen, das den Quantencomputer entwickelt hat. Schon am Eingang warten strenge Sicherheitskontrollen und ein ziemlich wehrhafter Roboter namens Q2D2. Hinter den gesicherten Türen kommt Alice dem Rechner und den Menschen, die mit ihm arbeiten, so nah wie nie zuvor.
Was kann eine solche Maschine wirklich leisten? Wie schützt man eine Technologie, die enorme Chancen eröffnet, aber auch großen Schaden anrichten könnte? Folge 5 verbindet einen spannenden Blick hinter die Kulissen mit Zukunftstechnologie, Humor und jeder Menge Popkultur.
Transkript
Der Podcast der Cyberagentur.
Veranhalter durch den Cyberraum
Forschung für übermorgen.
Hier spricht die Zukunft, denn wir wissen dass es bald ein Buch geben wird und ihr könnt das hier hören bevor es überhaupt fertig ist.
Das buch.
alle vier wochen hörte hier Ausschnitte aus dem buch der zukunft Denn wir sind hier auf unserem Podcast-Kanal per Anhalte durch den Cyberraum schneller als jede Druckerei und auch Jens ist wieder hergeflitzt.
Hi, Jens!
Hallo Marcel!
Jens
Hüttenberger arbeitet am Science Fiction Roman für die Cyberagentur aus Halle Und im Buch selbst geht es natürlich um die Zukunft und das Szenariumbuch ist… Das hast du uns dann ja dankenswetterweise in der letzten Folge verraten.
Es gibt ein Quantencomputer mit hunderttausend Q-Bits Jens, im Buch um welches Jahr geht's noch mal?
Mit zwanzig neun treißig, im Wesentlichen.
Warum gerade
das?!
Ja, die Zahl neun-dreißig oder neunundachtzig hat ja in Deutschland schon eine gewisse Relevanz sag ich mal.
und ich dachte wenn jetzt sowas neu spektakuläres wie ein Quantencomputer der uns Probleme aber auch große Chancen bietet kommt dann will ich da gerne so einen Bezug herstellen.
Das ist wie auch das Stichwort Revolution im letzten Ausschnitt?
Neunundachzig!
Aber
ich glaube, jetzt müssen wir einmal kurz festhalten.
Also Quantencomputer selbst wenn sie da sind die lösen ja die herkömmlichen Computern nicht ab oder?
Nein Sie sind für bestimmte Probleme konzipiert.
Wir werden weiter Netflix über unseren normalen Computer.
Gott sei Dank!
Oder einen anderen Streaming-Dienst.
Ich weiß nicht, wir sind hier hype öffentlich.
Die ARD
hat auch eine sehr gute Mediathek und Arte.
Ja genau,
genau.
Ganz eine Geschichte muss ihr noch erzählen Krypto-Kalyps ist der Arbeitssiegel.
Wir haben deutlich hier im Studio auch gesessen und haben eine andere Folge aufgenommen.
Und da gab es einen schönen Versprecher, nicht Kryptokalypse sondern Kryptokolüse.
Ja
ich fand's lustig!
Auf der einen Seite ich fand das aber auch nicht lustig, das passt dann wieder ins Quantenthema ne?
Aber Kryptolüsse klingt auch so nach einem chemischen Vorgang irgendwie, nach etwas was Wissenschaftler vollständig verstanden haben… Ich würde Krypto-Kaluse jetzt vorschlagen.
Apokalypse, obwohl wir wissen ja gar nicht ob sie kommt.
Oder das
ist auch immer nur ein Arbeitssiedel?
Ja,
es ist nur eine Arbeitssitzel.
In den letzten Folgen habe ich behauptet in unserem heutigen Ausschnitt wird so ein bisschen popkulturell.
Du warst ein bisschen skeptisch und bist gespannt was Lüder Herms jetzt unsere tolle Sprechen daraus gemacht hat.
Wie immer bin ich sehr gespannt weil der Text sich einfach anders anhört wenn Sie ihn vorliest als wenn ich ihn in meinem Kopf höre.
Worum geht's?
Es geht um einen Besuch beim Unternehmen, bei dem Unternehmen das den Quantencomputer entwickelt hat.
Genau und da werden wir mal dieses Unternehmen kennenlernen.
Und ich achte noch einmal darauf ob ich da jetzt Papkultur höre?
Ja mach' das!
Alice Fröstelte Das erste Mal seit Monaten.
In München war es deutlich kühler als in Köln dass sie morgens mit dem Zug verlassen hatte.
Sie zog den Reißverschluss ihrer Strickjacke hoch und stapfte zur Bushaltestelle.
Das Gebäude des Quantenunternehmens quasi befand sich etwa eine halbe Stunde außerhalb des Zentrums in einem alten Industriegebiet.
Nur noch alte Backsteinmauern ließen erahnen, dass hier vor Jahrzehnten mal etwas produziert wurde.
Nun war es ein Innovations-Hub.
KI Firmen, Drohnenentwickler – Ein Forschungslabor für Fusionsreaktoren und das Quanten-Unternehmen.
Überall waren Kameras, überall Wachroboter.
Überwachungsdrohnen schwirrten in der Luft.
Sie erreichte den Haupteingang und klingelte an einem Stahltor, »Bitte«, hörte sie eine Stimme aus der Sprechanlage.
Alice nannte ihren Namen und sagte, sie hätte einen Termin mit Justus.
Wir holen sie ab!
Alice fragte sich, wann sie zum letzten Mal gesiezt worden war – es musste kurz nach ihrem Studium gewesen sein….
Es dauerte eine Ewigkeit, bis das Tor sich öffnete und ein Wachmann in dunkelblauer Uniform am Eingang erschien.
Ihren Ausweis bitte!
Sie öffnet ihre Ausweisapp und zeigte dem Mann ihr Smartphone.
Der Mann nickte und hielt ihr die Tür auf.
Bitte folgen sie mir!
Er deutete auf einen gelb markierten Weg der über eine große Freifläche zu einer alten Fabrikhalle führte.
Hier wurden früher Lacker produziert, sagte der Wachman.
Die Markierungen sind noch von damals.
Eigentlich haben sie keine Funktion mehr, aber wir haben die Anweisung auf dem Weg zu
bleiben.".
Alice nickte verständnisvoll.
Sie blickte sich um und erahnte den Grund.
Der Weg entlang der Mauer war alle paar Meter mit Kameras bestückt, die den markierten Bereich erfassten.
Über den freien Platz – zu Fabrikzeiten wahrscheinlich die ehemalige Ladezone für die LKWs – rollte ein kleiner Roboter.
Sie wunderte sich über die hohen Sicherheitsvorkehrungen.
Q-Zwo D-ZWo?
Den Namen hat sich ein Geschäftsführer ausgedacht, naja, sagte der Wachmann Schmunzelt als er sah dass Alice dem Roboter mit den Augen folgte.
Er ist mein bester Mitarbeiter macht nur einmal am Tag Pause wenn er nachts geladen wird jammert nicht und isst mir meinen Mittagessen nicht weg.
Alice grenzte.
Süß!
sagte sie kann er auch hüpfen?
Die Maschine erinnerte sie an einen Basketball.
Hüpfen nicht gerade, aber hoppeln!
Ich rufe ihn mal.
Der Wachmann schnappte sich sein Smartphone, öffnete eine App und sprach… Kuzwo Dezbo?
Komm!
…der Roboter drehte sich um die eigene Achse und setzte sich geräuschlos in Bewegung.
Der hört ja auf seinen Namen.
Besser als mein Hund hätte er ein Fell würde ich die beiden austauschen.
Ist natürlich nur Spaß.
Der Roboter rollte zu den beiden, die an der Mauer warteten.
Bevor er sie erreichte überquerte er einen alten Bordstein.
Ohne Probleme nahm er die Hürde.
Er haubste ein bisschen über den Ausfalt.
– Ist der bis sich?
fragte Alice nach als er nur noch einige Meter von ihnen entfernt war.
– Bis ich nicht!
Aber ich würde mich nicht mit ihm anlegen.
Er kann schießen… Nicht ein Ernst.
Alice hatte keine Lust wieder mit dem Sitzen anzufangen Fügt aber schnell hinzu, sie können mich ruhig duzen.
Der Wachmann nickte.
Doch?
Siehst Du diese kleine blaue Klappe?
Eine Schießscharte.
Bei Bedarf klappt sie auf und ein kleines Gewehr schaut heraus, zwanzig Schuss oder so.
Das Gerät wurde ursprünglich fürs Militär entwickelt Ich habe es aber noch nie in Aktion gesehen.
Ich haffe Q-Zwo D-ZWo schäst nur auf Befehl Und wenn ihm die Nase nicht passt Also freundlich lächeln.
Sonst kann ich für nichts garantieren.
Alice zog die Augenbrauen hoch und setzte ein schiefes Lächeln auf.
Ist ein Witz!
Wir deaktivieren die Funktion tagsüber, also keine Sorge… Aber nachts ist der Bach unscharf.
Verrückt?
Jetzt will ich ihn nicht mehr streicheln.
Wege sagt….
Der Roboter isst pflegeleicht unzahm.
Nicht wahr, Q-Zwo D-ZWo?
Die Kugel reagierte nicht, sondern blieb etwa einen Meter vor den beiden stehen.
Alice hatte das ungute Gefühl, dass die Maschine sie anstarnte.
Obwohl der Roboter im Gegensatz zu seinem Namensverwandten keine humanoiden Züge aufwies.
Mindestens acht Kameras, die an verschiedenen Stellen angebracht waren, scänden die Umgebung.
Ein Fußball wirkte menschlicher.
Alice fröstelte es noch mehr.
Sie zog ihre Jacke zu.
Der Wachmann und Alice setzten ihren Weg fort.
Nach zwei Minuten erreichten sie den Eingang des Gebäudes einen vorgelagerten Bau, der früher wahrscheinlich mal der Verwaltungssitz war.
Ein Coachlos sicherte die Tür.
Der Wachmann tippte eine vierstellige Zahl ein und hielt dann einen Transponder an das Zahlenfeld.
Alish versuchte, die Zahlenkombination zu erhaschen – doch der Wachman deckte das Feld ab!
Du kannst hier Platz nehmen.
Der Geschäftsführer holt dich gleich ab.
Kurz darauf erschien Justus.
Ein schlanker Mann mit dichtem weißen Haar dass er nach hinten gekämmt und mit Wachs fixiert hatte.
Sein Mund und seine Augen waren mit kleinen Fältchen umgeben, typisch für einen Menschen der viel lachte.
Er strahlte eine Zufriedenheit aus die ansteckend war – sie gaben sich die Hand!
Schön das du da bist!
Khalid und Kuzwo Dezbo hast du schon kennengelernt?
Er blickte in Richtung des Wachmans, der freundlich nickte.
Nun übernehme ich und zeige dir unseren Schatz.
In seinem Büro angekommen Drückte der CEO Alice einen kleinen Glasblock in die Hand, in den ein Chip eingegossen war.
Unser erster Ionen-Chip sagte er – unser Heiligtum!
Du bist ja selbst an der Uni.
Solche Projekte an einer Hochschule voranzutreiben ist unmöglich.
Alleine die Ausschreibungen und die Vergaben, ein Disaster.
Vom Patentrecht möchte ich gar nicht
reden.".
Daher beschlossen er eine Kollegin und ein befreundeter Professor aus Dänemark das Unternehmen zu gründen gefördert vom Land und dem Bund, die große Hoffnungen in die Technologie setzten.
In den ersten Jahren waren sie mehr oder weniger zu dritt.
Wenn mal mehr Fördergelder flossen, stellten Sie eine Projektmanagerin oder einen Forschungsassistenten ein.
Die Forschung und Versuche betrieben sie an der TU München bis sich die Erfolge abzeichneten.
Anfangs hieß das Unternehmen Millieways wie das Restaurant bei per Anhalter durch die Galaxis Milliarden Wege.
Aber das fanden die Geldgeber Albern und außerdem gab es namensrechtliche Bedenken.
Beim Rechner gab es glücklicherweise keine Einwände.
Hard of Neop, nach dem Raumschiff Hard Of Gold im Buch.
Wieso?
Wenn ich fragen darf… Fanden wir passend!
Ich weiß nicht ob du das Buch kennst.
HardofGold trägt den unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb in sich.
Nichts weniger leistet HardOfNeop Er treibt das unwahrscheinliche voran.
Rechen-Operationen jenseits unserer Vernunft, sagte er voller Stolz.
Neob?
Eines der wichtigsten Metalle im Rechner!
Teurer und seltener als Gold.
Alice betrachterte den Chip von allen Seiten, legte ihn auf den Tisch und schob ihn zum CEO hinüber.
Wenn du willst, zeige ich dir den Ionencomputer.
Gerne, antwortete Alice.
Justus stand auf, Alice folgte ihm.
Nie ob befindet sich in der ehemaligen Produktionshalle.
Wir nennen ihn zwar mobilen Quantencomputer, aber der Begriff ist relativ.
In deinem Rucksack kannst du ihn nicht verstauen wenn du mit dem Ding abhauen möchtest.
Er lächelte verschmitzt um zu zeigen dass er einen Schatz gemacht hat.
Schade!
Sofste Alice aufgesetzt.
Das war genau meine Absicht.
Ich hätte da so einige Ideen.
das glaube ich dir gerne.
Den Rucksacks musst Du sowieso hier lassen Aber für euer Forschungsprojekt steht nie ob offen.
Um was geht es eigentlich?
Um eine Weiterentwicklung von Grover's Algorithmus, besser gesagt um einen speziellen Anwendungsfall.
Wir wollen Kollisionsprobleme von Haschfunktionen mit dem Algorithmos minimieren, um so Konflikte bei Speicherplätzen zu vermeiden.
Spannend?
sagte Justus.
Von der Möglichkeit habe ich nur gehört, keiner aber niemanden, der daran arbeitet.
Ich wusste gar nicht dass sich Claudia damit beschäftigt.
Sie kennen meine Chefin?
fragte Alice erstaunt nach, flüchtig von Konferenzen.
Es ist auch eher mein Steckenpferd!
Als Doktor Andern habe ich daran gearbeitet.
Als ich jetzt erfahren habe das es jetzt die Möglichkeit gibt den Algorithmus ausrechnen zu lassen, habe ich die Arbeit wieder aufgenommen.
Claudia unterstützt mich darin.
Verstehe… Das könnte für Serverfarmen interessant sein.
Das hoffe ich.
sie könnte so wahrscheinlich Ressourcen und Energie schonen Und ihren Geldbeutel sagte Justus konspirativ.
Der direkte Weg zu ihren Herzen und zum mehr Klimaschutz, der Geschäftsführer lächelte nickend.
Er öffnete eine schmale Tür die direkt in den Hof führte.
mit einer Geste deuterte er an das der Quantencomputer auf der anderen Seite stand.
Alice sah einen einstöckigen Backsteinbau mit Schädtach.
vor dreißig Jahren wurden in der Halle Rostschutzfarben produziert um die alte Welt vor Erosion zu bewahren.
Jetzt wird hier die neue Welt berechnet.
Ich finde es ironisch, bemerkte Justus.
Ganz ohne Stahl werden wir in der neuen Welt auch nicht
auskommen.".
Justus zuckte mit den Schultern.
Der Eingang zum Gebäude war erneut mit einem Zahlencode und Transponder gesichert.
Sie standen in einem kleinen fensterlosen Vorraum von dem zwei Türen abgingen – eine historische mit Ornamentglas, die offensichtlich im Büro ging … Und eine Staltür!
Dahinter verbirgt sich die Revolution, sagte Justus mit einem Lächeln und zeigte auf die Stalltür.
Im Augenblick sitzen Elias unser Quantencoder und gritt die zweite Geschäftsführerin am Rechner.
Wir testen eine neue Software – aber wir können sie sicherlich kurz stören!
Justus ging zur Stalltür, gab erneut einen Code ein, liegte sein Kinn auf die Halterung eines Augenmessgeräts und aktivierte den Scan.
Ihre Scan?
fragte Alice.
Wessar?
Emo-Control.
Justus sah Alice verwirrt das Gesicht, nachdem der Messvorgang abgeschlossen und die Tür aufgesprungen war.
Der Türöffner reagierte auf Pupillenreaktionen.
Ich bekomme ein Foto von meinem Gesicht gezeigt – und ein Sensor misst meine Pupilenbewegungen!
Du musst wissen, dass jeder Mensch auf sein eigenes Bild eine spezielle Reaktionszeit hat, die man nicht imitieren kann.
Das Gerät misst die Zeit und authentifiziert den Besucher Und das funktioniert?
Bis jetzt bin ich jedes Mal reingekommen.
Am Anfang hat es ab und zu gehakt, aber mittlerweile kennt das Gerät meine Emotionen.
Er ist demonstrativ die Augen nach oben um einen erstaunten Blick zu simulieren.
Alice lächelte höflich.
Das System ist absolut manipulationssicher.
Da hast eine gewisse Trainingsphase benötigt und sich die Fotos nur vom Computerraum aufspielen lassen.
Es gibt keine Verbindung zur Außenwelt.
Für Russische und chinesische Hacker ein Albtraum.
In den Raum kommen nur fünf Menschen, ziemlich viel Sicherheit für einen kleinen Computer.
Das Gerät in falschen Händen kann großen Schaden anrichten, sagte Justus und hielt ihr die Tür auf.
Und außerdem wollen wir unsere Technologieführerschaft nicht einfach preisgeben.
Endlich ist Deutschland mal ganz vorne.
Der knapp dreißig Quadratmeter große Computeraum war schwach beleuchtet.
In der Mitte stand ein dreimal drei Meter großer schwarzer Kasten, erklärte Elias den Quantencomputer.
In diesem unspektakulären Koffer, so sein Wort befändten sich Tausende Laser- und Vakuumkammern mit denen die Quantengefangen gehalten werden.
Nur dann ließen sie sich programmieren und in Cubits verwandeln.
Die Steuerung liefe über einen klassischen PC.
Das sei seine Aufgabe.
Er ist unser Übersetzer, sagte Gritt.
er übersetzt klassische Programmiersprache in Quantisch Die Sprache der Zukunft.
Ich sehe mich als Zerlegemeister in einem Schlachtbetrieb, erwiderte er scharfshaft.
Mittels der Quantenforiertransformation teile er zeitlich endliche, diskrete Signale in ihre Einzelteile und bilde sie im entsprechenden Frequenzspektrum ab.
So übersetzen wir die Amplitudeninformationen eines Q-Bit Systems in seine Frequennsdomäne Wobei sich uns Phasenbeziehungen in einer Weise offenbaren, die für uns algorithmisch nutzbar ist.
Klingt kompliziert!
Ist es auch?
Zum Glück erledigt das eine Software für uns.
Ich muss nur ein paar Befehle
eingeben.".
Seid ich so
bescheiden?"
sagte Justus.
Gritt ergänzte, dass große Plus von Nihob seien die Rotationsgatter und geometrischen Phasengatter – denn so müssen die Ionen nicht zwingend in ihren absoluten Bewegungsgrundzustand gekühlt werden.
Wir sparen eine Menge Energie und Platz, und optimieren die Fehler-Toleranz.
Ergänzte Elias.
Ich bin beeindruckt, sagte Alice, die nur die Hälfte verstanden hatte.
An Justus Gewand fragte sie Wie läuft eigentlich die Zusammenarbeit ab?
Wir können nicht jedes Mal nach München reisen um an dem Gerät zu arbeiten.
Müß dir nicht!
Ihr könnt den Computer remote steuern antwortete Justus.
Die ganzen Sicherheitsvorkehrungen Und dann eine Remote-Steuerung, das klingt widersinnig für mich.
Alice schaut er demonstrativ in den hermetisch abgeschlossenen Raum bei dem sogar die ehemaligen Fenster des Sheddachs mit Stahlplatten versiegelt waren.
Guter Punkt!
Aber wir haben vorgesorgt – einer von uns muss im Raum sein und den Zugriff authentifizieren.
Ihr bekommt einen physischen Träger, einen Stick mit einem kodierten Sicherheitsschlüsse.
Du pingst uns an Wir verifizieren dich über den Schlüssel und über einen Total Recall Link, der jedes Mal individuell erstellt wird.
Der Stick ist zudem mit einem Zeit- und Standorttracker ausgestattet, der wiederum mit der IP Adresse eures Rechners verknüpft ist.
Ein mögliche Angreifer müsste den Träger besitzen in die Uni einbrechen, dich entführen und zwingen dem Zugriff zu gestatten – nicht zu vergessen!
Der Schlüsse ist natürlich postquantensicher, bemerkte Justus grenzend.
Der Film ist ja schon über vierzig Jahre alt.
Jens?
Hast du uns Hörer da gerade alt genannt?
Ich kenn den auch noch aus dem Kino.
Ja, aber das ist ja auch ein Klassiker.
Dann kann man sich später nochmal anschauen.
Aber lüde dir natürlich wieder Filmreif für deinen Text zum Leben erweckt und ich weiß auch warum du dieses Kapitel jetzt ausgewählt hast.
Du fischst hier im Podcast per anderen durch den Cyberroom nach.
Fans wird das Buch.
Wir haben ja irgendwie gelernt die Art of Gold mit dem unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb Millie Ways Reservoir am Ende des Universums und wir haben irgendwie Q-II D II gehört als Analogie zu Star Wars.
Wie wichtig ist denn Popkultur für Technologiebeschreibung?
oder kam das jetzt einfach so, passierte einfach so beim Schreiben?
Eigentlich passierte es einfach so.
ja man ist natürlich auch vorgeprägt und man bringt ja auch immer seine eigenen Leidenschaften und Bücher und seine eigene Musik usw in diese Geschichte mit ein oder auch die T-Shirts der Menschen, die einem gegenüber sitzen gerade und…
Was spielst du denn an?
Ich habe ein großes T-shirt mehr als forty zwei.
Du hast
eine große Tee für mehr als Forty zwei drauf.
Aber da ist ja jetzt die entscheidende Frage.
So sagen Freund oder Feind Star Wars oder Star Trek?
Also ich bin von beiden nicht so der richtige Fan muss ich ehrlich sagen.
aber wenn Star Wars also Star Trek das fand ich dann doch immer zu
lang.
Ja, ich fand Star Trek eigentlich super!
Wir hatten Filmwissenschaftler mal erzählt, Star Wars ist gar kein richtiges Science-Fiction.
Das ist eher Fantasy.
Weil da die Technologie nicht im Vordergrund steht?
Also halt so ein Filmwissen und keine Ahnung.
Ja, aber eben… So ein trodde Sterne ist schon technologisch das Meisterstück wahrscheinlich.
Auch wenn wir es sich haben wollen, genau!
Aber sagen wir mal zu dem Ausstand gerade der Justus, der CEO,
ne?!
Ist das so'n Tech Bro?
Ja, das war ein Professor gewesen an der Uni für Kondensphysik Und das ist natürlich ein Tech Pro.
ja Und sind die, ist der so merkwürdig wie die Tech Bros heute?
Eigentlich nicht genau.
Also das versuche ich ein bisschen darzustellen dass sie nicht so schräg sind also sondern dass es eigentlich ganz normal ist sich mit diesen Themen auseinander zu setzen und… Die ja auch, also deswegen… Auch die haben ja selber den Bezug zu Panhalte durch die Galaxias gestellt.
Die Professoren in denen sie halt diese Namen gewählt haben oder kurz zwei D-Zonter.
Sie
können nicht gefährlich sein?
Ja, oder sie sind halt gefährlich, können die schon sein.
aber das sind halt Menschen, die die gleichen Interessen verfolgen wie wir.
Weil es war jetzt sozusagen der erste Begegnung mit dem Quantencomputer.
Genau!
Das ist auch ein Buch wirklich, Der Erste Begegnen Mitem Quanten Computer taucht er noch nicht auf, ja.
Wie
herausfordernd ist denn das zu beschreiben was es nicht gibt?
Also es gibt ja kein Computer nur mit hunderttausend.
und übrigens diesen kleinen Chip den haben wir sogar in der Agentur umstehen.
also es gibt diesen kleinen chip schon paar Kubits gerade bespielen und nicht hunderttausend.
Also es gibt Abbildungen, also das geht was wirklich schwierig war.
zum Beispiel halt da kann ich jetzt auch jetzt wiederholen, was dieser Elias sagt.
Wie
dieses Ding funktioniert?
Also das ist dann wirklich Wissen dass ich mir aus der Agentur hole und einfach eins zu eins übernehmen und glauben muss.
Wo es Menschen bei der Cybercrew gibt, die es tatsächlich verstehen.
In Hinweis übrigens noch dieses Emo-Control, die Technologie, die du da beschrieben hast mit dem Raum vom Quantencomputer abgesichert ist.
Darin wird er tatsächlich gearbeitet, und wir hatten in Folge neun hier den Henrik Graubner von der Bundesdruckerei zu Gast, der die Augenbewegung tatsächlich erforscht hat.
Spannend!
Genau also in dem Anwendungsfall, den ich jetzt da beschrieben habe… Da gibt es das noch nicht aber an der Technik wird geforscht um sichere Zugänge zu gewährleisten.
in Zukunft ja
Und in Zukunft sehe ich auch hier die nächste Folge am zwei und zwanzigsten Oktober.
Anna Rahm trifft einen weiteren CEO.
Mal gucken ob das
auch so ein.
Ja, das ist überhaupt kein Tech-Pro.
Mal sehen!
Ist das schon auf den Privatraten?
Und davor gibt es noch eine reguläre Folge am achten Oktober von Per Andertag durch den Cyberraum und darin geht's um Forschungssicherheit wie man Wissenschaft, Erkenntnisse, Patente wissenschaftlich schützen und sichern kann.
Jens Danke fürs hier sein.
Ja danke für die Einladung.
Und jetzt zurück was auch zur hellen Seite der Sätze rein ins Holodeck und weiter schreiben wir hören uns in vier Wochen fragen wir immer podcastetcyleagentur.de.
Danke fürs zuhören.
Der Podcast der Cyberagentur.
Per Anhalter durch den Cyberraum Forschung für übermorgen.

Von Katzen, Mäusen, Kryptologen und Quantencomputern
Von Katzen, Mäusen, Kryptologen und Quantencomputern Sie ist eine Säule der Cybersicherheit: Kryptologie. Was genau sie ist und warum die besten kryptografischen Verfahren geknackt werden können – darum geht es in dieser Folge. Außerdem erklären wir, wie Wissenschaftler Computerchips knacken, in dem sie sie genauestens überwachen und abhören. Bei Marcel Roth sind zu Gast: Nisha Jacob vom Fraunhofer AISEC in Garching und Matthias Minihold, der das Referat Kryptologie bei der Cyberagentur leitet.
Von Katzen, Mäusen, Kryptologen und Quantencomputern
10. September 2026 | 42 Minuten
Sie ist eine Säule der Cybersicherheit: Kryptologie. Was genau sie ist und warum die besten kryptografischen Verfahren geknackt werden können – darum geht es in dieser Folge. Außerdem erklären wir, wie Wissenschaftler Computerchips knacken, in dem sie sie genauestens überwachen und abhören. Bei Marcel Roth sind zu Gast: Nisha Jacob vom Fraunhofer AISEC in Garching und Matthias Minihold, der das Referat Kryptologie bei der Cyberagentur leitet.
Shownotes
Zu Gast sind
- Dr Nisha Jacob vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) in Garching bei München.
- Dr. Matthias Minihold – Mathematiker und Kryptologe, der das Referat Kryptologie bei der Cyberagentur leitet und dort auch für das Programm „SCA4PQC – Seitenkanalresistenz in der Post-Quanten Kryptologie“ verantwortlich ist.
Am 23. September sind wir zu Gast im Hauptprogramm des jährlichen Informatikfestivals der Gesellschaft für Infotmatik an der TU Dresden. Dort nehmen wir eine Live-Folge auf. Thema: Science under threat! Wie sieht resiliente Forschung aus?
Kommt gern vorbei. Wir verlosen bis dahin ein Ticket unter allen, die uns eine E-Mail schreiben.
Außerdem gilt: Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Kapitel
Sabine stellt Nisha Jacob vom Fraunhofer AISEC in Garching vor.
Sabine stellt Matthias Minihold von der Cyberagentur vor.
Was sind noch mal Kryptologie, Kryptografie und Kryptoanalyse?
Was Nisha genau macht.
Nisha und ein Beispiel, bei dem die "Kryptologie" geknackt wurde.
Wie Nisha physikalische Computerchips angreift.
Wie ein minimaler Strompeak einen Chip manipulieren kann.
Wie sich solche Angriffe auswirken könnten.
Sind Mathematiker und Ingenieure Katz und Maus?
KI und Quantencomputer: Funktionieren Nishas Angriffe trotzdem?
Was die Cyberagentur in diesem Bereich macht.
Wo steht die Forschung in Deutschland in diesem Bereich?
Wie lassen sich neue Krypto-Algorithmen in die Geräte bringen?
Wenn heute bereits verschlüsselte Daten gesammelt werden, um sie mit einem Quantencomputer zu knacken – was dann?
Transkript
Das sind die Kryptologen, die Mäuse.
Und Nisha ist die Katze?
Weiß ich nicht!
Nee… Ich als Angeifer will einfach mal sagen der Pin ist immer richtig.
gibts mir bitte mal dein Geld.
Warum Matthias Nischas nicht so gut leihen kann.
das ist der Grund.
Da fällt
den Mathematiker der Stift aus der Hand.
Wenn demnächst irgendwo darauf steht dass Dinges Quantensicher heißt das nicht gleichzeitig es ist Nischer sicher Da
ist ne Fusennote dran denke ich.
Ja Ich
glaub Matthias wängt gleich an zu weinen.
Noch nie.
Also ich hab Gänsehaut.
Achtung, die nächsten Sekunden enthalten eine wichtige Botschaft!
Sie ist ziemlich entscheidend wenn es um Cybersicherheit geht.
wir nutzen sie wirklich ohne zu merken das irgendwie selbstverständlich und wir reden hier im Podcast auch wirklich ganz oft drüber als wüssten wir total Bescheid.
Kryptologie Kryptografie, Verschlüsselung, Entschlüsselung.
Kryptoanalyse?
Klar kennen wir natürlich alles.
Nutzen wir alles aber mal ganz ehrlich verstehen wir es auch.
Darum soll's also in dieser Folge gehen.
Hallo erstmal und die Fragen sozusagen die heute auf dem Tisch liegen ist was ist Kriptologie?
Was ist der Unterschied zu Kryptographie?
wie geht das eigentlich bei Hardware?
warum kann auch Kryptologie keinen ein hundertprozentigen Schutz bieten?
Und wie sieht vielleicht verschlüsselungen in Zukunft aus?
Wie sehr ärgern sich eigentlich Kryptologen, wenn die von ihnen entwickelten Verschlüsselungen umgangen werden?
Don't panic!
Keine Sorge.
Das erzählen wir so, dass wir alles verstehen auch ich und der besten geht das natürlich mit meinen zwei Gästen.
Hallo zuerst einmal an Dr.
Nischer Jakob vom Fraunhofer-Institut für angewandte und integrierte Sicherheit in Garchen beim München.
München, hallo Nischer So Hallo Grüß dich.
Und hier ist auch Dr.
Matthias Minneholt erst Mathematiker-Kryptologe leitet das Referat Kryptologie bei der Cyberagentur und dort auch das Programm über, dass wir beschrieben noch reden.
Grüßt euch Matthias!
Hallo, danke für die Einladung.
Und wir starten ja ins dritte Jahr hier auf unserer Tour per Anhalter durch den Cyberraum als Podcasts.
Wir haben im Sommer so ein bisschen kurz durchgefegt.
und eine kleine Neuheit.
Wie haben wir hier eine kleine KI dieser Biene?
Die stellt unsere Gäste jetzt mal vor.
zuerst Nisha Dich.
Dr.
Nisha Jakob ist Head of Department der Forschungsabteilung, Hardware Security, Physical Analysis and Countermeasures am Fraunhofer-Institut für angewandte und integrierte Sicherheit, ISAC in Garching bei München.
Sie arbeitet dort seit vierzehn Jahren und hat in Bangalore Elektrotechnik studiert.
An der Universität Lugano in der italienischen Schweiz hat sie Embedded Systems studiert – ein Jahr lang hat sie einen Kryptografiepraktikum an einer Universität in Singapur gemacht.
Promoviert hat Nisha So
Sabine, hat Sabine alles richtig erzählt?
Ein halben Daumen hoch war das.
Also wie kommt man denn von Indien auf die Idee in die italienische Schweiz zu gehen?
Ja also ich habe schon eine Verwandte meine Cousin der ist in der Schweiz und er hat es mir so informiert
und da wird dann auch auf Italienisch oder Schweizer Dütze oder was unterrichtet?
Nee, Englisch.
Also
ich kenne nix in Italienisch.
Das ist wie zu dir ein bisschen vielleicht jetzt durch meine Neffe und Nichte aber mehr als das auch nicht.
Matthias wir hören mal bei dir genau hin was Sabine zu dir zu sagen
hat!
Dr.
Matthias Minniholt arbeitet seit dreieinhalb Jahren bei der Cyberagentur, dort leitet er das Referat Kryptologie, initiiert und leitet Programme wie das Programm Das Seitenkanalresistenz in der Post-Quanten-Kryptologie erforschen lässt.
Matthías Minniholt ist Kryptologe, hat an der TU Wien Mathematik studiert und zwei Tausend neunzehn an der Ruhr Universität Bochum promoviert.
Er hat in der Privatwirtschaft etwa im Bereich Fintech in diversen Bereichen der Cybersicherheit gearbeitet und hält ab und an Vorträge dazu Zum Beispiel zur Sicherheit von Cloud Computing.
Ja, das ist so richtig!
Vielen Dank Sabine.
Und wir haben ja was gemeinsam… Ich hab auch in der Hohen Ehebore im Studium studiert.
Ja eine tolle Uni oder?
Ja
und du spielst ab und an.
Percussion habe ich gelesen.
Das stimmt in meiner Freizeit ja.
Und sogar was du auch noch tust Tischtenne-Spieze.
Sehr gerne, ja!
Und
angeblich tust du das auch mit dem Jens Hüttenberger der hier auch einmal im Monat sozusagen in vierzehn Tagen wieder zu hören
ist?
Das stimmt wir haben einen Tisch umfunktioniert und in der Agentur ein bisschen die Pause genutzt.
Mehrere schreibtische genau zu einer großen Platte.
Man muss einmal kurz klarstellen Matthias, du vielleicht Nischas Institut also das ISAC und die Cyberagentur seid irgendwie wie verbandelt?
Also wir kennen uns von diversen Veranstaltungen immer mal wieder sind auch tolle Konferenzen auch im ISAC-Institut.
Und Nisha jetzt konkret, ja die habe ich als Panelistin gewinnen können und schon mal für ein Event das wir in der Cyberintour gehostet haben.
Aber so eine
Direktgenau,
Projektabhängigkeit
haben wir jetzt nicht.
Ich nehm' auch so die ganze Zeit wenn's irgendwie um Computerchips und so geht und um Quantencomputer alles dank Kryptologie natürlich.
Das mache ich hier schon seit Jahren im Podcast.
Na klar wissen wir aber was das heißt müssen wir bisschen ergründen!
Eigentlich müsste es Matthias, du, Nisha irgendwie doof finden.
Warum?
Da kommen wir glaube ich heute ganz gut drauf.
Weil so ganz grundsätzlich habe ich die auch erzählt, dass wir telefoniert haben.
beim Begriff Krypto bin ich immer ein bisschen skeptisch.
da rollierst Du mit den Augen.
Weißt Du warum?
Ich hab ne Idee ja!
Weil bei Krypto, okay wir reden über Bitcoin und so Kryptobrowes.
Aber das machen wir hier nicht.
tun wir beiseite.
also Mathias Kryptologie kann man es einmal definieren ist sozusagen irgendwie weiß ich die das Wissen ja
ist würde ich sagen ist die Wissenschaft der Geheimschriften.
Also jetzt aber nicht im Sinne von Archaeologie wo man dann wirklich auf Hieroglyphantafeln vielleicht arbeitet sondern Man nimmt Text und verwandelt den in eine andere Darstellung Die man allerdings nur wieder zurückkriegt wenn man den Schlüssel kennt.
Das ist Kryptologie.
Und was sind dann Kryptografie?
Das ist gewissermaßen die Teildisziplin, die die Konstruktionen untersucht.
D.h.,
wirklich die Schrift und die Kryptologie ist der Überbegriff, der auch die Kryptonalyse mit berücksichtigt.
also das Katzen-Maus Spiel wo sozusagen man mathematisch versucht Abkürzungen zu finden wenn jemand mit einem neuen Kryptographiesystem um die Ecke kommt.
Also regelwähre zum Beispiel jeder Buchstabe wird durch den Vollgebuchstab ersetzt Zum Beispiel, ja.
Wäre das A eben das B, das C und so weiter?
Dann kenn ich die Regel, aber nur ich kenne…
Das
wäre der Schlüssel genau.
Und jemand versucht es dann rauszufinden.
Genau in dem Fall gibt's halt nur sechsundseinzig Möglichkeiten von
daher.
Das machst du morgens beim Aufwachen schon klar!
Aber das ist ein
guter Punkt.
also man kommt mit so einem Kryptosystem um die Ecke und dann kann vielleicht der Punkt sein dass man selber nicht knacken kann, aber vielleicht der Nachbar oder eben andere Leute, die noch einen ganz anderen Blick haben.
und das ist genau das Zusammenspiel, das eben gekrübt.
Analysten die Praktika nochmal draufschauen und dann hertet man das System, indem er es noch verbessert.
Was ich bei der Sache immer höre ist so was okay Prim-Zahlen sind wichtig, Zufallz Zahlen sind wichtig… Warum kannst du das mal erzählen?
Ich habe jetzt einen Plum gesagt A ist gleich B, B ist gleich C. Ja
Du sprichst ja wahrscheinlich auf noch die klassischen Kryptosysteme an Die man heutzutage weitgehend einsetzt Und die auch Hintergrund unseres Bankenwesens sind.
Deswegen kommt vielleicht auch das Panic in deinem T-Shirt Die wird ja bedroht, die Krypto, die auf diesen Primitiven basiert.
Aber bei diesen Methoden ist es tatsächlich so, dass man Primzahlen braucht.
Man nimmt zwei Primzalen und multipliziert sie zusammen.
Wenn ich dir umgekehrt eine zusammengesetzte Zahl gebe… …die hat two-thousand Bits in den Jahr two-tausend vierzig binär stellen,… …und bittet dich mit der Info das die aus zwei Teilen besteht, die zu fakturisieren, dann ist das ein sehr schweres Problem.
Es sei denn du hast einen Quantencomputer im Keller?
Das kann man halt nicht genau wissen ob du… So was heißt.
Habe ich, habe ich!
Ich baue gerade noch an dem Keller auch.
Sagen wir mal fakturisieren?
Faktorisieren das Zerlegen einer Zahl in ihre Teile.
Das heisst wenn ich die Zwei Primzahlen multipliziert habe.
wie komme ich wieder auf die zwei Primzalen zurück?
Genau und das ist tatsächlich die Basis weitverbreiteter Kryptosysteme.
Kryptologie ist sozusagen der Oberbegriff.
Kriptografie is wie man es dann macht.
Und Kryptoanalyse sind dann die, die dann
versuchen das System zu härten oder eben zu knacken.
Das sind die Kryptonalisten.
ja.
Also Kryptografie ist ein bisschen defensiv und Krypto-Analyse etwas
offensiver.
Nicht auch was bist du, wie genau passt du da rein?
Genau wir sind die erste Analyse Seite.
aber am Endeffekt braucht man schon eine Mischung von beides ein bisschen also vom Defensive und Offensive.
Um die neue Bedrohungen wirklich so verstehen, müssen wir auch in die Rolle des Angreifers mal schlüpfen und offensivem Test durchführen.
Erst wenn wir das verstanden haben können wir darauf bauen gezielte Gegenmaßnahmen oder Tools entwickeln um diese Angriffe jetzt mal abzuwehren.
Also, wir machen nicht die Analyse aus der mathematischen Ebene sozusagen.
Der krypt analytisch aber so auf der Implementierungsebene weil es reich meistens nicht das Standard Krypto zu nutzen.
Es muss auch richtig implementiert werden.
Wir haben ja ein bisschen überlegt in der Vorbereitung Matthias.
wie kann man es dann anschaulicher machen?
Wir machen Podcast Da lässt sich Kryptologie sogar schlecht vorführen!
Wir haben uns ein bisschen Überlegt.
Vielleicht können wir mal zum Beispiel einfach mal behaupten Achtung Achtungen Die nächsten Sekunden enthalten eine wichtige Botschaft Können wir mal behalten und dann hören wir mal.
Also, weißes Rauschen können wir wirklich nicht mit anfangen.
Aber… Wir könnten behaupten da steckt irgendwas drin und würden dann wie vorgehen um das rauszufinden?
Das ist eine gute Frage!
Müsste Nisha ran.
Dann müsste Nisha ja
Ja, genau.
Also es ist ja nicht nur weißes Rausch und da steckt auch viele andere Dinge darin.
wenn wir wissen oder vermuten das beinhaltet irgendwelche wichtige Botschaft vom XYZ oder eine Person oder ein bestimmtes Stimme dann kann man auch das als eine konkrete Hypothese mal nutzen und dann darauf mögliche Wertsequenzen bauen.
diese Hypothese dann nutzen wir dieser als einer Referenz Signal.
Das heißt, wir wissen menschliche Stimmen haben bestimmte Frequenzen und die würden wir dann da rausfiltern zum Beispiel bei dem Rauschnetz.
So verstehe ich es
jetzt?
Ganz einfach gesagt ja.
also eine hohe Korrelation da bedeutet okay das passt zu der Stimme vom XXZ-Person oder das passt zur Stimme von Y oder nicht.
Es war keiner von den beiden.
ist was anders weil wir haben eine Hypothese nur für diese zwei Personen mal gemacht
Und länger könnte man wissen sind genau drei Sekunden.
könnte man auch sagen Kann jetzt kein Pop-Song sein oder sowas?
Genau, dann kann man vermuten das es nur ein kurzes Audioschniebsel ist.
Vielleicht eine Ansage, vielleicht eine Werbung.
Vielleicht ne Werbung für einen Buch was man hier hören kann einmal im Monat wo du auch jemand gänzt der daran schreibt.
Ich würde ganz gerne noch mal von euch beiden so etwas hören wie erinnert ihr euch an Beispiele wo so ne Verschlüsselung jetzt vor kurzem oder wann auch immer mal geknackt wurde.
So ganz klassisch wo ihr sagt dass ein ganz typisches Beispiel
Eine Verschlüsselung knacken.
Also das eine ist ja sozusagen, man hat ein Datum also zum Beispiel ein kurzes Audioschnipsel und möchte das sozusagen knackern oder da den Informationsgehalt rauslesen.
Das ist ja noch mal vielleicht einen Spur anders oder vielleicht ein Spur leichter wenn man so ein paar Ideen noch hat was da drinstecken könnte als man wird das System womit es verschlüsselt wurde dann brechen.
Also dass ist ja ein architektonischer Ansatz Und ein gutes Kryptosystem ist tatsächlich so gemacht dass weiße Rauschen was rauskommt, dass es wirklich ununterscheidbar von echten weißen Rauschen ist.
Also das ist so gut überlagert… …dass das Signal verwendet ist und da drin steckt.
Fällt hier aus der Vergangenheit ein Beispiel ein?
Da gab's eigentlich nach meinem Verständnis eine gute Verschlüsselung?
Aus der jungen Vergangenkeit fallen wir im Standardisierungsprozess einen, der läuft.
also wir müssen ja aus Gründen die wir später vielleicht noch ansprechen die Systeme auf aktualisieren und auf neue Primitive umsteigen.
Und in Folge dessen gibt es halt viele Kandidaten, die Kryptanalysten derzeit, die Community stürzt sich halt auf die Kandidatinnen und macht sie mitunter auch kaputt.
Und gerade erst vor zwei Wochen war da glaube ich ein relativ spannendes Signatureschema das da kaputt gemacht wurde aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist.
aber dafür sind die halt diese Wettsbewerbe.
Jetzt so eine ganz konkrete Sache.
Wir haben vorhin dieses Verschlüsselungssystem mit den beiden Primzahlen genannt, da ist halt wenn die Schlüssellänge zu kurz ist dann kann das gebrochen werden und das haben wir durchaus auch schon gesehen.
Das gab es auch schon erste Erfolge dass wenn die Bittlänge nur siebenhundertsechzig ist oder tausend vierundzwanzig, dann geht das schon im Bereich des Machbahnen.
Zwei-tausend achtenvierzig ist glaube ich noch…
Noch okay!
Noch okay.
Nisha hast du ein Beispiel für uns?
Genau, da kann ich nun mal zustimmen.
Man muss schon unterscheiden zwischen mathematischer Bruchherr so wie diesen Primsaal-Angriff oder schlechter Parameterauswahl oder Zufall.
Da gab es auch gute Beispiele aus den Gaming Industries, die anstatt einer Zufallsaal einen festen Saal gehabt haben und damit mag das Kryptosystem auch mal kaputt.
Was für eine Zahl gehabt haben?
Eine
Zufaltsaal also.
die hatten eine Festenzahl darin!
Also immer dieselbe.
Jede Playstation hatte quasi eine fixe Zahl drin, statt die jedes Mal eine ordentlich frische Zuwallszahl.
Nicht so optimal?
Nein!
Also optimal für die Leute, die einfach unoeffiziellen Spiele mal spielen wollte aber genau…
Das war sozusagen die Konsequenz.
ne das heißt sozusagen Menschen konnten dann einfach Spiele spielen und diese gar nicht hatten.
Oder wie sagt man diese?
Ich bin jetzt nicht so der Gamer, aber die
kopiert
haben.
Genau und dann kommt noch die Implementierung schwarzstellen.
also das ist ja die seinen Kanal angeführt, die man zu aus dem Smart Card Bereich oder aus dem Mikrocontrollerbereich mal kennt.
Da misst man die Strom oder die Zeit.
Ist einer der Hauptkunde warum auch die sicheren Algorithmen, die mathematisch sicher bewiesenen Algorithm immer noch geknackt werden könnten.
Warum Matthias nicht so gut leiden kann?
Das ist der Grund, da kommen wir sofort zu.
Einmal noch mal ganz kurz bei dem Playstation Beispiel was haben die denn dann gemacht?
und hat Sony sozusagen alle Playstations updaten?
Ja das war auch nicht so leicht zu updaten weil ich glaube in diesem Fall war es in den Hardware festgebrannt.
Das ist ein Problem auch an Hardware Angriff.
also im Vergleich zu den Software wo man auch nach hinein irgendwie noch ein Software Update spielen kann Wenn das Problem in der Grundliegen der Hardware ist, es ist irgendwie in die Fertigung so festgebrannt.
Das kann man schwer abdecken.
Da
muss man alles austauschen und wenn wir reden vom Inbettengeräte haben auch keine längeren Lebenssiküs von zwanzig bis dreißig Jahren teilweise dass einer Widerruf oder einfach mal tauschen geht's auch nicht so einfach in der Regel.
Ich denke Spiele, Konsolen und Autos sind da besonders an der Front weil wenn man die mal ausrollt
Die
ersten Ziele des Wortes sind die draußen und dann möchte man nicht wieder in die Werkstatt.
Jetzt sind wir schon da, wo ich so ein bisschen hin wollte Und Nisha hat Hardware schon ganz häufig gesagt.
Ich habe Norlich mit einer Sicherheitsforscherin gesprochen, die hat mir erzählt Sie hatten nur den Stromverbrauch eines Computers, einen PC gemessen und den einfach auch nur angeschaltet und konnte dann sagen welches Betriebssystem da draufläuft.
Ihr könnt gerne mal raten welches betriebsystem den meisten Strom verbraucht hat?
Gibt.
habt ihr eine Vermutung?
Ich hab ne Idee Fällt das Logo aus?
Genau, fängt mit W an und hört mit Indos auf.
Und so ähnlich glaube ich funktioniert es bei dir auch Nisha.
wenn ihr was knacken wollt erklär uns mal wie ihr sozusagen Hardware Security mäßig bei euch im Institut im Labor rangeht und sozusagen naja physikalisch versucht ein System anzugreifen.
ja
Man hat eine Hypothese, dass er sieht wie ein Betriebssystem.
Wir haben nur drei Möglichkeiten, sage ich mal oder zwei und dann kann man schon anhand dieses Nebeninformationen gewisse Parameter oder Korrelationen machen.
Das ist auch sehr analog so was wir im Labor auch mal machen, kriptografische Implementierung die laufenden plädizierten Hardware, die auch nur Sturm verbrauchen.
wenn ein Signal wird zu ändern hängt der Stromverbrauch direkt an den Daten, die gerade verarbeitet wird.
Und man kann dann anhand des ganzen Stromverbauchs oder anderen Seitenkanalen gewisse Informationen, die in den Daten abhängig sind, mal
extraieren.".
Was genau mest ihr da?
Ihr mest dann sozusagen am Chip wie viel Strom der gerade verbraucht.
Genau!
So wenn ein Signal sich ändert vom Null auf Eins, da gibt es einen Stromverbau.
und die ist leicht anders, je nach, ob das an Null auf Eins oder Eins auf Null geht.
Und wenn man genug Messungen drauf aufnimmt, dann kann man auch dieses kleine, feine Unterschiede kennen.
Das ist was wir am Ende so in der Seitenkanal, also der passive Analyse mal machen… Dieses ganze Simplimentierungsangehör kann man auch mal in verschiedenen Kategorien klassifizieren, vom aktiv und passiv, invasiv, noninvasiv.
Und auch mal global versus lokal.
So der Passiv, da hören wir einfach mal was der Chip so tut mit dem Stromverbrauch oder die M-Strahlung.
Mit dem Aktiv gehen wir aktiv an den Chip dran den Kontrollfuss oder Daten in den Chip mal zu manipulieren.
Ah,
warte mal nicht so schnell!
Das heißt Mathias du hast mir nämlich als wir telefoniert haben auch erzählt das ist so wie ein Panzer oder einen Trisor zu knacken ne?
Dürre aus.
ja man könnte da einfach durchs Klicken hören wann das einrastet und wenn der richtige Stelle gefunden ist.
Wie bei der Olsenbande oder bei dem Panzerknack anflogen die mit einem Stethoskop und dann gedreht haben.
Genau und das sind Seitenkanalen klassischer Audio.
Das ist passiv sozusagen, da hört man nur so lange.
Und du kannst auch machen, dass innen drin was passiert?
Was nicht passieren soll!
Wie macht ihr das?
Genau.
Da gibt es auch verschiedene Methoden.
Man kann einfach der Stromleitung also der Power Leitung auf dem Chip mal kurz innern mit kurzen Peaks oder der Taktfrequenz von den Chip mal Takten oder lang und dann auch mal was noch cooler oder präziser sind mit Lasern schießen.
Natürlich, nicht schon schießt mit Lasers sehr schön!
Genau.
und da gibt es auch noch ein Methode mit EM Fault Injection wo man die M-Strahlung einfach in den Chip reinschieße um aktiv den Kontrollfluss oder Daten in einen Chip zu ändern.
aber je nach welcher Methodik wir einmal verwendet sind der Auswirkungen ein bisschen anders manchmal sehr lokal und präciest Oder sehr global.
So mit einem Glitching an, wo ich den Clock oder der Powerleitung mal ändern kann sein, dass der Einfluss irgendwie noch größer ist und globale Effekte sieht… Aber wenn ich mit ein Läser reinschieße, kann ich auch mal kleine Single-Bit Fehler in mein Chip reinbringen.
Und je nach was ich angreife manchmal ist beides sehr wertvoll.
Single Bit Fehler sind eher in den Smart Cards oder sowas wo die auch genügend Gegenmaßnahmen drin haben, sehr relevante.
aber vor einem Microcontroller reicht auch so eine IM Fault Injection der vom Setup her nicht so teuer sind, aber der Effekte sind gut dass man kriegt auch kleinere Fehler rein.
Wenn ihr das… Manipuliert, also wenn er den Takt verändert und den Stromer kurz an- und ausschaltet.
Das verändert den Chip?
Das was da drin passiert?
Passiert das auch, wenn bei mir der Stromausfall zu Hause?
Ja aber das ist eher etwas Großes durchs Stromausfalls Zuhause ist einen Cut.
Hier machen wir keinen Cut, sondern einen kurzen Peak.
Dass das System nicht erkennt, dass der Strom kurz weg war.
Es ist zu klein.
Wir reden von in den Nanosekunden im Bereich.
Das sind sehr hohe Pulsen vor ein sehr kurzer Zeit auch wenn die Chips irgendwie Mitgegenmaßnahmen drin sind, dass sie zu schnell ist für die auch mal zu erkennen.
es ist nicht mehr so einfach einfach mal den Klock zu ändern zum Beispiel jetzt oder auch mit Power Glitching geht schon aber Da gibt es auch Gegenmaßnahmen, die muss allerdings richtig implementiert werden.
Aber das Ziel als Bier-, als Angreifers sind diese Änderungen mal so schnell zu machen dass das von einem Chip nicht erkennt wird.
So und dann reden wir eigentlich über Kryptologie.
Das heißt sozusagen indem ihr einen Chip manipuliert könnt ja die Kryptologie- und die kryptografischen Verfahren die da sind komplett umschiffen.
Also ich hab Gänsehaut Wenn ich das so zuhöre.
Man modelliert es natürlich mathematisch und schreibt das auf, aber da fällt die Mathematiker der Stift aus der Hand.
Das ist das wo du eigentlich sagst Nisha!
Du machst meine schöne Mathematik kaputt?
Ja, aber das muss man auch mit berücksichtigen.
deswegen arbeiten wir ja gerne zusammen mit Elektrotechnikern, mit Ingenieuren, mit Experten als Meeren bereichen.
Aber Nisha, du musst uns tatsächlich noch mal erklären welche Auswirkungen hat das denn?
Okay jetzt wissen wir… Der Chip hat da jetzt statt meiner wegen einer null eine Einspritzig gehabt.
Und?
überlegt man, wenn man zu einer IC-Karte hat oder eine Bankkarte.
Ich will einfach mal mein PIN tippen und irgendwie in der Logik wird es entschieden ob der PIN richtig war oder falsch war.
Ich als Angeifer will einfach sagen, der Pin ist immer richtig.
gibts mir bitte mal dein Geld.
Das ist genau das Ziel!
Wie
groß sind die Geräte mit denen du da vor den Bankautomaten immer stehst?
Wir stehen niemals vor einem Bankautomat direkt da, aber die Geräte, die man so vor.
sowas baut je nach welcher Angriff man durchwört.
kann alles vom kleinen Setup sein, so ein paar hundert bis tausend Euro zu, wenn man einen größeren Laser braucht und dann auch sechsstellig.
Aber wie gesagt, je nach Ziel- und Angreifer muss bei jeder Angriff mal sich berücksichtigen was ist der Angreifersziel?
Was sind die Data Assets, die auf dem Chip liegen und dementsprechend also eine Angreiffermodell mal bauen und schauen, was kann alles auf diesen Chip angegriffen werden?
ich muss ja nicht immer gut geschützten Stellen angreifen, wenn noch eine schwächeren Stelle da irgendwo nach hinten gibt.
Wenn ein Interface nach draußen offen ist, dann muss sich einfach an diesen Interfets rangehen die sehoffen Dann kann ich das komplette Firmware oder Schlüssel rausdampfen und dann habe ich ja alles was ich brauche auch wenn der der tollste Krypto für alles andere später mal nutzt.
Ich glaube Matthias fängt gleich an zu weilen.
Noch nicht!
Ja mest ihr überwacht, ihr hört ab und ihr greift sozusagen Computerchips an weil so ein Chip eben irgendwie surrt oder brummt, oder irgendwelche Teilchen wegfliegen und irgendwas ausstrahlt.
Könnt ihr dann auch mitlesen was auf dem Bildschirm passiert?
Oder reden wir grundsätzlich gar nicht über PCs sondern über zum Beispiel Chips die irgendwo anders in der Industrie installiert sind.
Ich sehe jetzt mal eher von den kleineren Chips, die z.B.
Handys oder Autos oder Embedded-Geräte rein gehen.
Wir reden jetzt mal vom Hardware Angriffe, wir brauchen vor solchen Angriffen Zug auf zu den Hardwares.
Das heißt hier sind alle Geräte die irgendwie physikalisch zugreifbar sind also wo ein Angreifer auch leicht rankommen kann wie ein Playstation oder mein Handy oder so was.
das sind die relevanten Geräten.
und wenn man denkt was ist der Schadenspotenzial her von einem Angreiver?
Wenn er irgendwie die Geheimnisse daraus bekommen könnte Da kommt das alles ins Spiel.
Aber genau, wir brauchen in der Regel Zugriff auf der Hardware.
aber es gibt auch Angriffe die aus der Ferne gemacht werden können.
Jetzt hören wir auf!
Nicht ja jetzt ist mal wirklich mal gut.
also macht er hier die schöne Internetwelt kaputt.
Ich habe gerade versucht eine wirklich zufällige Zahl zu erzeugen.
Mein Ergebnis war zweiundvierzig.
ich glaube ich muss noch etwas üben.
So Matthias du sagst also mathematisch ist alles sicher.
Nisha sagt schön was du da gemacht hast guck mal ich machs dir kaputt.
Mathematisch sozusagen gut gedacht, physikalisch irgendwie kaputt gemacht.
Wer von euch ist jetzt hier Katz und Maus?
Also es klingt ja erst mal ein bisschen paradox weil die Mathematiker haben ja einen Sicherheitsbeweis aber die haben halt auch ein Modell und das Modell berücksichtigt vielleicht nicht dass ein unterschiedlicher Power Trace ist wenn man von der Eins auf die Null und von den Null auf die Eins geht.
und wenn man das eben nicht mit modelliert dann ist der Beweis vielleicht halt wäre er auch nicht gültig in dem neuen … mächtigeren Modell.
und das ist eben der Punkt, den man teilweise gar nicht modellieren kann theoretisch abstrakt.
Genau, ihr wisst ja gar nicht wo wird der Chip am Ende verbaut?
Genau.
also man kann versuchen das Modell weitestgehend möglich auszuweiten oder eben in engen Test-Loops immer wieder zu verbessern, so härten das System und… Also es ist ein Katzemauspiel.
ich denke dann eher… weiß nicht sind die Kryptologen die Mäuse
Und nicht schon die Katze?
Man weiß sie nicht!
Nee Nee.
Ist ja wirklich paradox, wie du es beschrieben hast.
Das ist ja komisch.
Also man hat hier auf dem Papier das ist sicher Punkt.
Ah, du verbausst das da gerade irgendwo?
Na ja, funktioniert doch nicht!
Ja die reale Welt… Es
muss richtig eingesetzt werden.
leider einfach zu sagen ich habe das beste Krokodile verwendet.
aber das sage ich auch falsch zu verwenden bringt auch nichts.
So, was bedeutet das jetzt?
Wenn KI kommt.
Was bedeutet es jetzt wenn agentische KI kommt?
Was bedeutet ist jetzt, wenn die Quantencomputer kommen wird's dann einfacher und schwerer.
Ich habe verstanden, Quanten-Computer können diese Faktorisierungen von den Primzahlen einfacher rechnen.
Das heißt, eure kryptologischen Verfahren sind hinfällig oder müssen verändert werden.
aber so etwas, dass Nisha macht funktioniert ja.
trotzdem.
also Zu deiner ersten Frage zurückzugehen, was KI für einen Einfluss hat.
Das ist auf jeden Fall ein hochkomplexes Tool heutzutage das bestimmt in der Findung neuer Algorithmen aber gerade auch in der Kryptanalyse unterstützen kann.
Nichtsdestotrotz ist es ein Tool das auf beiden Seiten angewendet werden kann und ich glaube generell in der Cyber-Sicherheit ist es ja zuerst mal jetzt dass viele Lücken erstmal aufwirft vielleicht auf lange Sicht auch viele Lücke schließt.
Das
könnte ich mir vorstellen, dass das auch auf die Kryptanalyse und die Kryftologie übertragbar ist.
wegen dem Quantencomputer.
Wir sprechen ja erst von deinem relevanten Quanten-Computer während einer gewissen Zahl an Kubits in ordentlicher Zeit bei ordentlich der Temperatur.
Nämlich wie viel?
Ja es gibt Schätzungen!
In
unserem Buch was wir regelmäßig haben habe ich gehört hunderttausend.
Im Detail ist das gar nicht so leicht auszurechnen, ab wann es gefährlich wird.
Das Problem ist wenn man dann diese kritische Anzahl an Kubits hat dass der Angriff wirklich in Minuten funktioniert wo man heutzutage Jahrhunderte unsere besten klassischen Rechner laufen lassen müsste.
Und das wollen wir natürlich
nicht?
Genau und deswegen machen wir auch innovative Forschungsprogramme die genau diesen Aspekt noch mit berücksichtigen.
Aber ich frage mich Nisha mit den Methoden die du gerade beschrieben hast könntest doch eigentlich dann auch an Kartencomputer rangehen oder nicht?
Genau das wird schon ein zukünftiger Forschungsthema sein, würde ich sagen.
Also aus meiner Sicht gibt es halt die klassischen Transisterbasierten sowohl Rechner als auch Messgeräte und haben wir gut verstanden und haben sie schon herunterskaliert.
und die Geräte die dann noch Quanteneffekte zusätzlich ausnutzen ja da muss man eben sehen wie sich die Auswirkungen auf die Praxis der Quantencomputer.
da kann man auf jeden Fall schon absehen dass wenn's den gibt mit dieser Grenze dann hat er große Auswirklungen auf die Krypto.
im Messbereich muss man sehen, wird es genau so neue Angriffe geben.
Könnte er auch mal als Schwerpunktprogramm?
Vielleicht war das jetzt eine Idee für ein neues
Programm?
Das gibt sogar schon Programmen
dazu!
Was macht der noch in dem Bereich sozusagen?
Genau also ich habe von dem Event vorhin einmal erzählt.
da haben wir tatsächlich einen ganzen Tag lang nur über diese Themen mit Experten und Auftragnehmern gesprochen und dieses unversprechliche Akronym um dass es da geht ist das SCA vor PQC, also Seitenkanalanalyse für Post-Quanten-Kryptografie.
Also wir schauen uns da einerseits schon gut theoretisch verstandene Postquantenverfahren an die teilweise auch schon standardisiert sind und sehen uns da an inwiefern man das Modell von dem ich vorher gesprochen habe noch erweitern kann auf Seitenkanalangriffe und wie man es dann härten kann Gegenmaßnahmen, die man schon kennt einbaut so dass die Dinger die Algorithmen performant und trotzdem noch sicher
sind.".
Das heißt ihr macht herkömmliche Computerchips quantensicher mit neuen kryptologischen Verfahren, aber Nisha ist ja trotzdem noch da.
Genau!
Und sie wartet und Nisha sieht sich halt an was dabei rauskommt und ob sie mit neuer Messtechnik da vielleicht auch etwas herausfindet.
wir versuchen natürlich eine möglichst ganzheitliche möglichst breite Klasse abzudecken Aber alles geht natürlich nicht und beliebig genau.
ich meine Nano-Pulse hier im nanoseckunden Bereich das sind natürlich schon Erschreckend.
Das heißt, wenn demnächst irgendwo draufsteht das Ding ist quantensicher heißt dass nicht gleichzeitig es ist nischer sicher
Da ist ne Fußnote dran denke ich ja
Nische wie viele menschen gibt's denn von dir?
Also wir sind schon in der Zeit mit einige leute hier die jetzt schon an des thema fast Quacken Kopter wie forsten und auch mal analysieren da haben wir auch schon die ersten Analyse Papers auch da draußen.
was kann hier noch passieren?
Worauf sollen wir uns achten?
Wie sollen wir die auch dann genau schützen, weil wie auch in den alten Verfahren.
Es gibt ja der Standardverfahren und darauf wird es auch Gegenmaßnahmen gebaut je nach Anwendungsfall.
Und das ist auch das Ziel nehme ich mal an aus diesem Programm wo auch vor gezielt, vor verschiedenen Anwendungsfälle gezielter Gegenmaßnahme wird es auch mitentwickelt.
Und das ist auch der Challenge hier weil das ist alle Neuverfahren und die sind jetzt mal da und alle verstehen das so gut einigermaßen und jetzt müssen wir auf die Stelle finden wo wir die schützen mussten.
Nisha wo steht denn da Deutschland in einer Forschung internationalen Vergleich wenn du das vielleicht mal so einordnen kannst?
Ich glaube Wir sind da, als Deutschland schon ziemlich gut dran.
Insbesondere weil wir auch solche Programme haben wo wir auch mal gezielt an solchen Themen forschen können.
Wir haben genug Papers in dem Bereich wo wir mit dem internationalen Konkurrenz auch mitgehen und das ist so eine Community der nicht so groß ist mit die internationalen Community mal viel zusammenarbeiten und das ist auch hier wichtig.
Also, es ist ja ein Feld der immer ständig weiterentwickelt und wir nutzen auch den Know-how von dieser ganzen Community um uns auch mal schlauer zu machen.
Ja also konkret für das Programm was ich vorhin erwähnt habe unter dem Schirm wir drei Projekte beauftragt haben, die jetzt schon teilweise acht Monate laufen und erst Ergebnisse liefern, die sehr vielversprechend sind.
Es ist auf jeden Fall so, dass jedes dieser drei Konservatieren auch deutsche Beteiligung hat und manche komplett.
Manche schwerpunktmäßig.
Und alle aus dem europäischen Ausland die
anderen?
Nicht nur europäisches Ausland tatsächlich!
Auch die Uni, die Nisha Freund erwähnt hat, die in Nanyang…
In
Singapur?
Genau, Technologie haben sehr starke Laborumgebungen zur Verfügung.
Da haben wir tolles Konservation.
Matthias, wenn es jetzt noch ein Computer gibt und wir wissen, wir haben auch kryptografische Verfahren, die er dafür die da schützen vor solchen Angriffen von der Quant-Computer?
Wie kriegen wir denn die überhaupt anstatt, also wie kriegen wir die in die Autos?
Wie bekommen wir die irgendwie in die Smartphones bei der Bankkarte?
Wie kriegen wir den dann drauf?
Ja wichtig vor allem ist das man die schon möglichst frühzeitig ausrollt.
Man muss da ja einen Schritt voraus sein bis sie dann im Personalausweis sind.
Der ist dann ja zehn Jahre gültig.
Also muss man gewissen Sinne zehn Jahre voraust da schon die neuesten Algorithmen drin haben.
Das ist natürlich eine Schwierigkeit aber… Das ganze Ding nennt man ja PQC Migration oder Transition und beschreibt eben genau diesen Prozess.
von wie kommen wir stand heute.
Dahin Stück für Stück die Infrastruktur umzustellen, da gibt es auf jeden Fall viele Initiativen und das BSE gibt auch Empfehlungen raus bis wann das in welcher Stufe von Geheimhaltung auch umgesetzt sein muss und ich glaube dieses Jahr ist vorgesehen ein Krypto-Inventar bundesweit zu machen, dass eben mal festgestellt wird welche Algorithmen, welche Bibliotheken sind wo im Einsatz und dann wird man die priorisieren.
Und ich denke bis zum Jahr zwanzig umstellen.
Und ihr schreibt sozusagen in dem Programm auch Beispiel auf?
Genau das Programm ist natürlich für verschiedene Prozessoklassen erstmal ausgelegt und einzelne Komponenten sind dann auch abgesichert und Postkwannen sicher und weitestgehend seiten Kanal resistent.
Nicht erhört jetzt weg.
Und es gibt natürlich im Standard, wo man sagt international gilt dieser Standard und an dem kann ich mich bedienen und nehmen das dann als Institution
oder was auch.
Genau in Deutschland macht dann das BSI-Empfehlungen noch zusätzlich aber genau.
Ich habe mich gerade erinnert haben in Folge Acht.
da hat der Jürgen Freudenberger mal hier bei uns erzählt, er geht fest davon aus dass kriminelle oder böswillige Akteure schon heute verschlüsselte Daten sammeln um sie dann später wenn's dann den Quantencomputer gibt zu entschlüsseln.
Ihr nickt beide auch oder was dazu?
Ja, das ist sehr naheliegend.
Viele Grüße an Jürgen.
Das heißt wenn wir jetzt ja heute fertig sind dann bitte jetzt mal schnell ein Tipp Was mache ich denn um meine Daten zu schützen?
Ausdrucken abheften?
Ich würde sagen also in der persönlichen Kommunikation kannst du Tools wählen, die entsprechend schon Postkwannen sichere Verfahren einsetzen.
Auf deinem Handy beispielsweise wird das vermutlich das Signal Messenger zum Beispiel sein.
Also statt E-Mails zu schreiben vielleicht doch lieber eine Signalnachricht zu schicken oder statt einer Postkarte vielleicht doch ein Bild per Signal.
Den Sachen, die man selber… Konstruieren kann, schaue ich schon.
So was wie bei welcher Bank man ein Konto hat da ist man halt ein bisschen ausgeliefert.
Was man machen kann ist man kann halt fragen wie der im Timeline ist oder ob sie da schon umgestiegen sind.
Liebe
Sparkasse Ehrfurt!
Aber die Antworten sind meistens missensperrlich.
Ne ganz verrückte Frage ja?
Alles was wir besprechen hatte damit zu tun dass Menschen Geheimnisse haben.
Man könnte sagen wir lassen das einfach mit den Geheimnissen jeder kann alles wissen aber dann wird er arbeitslos.
Ach da findet sich
schon etwas.
Ich glaube, das ist eher eine schwierige Diskussion.
Wie es aussieht wird es trotzdem irgendwas haben die man schützen muss.
Also Bankdaten.
Man kann das einfach nicht sagen, dass es mir egal.
Irgendwann wirds
das schon relevant sein?
Dann sind wir bei einem sozialen Problem.
also ich kann dir meine Bankdate geben dann weißt du wie viel Geld ich darauf habe und ich gebe dir in dem Glauben ein guter Mensch und nimmst mir das Geld nicht weg.
Das ist ja ein soziales Ding, gar kein technisches.
So sind wir Menschen aber offenbar nicht, ne?
Ihr seid die Wissenschaft!
Also im Gewissenssinn kann man die Kryptologie vielleicht auch als die Wissenschaft des Vertrauens beschreiben.
Weil es gibt irgendwie so einen Vertrauenserkern und darauf ausgehend schaut mal was man noch machen kann.
Aber wie du sagst wenn man das sowieso allen vertraut dann bräuchte man in dem Fall die Kripto nicht.
allerdings glaube ich ist das noch ein bisschen zu kurz gedacht weil was denn die Auswirkungen eben…
Menschen sind natürlich was anderes als Unterstaaten oder Organisationen, Unternehmen und so was.
Kryptografie kann also beweisen das eine Nachricht authentisch ist.
leider kann sie nicht beweisen dass der Absender ein vernünftiger Mensch ist.
Wir binden jetzt einen Schleifchen drum.
Anisha wenn du drüber reden darfst bei euch in Garching beim München welche große Entdeckung machst Du denn demnächst wieder?
Das werde ich auch nicht sagen können
Aber du bist an etwas
dran.
Das sind immer viele Themen, die bei uns parallel laufen.
Wir sind auch kein Team von knapp zwanzig Leuten auf einer Seite, die Analyse machen und auf der anderen Seite auch die Designen machen um zu schauen wie kann wir dagegen schützen?
In dem Sinne passiert schon einiges auf unserer Seite.
Foskranten ist auch kein Thema bei uns das schauen wir ja auch.
Und auch neue Methodik, neue Analyser fahren weil der Anker schläft nicht.
Wir müssen immer vorne dran sein und wir mussten erstmal die neue Angriffsverfahren vor uns mal verstehen, was das ist.
Und dann können wir gescheiterschützen.
Da sind wir immer dabei, neue Angriffsmethoden zu untersuchen, neue Analyser-Verfahren zu untersuchten und auch die Gegenmaßnahmen zu forschen.
Matthias ich gehe davon aus du bist zuversichtlich dass euer Programm einen Unterschied machen wird an dem er da arbeitet bei der SIPE Agentur.
welche Ja, ungelöste Frage in der Kryptologie würdest du jetzt gerne noch beantworten?
Das ist eine gute Frage.
Naja das Grundsatzproblem ist ja ob es verschiedene schwere Probleme gibt.
erstmal man nutzt ja schwierige Probleme.
Es
gibt nur Herausforderungen wenn ich jetzt fast gesagt habe.
Also ja in der Informationstheorie spricht man tatsächlich von den
Problemen
und die eine Richtung ist schwierig die andere ist einfach.
wir hatten das Beispiel mit Multiplikation und gewissermaßen Division oder halt Faktorisierung.
Eine ganz grundsatzliche Frage ist natürlich, wenn man so ganze Klassen von Algorithmen betrachtet das gleich ein P-Problem.
ob das sozusagen gilt?
Ob es so echte Unterscheidungen in diesen Problemen gibt oder nicht?
Das ist auf jeden Fall eines der Millenniums Probleme.
da haben sich schon paar Leute die Zähne ausgebissen.
Das wäre auf jeden fall spannend zu wissen für mich.
Das war's!
P-Gleich-MP-Probleme.
Ja, also oder ungleich?
P-gleich und ungleich… P-gleich
oder ungleicht man weiß es nicht.
Natürlich!
Danke Dr.
Nisha Jakob vom Fraunhofer Institut für Angewandte und integrierte sich in Garchen bei München.
Dank dir Nisha, dass du da warst.
Vielen Dank von dir einladen.
Und danke Dr.
Matthias Miniold, Mathematiker, Kryptologe, Referatsleiter, Kryftologe bei der CyberCano.
Dank Dir!
Vielen Dank.
Die nächste Folge auf diesem Kanal wird eine mit Jens Hüttenberger sein, den haben wir hier Mathias und ich gerade schon öfterm angesprochen.
Wir hören einen weiteren Ausschnitt aus seinem Science-Fiction-Romanen, den er für die Cyberagentur schreibt.
Kryptokalypse heißt der und ne neue reguläre Folge von uns gibt's am achten Oktober.
Science Under Thread haben wir die genannt!
Wie sieht résiliente Forschung aus und es Spannende ist?
Es geht um Forschungssicherheit.
Wir nehmen diese ganze Folge auf am XXIII.
September beim Informatik-Festival der Gesellschaft für Informatika in der TU Dresden, da sind wir nämlich mit unserem Podcast dabei im Hauptprogramm.
und wenn ihr dabei sein wollt den Link dazu gibt es in den Show Notes.
und wisst ihr was?
Wir haben ein Festivalticket das ververlosen können!
Dazu eine E-Mail an podcastadcibeagentur.de.
Da könnt ihr auch Fragen hinschicken und Sternchen und Herzen verteilt werden
wie immer euren Podcast-Apps.
Bis dann, tschüss!
Aber um diese gewaltige Anzahl von Cubits herstellen zu können, benötigt man natürlich einen entsprechenden Quantencomputer.
Für ein Forschungsprojekt hat eine der beiden Hauptprotagonistinnen Alice Kontakt zu einer Firma aufgenommen die eben diesen Rechner besitzt.
Es gibt keine Verbindung zur Außenwelt für russische und chinesische Hacker.
ein Albtraum In den Raum kommen nur fünf Menschen ziemlich viel Sicherheit für einen kleinen Computer.
Das Gerät an falschen Händen kann großen Schaden
anrichten
sagte Justus und hielt ihr die Tür auf.
Und außerdem wollen wir unsere Technologieführerschaft nicht einfach
preisgeben.".
Endlich ist Deutschland mal ganz vorne!
Der knapp dreißig Quadratmeter große Computerraum war schwach beleuchtet.
In der Mitte stand ein dreimal drei Meter großer schwarzer Kasten, der Alice Waage an die Caba in Mecca erinnerte.
Elias und Gritt standen auf und begrüßten Alice mit einem Händedruck.
Alice stellte sich kurz vor und erzählte von ihrem Forschungsvorhaben.
Elias und Grithöten interessiert zu, stellten aber – wie er hofft – keine Nachfragen.
Die Forschung klang interessant und die potenziellen Anwendungsfälle seien vielversprechend.
In wenigen Worten erklärte Elias den Quantenkomputer.
In diesem unspektakulären Koffer, so sein Wort befänden sich Tausende Laser-und Varkeumkammern mit denen die Quantengefangen gehalten
werden.".
Nur dann ließen sie sich programmieren und den Cubits verwandeln.
Alle Infos auf cyberagentur.de.

Kryptokalypse 4/10: Das gelöste Rätsel
Kryptokalypse 4/10: Das gelöste Rätsel Seit der ersten Folge zieht sich die geheimnisvolle Zahl 100.000 wie ein roter Faden durch die Geschichte. Auf ihrer Reise durch die Welt der Quantencomputer begegnen Anaram und Alice großen technologischen Chancen, aber auch neuen Risiken für Kryptografie und digitale Sicherheit. In Folge 4 wird das Rätsel um die 100.000 endlich gelöst. Mithilfe der Fabel vom Hasen und Igel erklärt Anaram ihrem Mann Jonathan die Besonderheiten der Quantenwelt – und zeigt, warum die geheimnisvolle Zahl für unsere digitale Zukunft entscheidend sein könnte. cyberagentur quantencomputer it-sicherheit kryptokalypse
Kryptokalypse 4/10: Das gelöste Rätsel
20. August 2026 | 19 Minuten
Seit der ersten Folge zieht sich die geheimnisvolle Zahl 100.000 wie ein roter Faden durch die Geschichte. Auf ihrer Reise durch die Welt der Quantencomputer begegnen Anaram und Alice großen technologischen Chancen, aber auch neuen Risiken für Kryptografie und digitale Sicherheit. In Folge 4 wird das Rätsel um die 100.000 endlich gelöst. Mithilfe der Fabel vom Hasen und Igel erklärt Anaram ihrem Mann Jonathan die Besonderheiten der Quantenwelt – und zeigt, warum die geheimnisvolle Zahl für unsere digitale Zukunft entscheidend sein könnte.
Shownotes
Seit Beginn unserer Geschichte zieht sich eine rätselhafte Zahl wie ein roter Faden durch die Ereignisse: 100.000. In den ersten drei Folgen begegneten wir der technologiebegeisterten Anaram und der skeptischen Kryptologin Alice. Gemeinsam mit ihnen haben wir uns den Möglichkeiten von Quantencomputern genähert – und der Frage, welche Folgen diese Technologie für Kryptografie, digitale Sicherheit und unsere Zukunft haben könnte.
Doch welche Bedeutung haben die 100.000, die immer wieder eine Rolle spielen? In Folge 4 führt die Spur endlich zur Auflösung des Rätsels.
Dabei versucht Anaram, ihrem Mann Jonathan die eigenwillige Welt der Quanten mithilfe der Fabel vom Hasen und Igel näherzubringen. Was zunächst wie ein anschauliches Gedankenspiel wirkt, führt mitten hinein in die entscheidenden Fragen dieser Serie: Was macht Quantencomputer so besonders? Wie nah sind theoretische Möglichkeiten und praktische Realität einander tatsächlich? Und warum könnten die 100.000 zum Schlüssel für das Verständnis dieser Entwicklung werden?
Folge 4 bringt Licht in das Geheimnis der Zahl – und zeigt, weshalb ihre Bedeutung weit über ein bloßes Zahlenspiel hinausreicht.
Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman
Transkript
Heute lösen wir ein Rätsel.
Eines bei dem Jens in den letzten drei Folgen sich sehr geheimes vorgegeben hat, na er wird einfach nicht verraten sozusagen vieles und hat uns ein bisschen geärgert.
deswegen heute verrät er was Hi Jens!
Hallo Marcel!
Jens Hüttenberger schreibt an einem Science-Fiction Roman an einem near future Roman für die Cyberagentur.
Du hast immer noch Zeit, mit mir drüber zu reden.
Und wir zwei waren ja neulich auch bei der langen Nacht der Wissenschaft?
Da hast du zum ersten Mal vor Publikum aus dem Buch gelesen – Vor Echen Menschen!
Wie war's?
Ja es war eine spannende Erfahrung und da war noch ein Wissenschaftler von der Agentur dabei und das war wegen einer sehr schöne Veranstaltung.
Wir konnten Literatur- und Wissenschaft verknüpfen.
Was
will ich machen?
mehr Jens?
vierte Folge so langsam kommen wir in so einen Flow?
Du beim Schreiben auch?
Ja, auf jeden Fall.
Also im Augenblick fließt es so richtig.
das Buch wächst und gedeiht von Tag zu Tag.
Sehr schön!
So wir kennen schon die beiden Hauptfiguren Anna-Ramund Alice Wir haben von Kryptowährungen gehört Und wie wissen sie geht um Quantencomputer?
Alice ist das Skeptischer Anna Ram sieht da mehr die Risiken.
Der Arbeitstitel ist Kryptokalypse.
Bevor das Buch überhaupt fertig ist bevor es in Druck geht könnte ich hier immer Ausschnitte hören.
Mein Eindruck ist tatsächlich, du bereitet uns auf so was ganz Großes vor.
Was da passiert?
Ja ja schon ein wenig.
Ich will natürlich nichts verraten weil am Ende der Geschichte gibt es einen Twist den ich jetzt hier noch gar nicht andeuten werde in einem Podcast.
Bin
ich gespürt… Gar nicht!
Irgendwie in Zehen freut mich die
bei mir.
Nein, ein Twist werde ich nicht andеuten.
Okay
aber du beschäftigst dich schon lange mit diesen Quantentechnologien, Quantenkomputer würdest du sagen Du bist der Experte oder hast dann sehr gutes Allgemeinwissen.
Ich habe es mir jetzt angeeignet, also ein gutes allgemeinen Wissen.
Ein sehr gutes würde ich jetzt nicht behaupten von mir.
Okay
was machst du zum Ausgleich?
Was ich zum ausgleich mache… Wenn Sie eine
von Oh Gott, oh Gott, o Gott, O Gott, mein Kopf dröhnt!
Ukulele spielen.
Ukulelespielen.
So bereit für den nächsten Ausschnitt?
Ja
auf jeden Fall.
Was hören wir jetzt?
Jetzt hören wir die Geschichte vom Hasen und Igel, die ja wahrscheinlich viele kennen Die Parabel vom Hasen und Igel, die hat ganz viel mit Quantenphysik zu tun.
Also bei mir sonst in echt nicht.
aber… Ja
bitte!
Du kennst doch die Geschichte von Hasen & Igel?
So musst du dir das ungefähr vorstellen.
Anna Rahm sah in des verständnislose Gesicht ihres Mannes.
Der Igel ist immer schon da egal wie schnell der Hase rennt.
Nur dass es in diesem Fall keinen zweiten Igel gibt Sondern immer denselben Den gleichen, meinst du?
Nein!
Denselben.
Der Igel befindet sich an beiden Stellen zugleich bis der Hase auftaucht.
Deswegen ist er so viel schneller.
Sobald der Hose um die Ecke kommt und den Igel sieht Ist der Igel da.
In diesem Moment fällt die Entscheidung dort zu sein.
Du könntest auch sagen…der Hase macht den Ige.
Ich bin raus.
Jonathan saß mit seiner Frau bei einem Glas Weißwein auf der Terrasse.
Es war der erste Abend seit Tagen, an dem sie Zeit für sich hatten.
Die Sommerschwöhle hatte nachgelassen und der Regen, der aus Westen gekommen war, hatte die Luft von Staub- und Hitze- und Kohlendioxid befreit.
Ein leichter Wind wehte – und Jonathan fühlte sich unbeschwert wie am ersten Urlaubstag in der Toskana.
Finn, ihr Sohn lag im Bett, nachdem Anna Rahm ihm eine Geschichte vorgelesen hatte.
Obwohl er im Spätsommer in die dritte Klasse kam Bestand er auf das Ritual, ohne dass er nicht einschlafen wollte.
Nun konnte seine Frau ihm endlich erzählen, was sie in den letzten Wochen so bewegte – zumindest versuchen!
Denn bis jetzt hatte Jonathan nur eine vage Ahnung, wovon sich sprach.
In der Farbe bescheißt der Egel den Hasen wie du weißt.
Er überredet seine Frau am vereinbarten Zielpunkt auf den Hasens zu lauern.
Der Hase kommt angerannt.
Frau Egel lächelt ihn an und sagt schneller.
Der Hase lässt das nicht auf sich sitzen, sagt wer zuerst zurück am Startpunkt ist und rennt wieder los.
Dort wartet nun der Igel Mann und das Spiel geht von vorne los.
Die Moral von der Geschichte List ist schneller als Geschwindigkeit Funktioniert aber nur wenn Mann und Frau gleich aussehen.
Warf er ein?
Im Alltag unwahrscheinlich.
Anaram ignorierte die Bemerkung und fuhr fort.
Als die Gebrüder Grimm die Geschichte aufgeschrieben haben, wussten sie nicht was wir heute wissen.
Heute sind Igel-Mann und Igelfrau ununterscheidbar!
Der Igel ist sowohl Frau als auch Mann – absolut identisch.
Das Spannende ist dass sobald der Hase erscheint die IgelFrau zum Igelmann wird oder umgekehrt.
Absolute Gleichberechtigung von mir aus.
Du weißt aber schon das die Fabel eine Warnung vor Hochmut isst?
Lege dich nicht mit dem kleinen Mann an.
Der Hase ist eingebildet, seine langen Beine und seine Geschwindigkeit helfen ihm nichts – er stirbt am Ende vollkommen
ausgebrannt.".
»Genau!
Die alte Technik stirbt?
Die neue kommt?«.
»Naja, sowohl der Hase als auch der Igel verhalten sich asozial.
Die Geschichte könnte auch heißen «der Hochmütige und der Betrüger».
Eigentlich will man keinen von beiden zum Freund haben.
Vergiss die Moral.
Der Igel muss seit über einhundert Jahren nicht mehr bescheißen.
Er ist einfach da!
Anaram hatte bereits mehrfach versucht, ihm Quanten näherzubringen – vergeblich.
Er würde einen Kaninchen-Minigolf lernen als dass er die Funktionsweise von Quanten verstehen würde.
Er hatte akzeptiert das die Welt aus Quanten bestand.
Für ihn existierten sie nicht.
Einem Apfel war schließlich auch egal warum er auf den Boden fiel.
Sich mit einem Apfel zu vergleichen war vielleicht nicht schmeichelhaft für ihn, aber so war es nun mal.
Er war ein hoffnungsloser Fall.
Schön das Anna Rahm an seinen Intellekt glaubte!
Woher sie diese Hoffnung nahmen?
War ihm schleierhaft.
Ihn wunderte es nur dass er es erneut probierte.
In den letzten Tagen hatte er eine Aufgeregtheit Eine Begeisterung gespürt die er nur kannte wenn Sie aus der Opa oder einem Konzert von Jakub Josef Orlinski kamen.
Doch diesmal schien es nicht um Musik zu gehen, sondern um ihre Arbeit.
»Es kann losgehen!« hatte sie mehrfach in den Raum gerufen.
Er wusste nicht ob er adressiert war oder ob es sich um eine allgemeine Aussage über die Welt handelte.
Wenn er nachgefragt hatte, sagte sie – ach nichts das erkläre ich dir später.
Es ist kompliziert Physik.
So rätselhaft wie Quanten für ihn waren War's für ihn, wie er sich in einer Physikerin verleben konnte.
Analytisches Denken langweilte ihn, aber als er sie kennenlernte war sie vor allem Musikerin.
Er spielt im Schulorchester Klarinette Sesang und Weh.
Ihr gewinnendes Wesen, ihr beherztes fast übermütiges Auftreten auf der Bühne, ihre klaren hellen Töne und ihre sicheren Höhen lösten etwas in seinen Hormonen aus das er bis dahin nicht gekannt hatte.
Lebe geht durch das Ohr!
Das muss es sein.
Weitere Fragen lohnten sich nicht zu stellen.
Wobei?
er hatte Glück, dass ihr Liebeskanal nicht das Ohr senk konnte – sein Klarinettenspiel war er bärmlich!
Er gewann sie durch Hartnäckigkeit.
Als sie nach dem Abitur mit einem Stipendium in der Tasche in die USA gehen wollte um in Fresno, einem Ort nahe des Jeranivada gesangt zu studieren zögerte Jonathan keine Sekunde und ging mit ohne zu wissen was er dort machen wollte.
Zum Entsetzen seiner Freunde heiratete er Anna Rahm mit XIX.
Er sicherte sich so die Aufenthaltsgenehmigung, da seine künftige Frau Halbamerikanerin war – die beste Entscheidung seines Lebens!
In den ersten Monaten arbeitete er in einem Diner in Fresno.
Als sein Englisch besser wurde, wechselte er in ein Callcenter für Finanzprodukte.
Dort erkannte sein Arbeitgeber sein Talent das ihm schon bei Anna Rahme geholfen hatte Überredungskunst.
Daher beförderte sein Chef ihn nach ein paar Pflichtabendkursen zum Salesmanager, das liebte Jonathan an Amerika.
Hier zählten weniger Abschlüsse als Wille und Begabung sofern man angelsexisch war.
Sexisch anhaltig zähle offensichtlich.
Da er auf Provisionsbasis entlohnt wurde verdiente er ausgezeichnet sagte sein Chef anerkennend, Jonathan war charmant und überzeugend.
Wahrscheinlich lag das daran, dass er seinen Kunden nie das Gefühl gab etwas verkaufen zu wollen – da er dies auch nicht wollte.
Er spielte!
Und wenn er das Spiel gewann?
Umso schöner!
Sein Verdienst half als Anna Rahm merkte, dass es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten doch Grenzen gab.
Sie war nicht die einzige begabte und fleißige Sängerin.
Es war in Hauen und Stechen um Masterstudien, Plätze- und Auftrittsmöglichkeiten das sie sehr belastete.
Und es gab Sängerinnen die mehr Talent besaßen, denen das dreigestrichene F wie von selbst zu flog, die mit ihrem perfekten Gehör jede kleinste Nions erspürten als sei es das leichteste der Welt – und nicht harte Arbeit!
Sie kapitulierte nach ihrem Bachelor.
Tränen Selbstzweifel Befreiung Die Erkenntnis Musik gab es immer.
Würde es immer geben, unabhängig davon ob sie damit Geld verdiente oder nicht – Musik ist!
Sie folgte ihrem zweiten Talent der Physik und schrieb sich an der California State University ein.
Die Studiengebühren stellten keine Hürde dar.
Thanks Silver Tang Devil.
Jonathan schenkte Wein nach.
Auch wenn ihm klar war dass er auch heute Abend das Thema nicht verstehen würde Und dass ihn eigentlich auch nicht interessierte Wollte er das Gespräch nicht abwürgen.
Die Stimmung im Garten war zu schön, friedlich und einträchtig und flirrend.
Schon lange waren sich die beiden nicht mehr so nahe – und er wusste wie wichtig das Thema anerahm war.
»Gut!
Es geht um Quanten.
So weit habe ich es verstanden« sagte er nach einer Weile in der beide, die gedankenschweifend in den Nachthimmel geschaut hatten.
Der gibt es schon länger wenn ich mich nicht irre… Dein halbes Studium hast du dich mit dem Thema beschäftigt.
Und wahrscheinlich hast Du noch mehr Zeit damit verbracht, mir die Wirkmechanismen näher zu bringen!
Dass ich sie nicht verstehe liegt sicherlich nicht an dir und deinen Erklärungsversuchen sondern an den Türstehern in meinem Hirn, die mir den Zugang zu diesem exklusiven Quantenklub verweigern.
Herrterste Tür Deutschlands.
Er lächelte Sie an – sie lächelt zurück….
Da bist Du nicht allein.
Albert Einstein nannte die Quantenverschränkung spukhafte Färmwirkung, er lehnte sie ab.
Du siehst!
Die glücksten Köpfe scheitern daran sich den Igel als ein und dieselbe Person vorzustellen.
Das beruhigt mich… Aber was ist plötzlich so spannend das passiert?
Dass du seit Tagen wie ein aufgeregtes Huhn durch die Wohnung grenzt und mit allen möglichen Menschen telefonierst, als ob es kein Morgen gäbe?
Verzeihe das Huhn.
Aus Theorie wird endlich
Praxis.
Einhunderttausend ist die Dimension, auf die wir schon lange warten!
Verstehst du?
An der Rahm schaute ihn erwartungsvoll an.
Er verstand kein Wort… er hatte keine Ahnung ob ein hundertausend viel oder wenig waren.
Jonathan wusste noch nicht einmal Hunderttaussend
was?!
In seinen besten Jahren hatte er in zwei, drei Monaten einhunderttausend Dollar verdient.
Das war viel – das war konkret!
Mehr als sie brauchten und viel mehr, als er sich je zu Träumen gewagt hatte.
Für andere im Silicon Valley war eine halbe Million im Jahr Taschengeld für das sie nicht aufgestanden wären.
Andere in Fresno würden so eine Summenie in ihrem Leben sehen — alles relativ.
Aber in der Quantenwelt schienen hunderttaussend etwas zu
bedeuten.".
Als ich studiert habe, sprachen wir von zehn.
Optimistisch von fünfzig oder einhundert?
Es gab einmal einen Versuch mit zweien!
Ich glaube es war ein schwedisches Forscher-Team.
Mit diesen beiden Einheiten konnten sie fast das gleiche Ergebnis erzählen wie mit herkömmlichen Methoden und jetzt sind es hunderttausend Cubits Und wir können Sie nutzen.
Es ist eine Revolution Nichts weniger Werde sie in Deutschland anführen.
Und ein Q-Bit steht sozusagen auch für eine einzelne Null, aber auch vor allem Zustände dazwischen.
Für die Unendlichkeit dazWischen?
Ja und das macht halt diese Q-bit so dermaßen schnell bei Computern weil sie halt jeden Zustand dazwwischen annehmen kann und deswegen viel mehr Rechenoperation innerhalb von kurzer Zeit lösen könnte.
Die Hunderttausend, also jetzt war ganz vor ein paar Wochen ein Artikel in der FHZ.
Da wurde eine Judenfeilenquand Computer vorgestellt und er hat Achtundneunzig Kubits gehabt und mit diesen Achtundeunzig-Kubits kann man schon einiges leisten aber halt noch nicht diese Operation rechten Operation die jetzt für das Buch und für die Kryptografie entscheidend sind und dann weiß ich wieviel Kubits man braucht.
In diesem Artikel von der FHZ stand zum Beispiel ja vielleicht uns hunderttausend, vielleicht auch eine Million.
Deswegen habe ich jetzt einfach mal eine Zahl rausgenommen gehabt die ich irgendwie
schön fahre.
Einfach ne schöne Zahl genommen.
aber es muss uns interessieren auch so ein bisschen wie den Yonatan.
also wir müssen uns schon damit auseinandersetzen?
Man sollte sich da mit auseinander setzen und das ist ja auch relevant für uns.
Das ist ja das spannende an dem ganzen Thema dass es eigentlich auch uns betrifft.
Ich würde gerne noch mal gucken, in dem was wir gerade gehört haben.
Zitierst du eine Farbe?
Wie wichtig findest du es denn als jemand der schreibt dass man solche, ich sage mal Anführungsstrichen alten Stilmittel benutzt um so ne neue Technologie vielleicht zu erklären?
Ja also ich persönlich finde es halt wichtig weil man da durch einen Zugang bekommt den ihr erstmal versteht zubferne die Farbe kennt.
aber dann hat man so ein Anknüpfungspunkt an dem man denken kann und man steigt nicht so mitten im Nichts ein oder in einem luftleeren
Raum.
Aber die Farbe, das erinnere ich mich aus dem Dorotschunderricht?
Die hat immer eine Moral am Ende, ne?
Ja, das habe ich ja auch ein bisschen angedeutet mit der Morale.
Das ist natürlich auch nochmal so.
der zweite Punkt.
Ich erzähl ja auch irgendwie keine Sympathische und Betrüger
usw.,
da könnte man dann auch vielleicht schon so vorausdenken oder ahnen, dass es vielleicht doch nicht so gut ausgeht mit der Quantentechnologie.
Es wird ja so ein bisschen angedeutet in der Fabel oder in dem was ich aus der fabel mache.
das ist ja wirklich eine reine Erfindung von mir.
Wir sind im August zwanzigzechsundzwanzig.
Was mir jetzt schon bei mehreren Ausschnitten aufgefallen ist du schreibst.
Das geht auch an Sachsen-Anhalt.
Du schreibest Sachs Anhalt fühlt sich an wie die Toskana.
Das ist sozusagen die normale Sommerhitze in der Klimakrise.
So würde ich jetzt dort an der Stelle und da dann eher, ja ist es eher Science Fiction?
Also wie wichtig ist dir dieses Thema zum Beispiel?
Ich finde das prinzipiell bei Science Faction Roman interessant dass man halt auch gesellschaftliche oder so Megatrends wo man die Klimakriese bezeichnen einbauen kann.
und für das allgemeine Szenario finde ich das wichtig.
also obwohl jetzt für die Geschichte hat's eine kleine Rolle eine Ihrer Motivation, warum Sie jetzt kritisch der Quantentechnologie gegenübersteht ist.
Also weil sie denkt die Quantentechanologie beschleunigt noch mehr alles.
Auf einer Seite könnte man sagen wenn wir solche Geräte haben, die könnten dann vielleicht dabei helfen die Klimakrise zu lösen?
Genau, also es gibt ja auch Leute die vermuten oder die hoffen dass die Lösungsansätze bietet und das ist genau was spannender, dass man halt beides aus verschiedenen Perspektiven sehen kann.
Jens ich beföche wir hören uns in vier Wochen wieder und ich freue mich darauf!
Ich freu mich auch.
Nächste Vorgabe, den September.
Und wenn ich da unseren Plan richtig verstehe wird der Ausschnitt, den wir da hören so ein bisschen popkulturell?
Ja weiß nicht, aber es wird auf jeden Fall mehr für die Leute interessanter für die leute, die vielleicht sowas wie ein Krimi oder ein Thrill erwarten.
Sind wir gespannt!
Wenn ihr jetzt schon Fragen habt an Jens oder uns Podcast-Erzahlbargentur ist euer Weg dahin.
Die nächste reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum, die gibt's schon in zwei Wochen.
Gerne es.
wie gesagt danke für Sie.
hier sein und jetzt wieder vor die flackernden Monitore, die mehr Faktor-Authentifizierung an einem Rechner bewältigen und weiterschreiben.
Danke fürs Zuhören!
Denkt an die Sternchen & Herzchen, die ihr uns in euren Podcasts Apps vergeben könnt – einhunderttausend wäre ja meine schöne Zahl für solche Sternchen&Herzchen ab sofort unsere Lieblingszahl.
Vorschung für übermorgen.

KI: Werkzeug, Waffe und williges Opfer?
KI: Werkzeug, Waffe und williges Opfer? Wir sind zu Gast bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Uni Halle. Marcel spricht mit Phillippe Krajsic von der Cyberagentur und Sebastian Karius, Informatiker an der Uni Halle. Es geht darum, wie KI bei Cyberangriffen hilft und wie sich KI selbst angreifen lässt.
KI: Werkzeug, Waffe und williges Opfer?
13. August 2026 | 47 Minuten
Wir sind zu Gast bei der Langen Nacht der Wissenschaften an der Uni Halle. Marcel spricht mit Phillippe Krajsic von der Cyberagentur und Sebastian Karius, Informatiker an der Uni Halle. Es geht darum, wie KI bei Cyberangriffen hilft und wie sich KI selbst angreifen lässt.
Shownotes
Zu Gast sind
- Dr. Dr Philippe Krajsic vom Referat „Künstliche Intelligenz“ bei der Cyberagentur.
- Sebastian Karius, Informatiker an der Uni Halle.
Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
KI und Robotik – eine große Versuchung für Cyberkriminelle? Darum ging es in unserer Folge zu Cybercrime.
Wie gefährlich ist KI für die Cybersicherheit, das haben wir in Folge 14 besprochen.
Kapitel
Sebastian Karius stellt sich vor.
Phillippe Krajsic stellt sich vor.
Was ist noch mal KI?
Was Foundation Modelle und agentische KI sind.
Kann KI ausgewählte Ziele angreifen, sehen wir solche Angriffe bereits und macht KI sie einfacher?
Angriff und Abwehr – ein Katz und Maus Spiel
Wie KI Geheimnisse verraten könnte.
Technologische Angriffe legen auch Organisationen lahm.
KI und Roboter – eine neue Art für Cyberangriffe?
Wie sich KI selbst angreifen lässt: prompt injection, data poisening, adversarial attack
Warum KI trotzdem eine spannende Technologie ist.
KI-Tipps von Philippe
Das Publikum bei der Langen Nacht der Wissenschaften hat Fragen: Lassen sich KI-generierte Inhalte erkennen? Was ist mit menschlichen Kompetenzen und Ressourcenverbrauch der KI?
Transkript
ist also KI im Grunde nichts anderes als Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik.
Also was
Sebastian uns gerade gesagt hat, das ist total langweilig eigentlich?
Ja eigentlich habe ich gesagt man macht viel Matte.
Oh noch langweiltiger!
Dann
verdummen wir alle und irgendwann weiß niemand mehr warum die KI eigentlich macht was er macht.
Wenn ich dieses selbstfahrende Auto verwirre Gas geben statt bremsen kann ungeheuer schiefgehen.
Mensch
hat auch eine begrenzte Kapazität Ich nicht.
Das wären dann die Quantencomputer-Menschen, die haben unendlich Rechnenleistung.
Also wie hier vorne
eigentlich
an.
Bei dieser Technologie gibt's keiner zwischen entweder rettet sie uns oder sie zerstört uns.
das ist gerade so die Erzählung wenn es um KI und künstliche Intelligenz geht.
Hallo bei Per Anhalter durch den Cyberraum und wir klingen heute anders, denn wir sind mit dem Podcast zu Gast in Halle an der langen Nacht der Wissenschaft.
Wie gefährlich ist KI für uns und unsere IT-Systeme tatsächlich?
Wie können KI-Ssysteme für Angriffe verwendet werden und wie können KI Systeme selbst angegriffen werden?
Darum soll es heute gehen!
Und ich habe diesen Begriff glaube ich ganz lange geübt heute schon zu Gast im Melanchtonianom.
Ich hatte Sorge bei der langen Nacht der Wissenschaft, der Martin Luther Universität Halle Wittenberg.
Schön dass Sie zuhören und schön das sie da sind denn wir haben hier auch Publikum vor Ort und die Antworten auf alle unsere Fragen haben in dieser Folge Sebastian Karius von der Martin-Lutter Universität Halle Grüß dich Sebastian!
Und Dr.
Philipp Kreitschitzsch von der SAI-Agentur des Bundes in Halle Grüß Dich
Hallo Referat
künstlich Intelligenz.
Richtig
also wenn es jemand wissen muss dann du.
Also wir haben ganz viele Fragen, aber wie es bei uns im Podcast üblich ist damit wir starten können müssen wir noch mal ein bisschen was über unsere Gäste erfahren.
und ja Sebastian stellt sich vor.
Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin Luther Universität.
ich bin angestellt am Institut für Informatik.
Ich arbeite im Verbundprojekt des Cyber-Sicherheitsverbund Land Sachsen-Anhalt dort in dem Teil Projekt das in Halle angesiedelt Und derzeit promoviere ich zum Thema Anomalierkennung in Rechnernetzen, insbesondere mit KI.
Du lährst ja auch zu Grundlagen und Praxis der IT-Sicherheit?
Also stehst du vor Studieren und bringst dir was bei!
Ja, ich halte ab und zu Übungen und versuche den Studenten die Inhalte der Vorlesung in meinen Worten nochmal verständlich zu machen.
Gucken wir mal ob das hier funktioniert – auch heute bei uns im Uni Naumburg.
Bei Nauumburg bist du aufgewachsen habe ich gelernt.
Dann sind wir mal bei unserem nächsten Gast, Philipp.
Jetzt du?
Wer bist du nochmal?
Genau, mein Name ist Philipp Kreischitsch.
Ich arbeite bei der Cyber-Agentur in Abteilung Schlüsseltechnologien und dort im Referat Künstliche Intelligenz.
Vorher habe ich irgendwann mal Wirtschaftsinformatik studiert, hab dann an der Uni Leipzig promoviert zum Thema Process Mining.
also wie kann ich Geschäftsprozesse mittels KI sinnvoll analysieren?
Dann habe ich einen kleinen Abstecher in die Biodiversitätsforschung gemacht, hab geschaut Wie kann ich mit Bildverarbeitungsmethoden biologische Zellen analysieren, Blutzellen, Phytoplankton, Pollen
etc.?
Ich bin dann bei der Cyberagentur gelandet, war auch zwischendurch mal in Australien und hatte da noch ein kleines Forschungsprojekt mitgemacht für ein paar Monate.
Das war auch sehr interessant!
Und genau die ganzen Erfahrungen konnte ich denn zur Cyberagantur mitbringen.
Data Scientist
Kann man so sagen wenn man das möchte?
Du bist eben im Referat für künstliche Intelligenz und dein Chef Daniel Gille, der war schonmal zu Gast beim Podcast in Folge XIV.
Da haben wir auch sozusagen über das Thema Cyber-Sicherheit und KI so ein bisschen geredet.
Dann sagen mal zwei Sätze, was ihr gerade bei KI und Cybersicherheit so macht erforscht?
Wir beschäftigen uns damit wie kann man Machine Learning Verfahren robust und sicher machen?
Wie kann man große Foundation Modelle dazukommen?
Wir vielleicht später nachher noch testbar machen und für die innere und äußere Sicherheit einsetzbar machen.
Wie kann Man vielleicht auch in einem kommenden Programm KI für Betriebssysteme nutzen?
also ganz unterschiedliche Sachen mit dem Fokus Cyber Sicherheit
Genau.
Dann stoppe ich die hier schon mal und gucke mal in so die Runde, weil… Ich glaube wir müssen nochmal so grundsätzlich ein paar Dinge erklären!
Ich muss das auch zwischendurch immer mal wieder mir vergewissern was es eigentlich ist, ne?
Können wir mal zackig und verständlich sagen, Sebastian du vielleicht, was ist eigentlich KI?
noch
einmal?!
Also du hast jetzt hier Bachelor Studierende vor dir, erster Tag erstes Semester an.
KI ist eine Methode des maschinellen Lernens.
Es geht darum dass man gewinnt Musteramt Und mit Hilfe dieser gelernten Muster kann man dann verschiedene Dinge machen.
Also, man kann zum Beispiel Entscheidungen treffen.
Man kann Dinge in Kategorien einsortieren lassen was man vielleicht von Bilderkennung kennt.
also ist das ein Auto?
Ist das ein Fahrrad?
Ist es eine Straßenbahn?
und in der neuesten Entwicklung kann man mit KI Dinge generieren.
Das nennt sich dann generative KI und da kann man verschiedene Sachen generieren und das bekannteste ist Text Sprache, Language.
Und das sind dann diese Large-Language-Modelle die man kennt… …die im Kern Sprache generieren.
und an sich macht KI nichts anderes als aus einer gegebenen Eingabe eine Ausgabe zu produzieren.
Es benutzt meistens die wahrscheinlichste Ausgabee.
Im Fall von Text ist es ich habe einen Eingabetext.
was ist das wahrscheinlich nächste Wort?
Ich kann aber auch ein Bild reintun.
Was ist das wahrscheinlichste Objekt auf diesem Bild?
Oder ich kann das Wetter von heute oder der letzten Woche reintun und fragen, was ist das wahrscheinlichste Wetter für morgen?
Dafür kann man KI benutzen.
Und im Kern sind es alles statistische Methoden.
Also man lernt im Prinzip eine sehr komplexe Funktion.
Was Sebastian uns gerade gesagt hat, das ist total langweilig eigentlich!
Weil KI wird denke man sich so glitzer-glitzer und es kann alles entscheiden.
Am Ende hast du uns jetzt ein Software erklärt.
Eigentlich habe ich gesagt, man macht viel Mathe.
Oh noch langweiltiger.
Danke
Musst du was ergänzen?
Vielleicht
wollen wir uns noch mal … ein Ticken einfacher noch erklären will.
Also KI ist quasi im Computerprogramm, das versucht Aufgaben zu erledigen für die normalerweise menschliche Intelligenz notwendig ist wie zum Beispiel Sprache verstehen Muster erkennen wie Sebastian schon gesagt hat Entscheidungen treffen vielleicht längere Pläne machen.
und dazu nutzt KI kein eigenes Bewusstsein oder kein eigen Verständnis sondern nutzt eigentlich mathematische Modelle um aus den Daten aus denen es lernt quasi Zusammenhänge zu extrahieren und daraus regeln und dann wirklich Wissen aufzubauen.
Und
warum KI immer auch selbst überlisted werden kann, wie das jeder mal ausprobieren kann?
Darüber gehen wir gleich!
Haben Sie schon Fragen oder haben sie ganz viele Fragezeichen im
Kopf?
Da rechts ist eine Frage.
Ich springe auf.
ich bin mich gleich zu Ihnen.
Hatten Sie was?
Ich muss meine Zettel sortieren.
Also ich will nochmal
kurz zurückfragen und einfach
mal auf den Punkt gebracht.
Sie haben ganz
oft das Wort Wahrscheinlichkeit erwähnt, und Statistik ist also KI im Grunde nichts anderes als… …Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistic um es mal ganz
simpel
auszudrücken?
Ja ja also maschinelles Lernen die die Grundlage dafür ist eigentlich nur Wahrscheinlichheitsrechnungen.
Und warum klingt das dann immer so wie Magie wenn wir drüber reden?
Die Sache ist die dass man über das was man so auf einem Papier ausrechnen kann, weit hinaus geht.
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung in klassischen wie man Computer bisher gebaut hat war so.
jemand hat sich überlegt ich habe eine Eingabe und schreibt dann ein Programm Wie wahrscheinlich ist ne bestimmte Ausgabe?
Und irgendwann Kann man das aber nicht mehr In dem Programm fassen.
Irgendwann möchte man das einfach nicht mehr aufschreiben.
und jetzt ist der Trick dabei Ich habe Daten!
Ich hab zum Beispiel ganz viele Bilder von Dingen, die auf einer Straße sein können rumfahren können und sag einfach was das ist.
Und will jetzt aber nicht selber das Programm schreiben, was es mir entscheidet sondern ich sage eine Modell Das ist die Eingabe und dass da soll die Ausgabe sein.
Lernen mal selber die Mathematik, die ich brauche.
also lerne selber das Programm, was ich braue um die korrekte Entscheidung zu machen und im besten Fall funktioniert das gut.
Aber das kann auch schief gehen, ich glaube dazu kommen wir dann noch.
Ich habe mir hier noch zwei Begriffe aufgeschrieben gehabt die man gerade auch so ließ.
in dem Zusammenhang agentische KI und ich glaube du hast auch gesagt Foundation Modelle.
Sag doch mal Foundation Modell und Sebastian vielleicht was agentischer KI sein soll.
Das finde ich gut die Aufstellung.
Genau.
also vielleicht um da noch ein bisschen weiter vorne anzufangen es gibt ja künstliche Intelligenz und das kann man in klassischen Machine Learning Verfahren Die in diesem Machine Learning Verfahren integriert sind, aber eher neuronale Netze nutzen.
Also versuchen die Funktionsweise des Gehirns nachzubilden.
und Teil dieser deep learning Verfahren sind generative Verfahren wie Sebastian schon gesagt hat, die versuchen aus Eingaben Ausgaben zu generieren.
Da gibt es jetzt diese Foundation-Modelle.
Das sind quasi große KI-Basismodelle, die versuchen anhand ganz vieler unterschiedlicher Daten, die man beispielsweise im Internet findet wie Bilddaten, Textdaten-, Programmcode, Videosequenzen
etc.,
zu lernen.
Aber nicht wie es vielleicht bei den klassischen KI-Modellen der Fall ist dass ich anhand eines Datenformats wie Text oder Bilder versuche eine Aufgabe zu lösen sondern das sich wirklich versuche multimodal also mit ganz vielen unterschiedlichen Datentypen letzten Endes auch ganz unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen.
und das alles in einem Modell würde ich jetzt mal ganz einfach zusammenfassen.
Genau, und jetzt nimmt man im Prinzip diese Foundation-Modelle die etwas generieren können.
Nun ist es so wie man das von den klassischen Chats kennt.
Man gibt eine Eingabe rein und bekommt eine Ausgabe und dann ist der Vorgang erstmal vorbei.
Das ist erst einmal schon interessant aber an sich langweilig weil man muss sämtliche Daten man irgendwie für eine sinnvolle Ausgabe benötigt, muss man dann dazutun.
Der Mensch ist faul, der Mensch will das nicht tun?
Das soll gefälligst jemand anderes für eintun.
und da kommt diese agentische KI dazu.
Man sagt also gib mir mal das Wetter von morgen beispielsweise!
Und jetzt kann das Large Language Modell ein generatives Modell… …das kann man jetzt von so einem Foundational-Modell so trainieren oder so anpassen dass es in einer Art Denkprozess bekommt und erst mal über die Frage nachdenkt.
Jetzt denkt es über die frage, ich soll das Wetter von morgen sagen?
Das kenne ich nicht weil es ist ja eine Vorhersage.
Die waren mein Trainingsdaten nicht dabei.
Ich könnte aber im internet nachgucken.
da gibt es diese information Und jetzt wäre dass die ausgabe und im klassischen fall wär's hier vorbei.
man hat ja noch nicht die antwort.
jetzt kommt der agent dazu.
jetzt kann Aus dem text jetzt kann das modell auch noch sagen Mach bitte einen Internet-Brauser auf und such nach dem Wetter von morgen.
Und dann kommt der Agent, den man um dieses Modell rundrum packt und kann diese Aufgabe jetzt ausführen, kann also im Internet nachgucken wie das Wetter morgen wird und gibt die Antwort zurück an das Modell.
Jetzt hat man eine zweite Eingabe.
Als hätte es jetzt ein Mensch gemacht, wer in einem Brausegang hätte da das Ergebnis reinkupiert.
nur halt dass es automatisch ging hat sich der man nennt das Kontext also die Eingabe für das Modell erweitert und jetzt kann tatsächlich eine Ausgabe generiert werden, die das Wetter von morgen beinhaltet.
Da im Prinzip ein Agent ist ein Modell was man um die Fähigkeit einer Aktion auszuführen erweitern hat.
So Sebastian das heißt jetzt?
Du hast jetzt agentische KI beschrieben.
wenn ich jetzt jemand bin der möchte zum Beispiel einen Wasserkraftwerk angreifen oder eine Stadtverwaltung angreifen, oder die Internetseite der Universität Halle lahmlegen.
Dann könnte ich eine agentische KI nehmen und sagen einfach… Ich schreibe einfach ein Hallo guten Tag!
Bring mal bitte die Internet-Seite der University Halle zum Absturz.
Im Prinzip ja.
allerdings kommt das auf die Fähigkeiten dieses Agenten an.
also der Agent kann nicht alles.
Gerade aus IT-Sicherheitsperspektive ist es unwahrscheinlich wichtig, dass man einem Agent nicht alles.
erlaubt.
Außerdem muss man die Fähigkeit ja irgendwie programmieren, also das macht tatsächlich einen Mensch.
Also ein Mensch setzt sich hin überlegt sich was soll dieser Agent?
alles können im Internet etwas nachgucken?
Vielleicht soll der Agent aber auch den Taschenrechner bedienen können.
vielleicht soll der agent in einem Wörterbuch nach gucken können.
Das sind alles hilfreiche Dinge, die man sich für so eine Sprachausgabe vielleicht wünschen könnte und dann kann der Agent nur das.
gefährlich wird es, sobald Aktionen ausführen lässt, die andere Dinge beschädigen können.
Also zum Beispiel wenn ich sage man kann jede beliebige Webseite aufrufen und dort jede beliebinge Eingabe machen dann könnte man damit auch Seiten angreifen so lange ich nur die Webseiten aufrufe darf und ein Ergebnis bekomme.
ja das stimmt nicht so ganz.
dass ist auch schon kritisch aber es ist nur kritisch.
ganz kritisch wird's sobald der Agent beliebiger Eingaben machen darf.
Aber es muss ein Mensch entscheiden sozusagen.
Und ein Mensch könnte auch sagen, ich bin ein böswilliger Akteur und ich mache das einfach zu!
Sehen wir denn solche Angriffe Philipp?
Ja absolut.
also genau der Mensch gibt ja letzten Endes das übergeordnete Ziel vor, greift diese Webseite an, greifen dieses und jenes an und da gibt's ja ganz unterschiedliche Formen von möglichen Angriffen.
vielleicht gerade wie auch diese generativen Technologien ausgenutzt werden können um vielleicht auch Informationen aus solchen Modellen zu extrahieren.
Um letzten Endes auch Angriffe durchzuführen, wo ich dann quasi den Modellinformationen locken kann wenn es jetzt zum Beispiel darum geht.
okay Ich möchte gerne wissen wie kann ich denn ein Molotov Cocktail bauen?
Ja und der Regel ist so ein Modell in der Lage die Information herauszugeben Und auf Basis dieser Informationen könnte ich natürlich jetzt sowas bauen angriffvollziehen Jetzt vielleicht nicht auf die Webseite der Stadtwerke aber prinzipiell wäre das auf unterschiedlichste Art und Weise möglich.
möglich Angriffe mit KI zu vollziehen.
Na oder zu sagen, sag mir mal wie ich den Nachbarn vergifte?
Oder den Hund
vom Nachbaren?
Wie ich den Hund vergiffte ganz genau!
Aber dafür gibt es ja auch Lösungsmöglichkeiten die quasi von uns erforscht werden und…
Ich würde gerne nochmal ein bisschen zu meiner Lösung bremsen und Computer Schadcode zu programmieren oder
Lücken
in Software zu finden um einzudringen.
Geht das jetzt einfacher mit KI-Methoden oder nicht?
Ich würde sagen, es geht deutlich einfacher.
Also man braucht kein Experte mehr in Schad.
Programmierung, sondern man kann einfach sagen ich habe dieses und jenes vor braucht dafür ein entsprechendes Programm.
Und dann kommt man zumindest erst mal einen Vorschlag durch die KI durch so eine generative KI.
Man sollte sich natürlich schon bisschen auskennen um zu sagen okay das ist wirklich wirkungsvoll aber es ist deutlich einfacher als vorher sowas zu programmieren weil man einfach nur auf chat gbt etc.
zugreifen muss.
auf klats gibt ja ganz unterschiedliche anbieter und denn sowas probieren kann.
es gibt den verschiedenen metoden die das sind wahrscheinlich in dem modellen verhindern, aber es ist bei Weitem einfacher als vorher.
Weil die eigentliche Frage, die dahinter steckt, ist ja wie gefährlich ist das gerade?
Sind wir kurz vor dem Abgrund, dass böswillige Akteure mit KI unsere Systeme zerschießen oder sind wir schon drüber und malen weit weg?
Ich glaube, es wird immer gefährlicher mit diesem System weil diese Systeme halt auch die Fähigkeit vermitteln so was umzusetzen.
Es gibt natürlich dann auch eine Gegenbewegung in der Sicherheitsforschung.
Die versuchen genau das zu verhindern, indem Informationen die vielleicht schädlich sein könnten gar nicht aus diesen Modellen herausfließen und es ist so ein Katz- und Mausspiel.
Die Angreifer sind immer so ein bisschen voraus.
Die Verteidiger, die das System schützen wollen, müssen immer neue Methoden entwickeln um dem entgegenzuwirken also dass sie einen geben und nehmen.
Auf
der anderen Seite ist ja wenn Abwehrstrategien entwickelt werden eigentlich immer klar dass es eine Abwehrstrategie gibt und wo die Lücke sozusagen ist.
Also indem wir sozusagen Angriffsmöglichkeiten zeigen oder Sebastian Duhne, in dem du sagst Wir wissen wie wir was schützen sagst du ja eigentlich gleichzeitig wir wissen wie etwas angreifen.
da ist ein Loch.
also im Sinne von ich stopfe einen Loch und zeig damit auf das Loch.
Es gibt im Prinzip zwei Arten von Verteidigung.
Das eine ist man kann natürlich einmal wenn man das KI-Modell benutzen kann zum Angriff dann kann man's natürlich auch wenn man die Software gerade baut fragen, greif mal meine Software an und dann könnte man die Lücke beheben.
Das ist so das klassische Dualuse was auch die gängigen Hacker Tools wie man es nennt bisher die klassischen ja auch können.
also man kann hier sowohl benutzen um die Sicherheit von dem System zu testen als auch um es anzugreifen und das gleiche gilt natürlich für KI wenn man's als Werkzeug betrachtet.
Es gibt natürlich auch Sicherheitsmaßnahmen die dadurch sicher sind dass sie mathematisch validiert sind.
Also zum Beispiel Kryptografie, da hat sich jemand hingesetzt und überlegt dass das auf jeden Fall sicher ist?
Das wurde dann bewiesen!
Und nun kann zumindest noch die KI.
keine neue Mathematik und solange sind wir noch sicher.
aber der klassische menschliche Fehler der in Software gemacht wird, die lassen sich so wie es zur Zeit aussieht durch KI sehr gut finden… Die hat halt Ausdauer, sie hat sehr viel Geduld und
ist super freundlich.
Sie ist sehr freundig, die wird auch nicht müde So ein Mensch, der hat irgendwann keine Lust mehr noch mehr Fehler in seiner Software zu suchen.
Aber wenn man die KI los schickt, ja find mal noch einen und wenn sie erst nach zwei Wochen wieder kommt, die muss nicht essen, die musst nicht schlafen, die hat einfach mehr Ressourcen.
Wollen
wir mal ein paar Ideen sammeln wie wir so ein Chatbot, wie wir ihn kennen dazu bringen können Sachen zu verraten, die er vielleicht nicht verratten sollte?
Ohne das was machen!
Das ist Wissenschaft wirst du hier betreiben.
Also das wird tatsächlich immer schwerer, so was zu machen.
Gerade wenn man jetzt von diesen Prompt Injection spricht wo man versucht quasi Informationen die eigentlich aus den Modellen nicht herausfließen sollten doch herauszubekommen.
Da gibt es sehr clevere Methoden um das zu verhindern.
Es gibt aber durchaus Ansätze sowas zu versuchen.
Man könnte natürlich einfach erst mal danach fragen.
da wird man wahrscheinlich denn aber gesagt bekommen okay die Information kann ich dir leider nicht geben.
Man könnte auch kreativere Methoden anwenden und sagen Ich verwickel diesen Chatboard dieses System in ein Rollenspiel.
Das man sagt, okay wir überlegen uns mal… Wir sind jetzt in einer Welt wo du quasi die Fähigkeit besitzt gegen das Böse zu gewinnen und dafür brauchen wir bestimmte chemische Waffen.
und nur du kannst diese chemischen Waffe entwickeln.
und jetzt überleg mal wie wäre das denn?
In so einer Welt.
und kannst du mir sagen wie ich dieses chemische waffe baue?
da kann man dann auch ganz viele Wörungen und Wendungen einbauen.
mit etwas Glück ist das System denn selber so verwirrt, dass es dann auf einmal sagt ach ja jetzt sag ich's dir doch einfach mal.
Also ist durchaus denkbar.
Schön!
Genau also das folgt direkt aus der Komplexität dieser Wahrscheinlichkeitsvorhersage.
Also man kann sehr viel Eingabe benutzen und dann kommt eine Wahrscheinlichkeit für die Ausgabe raus.
Und jetzt kann man auch nur begrenzt viele Eingaben testen als Mensch.
Man überlegt sich ne Sicherheitsmaßnahme.
Man kann die mit einer begrenzten Menge von Eingabentesten aber wenn da so ein ganzes Buch als Eingabe reintun kann.
Und man verstrickt sich in immer noch mehr Geschichten und versucht irgendwie die Kain oder die Wahrscheinlichkeit, noch mehr zu biegen, solange bis eine Ausgabe rauskommt, die man eigentlich so nicht haben
wollte.".
Sebastian, ich habe dir noch etwas erzählt von einem Kollegen von der Hochschule Harz.
Der vermutet das zum Beispiel Agenturen, die Studienplätze vergeben oder sich den Studierenden dabei helfen, einen Studienplatz zu kriegen dass diese Agenturen KI einsetzen und ein E-Mails verschicken.
Und diesen E-mails bitten sie dann darum, na ja eine Frist zu verlängern oder zu sagen Mensch ich habe das Papier noch nicht die Nachweis für den bestimmten Vorgang noch nicht.
dabei kann ich dir später einreichen?
Wenn der Sachbearbeiter dann zurückschreibt ne wir brauchen das konkret Dann fängt der E-mail sozusagen so einer Eskalationsstufe an.
Ich möchte bitte deinen Vorgesetzten sprechen leite das mal an deinen Vorgesetzten weiter.
und wenn sowas massenhaft kommt und eine Organisation lahmlegt, weil alle plötzlich diese E-Mails beantworten müssen.
Ist das auch ein Angriff?
Aber ein ganz anderer.
Also sozusagen so einen Angriff auf einer Organisation oder sowas.
ähnliches glaube ich sehen wir gerade auch bei Open Source Projekten also bei freier Software wo automatisiert Fehlermeldungen eine KI schreibt und dann wird der Entwickler mit Fehltermeldung geflutet und kommt gar nicht dazu echte Fehlermeilungen sozusagen zu sichten.
Eine Angriffsmöglichkeit oder ist das was einfach so abfällt?
Diese Idee des Angriffes ist nicht neu.
Das gibt es schon auf normale Computersysteme und nennt sich DOS, Denial of Service also im Prinzip man versucht einen Service durch eine Flut an Anfragen lahmen zu legen.
bisher ging das aber üblicherweise auf Computerssysteme.
Man hat zum Beispiel eine Webseite die irgendwas verkaufen will Und jetzt mag man das nicht.
Dann kann man ganz viele Anfragen stellen, möglichst kompliziert.
Also je komplizierter die Anfrage ist umso besser!
Also zum Beispiel suchen wir mal die Waschmaschine XYZ aber bitte in blau und auch nur links drehend.
Also diese Suchfelder?
Genau.
Auf der Webseite.
Und je komplexer das wird und je mehr Rechenaufwand es auf dem Server erzeugt desto eher gibt dieser Service auf und liefert für die Legitim-Anfragen keine Antworten mehr.
Und genau das kann man jetzt übertragen auf Menschen.
Mensch hat auch eine begrenzte Kapazität von Dingen, die man erledigen kann.
Ich nicht!
Manche haben unbegrenzt… Das wären dann die Quantencomputer-Menschen?
Ja,
ich sehe
das genau.
Die haben unendlich Rechenleistung.
Du ja auch so, also wie hier vorne eigentlich an.
Genau und durch … So generative KI die Texte erzeugen kann, die man nicht mehr so einfach erkennen kann.
als Quatsch ist es möglich einen Menschen oder eine Organisation zu überlasten mit Anfragen.
Aber inwieweit das praktisch ausgenutzt wird, da habe ich keinen Überblick.
Das
findet auf jeden Fall statt.
Wahrscheinlich auch gar nicht zu wenig.
Man bekommt es vielleicht tagtäglich nicht in den Medien mit.
Da werden dann andere Sachen gezeigt.
Außer auf jeden fall ein ganz großes Problem.
Mit den KDI-Technologien kann man ja solche Anfragen ganz einfach generieren aber der Aufwand wird eigentlich auf der anderen Seite erzeugt weil das muss alles geprüft werden.
dafür sind ganz viel Zeit und Ressourcen rein.
also dass ist ein echtes Problem.
Und jetzt eskaliere ich mal noch eine Stufe weiter, in unserer Folge im Juni haben wir über Cybercrime gesprochen und da sprach jemand das Stichwort KI und Robotik an.
Also dass jemand jetzt KI einsetzen kann um Roboter im Zweifelsfall zu hacken oder die Roboter das tun zu lassen was er möchte also als große Versuchung.
für Cyberkriminelle ist es auch ne Gefahr die ihr seht sozusagen das Software KI Roboter in der echten Welt verschmelzen und da entsprechend neue Angriffe möglich werden.
Absolut.
Ich meine, KI wird ja nicht nur genutzt um Roboter zu stören sondern KI wird auch dazu genutzen um Robotter zu steuern und dementsprechend habe ich dadurch auch gewisse Angriffsflächen um die KI anzugreifen die den Roboter steuert so dass sich dann vielleicht Aktionen durch den Robottern erzeugten lasse die so nicht gewünscht sind.
also eigentlich völlig egal wo ich KI einsetze diese Angriff Fläche besteht ob das Robotik ist oder ob es jetzt was anderes ist mit entsprechenden Auswirkungen im jeweiligen Einsatzbereich.
Ich gehe mal eine Ebene weiter nach unten.
Cyberangriffe funktionieren immer dann, wenn jemand in der Lage ist, eine Eingabe zu machen an ein Dingdingensmensch, Maschine irgendwas… Was in derlage ist, einen Aktion auszuführen?
Jetzt versucht die Cyber-Sicherheit dafür zu sorgen dass nur Aktionen ausgeführt werden, die sagen wir mal sicher sind.
Also man kann jetzt in eine Bank gehen und sagen, ich hätte gern zwei Millionen Euro ausgezahlt.
Und dann soll bitte jemand nachgucken ob ich überhaupt zu viel Geld habe?
Und ob ich auch die Person bin, die ich vorgebe zu sein.
also Ich mache eine Eingabe in einer Bank zu einem Menschen und dieser Mensch ist erst mal berechtigt ne Ausgabe zu machen.
Kann jetzt Intrissor gehen um mir zwei Millionen € in die Hand geben soll das aber vorher prüfen Und im Prinzip ist genau das auch ein Agent.
Also wenn man jetzt also den Menschen am Schalter ersetzen möchte durch einen KI-Agenten und dem die Möglichkeit gibt, Geld auszuhändigen zum Beispiel durch einen Roboter… Der Agent darf jetzt die Aktion Roboter bewegen zum Geldholen ausführen.
dann kann ich natürlich genau wie ich versuche den Menschen davon zu überzeugen dass er mir Geld geben soll natürlich auch versuchen eine KI zu überzeuge.
gerade in Feld von KI ist das eben was ganz Neues.
Wie man Menschen trainiert, sowas nicht zu tun – das machen wir schon lange.
Da haben wir Methoden zu und da wissen wir wie es geht, wie wir Menschen trainieren.
Und bei klassischem Computersystem haben wir das auch.
Wir kennen Schutzmaßnahmen aber KI ist ganz neu und da ist das Feld der Forschung für diese Schutzmaßen noch ganz neu oder noch nicht so
erforscht.".
Dann fangen wir jetzt mal an zu sagen okay die KI kann uns angreifen?
Jetzt greifen wir die mal an.
ja also die Möglichkeit Angriffe mit KI haben wir sozusagen so ein bisschen durchgespielt jetzt.
Angriffs auf KI also wie können wir kann jemand anders Einfluss auf KI Systeme nehmen?
Wir hatten ja gerade schon angesprochen diese prompt injections, also wie kann ich quasi durch so einen angriff dass sich jetzt quasi versuche dem modell informationen zu entlocken das model quasi nicht zu schädigen, aber aus diesen Informationen quasi Wissen zu gewinnen um dann anderweitig vielleicht Personen oder Systeme zu schädigen.
Ich kann natürlich auch sagen ich habe bestimmte Angriffe und versuche quasi aus diesen Modellen bestimmte Parameter zu extrahieren die Architektur zu extrahirn, vielleicht zu extrairren welche Trainingsdaten genutzt werden um diese Modelle nachzubauen um sie denn selber nutzen zu können.
das wären Beispiele für Angrffe auf KI
Genau.
Dass es ein bisschen harmlos aber klingt, ne?
Aber die Endkonsequenz ist ja also was mache ich mit diesen Informationen, die ich da ausgewonnen habe?
wenn ich jetzt in der Lage bin dieses Modell nachzubauen dann kann ich vielleicht diese ganzen Sicherheitsschranken die in den bestehenden Modellen drin sind quasi rausnehmen und hab' denn einen viel potenteres Modell das ich für ganz andere Sachen einsetzen könnte mit entsprechenden Implikationen und Konsequenzen genau.
Es klingt erstmal mal harmlos, aber wenn ich weiter überlege wo das hinfühlen kann, dann kann's ganz anders aussehen.
Ich wollte aber, weil Sebastian glaube ich du hast mir das erzählt.
Ein Schritt eher, wir haben ja am Anfang erzählt wie KI zustande kommt.
Wir haben von Mussang gesprochen und von Trainingsdaten.
auch da könnte man ja ansetzen und sozusagen die Grundlagen-Daten einer KI, was nicht vergiften oder was?
Ja also und es heißt tatsächlich Vergiften halt nur das englische Wort dafür.
Selbstverständlich
das engelische Wort?
Ja
logisch!
Das ist eine Form des Angriffs in dem an die Trainings Daten manipuliert.
Also man könnte zum Beispiel jetzt hingehen und macht immer da, wo man ein Auto auf der Straße sieht.
Sagt man einfach das ein Fahrrad?
Und dann lernt die KI genau das in den ganz kleinen damals, wo wir angefangen hatten mit dem Machine Learning.
Da haben das dann Forscher selber gemacht.
Genau Menschen, die sozusagen gesagt haben, Fahrrad-Auto-Cut.
Genau
also da konnte man den Trainingsdaten vertrauen.
Man wusste noch wer die generiert hat.
aber jetzt wenn man ins Internet geht und das Internet befragt und alles daraus zieht Dann könnte ja auch jemand vor allem jetzt auch mithilfe einer KI ganz viel Unsinn produzieren lassen.
Zum Beispiel, ganz oft die Fake News ins Internet stellen und wenn man daraus jetzt wieder eine KI trainiert dann trainiert ihr aus den auf den Quatsch Ausgaben von der KI.
vorher noch rollt der Schneeball nicht?
Und ich will auch keine Ideen verbreiten.
aber das Detail des Problems.
also wir sehen sozusagen Angriffsmöglichkeiten und erzählen gleichzeitig, es gibt diese Angriffsmöglichkeiten.
Was wir vorhin schon mal hatten?
Ja
da gibt es auch Forschung zu die zum Beispiel jetzt schon danach trennen muss von wann Daten stammen also zb aus Zeitschriftenartikeln.
dann vergleicht man Daten nach der KI Zeit mit Daten vor der KI-Zeit.
Und wenn man versuchen will KI generierte Texte zu erkennen zum Beispiel Da muss man aufpassen dass in die Vergleichsdaten nicht schon KI-generierte Texte mit aufnimmt, sondern man muss dann Texte benutzen, die vorher erzeugt wurden.
Und wenn sie einmal im Internet sind, dann gehen die da auch nicht so schnell wieder raus?
Ich habe mir noch einen schönen Englischen Begriff aufgeschrieben.
Das hat ganz viel mit dem eben besprochenen Datenmanipulationsproblem zu tun.
Insbesondere während des Betriebs des Modells, da kann man vielleicht ein ganz nettes Beispiel bringen.
Bestellen uns jetzt vor selbstfahrende Autos sind auf der Straße das ist alles schon ganz normal.
die müssen sich ja auch irgendwie an den Straßenverkehr und die STVO halten haben ganz viele Kameras und Sensoren und nehmen dann vielleicht auch Straßenschilder auf Stoppschilder, Vorfahrtsschilder und passen ihr Fahrweise entsprechend an.
Eine Adversarial Attack wäre jetzt beispielsweise wenn ich mir einen Stoppshilt vorstelle und jetzt mit ganz einfachem Method mit dem Aufkleber auf diesem Stoppschild dieses selbstfahrende Auto durch diesen Aufklebersow verwirre das ist in diesem Schild kein stoppschild mehr erkennt sondern ein Vorfahrtschild mit entsprechenden Risiken und Implikationen.
Also
Gas geben statt bremsen.
Das kann ungeheuer schiefgehen.
in dem Fall und das wäre vielleicht ein eingängiges Beispiel für so einen Adversarial Attack, dass ich quasi Daten so manipuliere, dass die Entscheidungen der zugrunde liegenden Modelle komplett fehlerhaft sind.
Hast du
sowas schon mal gesehen?
In Deutschland gibt es jetzt weder Flugtaxis noch selbstfahrende Autos Aber in den USA gibt es ja sowas, also selbstfahrende Autos.
Das wird sicherlich schon passiert sein.
das kann ich mir gut vorstellen weil diese Fahrzeuge basieren ja auch zu großen Teilen auf KI-Technologien und es wird sicher nicht nur im Bereich selbstfahlender Autos aber auch in anderen vielleicht verteidigungsrelevanten Bereichen um mit sich die Cyberagentur befasst auch Täuschungsverfahren geben die dann entsprechend Auswirkungen haben.
Wir gehen alle jetzt nach Hause denken wie kann man eigentlich nur was ist das für eine Technologie die wir uns da ans Bein binden gerade?
Wollen wir noch einmal fragen, was das tolle Anker ist?
Also ich finde KI ist eine ganz tolle Technologie.
KI bringt natürlich auch ganz toller Anwendung mit sich in der Medizin, wie kann ich vielleicht bestimmte Erkrankungen erkennen auf Röntgenbilder bevor sie einen Arzt überhaupt erkennen können?
Wie kann ich in der Bildung unterstützen dass Kinder durch KI-Technologien besser an der Lage sind Informationen aufzunehmen?
du wackelt jetzt so ein bisschen mit dem Kopf.
das sind vielleicht Sachen nachdenkliches Wackeln aber es gibt ja ganz viele spannende Bereiche.
Biodiversität, ich hatte es vorhin erzählt.
Ich war da ein bisschen unterwegs.
Früher wurde dort mit Mikroskopen eigentlich immer noch gearbeitet und durch KI kann man diese Prozesse einfach deutlich beschleunigen und entsprechende Ergebnisse daraus ziehen und weiterverarbeiten.
also ganz viele tolle Sachen die wirklich einen Mehrwert bringen.
Und ich glaube das ist auch ganz wichtig darauf zu schauen was die Technologie kann nicht nur darauf zu sehen welche Risiken es mitbringt weil wir wollen ja eigentlich dass das beste aus dieser Technologie ziehen und dann auch mehr wert für die Gesellschaft erreichen Auch mit den Risiken, die es vielleicht nützlich bringt.
Nur leider sind wir ja nicht allein auf der Welt.
Sebastian du wirst natürlich KI-Fan und findest KI toll weil er sonst als Informatiker wärst ein bisschen langweilig gerade ne?
Ja also man hat auch durch genug zu tun.
Ich fasse KI immer als einen relativ weiten Begriff auf Weil ich mich halt wissenschaftlich damit auseinandersetze Und sehe hier nicht nur die alltägliche KI Der großen Sprachmodelle Die man so kennt sondern auch anwendungsspezifische KI.
Man kann das Ganze ja auch verwenden, um spezialisierte Tasks zu machen.
zum Beispiel kann man über den Feld drüber fliegen und gucken ob da Feldhamster leben.
Na, Feldhamste müssen wir schützen?
Ich meine die sind gibt nicht mehr so viele davon Und bevor man mit dem Flug einmal über das Feld drüber fährt, möchte man vorher gucken ob da Feldhamster sind.
Jetzt möchte man natürlich nicht einen Menschen dahinsetzen der sich stundenlang eine Drohnaufnahme anguckt und ein Feldhamstermarkiert sondern man lässt das eine KI machen.
und je besser diese Modelle werden zum Beispiel auch in der Bilderkennung oder darin etwas auf einem Bild zu erkennen umso einfacher und umso genauer werden diese Aufgaben die für den Menschen einfach zu langweilig sind.
Wir haben am Anfang erzählt Angriffe mit KI, was alles so geht.
Zum Ende waren wir jetzt bei Angriffen auf KI?
Haltet ihr das beide für gleichgefährlich oder ist es einer… Ich meine, es lässt sich nicht trennen im Zweifel auch!
Also ich glaube, es wird – es ist ja jetzt auch schon teilweise der Fall einfach Angriffe durch KI auf KI geben.
Also wirklich so ein Kreislauf, der sich denn immer weiterentwickelt.
Das kann auch ganz interessante Züge haben, dass sich quasi beide Modelle die Angreifer und die Verteidiger dadurch verbessern, dass sie sich angreifen oder verteidigen müssen.
Ja, so wird auch die Veteidigung einfach besser.
aber ich könnte jetzt nicht sagen ob jetzt irgendwas was besser is'.
Ich hoffe die verteidigende KI im letzten Fall du hoffst das!
Ich hoffe, dass wir das natürlich nicht vorhersagen.
Wir wollen das!
Ja, wir wollen das schon.
Ich würde
so ein bisschen aufhören mit, dass jeder von euch vielleicht uns hier in Halle und den Leuten die uns unter Kopfhörern am Smartphone zuhören nochmal so einen Tipp gibt für den alltäglichen Umgang mit diesem… ich nenne es jetzt mal Quatsch einfach.
Also Wo wird jetzt oder wo nutzt ihr es persönlich im Alltag, wo ist völlig unproblematisch was total toll?
und wo sagt ihr da vielleicht lieber nicht oder das gibt er vielleicht lieber.
Nicht einfach mal so vielleicht ein zwei drei tipps
ist natürlich ganz schwer sehen nach dem was man für Interesse hat.
ich nutze dass insbesondere für Recherchen vielleicht auch fürs programmieren weil das macht viele Sachen deutlich einfacher und schneller
für recherche.
ich bin ja schon nichts von hause aus Solche Ohren und denke, Philipp lass das doch.
Also ich verstehe was du meinst Ich weiß auch was zu sagen willst.
da muss natürlich auch überprüfen Was daraus kommt?
Ich finde man sollte offen gegenüber der technologie sein dass ausprobieren Der technologie nahe kommen Und auch war sie sich damit vertraut machen.
aber man muss natürlich aufpassen was kommt daraus?
Man sollte das nicht alles gleich glauben ja man sollte es vielleicht auch noch mal gegen checken.
Aber für so eine erste idee Vielleicht teilweise kann Es Für bestimmte themen ganz ganz spannend seien.
und genau
darf ich euch noch eine geschichte erzählen die gerade unter Tech-Journalisten so ein bisschen für Augenrollen sorgt.
Eine Kollegin hat bei LinkedIn einen Post gepostet und hat dann von LinkedIn eine Mitteilung bekommen, oh guck mal hier gibt es einen Post von jemandem der sehr ähnlich zudem von dir ist.
Und offenbar stellte sich heraus dass dieser Post mit Hilfe einer KI sozusagen erstellt wurde vom anderen Journalisten Kollegen der offenbar sozusagen eine agentische KI programmiert hat, die sozusagen seine Themen checkt und durchspielt.
Und das dann postet!
Also wir sind alle keine Quantencomputer im Kopf.
Der ist gar nicht in der Lage zu recherchieren auf welcher Grundlage dieser LinkedIn-Post zustande kam.
Das ist ein Problem.
Wenn ich natürlich diese Inhalte, die durch die KI generiert werden und ungefragt übernehme, dann habe ich im Zweifelsfall so was, dass ich einfach Inhalten nutze, die gar nicht von mir stammen das aber als meine Inhalter verkaufe.
hat man jetzt vielleicht auch in der Politik gesehen Politiker die vielleicht reden mit KI schreiben lassen das fällt denn irgendwie auf.
ja es ist denn ungünstig in den meisten Fällen
wo bei Politiker da auch sagen wir nutzen doch selbstverständlich diese Technologie
Genau, da muss man auch offen damit umgehen.
Das machen sie aber meistens erst mal wieder auf.
angesprochen
werden ja
genau.
letzte frage an euch Angenommen eine KI in einem podcast die nicht Sabine heißt diese KI wie in diesem podcast würde ein Podcast übernehmen Woran würde ich das denn merken als höher?
Ich glaube, dass man diese Störungen nicht hätte.
Ich weiß nicht ob man sie jetzt hört.
Das wäre wahrscheinlich viel zu rund aber dadurch auch meiner Meinung nach viel zu unattraktiv.
Man will wissen das dort Menschen sitzen die Fehler machen ja die mal L und A sagen die einfach menschlich rüber kommen.
ich glaube die KI kann das in vielen Fällen auch schon gut nachahmen.
Total krass von Google.
wir haben also das ist wirklich irre PDF rein Und du kriegst irgendwie ein Podcast zurück mit zwei Leuten, wo jemand dann auch mal … Na warte mal.
Wir warten da
so.
Okay okay das kenne ich noch nicht also den nehme ich wieder zurück.
aber ich kann mir vorstellen… Also schon allein das Wissen würde dazu führen dass es dem Podcast vielleicht nicht hören würde.
Vielleicht ändere ich meine Meinung in ein paar Jahren nochmal weil's denn einfach normal geworden ist, aber Das
ist dein personalisierter Podcast?
Das ist spannend!
Ok, dann will ichs doch
Danke was wollte ich jetzt nicht hören?
Ja, dadurch dass die KI im Grundaufbau Wahrscheinlichkeitsrechnung macht und in Prinzip eine Vorhersage liefert sieht man häufig auch wenn man sich zum Beispiel mit KI-Webseiten generieren lässt.
Dass es ein bestimmtes Muster gibt.
also man hat das mal untersucht und eine KI hat z.B.
sehr die Farbe lila gemocht und dann waren alle Seiten irgendwie lila oder andere KI wollte immer runde Ecken.
Man kann natürlich versuchen, über geschickte Eingaben das zu verändern.
Aber ich glaube dass man noch diesen Grundaufbau dennoch erkennen wird… …dass es alles ist dann rund oder alles ist lila oder was auch immer das equivalent in dem Podcast wäre.
Jetzt die Chance!
Alles was Sie wissen wollen, alles was ich nicht mehr fragen kann, was ich mir sozusagen jetzt nicht in meinem Gehirn ausgedacht habe, das fragen sie jetzt.
Ich komme einfach auf sie zu und halte ihnen das Mikrofon.
KI ist ja gefüttert mit Daten.
Jetzt ist es aufgefallen, wenn ich selber damit arbeite.
Es kommen natürlich teilweise Milzenstande.
Dieser Müll verbreitet sich aber auch von anderen die USA im Internet, damit man wieder KI gefüttern wird.
Also wo wir hier KI weiterhin Müll bei den USA dran glauben waren die an der KI das auch so sagt.
Das ist die Quelle und kann man das irgendwie filtern.
Kann man sagen dass die KI erkennt, dass Daten fehlhaft sind.
nicht logisch?
Ich glaube es ist auf jeden Fall ein Problem.
mehr KI-generierte Inhalt im Internet verfügbar ist und auf diesen Inhalten lernen diese Modelle.
Es gibt ja durchaus Technologien, die es ermöglichen, KI generierte Inhalte aufzudecken so könnte man vielleicht versuchen das in gewisser Weise herauszufiltern, aber die Inhalte wachsen natürlich in ungeahntem Ausmaß.
Also es ist glaube ich allein in der Menge wahnsinnig schwer, alle Inhalter heraus zu filtern.
Ich glaube, das ist ein ganz großes Problem.
also ich kenne die Lösung dafür auch noch nicht weil du keine Idee hast.
Ja man hatte grundlegend auch ein mathematisches Problem da man ja wenn man mit einer KI-Inhalte erzeugt, die möglichst menschlich aussehen soll und ich möchte jetzt unterscheiden von menschlicht generierten Inhalten was macht man?
Man trainiert eine KI, die das kann.
Jetzt muss aber diese KI im Prinzip mehr können als die KI, der den Text generiert hat, da sie das dann ja wieder unterscheiden muss.
und jetzt könnte ich aber dieseKI, die mehr kann nämlich diesen Text noch zu unterscheidern auch benutzen um Text zu erzeugen, den nicht mehr unterscheide kann.
Und dann bräuchte ich wieder ne größere KI.
Das ist so ne endlose Kette von.
Ich brauche immer ein größeres Modell, was dann aber sich selbst wieder überlisten könnte.
Schön!
Also wir klären auf… Wir wissen jetzt Bescheid, aber wirklich zufrieden ist… Gehen wir uns hier nicht raus?
Ist mein
Eindruck?!
Ich glaube es ist wichtig aufzuklären wie der aktuelle Stand der Technologie ist und das machen wir glaub ich hiermit.
und genau es gibt ja viele Forschungsaktivitäten im Bereich die versuchen die Probleme zu lösen.
und
man kann es auch versuchen andersrum zu löse indem man Menschen generierte dinge explizit als diese markiert.
das könnte ja nacka i dann machen können sagen ich war ein mensch.
zum beispiel wie man zur zeit webseiten sicher macht.
Das funktioniert über kryptografische sicherheit der mathematisch sicher ist die auch ne kai nicht überlisten kann.
so model könnte man sich überlegen, dass dann eine menschengemachte Echtheits-Zertifikate quasi dran ist.
Das heißt das wir erstmal davon ausgehen?
Alles ist KI bis auf der Daumenabdruck der Digitale, der ein Menschenkenn zeichnet.
Wir schaffen mal ein Problem und lösen es gleichzeitig.
Fantastisch!
Noch immer eine Frage da hinten.
ja
Ich habe zwei Sachen.
Die eine Sache ist, dass durch diese ganzen Technologien die Masse wird angeregt.
Wir benutzen jetzt KI, die macht alles für uns und wir brauchen nicht mehr zu denken.
Da denke ich an diesen Film Idiocracy.
Wie ist zum Beispiel die Einstellung?
Wenn wir alle nur noch auf die KI basieren, dann verdummen wir alle und irgendwann weiß niemand mehr warum die KI eigentlich macht was sie macht.
Und das zweite ist, dass ich auch den ökologischen Punkt, der wurde hier gar nicht angesprochen.
Weil überbrauchen ja diese großen Datencenter die brauchen Wasser um sich unterzukühlen und das hat ja auch alles ausführungen.
also Ja, die Standpunkte sind viel mehr eigentlich heute.
Sie hat recht stellen wir erst mal fest würde ich sagen sie sehen uns nicken.
Also was ich wirklich total spannend fand finde ist dieser punkt Wir nutzen dies und verlieren dadurch auch Kompetenz im Zweifelsfall wenn wir das permanent nutzen
Absolut, wenn wir uns nur auf die KI verlassen und sagen das passt schon und dann nicht mehr selber kreativ werden.
Das könnte im Zweifel zwei in der Zukunft ein Problem sein.
Und der ökologische Aspekt?
Ja also ich sehe den ersten Aspekt genauso.
Ich begebe mich da jetzt auf dünnes Eis weil ich bin kein Didaktiker.
aber es ist öfter schon vorgekommen dass man Kompetenzen durch Technologie verliert.
Ich weiß nicht wer noch ein Auto reparieren kann oder wirklich versteht, wie das funktioniert einfach weil es zu komplex geworden ist.
Oder auch ein Computer.
also ich meine man weiß mal wieder an wo der Anschalter ist aber danach wird's schwierig.
Aber bei KI sieht man halt ein sehr großes Ausmaß davon.
Aber
Wahrscheinlichkeitsrechnung KI das heißt wahrscheinlich sind auch x prozent Der ausgaben dann falsch.
haben wir da noch die Kompetenz des zu erkennen?
Also beim auto okay da merken wir dass funktioniert nicht.
aber du wissen was wir tun müssen.
Bei einer KI Ausgabe denken wir dann naja gut er hat bisher gestimmt Das wird auch stimmen.
Eventuell kann man es ein bisschen mit Fahrschule vergleichen, also da lernt man ja auch so grundsätzlich wie das funktioniert und weiß Pimal Daumen, wie sich so ein Auto eigentlich anhört?
Und wenn sie's merkwürdig anhört, weiß man dass irgendwas faul!
Auch das könnte bei KI eintreten, dass man bei KI Kompetenzen entwickelt um sinnvolle Aussagen von unsinnvollen Aussagen zu unterscheiden zu können bzw sich Methoden anzueignen, wie man das denn prüfen kann oder dass man dann irgendwann zu der Erkenntnis kommt, ich muss das überprüfen und kann es nicht einfach so hinnehmen.
Bildung
Schule
ganz wichtig.
So letzte mögliche ganze Frage denn jetzt?
Ja halt Moment Sie müssen in dieses Mikrofon sprechen.
Bringt diese Künste hier ins WNS.
wenn dann Fehlmeldungen
reinkommen werden die rausortiert.
Es gibt natürlich Ansätze, um Fehlentscheidungen so einer künstlichen Intelligenz aufzudecken und dann herauszusortieren.
Ganz ohne wird es wahrscheinlich nicht gehen.
ich glaube im Problem ist denn auch einfach wenn eine KI Fehler macht das man mit diesen Fehlern ja weiter rechnet die potenzieren sich die werden immer größer ausgibt durchaus Ansätze um das herauszufiltern und damit auch gut umzugehen.
Deshalb sind wir da genau
Als
Cyber Agentur.
Dr.
Philipp Kreitschisch von der Cyber Agentur Referat Künstlerin Jens, danke dass du da warst und Sebastian Carius von der Martin Luther Universität Halle Wittenberg.
in zwei Wochen gibt es hier auf dem Kanal eine neue Folge.
bei der hören wir wieder wie ein Science-Fiction Roman entsteht der von Jens Hüttenberger für die Cyber Agenture nämlich.
da hören wir immer einen Podcast alle vier wochen und in vier Wochen sozusagen dann zwei Wochen danach Wieder eine reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum.
Vielen Dank, Halle!
Schönen Abend und bleiben Sie uns wohlgesinnt und der KI kritisch gegenüber.
Danke schön.
In zwei Wochen tauchen wir an dieser Stelle wieder in die Zukunft ein.
Da gibt's nämlich den vierten Ausschnitt aus unserem Nier Future Roman, Kryptokalypse von Autor Jens Hüttenberger.
In den ersten drei Folgen habt ihr die beiden Hauptdarstellerinnen kennengelernt – Anna-Ram und Alice.
Die vierte Folge beginnt ganz harmlos mit einem Sommerabend, einem Glas Wein und einer alten Fabel.
Anna Rahm sah in das verständnislose Gesicht ihres Mannes.
Der Igel ist immer schon da, egal wie schnell der Hase rennt!
Nur dass es in diesem Fall keinen zweiten Igel gibt, sondern immer denselben.
Den gleichen meinst du?
Nein, denselbem!
Der Ige befindet sich an beiden Stellen zugleich bis der Hasa auftaucht.
Deswegen is' er so viel schneller.
Sobald der HASE um die Ecke kommt und den Igel sieht, IST DER IGEL DA!
In diesen Moment fällt die Entscheidung dort zu
sein.".
Du könntest auch sagen, der Hase macht den Igel.
Ich bin
raus.".
Jonathan saß mit seiner Frau bei einem Glas Weißwein auf der Terrasse.
Es war der erste Abend seit Tagen an dem sie Zeit für sich hatten.
Die Sommerschwöhle hatte nachgelassen und der Regen, der aus Westen gekommen war, hatte die Luft von Staub- und Hitze-und Kohlendioxid befreit.
Ein leichter Wind wehte – und Jonathan fühlte sich unbeschwert wie am ersten Urlaubstag in der Toskana!
Finn, ihr Sohn lag im Bett nachdem Anna Rahm ihm eine Geschichte vorgelesen hatte.
Obwohl er im Spätsommer in die dritte Klasse kam bestand er auf das Ritual ohne dass er nicht einschlafen wollte.
Nun konnte seine Frau ihm endlich erzählen was sie in den letzten Wochen so bewegte.
Zumindest versuchen Denn bis jetzt hatte Jonathan nur eine vage Ahnung wovon sich sprach.
Habt ihr eine Waageahnung oder gar keinen Schimmer, wovon Anna-Ram gesprochen hat?
Die Auflösung gibt es in zwei Wochen.
In der vierten Folge unseres Nier Future Romance Kryptokalypse am siebenundzwanzigsten August auf diesem Kanal und dort könnt Ihr auch alle bisherigen Folgen hören!

Kryptokalypse 3/10: Das unsichere Schloss
Kryptokalypse 3/10: Das unsichere Schloss Alice liegt wach, die Hitze steht in der Wohnung — und ihre Gedanken kreisen um Kryptografie, Kryptowährungen und eine einfache Frage: Was passiert, wenn ein Sicherheitsschloss plötzlich nicht mehr sicher ist? In der dritten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ wird es technischer: Nach Anaram und Alice rückt nun das zentrale Thema des Near-Future-Romans stärker in den Fokus. Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum, warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können. kryptokalypse
Kryptokalypse 3/10: Das unsichere Schloss
23. Juli 2026 | 18 Minuten
Alice liegt wach, die Hitze steht in der Wohnung — und ihre Gedanken kreisen um Kryptografie, Kryptowährungen und eine einfache Frage: Was passiert, wenn ein Sicherheitsschloss plötzlich nicht mehr sicher ist? In der dritten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ wird es technischer: Nach Anaram und Alice rückt nun das zentrale Thema des Near-Future-Romans stärker in den Fokus. Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum, warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können.
Shownotes
Alice liegt wach, die Hitze steht in der Wohnung — und ihre Gedanken kreisen um Kryptografie, Kryptowährungen und eine einfache Frage: Was passiert, wenn ein Sicherheitsschloss plötzlich nicht mehr sicher ist?
In der dritten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ wird es technischer: Nach Annaram und Alice rückt nun das zentrale Thema des Near-Future-Romans stärker in den Fokus. Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum, warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können.
Autor Jens Hüttenberger erzählt diese Technik nicht trocken, sondern literarisch: mit Hackfleisch, Ketchup, Schlüsseln, Schlössern — und Alice, die versucht, ein Problem zu durchdringen, das viel größer ist als sie selbst. Langsam wird klarer, worum es in „Kryptokalypse“ wirklich geht: um eine Welt, deren digitale Grundlagen ins Wanken geraten könnten. Und um die Frage, wer rechtzeitig erkennt, was auf dem Spiel steht.
Im anschließenden Gespräch zwischen Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger danach geht es darum, wie man Kryptografie erzählbar macht, warum nicht jedes technische Detail perfekt literarisch übersetzt werden kann — und weshalb Verschlüsselung uns im Alltag viel häufiger begleitet, als den meisten bewusst ist.
Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman
Und hier alle bisherigen Folgen Kryptokalypse 1/10 – Der perfekte Ton https://cyberraum-podcast.podigee.io/22-kryptokalypse-roman-cyberagentur-folge-1
Fragen an Jens oder an das Podcast-Team?Schreibt gern an: podcast@cyberagentur.de
Übrigens: Das Abenteuer geht weiter.** Für den nächsten Science-Fiction-Roman der Cyberagentur suchen wir eine Autorin oder einen Autor mit Fantasie und Gespür für die Zukunft Im Mittelpunkt stehen Technologien, Cybersicherheit und die großen Fragen von morgen: Wie wollen wir leben? Was schützt uns? Und welche Geschichten helfen uns, Zukunft besser zu verstehen Gesucht wird eine literarische Stimme, die aus Recherche, Austausch mit Fachleuten und eigenen Ideen einen packenden Near-Future-Roman entwickelt. Wer Lust hat, gemeinsam mit uns Zukunft in Literatur zu verwandeln, kann sich bis zum 6. August 2026 melden. Schreibt uns an: podcast@cyberagentur.de
Transkript
Hallo, ihr hört ein Buch.
Also noch nicht aber gleich denn ihr seid richtig gelandet wenn ihr verfolgen wollt wie der Nahezukunftsroman der Cyberagentur entsteht und was damit auf sich hat?
An dem schreibt nämlich Jens Hüttenberger.
Hi Jens!
Und bevor das Buch überhaupt fertig ist, bevor es in Druck geht könnt ihr hier Ausschnitte hören.
Das ist exklusiv glaube ich.
Ich kannte sowas noch nie.
Ja
das ist eine sehr exklusive Geschichte hier.
Ohne?
Zwei Ausschnitten haben wir bereits gehört.
heute folgt sozusagen der drittes Streich Jens!
Ich bin Journalist und ich würde das tierisch unter Druck setzen schon was zu veröffentlichen und ich weiß noch gar nicht ob ich sozusagen am Ende alles fertig habe.
so bist du in dieser Situation bist du ja
gerade In der Situation bin ich aber ich bin da relativ entspannt.
Schön.
Wir haben bereits zwei Hauptfiguren kennengelernt, Anna-Ram in Folge eins und Alice in Folge zwei.
Anna-ram die Frau, die sozusagen optimistisch bei so Technologien ist.
In unserem Fall wissen wir jetzt schon, es geht um Quantencomputer und Alice, die da wohl ein bisschen skeptischer ist oder jetzt eher Risiken sieht, so nehm ich's wahr?
Genau!
Also das hat man so am Ende gesehen mit den Hunderttausend…
Ah
ja?!
Mit der Zahl hunderttaußen, wir wollen ja immer noch nicht verraten was sich damit aufsicht hat und da sieht man die eine, sieht das eher skeptisch und die andere große Chancen.
Und heute wird es zum ersten Mal ein bisschen technischer oder technologischer, ja das Stichwort Kryptowährungen fällt.
Die gibt's ja schon!
Was hältst du von denen?
Schon mal ausprobiert?
Ich persönlich habe noch keine Kryptowehrung gekauft.
Nein ehrlich gesagt nicht, ich bin da eher konservativ.
Ja also obwohl es geht um Krypto-Währung und Kryptografie und das sind eigentlich zwei unterschiedliche Dinge, obwohl die natürlich auch eine gewisse Verknüpfung
haben.
Eigentlich finden wir Kryptografie super und Kryptowährung finden wir vielleicht nicht so super.
Für sich jetzt mal für mich sprechen darf.
Okay,
können wir gleich noch mal darüber sprechen?
Aber beim Schreiben nochmal wird… bevor wir jetzt reinhören würde ich mich mehr so interessieren was fällt dir besonders leicht oder was wäre zu schwierig?
oder was macht mehr Spaß, was macht weniger Spaß?
So edelhaft mit Paffern für komplexe Dinge zu finden oder eine Handlung zu finden Figuren zu entwickeln oder ist das alles gleich toll und gleich schwierig?
Nein, also was mir am meisten Spaß macht sind wirklich diese Entwicklung von Metaphern.
Das hat man ja in den ersten beiden Folgen gehört die sehr metaphernreichs sind.
Das fällt mehr leichter als jetzt das Kapitel was jetzt kommt obwohl auch viele Metapher drin sind.
aber es ist wie.
die Zuhörerinnen werden etwas technisch orientierter als die ersten meinen Kapitel Und das vielmehr schon deutlich schwerer zu schreiben.
Dann machen wir mal Krypto-Metapher jetzt
auf.
Sie können aus einem Rinderfilet Hackfleisch machen, aber nicht aus Hackfleisch ein Rinderfilee!
Warum beachteten einige Kryptowährungen diese einfache Regel nicht?
Was war daran so schwer zu
verstehen?!
Bereits vor fünfzehn Jahren im ersten Jahr ihres Masterstudiengangs – sie war gerade von Köln nach München gewechselt – hatte ihr Mathematikprofessor auf diese einleuchtende Tatsache hingewiesen….
Im Austausch von geheimen Schlüsseln seien nur die Einmal-Signaturen sicher.
Mit Hackfleisch, damit machen sie nichts falsch – weder in der Küche noch in der Kryptografie war einer seiner beliebten und gefürchteten Sprüche.
Mit ihrem persönlichen, hashbasierten Einwegsschlüssel schließen Sie das öffentliche Sicherheitsschluss auf.
Ihr Schlüssel löst sich dann in Luft auf.
was nicht mehr da ist kann auch nicht gestohlen werden.
Alice Tag begann wie der letzte geendet hatte.
Sie lag auf dem Bett, nur mit Slip und T-Shirt bekleidet.
Das Bett lagen zerknittert in der Ecke… …und starte die Decke an!
Das Fenster war geschlossen um die Hitze draußen zu lassen was nur bedingt gelang.
Nach Tagen mit über fünfunddreißig Grad hatten die Wände den Sommer wie Milch reist die heiße Milch aufgesogen.
Diese nineteenhundertfünfziger Gebäude waren für ein anderes Klima gebaut worden.
Niedrige Decken und dürftige Isolierungen boten kaum Schutz.
Nun hatte die reine Hitze gewonnen und schluckte alles.
Auf Hackfleisch in der Küche konnte Alice getrost verzichten, für die Kryptografie galt der Spruch immer noch – jetzt erst recht!
Im Studium hatte Alice gelernt dass einmal Signaturen so einfach die Idee auch war in der Umsetzung einige Herausforderungen mit sich brachten.
Diese Schwierigkeiten führten dazu das Unternehmen ihrer Einführung auf die lange Bank schoben.
Jede Signatur musste nachgehalten werden und wie der Name schon sagte, konnte sie nur einmal verwendet werden.
In der Praxis galt es nicht ein Schloss sondern oft hunderte oder tausende Schlösser mit einem privaten Schlüssel zu öffnen.
Der Schlüsselbund wurde so dick dass er nicht in eine ausgebeulte Hosentasche passte Und die Schlüssel waren lang!
Sie bestanden aus bis zu zwei Tausend Einzen und Nullen.
Der Aufwand war gigantisch Doch es ging um viel Geld Billiarden Dollar und Euros.
Und nicht nur um Geld!
Es ging um die Ersparnisse vieler Menschen oder wie bei Robert, um Träume, Wünsche und Hoffnungen.
Ihr Prof?
Nehmen Sie immer das mit!
Wenn sie knutschen wollen, können sie auf die Zwiebeln verzichten… Die Dekodierung dieses Sicherheitsschlüssel war jedoch eine Frage der Zeit und der kriminellen Energie.
Beides – Zeit-und Energie waren Naturkonstanten jedenfalls in dieser Welt.
Bevor sie mit Robert telefoniert hatte, hatte sich Alice tagelang mit den Verschlüsselungs- und Signaturverfahren der großen Kryptowährungsanbieter und Banken beschäftigt.
Die meisten dieser Verfahren waren sicher!
Bei der Verschlüsselung hatte sich Schaar III als Standard etabliert.
Schaahr III war Hackfleisch aus einer gigantischen Schlachtfabrik, in der Tausende von Schweinen und Rindern geschlachtet wurden – gewolft, vermengt.
Diese Vorstellung ließ sie unwirklich schaudern.
Ein Filet-Stück aus einem einzelnen Rind zu identifizieren wäre unmöglich, nun nicht ganz!
Zwei hoch fünfhundert elf möglich.
Sechs richtige mit Zusatzzahl im Lotto?
Zwei Hochsebeneundzwanzig.
Zwei…hoch…fünfhundert…elf.
Diese Zahl war so unverstellbar dass sie selbst Alice schwer fassbar erschien.
Es wäre wahrscheinlicher eine Pflege im Weltraum zu treffen Wenn sie mit verbundenen Augen durch das Universum flüge und irgendwann schießen würde.
So versuchte sie, sich die Wahrscheinlichkeit eines Hex klarzumachen.
Kein Computer dieser Welt konnte den Moment des Schoßes berechnen!
Kein Hacker – so präzise Zielen!
Doch es gab schwarze Schafe… Es gab Coney….
Die Kryptowährung war mit einer elliptischen Kurve verschlüsselt.
Ketchup statt Hackfleischfabrik.
Leicht aus der Tube heraus zu quetschen, schwer wieder hineinzustopfen.
Aber nicht unmöglich.
Jahrelang galten elliptische Kurven als das Nonplus-Ultra der Kryptografie, beim Aufrufen von Webseiten, beim Online-Banging bei Nachrichten über Messengerdienste überall kam die Kodierung zum Einsatz jeder Griff hunderte Male am Tag auf sie zurück.
eine moderne Welt ohne elliptischen Kurven und denkbar so auch bei Kryptowährungen.
Jedes Kryptokonto hatte zwei Schlüsse einen privaten und einen öffentlichen.
Der private Schlüssel war eine zufällig gewählte Zahl, großgeheim einzigartig.
Mit diesem Schlüssel erhielt man Zugang zum öffentlichen Schlüssel – nur so konnte der Tresor die Kryptowährungsadresse geöffnet werden.
Die Sicherheit wurde allein mittels Mathematik erzielt und nicht durch Albernheiten wie handschriftliche Unterschriften oder Bankschließfächer.
Während ihres Mathematikkstudiums hatte sie sich mit der Berechnung solcher Kurven beschäftigt.
Schon früh faszinierte sie die Kryptologie.
Kryptologische Verfahren übersetzen Zahlentheorie und Allgebra in praktischer Anwendung.
Für Alice war die Kryftologie der Flug-der-Vogelstahre innerhalb der Mathematik, sie war schön und tief und beschützend.
Aus einer einfachen Bewegung – einem Flügelschlag?
Er wuchs durch die Verbindung mit anderen Flügelschlägen.
etwas Großes und Unergründliches das für den Außenstehenden beobachter schwer zu entschlüsseln Aber eine innere Logik aufwies.
Der Schutz des Einzelnen durch schiere Masse, durch regelbasierte Unkontrolliertheit.
Bei der Verschlüsselung mit elliptischen Kurven ging es darum einen Punkt auf die Kurve, einen außerhalb der Kurve mit einer Geraden zu verbinden wobei ein dritter Punkt die Kurveschnitt.
Dieser Punkt wurde gesucht.
Zehn Milliarden Jahre benötigen alle Computer der Welt um so eine Verschlüsselung zu knacken.
Trotz Wunderpillen und Alkoholverzicht wird keiner von uns dieses Alter erreichen, also trinken sie ruhig ein Glas Rotwein am
Abend.".
So der Ratschlag ihres Profs.
Nach einer kurzen dramatischen Pause ergänzte er Esseiden?
Der Krypto-Analyst hat einen leistungsstarken Quantenkomputer zur Hand – dann sollten Sie den Rotweinser Seite schieben sich an den Schreibtisch setzen und schleunigst eine andere Verschlüsselungsmethode einsetzen!
Am besten Hackfleisch mit Ketchup.
Schmeckt sowieso besser….
Grübelnd, die Decke anstarrend, ärgerte Alice besonders dass die neue Kryptowelt zwar größtenteils in Deutschland entwickelt wurde ein europäisches Unternehmen sie aber nicht anwandte.
Das alte europäische Lied.
Theorie sehr gut Praxis?
Naja… Eliptische Kurven hatten ihren Zauber verloren.
Ein unlösbares Problem konnte fort angelöst werden.
Die geheimen Punkte auf der Kurve waren entschlüsselt und öffneten das Schloss für jeden, der den Algorithmus beherrschte.
Ab jetzt benötigten dieses Thema einen Hybridensicherheitsmechanismus, der sie vor klassischen und quantenbasierten Angriffen schützte.
Ab Jetzt brauchte die Welt Hackflash & Ketchup.
Mit einer Tasse Tee in der Hand setzte Sie sich an den Schreibtisch.
Aktivierte den Lipptop.
Die Lüftung räuchelte wie ein Asthma-Kranker.
Auch die Maschinenlitten unter der Hitze.
Allen war es zu heiß!
Sie ging erneut in die Küche, holte ein weiteres Eispack und legte es unter die Lüftung.
Das Röcheln wurde leiser – sie starte auf den weißen Bildschirm.
Die Pressemitteilung hatte sie aus der Bahn geworfen.
Sie wunderte sich warum die Nachricht sie so erschütterte obwohl sie seit Jahren gewusst hat dass das so kommen würde?
Mit diesem Szenario hatte sie sich seit dem Studium beschäftigt Doch jetzt stellte sie fest, dass sie keine Antworten hatte.
Weder einen Zeitplan noch einen Schlachtplan.
Ihre Planlosigkeit war weniger der Verdrängung als der Hilflosigkeit geschuldet.
Ein Sturm ließ sich nicht aufhalten – so sehr man es sich auch wünschte!
Obwohl ein Sturm war eine Naturgewalt, dieser Orkan jedoch war Menschen gemacht.
Was Menschen schufen konnten Menschen wieder einreißen?
Robert zu warnen war ein erster kleiner Schritt.
Ergebnis offen.
Er hörte ab und an auf sie, ab und zu auch nicht.
Nur lag das Problem tiefer.
Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen waren betroffen – wer eigentlich nicht?
Sie musste wie immer vorgehen.
Hinschauen, nachdenken, planen, handeln.
Selbst wenn die Welt ein schwingender Vogelschwarm wäre würde sie ihn durchmessen.
Der Ventilator pulsierte gleichmäßig vor sich hin.
Seine Windstöße lesen die Blätter der Juckerpalmer auf Alice schreibtisch erzittern.
Bei jedem Luftzug bewegten sich ein paar Haare an ihrer Stirn, trotz der Hitze, die ihr feines Schweißspuren den Oberkörper hinabbrinnen ließ und den Stoff ihres Tops an die Haut heftete überkam Alice eine beinahe kühle Klarheit.
Mit gefaster Stimme sprach sie ihre ersten Gedanken in den Laptop.
Es waren eher allgemeine Aussagen als sein Schlachtplan Sätze, die ihre Wirklichkeit bilden sollten.
Kommunikation ist alles.
Nur laute Kommunikations besteht in der Welt des Rauschens.
Die erste Frage, die sie sich stellte Wie viel Zeit blieb ihr?
Die Information richtete sich an Unternehmen Nicht an kriminelle Unternehmungen.
Doch wer sich jahrelang auf diesen Tag vorbereitet hatte würde von der Meldung erfahren Vielleicht nicht heute Aber sicherlich morgen.
Sie hat's schon wieder getan und zwar zaubert, ne?
Die
ist jedenfalls ganz fasziniert von dir.
Oder sie entschlüsselt da sozusagen die Kryptografie anhand deines Deines Textes.
ja also wie Verschlüsselung funktioniert, warum sozusagen Quartenkomputer problematisch sind und warum das zur
Krypto-Apokalypse
kommen kann.
Du hast mir mal erzählt… Es gab eine Stelle oder es gab ein Text, zu dem die Kollegen der Saarbergentur gesagt haben.
Ja ist zwar nicht korrekt aber für den Buch passt das war das die Stelle?
Das war genau die Stelle.
also ich glaube sie ist immer noch nicht hundert Prozent korreakt.
Also es ist ziemlich kompliziert mit den Verstößungsverfahren und mit Schadtrei und den elliptischen Kurven und vor allem wie sie miteinander verknüpft werden.
Das ist das komplizierte an der Geschichte.
Ich hoffe dass es so hypefix richtig ist mittlerweile.
Oder man zumindest versteht was… wo es haken und was, also wie's funktioniert.
Also ich hab's verstanden?
Gut!
Ich glaube das Problem ist auf jeden Fall deutlich geworden dass bestehen könnte.
Und das ist eigentlich das zentrale Thema dieses Buchs ja Kryptokalypse, dass die Verschlüsungsverfahren nicht mehr sicher sind.
Genau und deswegen ist dir auch wichtig Kryptografie mal richtig literarisch zu beschreiben einfach.
Genau.
Also das fand ich sowieso so spannend, dass Kryptografie uns eigentlich täglich begleitet und ich davon null Ahnung hatte.
Ich hatte ja so ein bisschen gehofft wir erfahren mehr zu der Zahl
hunderttausend?
Man kann das Buch später kaufen oder vorbestellen bei www.vottkast.erzseibagentur.de.
Nächste Folge siebenundzwanzig sei August!
Das ist jetzt hier auch wieder der heißeste Monat.
Das fiel mir auch so ein Gerade beim Hören.
Da müssen wir auch, glaube ich mal drüber reden.
ob im Buch sozusagen vielleicht auch Computerausfall was so heiß ist?
Ich weiß nicht.
Die nächste Folge also von Krypto-Kalypse der nahezukunftsromanen der Cyberagentur am siebenundzwanzigsten August die nächste reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum gibt es schon in zwei Wochen.
jetzt danke fürs hier sein
Danke für die Einladung und
jetzt hurtig vor die Hitze des Bildschirms ein forges Handtuch in den Nacken und weiterschreiben.
Wir hören uns in vier wochen Fragen wie immer an podcastatcyberagentur.de.
Danke fürs Zuhören und danke für die Sternchen und Herzen in euren Podcast-Apps,
danke!
Was schützt uns?
Und welche Geschichten helfen uns, Zukunft besser zu verstehen.
Gesucht wird eine literarische Stimme die aus Recherche, Austausch mit Fachleuten und eigenen Ideen einen packenden near future Roman entwickelt.
Wer Lust hat gemeinsam mit uns Zukunft in Literatur zu verwandeln kann sich bis zum sechsten August zwei tausend sechsundzwanzig melden.
Schreibt uns an
podcastatcyberagentur.de.

Sexy und cybersicher: So arbeitet die Verwaltung der Zukunft.
Sexy und cybersicher: So arbeitet die Verwaltung der Zukunft. Der neue Ideenwettbewerb der Cyberagentur will es von ganz Deutschland wissen: Wie arbeitet die deutsche Verwaltung in der Zukunft? Was muss ein Arbeitsplatz haben, um zukünftig sicher zu sein? Wie viel Geld es im Wettbewerb zu gewinnen gibt, wer teilnehmen kann und wie die deutsche Verwaltung aktuell digital tickt – das lässt sich Marcel Roth von seinen beiden Gästen erklären: Professorin Anna Schulze von der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und Dr. Jens Weise, der den Wettbewerb HAL2027 bei der Cyberagentur leitet.
Sexy und cybersicher: So arbeitet die Verwaltung der Zukunft.
9. Juli 2026 | 41 Minuten
Der neue Ideenwettbewerb der Cyberagentur will es von ganz Deutschland wissen: Wie arbeitet die deutsche Verwaltung in der Zukunft? Was muss ein Arbeitsplatz haben, um zukünftig sicher zu sein? Wie viel Geld es im Wettbewerb zu gewinnen gibt, wer teilnehmen kann und wie die deutsche Verwaltung aktuell digital tickt – das lässt sich Marcel Roth von seinen beiden Gästen erklären: Professorin Anna Schulze von der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und Dr. Jens Weise, der den Wettbewerb HAL2027 bei der Cyberagentur leitet.
Shownotes
Zu Gast sind
- Prof. Anna Schulze, Informatikerin von der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und Jurymitglied im Ideenwettbewerb HAL2027.
- Dr. Jens Weise, er leitet den Wettbwerb HAL2027 und das Referat „Emergente digitale Systeme für Verwaltung und Streitkräfte“ bei der Cyberagentur
Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
HAL2027, der neue Ideenwettbewerb der Cyberagentur zum cybersicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft. Unsere Folgen zum Ideenwettbewerb HAL2025. Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des ZENDIS, das vor kurzem einen Kriterienkatalog zur digitalen Souveränität (PDF) vorgelegt hat.
Kapitel
Jens Weise stellt sich vor.
Anna Schulze stellt sich vor.
Warum eine digitale Verwaltung wichtig ist.
Wie sieht heute ein Verwaltungsarbeitsplatz aus?
Wie sicher sind diese Arbeitsplätze heute?
Wie die Verwaltung Arbeitsplätze anschafft und wie es in anderen EU-Ländern läuft.
Sollte die öffentliche Hand mehr Software selbst entwickeln?
Ist die deutsche Verwaltung derzeit digital souverän?
Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin vom Zentrum für digitale Souveränität, sagt, wie die deutsche Verwaltung mit Open Source Tools souveräner werden kann.
Wie funktioniert der Ideenwettbewerb HAL2027?
Sollte es mehr Open Source in der Verwaltung geben?
So viel Geld gibt es im Ideenwettbewerb zu gewinnen.
Wie viel KI ist beim Ideenwettbewerb erlaubt?
Geht es im Wettbewerb auch darum, Verwaltung anders zu denken?
Jens' und Annas Tipp für den Ideenwettbewerb.
Transkript
Wie sieht eine voll digitale Verwaltung eigentlich aus?
Eine Verwaltungsamt klingt ja tatsächlich so, okay, warte mal.
Wir müssen mal den Staub von den Aktenordnern wegengischen!
Österreich hat seit Jahr zwei-dußendvier den elektronischen Akt.
Den elektronischem Akt…
Ja genau.
Also ist denn die deutsche Verwoltung digital souverän?
Nein.
Insgesamt gibt es hundertfünfzigtausend Euro zu gewinnen und
du hast auch mal zu Blockchain publiziert.
Ja genau da.
Bist du da
noch stolz
drauf?!
Es gab keine Nachfrage.
Kleber
Der Podcast der Cyberagentur.
Veranhalter
durch den Cyberraum,
Forschung für übermorgen.
Es ist ja eine ganz erstaunliche Sprache die wir hier besprechen das deutsche.
ich sage euch mal ein Wort dass ne ganze Geschichte erzählt Achtung Hyper Raum Umgehungsstraßen Erdbaumaßnahme.
und damit ist eigentlich ein Stück unserer Lieblingsgeschichte unseres Podcasts schon erzählt.
Die Welt wird gesprengt weil eine Weltraum umgehungsstrasse entstehen soll wird die gesprängt.
Die Erde von Aliens, die glaube ich dieses lange deutsche Wort, ich sage es nochmal.
Hyperraum um Gehungsstraßen-Erd-Baumaßnahme ganz sicher geliebt hätten?
Weiß jemand wie die Aliens heißen?
Welche raus?
Die Vogonen doch!
Die Vogueon heißen sie.
Ich habe da auf jeden Fall schon mal gehört… …die Vogueone eine der sozusagen unangenehmsten Rassen der Galaxis.
nicht wirklich böse aber schlecht gelaunt bürokratisch übertrieben dienstbeflissen und gefühllos heißt in unserem Lieblingsbuch mit so viel Sexepiel wie ein Verkehrsunfall.
Das sind meine beiden Gäste heute natürlich nicht.
Hallo Anna Schulze, grüßt sich Professorin an der Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung.
Schön dass du da bist und hallo Jens Weise!
Hi, du leitest das Projekt HELL-Zwanzig-Siemundzwanzig.
bei der SIBE-Agentur über das wir natürlich noch sprechen geht es um Geld?
Wie viel hören wir auch natürlich heute noch?
Habt ihr eine Idee warum ich die Vogun und das Wort Hyperraum Umgehungsstraßen Erdbaumaßnahme herausgekramt habe?
Nein
Bürokratisch.
Wir reden nicht über den zeitbesicheren Verwaltungsarbeitsplatz, sozusagen über Computer in der Bundesverwaltung und meine Hoffnung ist dass wir da nicht wie die wo gründen jetzt drüber kommen.
so bevor ihr erklären müsst warum Verwaltung Arbeitsplatz und das Arbeiten daran so ein sexy Job ist wollen wir wissen wer ihr seid also bitte kurz vorstellen.
Hallo Doktor Jens Weise möge es heute eine wirklich weise Folge werden aber zunächst stellen sie sich bitte vor
Mein Name ist Jens Weise, ich bin Magdeburger.
Ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren bei der Cyber-Gentur und leite dort das Referat Immagintedigitale Systeme für Verwaltung und Streitkräfte.
Wir hießen vorher Cyber-Sicherheit in der Verwaltung und für die Streitkräfte und bin Programmeleiter für das Programm HAL-SWII.
Ich bin eigentlich Optimierer, ich habe in Magdeburg studiert, hab auch im Bereich Optimierung promoviert … Und ich denke aber auch dass Verwaltung optimiert werden kann, dass Cyber-Sicherheit in der Verwaltung optimiert wird.
von daher hoffe ich da
die Methode nutzen zu können.
Achtung
Jens Weiße!
Vierzig, einundvierzig und zweiundvierzig Stopp!
Puh gerade noch rechtzeitig fertig geworden.
Die Vogonen hatten schon auf der Lauer gelegen.
Jens, du hast in Magdeburg studiert.
Du hast da Ingenieurinformatik studiert?
Richtig ja!
Optimierer hast gesagt, du hattest mir erzählt… …du hast eine Software entwickelt.
Da geht es ein bisschen um Logistik für deine Doktorarbeit.
Ein klassisches Problem.
Routen mehr Zielewege sozusagen.
Genau.
Und klappt
so wie man am besten von A nach B. Wie heißt das Referat jetzt bei der Cyber-Geture?
Das heisst jetzt emergente digitale Systeme für Verwaltung und Streitkräfte.
Und meint
was?!
Emergens heißt im Prinzip, dass sich Muster eigenständig in Systemen bilden nur aus ganz einfachen Regeln.
Also man kennt das so ein bisschen von Ameisen die eine Futterquelle suchen.
So ne Ameise hat ganz wenig Regeln, riech ich da ne andere Ameis vor mir?
Dann gehe ich sehr wahrscheinlich da lang und am Ende konvergiert das sozusagen zu einem sehr optimalen System.
Und das ist am Ende der Emergenz, wie da entsteht.
Und so ne Emmerganzen versuchen wir auch in diese Verwaltungssysteme zu bringen um sie intelligenter zu machen
Und bei den Streitkräften.
Da auch!
Liebe Frau Professorin Anna Schulze, schön dass Sie bei uns sind – sie hören uns ja regelmäßig und wissen also was jetzt passiert.
Deshalb bitte
schön.
Ja mein Name ist Anna Schulzse.
ich bin Professorin für Mathematik & Informatik an der Hochschule des Bundes für Öffentlich-Verwaltung und leite dort den Studiengang Digital Administration and Cyber Security kurz DAX.
Ich bin Quereinsteigerin in der öffentlichen Verwaltung, ich bin als Mathematikerin zuvor beim Bundesverwaltungsamt eingestiegen und habe da unter anderem große IT-Projekte für die innere Sicherheit geleitet.
Ich bin lustigermaße auch Optimärerin, habe also in meiner Promotion und in meiner Diplomarbeit mich mit Optimierung beschäftigt.
Dann fehlen jetzt wohl nur noch Datum, Unterschrift und Siegel.
Ich glaube Sabina hat das Thema heute auferstanden.
Zwei Optimierer oder muss ich aufpassen was ich sage hier, dass ich nicht vom Thema abkomme?
Seit zweitensfünfzehn bist du Professorin an der Hochschule des Bundes.
Was ist da die erste Informatik-Professoren?
Ja in Brühl die Erste.
Und jetzt seit er siebzehnt das mir zählt!
Das ist ja der Knaller.
Aufgrund dieses Studiengangs, DAX sind wir jetzt siebzehn Professorinnen und Professoren bei uns an der Hochschule.
Genau!
Und jetzt falls das mit uns nichts mehr wird hier?
Bei dem Job den wir hier sozusagen machen… …bei der Anna gibt es neunzig Studienplätze im Jahr.
Genau.
Vierhundert Bewerben sich, kriegen wir hin.
Man macht dann duale Studium und ist dann automatisch verbarmtet.
Im Studium.
Das klingt gut.
Ist ja knaller oder?
Ja, das ist perfekt.
Und du hast auch mal zu Blockchain publiziert.
Ja genau da.
Bist du da
noch stolz
drauf?!
Ja, also ich meine das sind immer mal wieder Hype-Themen und die Blockchain war auch ein Halbthema.
Sie kommt und geht und so ist es mit anderen Themen auch.
Und manche bleiben.
Mal gucken!
Die Technologie ist ja schon spannend aber die Frage ist wo für den Nutzermann eigentlich wirklich sinnvoll?
Also die große Frage die wir erst einmal erklären müssen warum ist das Thema Cyber sicher Verwaltungsarbeitsplatz?
nicht warum es ein Thema sondern warum es eigentlich ein gutes und sexy Thema?
Sexy weiß ich nicht… Aber es geht uns alle was an.
Jeder und jede wird mal was mit Verwaltung zu tun haben, als Bürger spätestens wenn ich einen neuen Ausweis beantrage.
Ob man will oder nicht?
Also am Ende ist so eine Verwaltung ganz wichtig für so eine gesamtstaatliche Handlungsfähigkeit.
Deswegen ist es extrem wichtig da auch in die Zukunft zu schauen.
Ich bin ja tatsächlich ein bisschen reingesteupert in die Verwältung also hab mich nach der Promotion einfach hier und da beworben unter anderem auch in der Öffentlich-Verwaltung und erstaunlicherweise glaubt immer keiner damals hat das Bundesverwaltungsamt als erstes gezuckt Die wollen wir mal haben.
Dann hab ich gedacht, oh ja probier das mal aus und war da tatsächlich irgendwie total unbedarft und habe das super lieben gelernt weil man wirklich immer an Projekten arbeitet die im Prinzip den ganzen Staat was angehen und man macht halt nicht für irgendeinen Wirtschaftsunternehmen was um irgendwem möglichst wie Geld in die Kasse zu spulen sondern tatsächlich arbeitet man an Dingen die alle Bürgerinnen und Bürger im Staat einfach interessieren.
Bundesverwaltungsamt klingt ja tatsächlich so, okay, warte mal, wir müssen den Staub von den Aktenordnern weggewischen.
So klingt es ja tatsächlich.
Ist
das aber nicht?
Nein,
genau!
Es hat eine Bedeutung, was man da tut und es geht jetzt nicht um Shareholder, Value oder sowas.
erst einmal.
Genau, spannend… So, die Cyber-Agentur hat den neuen Wettbewerb sozusagen jetzt gestartet.
Über hell-zwanzig-vorgänger-Wettbewerk haben wir hier schon mal geredet.
Da ging es um autonome intelligente Systeme im Schwarm.
Da hatten wir den Professor Heiko Hammann aus Konstanz hier, der den gewonnen hat.
Könnte alles nachhören.
Link in den Show-Notes und sozusagen Hell-Zwanzi-Ziemundzwanzig.
Der cyber sichere Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft!
Dafür müssen wir, glaube ich heute so ein bisschen auf das Heute gucken und prüchen uns ein bisschen an das Übermorgen dann ran.
Also deswegen geht die Frage heute wie sieht denn heute so einen Standardverwaltungsarbeitsplatz aus?
Aner, eher so an Dichten.
also Wie gibt es Standards?
Wer liegt eigentlich fest?
Welche sind da's?
Nehmen Sie uns mal mit!
Wer entscheidet heute wo über den Verwaltungen?
Arbeitsplatz in einer Bundesbehörde?
Ja genau man muss ja irgendwie auch trennen.
Wir haben ja den Föderalismus Das heißt Es gibt Kommunal Landes- und Bundesverwaltung.
Ich war und bin immer nur in der Bundesverwaltung tätig gewesen.
Und da ist es so, dass wir uns aber so ist das bei Land- und Kommunen eigentlich auch natürlich irgendwie an die Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik also kurz BSI halten.
naja die sogenannte IT Konsolidierung wo im Prinzip alles zentralisiert werden soll und durch zentrale Dienstleister erledigt werden soll Die läuft noch, aber es gibt dann auch einen sogenannten Bundesklein der in den Behörden eingesetzt wird.
Das ist im Prinzip so ein standardisierter Klein mit dem die Bundesverwaltung auch
arbeitet.".
D.h.,
wenn jemand von Behörde A zu Behörd B wechselt, ist das eigentlich für ihn oder für sie das Gleiche?
Genau!
Und du bist Wissenschaftlerin?
Erforst man sowas auch?
Oder ist das sozusagen… erforscht man wie der optimale Verwaltungsarbeitsplatz aussieht oder ist er einfach da?
Naja, ich mein das ist jetzt meine Aufgabe als Professorin aktuell nicht.
Aber da gibt es halt gewissene Behörden die im Prinzip sich darum kümmern welche Systeme werden eingesetzt und für das BSI ist dann wiederum für die Sicherheit da.
Das ist eine administrative Aufgabe keine Forschungsaufgabe.
Weiß nicht hat jemand im Kopf über wie viele Rechner Arbeitsplätze reden wir eigentlich gerade aktuell?
Also in der Bundesverwaltung sind.
Wir hatten beim Launch-Event vom Ideenwettbewerber der CEO von Goff Digital einen Grußwort gehalten und das ist quasi die Genossenschaft von den RT-Dienstleistern.
Und er meinte, dass allein bei ihm in dieser Genossenschaft sind am Ende über zwei Millionen
Arbeitsplätze
dran.
Das
ist dann Landes- und Kommunalverarbeitung?
Ja,
richtig!
So, und dann die entscheidende Frage – wie zahlbar sicher sind sie
heute?!
Ja, da kann man sich die Statistiken zu angucken.
Man könnte am Ende sagen, sie sind unsicherer über die letzten Jahre geworden was ich aber nicht glaube sondern ich glaub einfach die Angriffe werden raffinierter.
also wir haben Ausfälle Wir haben Angriffs von externen Die dann mittels Rang ransomware Daten einfach nicht mehr verfügbar machen und das ist ein Riesenproblem.
Nach meinem Verständnis hängt es auch davon ab an welcher föderalen Ebene wir sozusagen sind.
Also ich gehe mal jetzt davon aus, so ein Plump als Bürger und das was ich so verstanden habe.
Das sozusagen in der Bundesverwaltung dass man da etwas cyber-sicherer ist als vielleicht in der Kleingemeinde…
Genau!
Das sagen ja auch die Zahlen ne?
Und das kriegt man ja mit den meisten Angriffe.
zum Glück für uns, sag' ich mal finden auf Kommunal-und Landesverwaltungen statt.
Die sind vermutlich etwas angreifbarer als die Bundesverarbeitung.
Naja wobei ich aber eigentlich sagen muss, das ist ja eigentlich total schlimm.
Das finde ich ja schlimmer als wenn sozusagen die Bundes Verwaltung.
Also, nach meinem Verständnis.
Weil da sind die Daten von uns Bürgerinnen und Bürgern?
Ich glaube, je nach Blickwinkel für uns Bürgerin-und-Bürger ist es wahrscheinlich viel, viel schlimmer wenn meine kommunale Verwaltung angegriffen wird und da erstmal nichts mehr geht ich kein Fahrzeug anmelden kann oder mich nicht abmelden können oder so was.
Soll auch
zugehörig sein, das kann ja alles mögliche
betroffen sein.
Genau, dann hat das einen lokalen ganz großen Impact auf Deutschland gesehen natürlich nicht.
andererseits Wenn die Bundesverwaltung angreifen wird, hat das natürlich dann auch sehr viele Auswirkungen.
Der cyber-sichere Verwaltungsarbeitsplatz ist eine faszinierende Konstruktion.
Niemand, Marcel schon gar nicht versteht ihn vollständig.
Trotzdem hoffen alle das er funktioniert.
Und
wir haben schon angesprochen es gibt so ganz viele unterschiedliche Akteure.
ne?
Gaf Digital hast du gesagt dem den IT Planungsrat gibt's die Fitco gibts die Zendes gibt gaf digital gibts auch noch öffentlich IT Dienstleister die dann sozusagen über ein Staatsvertrag geregelt sind dataport zum Beispiel.
dann wird auch häufig in Verwaltungsdigitalisierungskreisen über Smart Cities, digitale Zwillinge gesprochen.
Was ich aber nach wie vor nicht verstanden habe.
Anna Du hast es auch kurz angesprochen ne?
Wie kommt man denn zu den Geräten?
Irgendjemand hat die irgendwo stehen und jemand kann die dann abrufen.
Die stehen da fünf Jahre rum.
also wir funktionierten dass man plötzlich neue Geräte kriegt
Genau!
Also wir dürfen jetzt als Bundesverwaltung oder nicht als Kommunal- oder Landesverwaltung einfach so sage ich mal beim Mediamarkt einkaufen gehen oder beim befreundeten IT Händler um die Ecke.
Sondern es gibt tatsächlich so Vergaberegeln, so nennt man das.
Da müssen Sachen ausgeschrieben werden.
Beim Bund ist es so, dass das im Vielfach über solche Rahmenverträge läuft und wir dann ausgeschritten vom Beschaffungsamt.
Dann können sich Bewerber darauf bewerben…
Und es dauert … … achtundzwanzig Jahre?
Nee!
Aber natürlich dauert es länger als mal eben zu Media-Markt zu gehen.
Hat
jemand von euch beiden Überblick wie andere Länder das machen?
hatte ja schon dieses Wort Föderalismus in den Mund genommen.
Und natürlich ist es auch ein großer Unterschied, ob man jetzt ein föderaler Staat
ist
oder halt einen zentraler Staat.
aus IT-lerinnen Sicht kann man schon sagen, dass der Föeralismus eher irgendwie nachteilig ist in gewissen Punkten.
wenn man halt einen Zentralverwalteten und vielleicht auch kleineren Staat hat Estland oder so dann sind halt Dinge einfacher.
da kann man auch zentrall viel mehr
Steuern.
Genau, wird es dann sicherer?
Vielleicht.
Wobei Österreich ist tatsächlich ein ganz gutes Beispiel.
Auch Föderal
organisiert hat seit Jahrzehntausendvier den elektronischen Akt.
Den elektronischem Akt.
Wir haben
den elektronschen Akt ja.
Das scheint das ganz gut zu funktionieren.
Sie haben auch so wie's aussieht eine sehr zentrale Beschaffung mit der Bundesbeschaffungs-GmbH geschaffen…
Die haben sich irgendwann mal komizist glaube ich die Länder und die Bundesländer Vertrag nicht, wenn ihr committet auf sowas.
Also
im kompletten Prozess bin ich natürlich nicht drin, klar.
Es sieht so aus als wenn sie es irgendwie hinkriegen.
Anna du warst bei Bundesverwaltungsamt sozusagen auch Referatsleiterin für Softwareentwicklung?
Dann ist ja die Frage sollte die öffentliche Hand viel mehr selbst entwickeln?
also wir kommen vor einer Hardware.
jetzt ein bisschen in
die Software.
Ja das ist immer diese Frage, da soll man alles selbst entwickeln.
Grundsätzlich ist es so, man sollte nur selbst entwickelen Wenn man Produkte am Markt nicht hat Weil meistens sind die Produkte für, wenn man gewisse Aufgaben hat.
Die am Markt sind weiterentwickelt als wenn man das irgendwie selber entwickeln würde.
Es heißt ja auch nochmal selbst entwickeln.
Entwickel ich das sozusagen in der Behörde oder beauftrage ich eine Entwicklung?
Aber normalerweise prüft man erst mal gibt es eine Software am Markt und da kann man ja auch Anforderungen stellen wie weit man sich dann an den gewissen Hersteller bindet oder ob man sagt, okay.
Man kauft es zwar ein aber ist das ein Open Source Produkt?
Man macht es dann für sich sozusagen, man schneidet es für sich noch mal zu und man baut es anders auf.
Genau!
Aber Eigenentwicklungen bergen halt auch immer gewisse Risiken.
also wie sicher zu machen ist halt nochmal eine ganz andere Aufgabe.
auch
die ganzen was wir besprochen haben zählt ja alles so bisschen darauf ab.
was wir gerade auch gesellschaftlich in den Medien diskutieren und digitale Souveränität nennen klingt mitunter so ein bisschen der Abschottung finde ich andere Begriffe, die ich gelesen habe.
Ist da so digitale Handlungsfähigkeit?
Ist das denn die deutsche Verwaltung gerade?
Also ist denn die deutschen Verwaltungen… Ihr könnt die Bundesverwaltung sozusagen sprechen.
Ist sie dann digital souverän wenn sich das messen ließe?
Nein.
Klare
Antwort!
Aktuell nicht.
Aber das Thema ist ja jetzt grad tatsächlich in aller Munde.
es ist auf jeden Fall Augenmerklar drauf dass wir mehr digitale Souveränität benötigen und dass da Schritte gemacht werden, erste kleine würde ich mal so sagen.
Ich glaube ganz so klein sind die nicht?
Ich habe über all das zumindest mit der Chefin der Zendes gesprochen.
Mein Name ist Pamela Koster-Hartlich und ich bin eine der zwei Geschäftsführenden des Zentrum für Digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung Kurzzendes.
Pamela sitzt in Bochum.
wir reden heute über den cyber sicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft.
sozusagen der optimale Arbeitsplatz.
den optimalen Verwalten Arbeitsplatz entwickelt ihr sozusagen gerade.
Und diesen Verwaltungsarbeitsplatz, Pamela bei euch der ist Open Source.
Warum ist er Open Source?
Ach, der ist open source aus ganz vielen Gründen.
da muss man vielleicht ein ganz kleines Stück zurückgehen.
die Idee einen souveräden Arbeitsplatz zu entwickeln ist daraus entstanden das im Rahmen einer sehr umfangreichen Studie im Bund man ermittelt hat wie sehr man eigentlich abhängig ist von einem einzigen Software Anbieter.
Diese Studie ist ein bisschen auch als Microsoft-Studie in die analen eingegangen, sag ich mal.
Und man hat zwei Dinge festgestellt.
also der Bund ist zu nahezu ein hundert Prozent, so ein bisschen weniger aber nahezuo einhundert Prozent abhängig von Microsoft was den die Arbeitsplatzlösung angeht, also im Fall Office das ist eine Hersteller und es ist auch noch eine proprietäre Lösung.
In der Kombination heißt dass Es ist unheimlich schwierig Eine Alternative zu installieren und dann hat man gesagt Das ist eine Situation, die der Staat eigentlich nicht akzeptieren kann.
Weil da geht ja ein erheblicher Kontrollverlust auch mit einher.
Es gab aber zu dem damaligen Zeitpunkt keine wirkliche Alternative zu diesem Produkt und daraus hat man sich gesagt okay wenn wir diese Alternative entwickeln lassen oder schauen wie dieser Alternative aussehen kann dann muss diese Alternativen gleich auch Open Source sein weil Open Source hat sehr viele Vorteile was so Transparenz Wechselfähigkeit Einflussnahme auf Funktionalitäten und am Ende auch Sicherheit angeht.
Sag doch mal zwei Worte, was heißt denn Open Source für euch?
Dass man einfach mal definiert wie ihr Open Source versteht.
Für uns heißt Open Source dass man in diesen Quellcode reinschauen kann das standardisierte Schnittstellen verwendet werden.
diese Kombination als Standards und Transparenz ermöglicht vor allen Dingen Kontrolle uns hier ermöglicht aber auch Interoperabilität.
Wenn wir uns mal die Verwaltungsdigitalisierung heute anschauen, ist sie geprägt von sehr, sehr vielen Silos und sehr vielen Systemen, die nicht unbedingt miteinander sprechen können.
Und auch diese Herausforderung kann ich mit Open Source wunderbar adressieren weil offene Standards und Schnittstellen sind einer der Kernbestandteile von Open Source-Lösungen
Und euer Großprodukt gerade heißt Open Desk.
Das ist vor allem sozusagen Büroarbeitsplatz, wenn ich es richtig verstehe.
Jetzt kommen wir zu unserem eigentlichen Thema.
wie stellt ihr sicher dass sozusagen Open Desc cyber-sicher ist?
Das unterscheidet sich eigentlich gar nicht von anderen Softwarelösungen.
also ich glaube was man erstmal so ein bisschen aus dem Weg räumen muss ist diese Frage is open source sicherer oder unsicherer als proprietäre Software.
Jede Software kann sicher- oder unsichern sein und jede Software wird im Laufe ihres Lebens mit Sicherheitsvorfällen konfrontiert sein, das ist einfach ein völlig normaler Zustand.
Und die Frage ist eher wie geht man dann mit diesen Sicherheitsvorfellen um?
Desk ist es so, dadurch dass wir auf Open Source Komponenten zurückgreifen können.
Wir sehr genau sagen was eigentlich alles drin in diesem Open Desk denn in jeder Software heutzutage stecken hunderte bis tausende Einzelkomponent die nicht von der Firma die die Software am Ende vertreibt ursprünglich mal entwickelt wurden.
das auch bei proprietary Software und der Vorteil an Open Desks ist dass wir zum Beispiel automatisiert sogenannte Software Bill of Materials erstellen können trifft übrigens alle Open Source Lösungen.
Das heißt, wir können sehr tief reinschauen und wenn es einen Sicherheitsvorfall gibt in einer Einzelkomponente – das ist nicht mal unbedingt eine Open Desk-spezifische Einzelkonponente sondern vielleicht eine Einzelkomponentin die in tausenden anderen Lösungen auch verbaut ist – dann können wir das automatisiert feststellen und damit auch sehr gut fixen.
Durch den Open Source Ansatz haben wir sehr gute Voraussetzungen beispielsweise auch die Vorgaben aus dem Cyber Resilience Act heute schon zu erfüllen.
So, das heißt einmal für mich zum Festhalten du sagst ihr sagt Open Source und Cyber-Sicherheit sind kein Widerspruch?
Nein die ergänzen sich ehrlich gesagt ganz wunderbar gerade wenn man wie gesagt sich den Cyber Resiliensekt mal anschaut der ja auch genau vorschreibt, dass es diese S-Bombs geben muss.
Dass das Schwachstellenbehebung von Anfang an mitgedacht werden muss im Prozess.
Dass man transparenter werden muss was beispielsweise Schwachstellen angeht.
All das habe ich auf ganz natürliche Art und Weise bei Open Source Produkten allein schon weil so viele Menschen draus gucken können.
Ich kann da nichts geheim halten.
Und bei der Cyber Agentur schauen wir immer ein bisschen so naja in zehn, fünfzehn Jahren wie's da aussehen könnte Habt ihr eigentlich auch so lange Zyklen?
also Habt ihr auch schon Ideen, wie der Open Desk oder wie euer Produkt Open Desch vielleicht in zehn, fünfzehn Jahren aussieht?
Wenn wir so ein bisschen mehr nach vorne gucken beschäftigt uns das Thema Modularität.
Perspektivisch soll Open Desc eher ein Chor, sage ich mal eine Plattform werden wo man Komponenten durchaus ein- und ausstöpseln kann weil wir schon heute sehen in der Verwaltung dass es sehr unterschiedliche Anforderungen gibt an diese Komponenten die enthalten sind und das Ziel ist mehr modularität.
Wir hartern ja gerade so ein bisschen unsere Folge damit, das Thema klingt so spröde.
Aber eigentlich… Also es klingt zumindest nicht sexy so Verwaltungsarbeitsplatz, cyber-sicherer Verwaltung der Zukunft.
Überzeug uns doch noch mal und unsere Höhe, warum das trotzdem enorm wichtiges Thema ist!
Da würde ich eine Frage stellen.
Wie viel Zeit verbringst du bei deinem Arbeitstag vor deinem digitalen Arbeitsplatz?
Ja zuviel im Zweifelsfall werden die Antworten da.
Ja aber ich würde sagen neunzig Prozent der Arbeit findet er statt.
Oder wenn wir uns die klassische Behörde anschauen, das ist einfach der Kern des Verwaltungshandelns findet.
Auch wenn es unheimlich viele Fachverfahren gibt, findet irgendwie an diesem Arbeitsplatz statt.
Das ist wirklich das Kernelement.
Dieses ganze Thema wird ja noch wichtiger weil jetzt diese Anwendung immer mehr in die Cloud wandern und da ist es ja umso wichtiger dass ich eine Garantie habe sozusagen, dass mir dieser Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
Der kann ja durch unterschiedliche Gründe ausfallen einmal durch eine Cyber-Sicherheitsattacke.
Genau das Gleiche ist aber auch denkbar einfach durch abschalten, weil wenn ich einen US-Cloud-Dienst benutze … Dann kann mir keiner diese Garantie geben, dass dieser US-Cloud-Dienst nicht irgendwann zum Spielball politischer Machtspielchen wird.
Das heißt mit dieser Cloudifizierung des digitalen Arbeitsplatzes wird diese Frage nach wer hat eigentlich Kontrolle über die Infrastruktur und wer kann sicherstellen, dass sie auch morgen noch da ist?
Wird immer wichtiger!
So Pamela.
und jetzt zum Schluss sozusagen von einer bundeseigenen GmbH zu anderen Bundeseigen haben wir so Ich sage mal so Tipps für die Cyberagentur und den cyber sicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft.
Welche Herausforderungen bei Entwicklung von einem Verwaltung, Arbeitsplatz gibt es denn?
Und wie kann man die vielleicht umschiffen?
also herausforderung um schiffen weiß ich nicht ob man das muss.
Also ich glaube eine der großen Herausforderungen das sehen wir tatsächlich auch bei Open Desk ist dass es die eine Verwaltung in Deutschland ja nicht gibt.
Das sind circa dreizehntausend verschiedene Einrichtungen, Behörden und Organisationen, die insgesamt subsumiert werden unter Verwaltung.
Es fängt im Bund an und geht bis runter auf die kommunale Ebene.
Jetzt kann man sich vorstellen wie schwierig das ist… oder wie hetero gehen auch die Anforderungen der Verwaltung in Anführungszeichen, also dieser dreizehntausend verschiedenen Stellen an eine Bürosoftware.
Eine der wichtigsten Aufgaben des Zendes eigentlich so ein bisschen zu schauen, wie kristallisieren wir die heraus?
Die wirklich einen Mehrwert bieten und die dann auch in der Fläche Wirkung entfalten können.
das ist glaube ich ein ganz ganz wichtiger Hebel.
wenn wir so ein bissel mehr in Sicherheit schauen was ja auch euer Thema ist haben wir Anforderung von Einrichtungen oder auch Organisationen mit sehr, sehr hohen Sicherheitsanforderungen.
Und die kommen dann aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu uns.
Unsere Aufgabe ist es dann auch in so eine Roadmap einzupassen und zu schauen was sind denn die dringendsten Nieds?
Wie können wir diese verschiedenen Akteure mit uns zusammen an den Tisch bringen um diese Anforderung abzugleichen dass sie am Ende eine Lösung haben für vielleicht am Anfang fünf bis zehn verschiedene Aussehende Anforderungen?
Pamela Kroster-Hartl die Geschäftsstunde der Zendes.
danke!
Gerne
Wisst ihr, was ich mir jetzt bei dem auch sehr schwierig oder herausfordernd vorstelle?
Wenn man jetzt sagt okay wir wollen die Gitarre souverän machen und wir bauen das jetzt ganz anders.
Ihr kommt morgen ins Büro, lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Bundesverwaltung und sieht ganz anders aus!
Das ist sehr, sehr schwierig.
aber die Leute sind natürlich seit Jahren an gewohnte Oberflächen gewohnt und auch an ihrem Microsoft Word und Excel gewohnten und wenn es anders aussieht dann kommen vielleicht einige damit erstmal nicht Klar, was ja auch total in Ordnung ist.
Ist total verständlich, ne?
Wenn ich das nicht kenne, dann nehme ich es nicht.
Soll ich immer eine schöne Geschichte dazu erzählen?
Ich habe Anfang des Jahres mal ein Interview geführt mit einer ehemaligen Direktorin an der Förderschule auf dem Land in Sachsen-Anhalt.
Die erzählt mir Ja Herr Roth die Rechner von den Schülern, die waren schon immer auf Linus basiert weil wir haben damals billige Geräte gekauft.
da lief nur Linus drauf Und die Geräte von den Lehrern waren Windows basiert.
und dann hat sie wirklich in der Nacht- und Nebelaktion das Wochenende gesagt, wir stehen jetzt die Gerät von den Lehrerinnen auch um.
Und was hat sie gemacht?
Sie hat einfach ins Lehrerzimmern Zettel hingehängt.
Übrigens es gibt ein Update auf euren Rechnern.
Wundert euch nicht wenn's ein bisschen anders ausschaut.
Wenn ihr Fragen habt meldet euch!
Es gab keine Nachfrage.
Clever!
Also das war nicht den ganzen ganz fantastischen Geschichte.
So, jetzt haben wir so ein bisschen erzählt wie komplex es heute ist.
Jetzt gucken wir mal so ein bißchen darauf, wie komplext wird's denn morgen und übermorgen?
Und ich befürchte das wird nicht weniger komplex!
Das ist das was sozusagen im Ideenwettbewerb passieren soll bei euch.
Wie soll da der Verwaltungsarbeitsplatz in der Zukunft im Übermorgen sozusagen sicherer werden?
Jens erzähl mal was habt ihr davor?
also was wollt ihr am Ende
haben?!
Was wir am Ende haben wollen, das wissen wir selbst gar nicht so richtig.
Deswegen ist es ja auch ein Ideenwettbewerb.
also wir suchen nach ganz spannenden Ideen aus der Bevölkerung.
Wir gehen grundsätzlich erst mal davon aus in unserem Szenario dass die Verweitung komplett digitalisiert ist.
Das ist erstmal ganz wichtig zu sagen und das sollen die Leute auch so ein bisschen verinnerlichen.
und dann daraus
Also da keiner schreiben bitte schafft die Faxgeräte ab
Genau das können die leute schreiben Das nehmen wir dann nicht.
Genau, also wir wollen auch wirklich sehr gerne … ja, ich sag mal, sehr wilde Ideen haben.
Das kann überall hingehen.
Also das können irgendwie Zusammenarbeit zwischen Menschen sein und was da verbessert werden kann.
Zusammenarbeit mit KI, KIs untereinander.
Es ist ja grad so agentische Systeme auch immer noch ein ganz großes Wort.
Ob das in zehn, fünfzehn Jahren noch genauso sein wird?
Das weiß ich auch nicht, das weiß wahrscheinlich auch keiner.
Und wir wollen einfach das … Die Leute wirklich ganz verrückt denken, Konzepte aufschreiben und uns zeigen.
Immer im Hintergedanken aber cybersicher?
Genau!
Das ist ein ganz wichtiger Punkt.
es muss um Cybersicherheit gehen und es muss auch um innovative Verwaltungsarbeit gehen bei dem Ganzen.
Ah ja also wir haben das mal durchgedeignet.
der Mensch, die Software, die Hardware und sozusagen die Verwaltung
Ja, also alles was mit diesem System zu tun hat.
Das kann die Verwaltung sein, das kann aber auch angeliedete Sachen sein, also auch Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern.
Auch da sind wir sehr offen für Ideen.
wenn da irgendwas verbessert werden kann wie Authentifizierung etc.
Da sind wir super offen für und wünschen uns da auch Ideen.
Bei der Pamela Hammergart gehört bei der Zendes geht es um Open Source.
sollten die Ideen auch Open Source seien sozusagen?
Da geht's ja schon um die Umsetzung.
Wir suchen grundsätzlich Konzepte, also Ideen für Forschungsprogramme.
Die suchen wir erst mal, wenn daraus am Ende ein Open Source-Projekt, Software Open Source Hardware entsteht dann umso besser klar.
Wie ist es bei dir eigentlich so?
Wenn man sagt, die öffentliche Erwartung entwickelt was muss das in deinen Augen Open Source sein?
Sollte es Open Source?
Naja, also das wäre natürlich irgendwie besser.
Das wünschen wir uns alle.
aber ich sage mal zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht realistisch so.
Deswegen glaube ich man sollte ja sowieso nicht so dogmatisch grundsätzlich sein und vielleicht für einige Bereiche geht das auch gar nicht.
Also muss man ja auch so sehen.
deswegen würde ich die Frage ganz klar mit Nein beantworten Aber womöglich sollte man das machen.
Jetzt musst du natürlich noch erzählen Einfach so ein Ideenwettbewerb, schönen Dank auf Wiedersehen.
Also es gibt auch was zu gewinnen?
Ja,
es
gibt was zu
Gewinne.
Genau ganz wichtig!
Was gibt's zu Gewinn?
Insgesamt gibt es Hundertfünfzigtausend Euro zu Gewinnen.
also die erstplatzierte Idee bekommt hunderttausende Euro und platzt zwei und drei dann dreißig tausend und zwanzigtausenden Euro aber noch viel viel wichtiger.
Der Ideen-Wettbewert ist ja in zwei Phasen aufgeteilt.
wir sammeln jetzt erstmal Phase eins bis achtzehnten achten Sammel wie kurzkonzept das heißt kurzkonzepte sind sieben bis neun Seiten ungefähr lang müssen verschiedene Aspekte beleuchten, also wie innovativ ist das Ganze.
Welche Anbindung gibt es denn für die inneren äußere Sicherheit?
Also
eher so ein Pitch dann?
Ja, etwas längerer Pitch genau!
Das sichten wir erstmal intern in der Cyber-Agentur.
da haben wir sehr diverses Team zusammengestellt und diese interne Jury wählt erst mal die drei vielversprechendsten Ideen aus.
Die beauftragen wir dann einen Ideenkonzept zu erstellen, dass ist dann ungefähr doppelt so lang.
Aber für das Ideenkonzept wären sie schon jeweils mit vierzichttausend Euro.
Und das passiert alles dieses Jahr noch?
Genau, also die Einreichung geht noch bis achtzehnachten.
Dann ist eine Evolutionsphase und dann werden bis Ende Dezember Anfang Januar dann die drei besten ausgesucht… Ah!
Da müssen wir mit meinem Steuerberater sozusagen schon mal reden, ob man das in diesem Jahr oder im nächsten Jahr bucht.
Ja genau.
Also ihr wollt da zügig fertig werden?
Die Sieger-Ehrung wird Anfang Juni twenty-seven zwanzig auf einem Cyberkentursymposium stattfinden
Und Anna sitzt ja hier nicht nur, weil sie tolle Sachen zu erzählen hat.
Sondern du bist auch Teil der Jury, die am Ende das Geld sozusagen bestimmt werde Gewinner wird.
Genau.
Ich finde es total spannend und nein habe ich noch nie mitgemacht, weil du das fragen wolltest.
Genau, ich hab mich auch total gefreut, dass ich gefragt wurde da mitzumachen.
Ich bin super gespannt was da so alles kommt und ich find's ja auch total… Ich mein' du sagst das immer so.
Ja wir gehen davon aus, dass die Verwaltung schon voll digitalisiert ist.
Wie sieht denn das eigentlich aus, allein dieser Gedanke?
Also
wie sieht eine voll digitale Verwaltung eigentlich aus sich davor zu stellen.
Da muss man schon so einen gewissen Hopp irgendwie machen und dann muss man ja nochmal den Hopp oben draufmachen.
Das finde ich einfach total spannend.
Genau, das spiegelt vielleicht auch so ein bisschen den Auftrag der Agentur wieder und am Ende soll ja aus der Gewinneridee einen Forschungsprogramm ausgeschrieben werden.
Da kommt dann im Ende nichts Fertiges bei raus und auch das Ideenkonzept ist nach wie vor ein Konzept.
Und daraus machen wir denn ein Forschungs-Programm und schreiben das aus!
Und dem Preisgericht?
Genau, Anna da bist du, da ist der Chef von der Saarabagentur, jemand vom BMI, jemand vorm Zentrum der Digitalisierung der Bundeswehr, BSI noch, ne?
Also hochkari besetzte Jury.
Was ich mich ja jetzt frag und Anna da hast du vielleicht auch Erfahrung was ist denn wenn wenn wenn du einen Text dann liest nix.
das klingt mir aber sehr nach KI.
also ob da jemand wirklich drüber nachgedacht hat oder ob dass jemand nur mal bei einer KI eingegeben hat wie geht er damit um?
Ja tatsächlich kann man behaupte ich heutzutage immer noch ziemlich gut irgendwie auch sehen wenn Texte mit KI geschrieben worden sind.
Also ich lese immer wieder Abschlussarbeiten und Hausarbeiten … Und das ist wirklich gut ersichtlich, ob das wirklich von Menschen haben geschrieben ist.
Was machst du
dann?
Ja bei unseren Arbeiten gibt es halt ganz klare Regeln auch in welchem Maße und wie KI eingesetzt werden soll und darf.
also das schon auch natürlich gewünscht bei uns dass die Studierenden lernen mit KI umzugehen ganz klar aber sie sollen halt eben nicht irgendwie da rein prompten.
Hallo, schreibt mir mal meine Abschlussarbeit zu folgendem Thema.
Und na so ist das ja bei dem halt auch, dass wir im Prinzip eigene Ideen haben wollen und die sollen selbst entwickelt werden.
Ja natürlich kann man sich immer inspirieren lassen aber am Ende soll die tündende Idee von einem Menschen kommen.
ich behaupte mal da schaffen wir Das zu erkennen.
Ja, das hoffe ich auch.
Diese Filterung passiert schon intern… Also
du hast damit nix zu tun?
Genau!
Ich hoffe es funktioniert.
Am Ende wird der Anna und der Rest des Preisgerichts die drei besten Ideen präsentiert werden.
Und da sind dann hoffentlich keine KI-Einreichungen mehr mit dabei.
Ich bin sehr sicher,
dass dazu
kommen wird, dass es auch KI-Enreichungen geben wird.
Ich habe übrigens vergessen im Preisgericht sitzt auch die Amtsleiterin Digitalisierung und Informationstechnik der Stadt Köln.
Das heißt sozusagen, da ist diese kommunale Ebene dabei.
Das war euch auch schon wichtig?
Das ist uns super wichtig!
Na klar.
also wir wollen alle möglichen Ebenen mit einbeziehen und mit ihr da auch jemandem am Bord zu haben im Preisgericht.
Diese Sichtweise hat es extrem wertvoll.
Der cyber-sichere Verwaltungsarbeitsplatz ist der Ort an dem auch den Büroklammern nur mit zwei Faktor-Authentifizierung vertraut wird und an dem man gleichzeitig zu wenig Rechte und so viele Passwörter hat.
Sabine hat heute einen Vogonenklauen gefrühstückt.
Anna, ich pitche mal wenn wir ganz frech mal denken.
Wir stellen alles wieder aufs Schreibmaschine um bis am Sichersten.
Ja, theoretisch ist das so aber ich glaube nicht dass wir dann noch heutzutage die Verwaltung regeln könnten.
also so funktioniert es halt nicht.
Also dafür haben wir glaube ich zu viele Daten.
Was ich ein bisschen worauf ich hinaus wollte geht's auch darum Verwaltungen umzukrempeln?
Also wenn man das digital macht, sagt man eigentlich immer, ja man kann das super digital machen.
Nur mal muss ich angucken, funktionieren die Prozesse eigentlich so sinnvoll wie die da sind?
Machen die Prozese so Sinn?
und wir haben jetzt gerade festgestellt, Föwalismus ist ein bisschen tricky und so.
Ich glaube die Herausforderung an der Stelle ist eben auch zu gucken Okay Wir gehen davon aus es alles noch so.
gibt Bundesländer Es gibt elf tausend Kommunen, sechszehn Bundesländern uns gibt eine Bundesverwaltung Und darauf entwickle ich jetzt einen Konzept Wie der zahlbarsicher Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft aussieht ohne zu hinterfragen.
sind die Strukturen sozusagen für eine klassische Digitalisierung so optimal?
Genau.
Also grundsätzlich ist es natürlich so, wenn man digitalisiert bedeutet das nicht dass man nur elektrifiziert also irgendwie das was man in Papier hat nach elektronisch zu gießen sondern man sollte tatsächlich schon irgendwie gucken ändert sich hier vielleicht der komplette Prozess und macht es irgendwie Sinn da einen anderen Prozess einfach hinterzuarbeiten weil man jetzt diese klassischen Akten in Papiere vor mit Umlauf mappen so in der Verwaltung früher üblich war.
Wenn man das eins zu eins einfach elektronisch …
Kann man machen?
Aber dann hat man halt keinen Fortschritt am Ende, ne?
Dann hat man alles irgendwie schön elektronische aber keinen Fordschritt sondern man sollte dann schon irgendwie gucken.
okay habe ich hier vielleicht ein Workflow den nicht da optimieren kann und nur dann kriegt man wirkliche Innovationen.
Und natürlich sollte man auch gewisse Strukturen immer mal wieder überdenken.
Ich meine das wird ja auch getan.
also wir haben jetzt einen Bundesministerium für Digitales, das BMDS.
Wo man auch gesagt hat okay vielleicht will man irgendwie Digitalisierung jetzt mal mehr zentral denken und das heißt da gibt es ja auch in der Verwaltung tatsächlich Änderung der Strukturen.
Das ist gut dass du sagst und das ist vielleicht nochmal so.
ein Hinweis an die Teilnehmenden vom Ideen-Wettbewerb Bitte geht nicht davon aus, dass die Prozesse so bleiben.
Sondern auch die können sehr gerne neu gedacht werden.
Also da wirklich auf einem weißen Blatt Papier anzufangen wie kann denn vielleicht eine Kfz-Anmeldung passieren?
oder in den Fünfzehnzwanzig?
Da fliegende Autos haben wir, weiss ich nicht… Doch!
Auf jeden Fall!
Jens, wie bewertet ihr denn dann die Einreichungen?
Gibt es irgendwie ne Matrix, was hat hier?
Check, check, check oder wie läuft das?
Genau, wir haben verschiedene Kriterien.
Es muss eine gewisse Mindestlänge haben und es darf nicht über eine gewissen maximale Länge sein.
Es muss erkennbar sein, dass es mit Cyber-Sicherheit zu tun hat.
Mit innovativer Verwaltungsarbeit zu tun und auch eine Anwendung hat in einer äußeren Sicherheit.
Das ist unser Cyberkantur immer sehr wichtig.
Und wenn dann diese ganzen noch ein paar mehr formale Kriterien alle erfüllt sind, dann gibt das da eine qualitative Prüfung.
Das macht unsere interne Jury die prüft auf Innovativität, Umsetzbarkeit … Und jetzt müsste ich das nochmal nachgucken, dass Dritte…
Dann guckst du noch mal nach und guckts gleich auch im Winter nach was ihr sozusagen danach mit den Ideen macht.
Guck mal nach!
Also wir haben Innovativität, Nutzen der Idee und die Umsetzbarkeit des Ganzen.
Das wird dann qualitativ von unserer Intern Jury evaluiert und am Ende dann Ideenkonzepte werden vom Preisgericht auch nochmal nach den selben Kriterien evaluiert.
Bei euch waren und wenn die Ideen sozusagen primiert sind, dann passiert was damit?
Dann ist das Ziel dass wir aus der Gewinnidee ein Forschungsprogramm kreieren.
So zum Schluss!
Damit mal hier etwas Extrusives sozusagen haben im Podcast jetzt euer euer Tipp für Menschen die teilen nehmen wollen wie sie dieses ganze Geld am einfachsten kriegen.
Nein also so zu sagen weil es euer Extrusiver-Tipp für Menschen, die sozusagen die Idee einreichen wollen und denen wir hier nur einen Podcast verraten.
Macht euch frei von aktuellen Prozessen.
Denkt ganz, ganz frei!
Wo kann es hingehen?
Wie kann das Ganze aussehen?
und vielleicht auch was könnten die Cyber-Bedrohungen in Zukunft sein?
Das wissen wir nicht, das weiß keiner.
aber lasst eurer Fantasie freien Lauf.
Meinst du geht in die ähnliche Richtung werdet einfach mal verrückt, denkt mal verrückt.
die Verwaltung…
Verrückte
Verwaltung?!
Genau wie könnte die aussehen?
dann fängt an
Und hofft ihr denn, dass Ihr in zehn, fünfzehn Jahren dann auch mit diesem cyberseeren Arbeitsblatt schon arbeitet?
Na klar.
Ah!
Wie sieht der denn aus?
Was für ein Gerät stellst du dir vor?
Hast Du noch einen Bildschirm?
Hast du noch eine Tastatur?
Ist das alles sozusagen im Kopf oder hast Du eine Brille auf die das alles scammed gesehen als mögliche?
Das darf ich eigentlich gar nicht verraten.
Nie
darf es nicht verraden sein.
D.h.,
wir sind im nächsten Sommer schlauer.
Wollte ja nochmal vorbeikommen?
Ich weiß nicht.
Könnte gerne vorbei kommen.
Sehr gerne.
Vielen Dank, Anna Schulze, Professorin an der Hochschule des Bundesveröffentlichen Verwaltungen.
Danke, dass du da warst und danke jenseweise, der das Projekt HAL-II-II bei der Cyberagentur leitet.
Danke dir!
Nächste Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum in zwei Wochen mit Jens Hüttenberger am XXIII.
Juli.
Da hören wir wieder wie ein Science-Fiction-Roman entsteht.
Und am XIII.
Achtend sind wir hier wieder dabei Mit einer Livefolge vor der langen Nacht der Wissenschaften an der Uni Halle.
Vielen Dank,
bis dann.
Tschüss!
In der ersten Folge habt ihr ja schon Anna Rahm und ihre musikalische Ada kennenlernen dürfen.
Wer es noch nicht gehört hat, kann das jederzeit nachholen.
In der zweiten Folge hatte das erste Mal Alice ihren Auftritt.
Und in der dritten Folge – in zwei Wochen wird es etwas technischer!
Es geht um Verschlüsselung, digitale Sicherheit und darum warum Quantencomputer für bestehende kryptografische Verfahren zur echten Herausforderung werden können.
Sie können aus einem
Rinderfilet Hackfleisch machen, aber nicht aus Hackfleisch
ein Rinderfilee.
Warum beachteten einige Kryptowährungen
diese einfache
Regel nicht?
Was war daran so schwer
zu verstehen?
Bereits vor fünfzehn
Jahren im ersten Jahr ihres Masterstudiengangs – sie war gerade von Köln nach München gewechselt – hatte ihr Mathematikprofessor
auf
diese einleuchtende Tatsache hingewiesen.
Im Austausch von geheimen Schlüsseln seien nur die Einmal-Signaturen sicher!
Das
klingt logisch.
Was Hackfleisch mit Verschlüsselung zu tun hat, Ihr erfahrt es in der dritten Folge unseres near-future-Romans Kryptokalypse.
In zwei Wochen am XXIII.
Juli auf diesem Kanal
Per Anhalter
durch den Cyberraum, der Podcast der Cyberagentur.
Alle Infos auf cyberagenturm.de.

Kryptokalypse 2/10: Das unsichtbare Muster
Kryptokalypse 2/10: Das unsichtbare Muster In der zweiten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ lernen wir nach Annaram nun die zweite zentrale Figur im Near-Future-Roman der Cyberagentur kennen. Alice ist kein klassischer Gegenpol, aber sie schaut anders auf die Dinge: skeptischer, analytischer, wacher für das, was unter der Oberfläche liegt. Und dann ist da wieder diese Nachricht. Eine Zahl. Eine scheinbar nüchterne Meldung im Deep-Tech-Newsfeed. Doch Alice erkennt sofort: Hier geht es um mehr. Viel mehr. kryptokalypse
Kryptokalypse 2/10: Das unsichtbare Muster
25. Juni 2026 | 16 Minuten
In der zweiten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ lernen wir nach Annaram nun die zweite zentrale Figur im Near-Future-Roman der Cyberagentur kennen. Alice ist kein klassischer Gegenpol, aber sie schaut anders auf die Dinge: skeptischer, analytischer, wacher für das, was unter der Oberfläche liegt. Und dann ist da wieder diese Nachricht. Eine Zahl. Eine scheinbar nüchterne Meldung im Deep-Tech-Newsfeed. Doch Alice erkennt sofort: Hier geht es um mehr. Viel mehr.
Shownotes
Alice schließt die Augen — und ist zurück in Rom. Am Tiber beobachtet sie als Jugendliche riesige Starenschwärme: tausende Vögel, die sich bewegen wie ein einziger Organismus. Kein Anfang, kein Ende, nur Übergang. Aus diesem Erlebnis entsteht ihr Blick auf die Welt: Alles ist verbunden, alles reagiert aufeinander, alles kann kippen.
In der zweiten Folge der Hör-Serie „Kryptokalypse“ lernen wir nach Annaram nun die zweite zentrale Figur im Near-Future-Roman der Cyberagentur kennen. Alice ist kein klassischer Gegenpol, aber sie schaut anders auf die Dinge: skeptischer, analytischer, wacher für das, was unter der Oberfläche liegt. Und dann ist da wieder diese Nachricht. Eine Zahl. Eine scheinbar nüchterne Meldung im Deep-Tech-Newsfeed. Doch Alice erkennt sofort: Hier geht es um mehr. Viel mehr.
Im Gespräch danach erzählt Jens Hüttenberger, warum Alice so heißt, wie Schwarmverhalten, Kryptologie und Quantenphysik in die Figur einfließen — und warum „Kryptokalypse“ keine Geschichte von Gut gegen Böse ist, sondern von Perspektiven, Entscheidungen und einer Zukunft, die näher sein könnte, als man denkt.
Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman
Kontakt Fragen an Jens oder an das Podcast-Team?Schreibt gern an: podcast@cyberagentur.de
Kapitel
Intro
Rückblick auf Anaram und Einführung von Alice
Die Bedeutung der Namen und der kryptologische Bezug
Alice und ihre Faszination für die Starenschwärme von Rom
Recherche, Reisepläne und heimlicher Aufbruch nach Rom
Das Erlebnis am Tiber und die Idee von Verbundenheit
Frühstück, Newsfeed und die Zahl 100.000
KI-Journalismus, „agentischer Shitflow“ und Medienkritik
Warum 100.000 ein Gamechanger ist
Der Sumpf aus KI-generierten Inhalten
Technologie, Medienzukunft und versteckte Quantenphysik
Ausblick auf die nächste Folge
Outro
Transkript
Auf diesem Kanal tauchen wir jetzt alle vierzehn Tage Donnerstags auf und mit euch ab in den Cyberraum.
Und hier bei Krypto-Kalypse, ein nahezukunftsroman der Cyberagentur stecken wir unsere Nasen und unsere Ohren in einen Buch!
In das Buch von Jens Hüttenberger, Und jetzt erzählt uns, was du dir dabei gedacht hast.
Was das Schwierige beim Schreiben ist.
Warum du so erzählst wie du erzählest um welche Technologien es geht?
Ihr seid also hautnah dabei.
wie ein Science-Fiction Roman entsteht kann man auch mal sagen.
Knaller aber ist.
Es gibt die Ausschnitte aus dem Buch zu hören sozusagen das Hörbuch.
vor dem gedruckten Buch zum Hörbuchteil könnt ihr jederzeit springen in eurer Podcast Apps Die auch Kapitel in den Show Notes anzeigen.
Aber wir sagen natürlich Jens, das empfehlen wir nicht.
Denn wir haben auch spannende Sachen zu erzählen.
Jens in der ersten Folge haben wir eine Figur kennengelernt anerahmen und da hatte ich so die Wirkung optimistisch.
Sie mag Musik, das haben wir alles gehört Und wie in jeder Geschichte seit Menschen gedenken würde ich jetzt schätzen ok Die zweite Figur ist sozusagen der Gegenspieler
Kann man so sagen?
Die Gegendspielerin genauer gesagt ja wieder eine weibliche Figur Obwohl sie jetzt nicht so der klassische Bösewicht ist oder die klassische Gute, das will ich auch offen lassen.
Wer jetzt von den beiden überhaupt der böse?
Oder die böse ist und welche vielleicht?
ja… Der Held wenn es sowas gibt oder die Helden?
Ja, das soll glaube ich sehr lange offen bleiben für den Leser Welche Figur er denn auch besser uns sympathisch erfindet.
Ah!
Wie heißt du?
Sie heißt Alice
Alice?
Einer Ram Alice.
Ich sehe zwei As.
Ja, das ist natürlich kein Zufall.
Ich habe mir sogar was dabei gedacht.
Wie gesagt die beiden Figuren sollen eigentlich parallel zueinander stehen.
Das hat etwas auch mit dem Paralysmus in der Kontenphysik zu tun, der mich da inspiriert hat und deswegen beide mit A und Alice, die Kryptologen unter den Zuhörern bei denen wird es klingeln weil es gibt ganz häufig in der Mathematik die Figur Alice und Bob für A und B stehen Und das hat mich in dem Fall inspiriert, beziehungsweise ich wurde sogar aus der Cyber-Agentur inspiriert.
Ein Kryptologe hat mich auf den Namen aufmerksam gemacht und den habe ich dann übernommen.
Das heißt ich darf eine Wette eingeben es gibt noch einen Bob
im Buch?
So platt wollte ich's nicht machen aber es gibt ein Robert.
das kann man verraten weil er auch sehr schnell auftaucht.
So Jens soll mal was wagen sozusagen die zweite Folge.
jetzt ist den zweiten Ausschnitt aus einem Buch zu hören.
Gerne!
Draußen machten Menschen in ihren E-Autos zur Arbeit eilen und liefer Drohnen soren, solange sie hier drinnen war.
In Erinnerungen schwägen konnte man alles gut.
In ihrer Vorstellung träumte sich zurück in ihre Jugend nach Rom.
Sie stand am Ufer des Tibers und beobachtete einen Schwarm Stahre.
Es war ein lauer Herbstabend.
Leichte Schleierwolken bedeckten den Himmel Roms Und rammten das Vogelschauspiel ein.
Die Vogelschar breitete sich aus, zog sich zusammen und öffnete sich wieder.
Kein Anfang – kein Ende!
Nur Übergang.
Ein Starr wandte sich ab die anderen folgten Bewegung rief Bewegung hervor.
Unsichtbare Impulse durchliefen tausende Flügel Und bildeten einen Mantel aus Federn und Schwingungen.
Sie versuchte einen Vogel zu fixieren Konzentrierte sich und knifft die Augen zusammen.
Sie hatte ihn.
Fast unmerklich folgte sie dem Vogel mit dem Kopf, tanzte mit ihm.
Bei jeder Bewegung des Schwarmes verlor Alice den Starr aus dem Blickfeld ihren Vogel.
Er verschwand in der Masse – nein!
er wurde eins mit dem Schwarm.
Sie wählte einen neuen Vogel aus.
Das Spiel begann von vorne.
Das Wunder der Möglichkeiten.
Als Aristote lässt zu der Erkenntnis gelangte das Ganze sei mehr als die Summe seiner Teile hatte er in Assos einen Vogelschwarm beobachtet.
Da war sich Alice sicher!
Mit vierzehn Jahren, als sie zum ersten Mal im Fernsehen eine Dokumentation über die starren Schwärme von Rom gesehen hatte, war ihr der Satz unbekannt – aber sie spürte intuitiv die gebündelte Kraft der Gemeinschaft.
Alleine bist du nichts.
Sie war von der ersten Sekunde an fasziniert.
So etwas Schönes wie dieses Vogelschauspiel hatte sie in ihrem Leben noch nicht gesehen und sie war sich sicher nie wieder etwas so Schönes zu sehen, außer dieses Spektakel eines Tages mit eigenen Augen am Tiber.
Von diesem Moment an drängelte sie ihre Mutter mit ihr nach Rom zu fahren.
Sie studierte in Online-Zeitschriften das Verhalten der Tiere Lars und schaute sich Videos an.
Im Oktober und November kurz nachdem sie aus ihren nördlichen Brutgebieten ihr italienisches Winterquartier bezogen seien die Stare am Eindrucksvollsten.
Über eine Million Vögel treffen sich dann an den Ufern des Teebers.
Abends versammeln sie sich, um zu ihren Schlafplätzen aufzubrechen.
Die Gruppe gäbe ihnen Schutz vor Greifvögeln.
Der Wanderfalke könne so keinen einzelnen Vogel innerhalb des Schwarms fixieren.
Entscheidend fürs überleben sei die synchronen Bewegung der Vögle zur Schwarmmitte.
Dafür orientiere sich der Starr an seinen Nebenvögelen – bis zu sieben Artgenossen hätte er auf dem Schirm!
Dadurch ergebe sich ein gigantischer, nimmermüder Organismus der wie eine Welle den Abenthimmel durchziehe und für Angreifer wie eine amorfe schwarze Masse wirke.
Ihre Mutter?
Die weder das Geld noch die Lust hatte in den Herbstferien in einer überfüllte Sticke gestatt zu reisen, weigerte sie beharrlich!
Es heißt kein Zetern, Häulen oder Nerven – ihre Mutter ließ ich nicht erreichen.
Rom ist ein Opfer des Massentourismus.
Im Herbst tommen sich dort mehr Touristen als Einheimische.
Maulte sie, ich bin noch nicht verrückt meine Freizeit mit einer Horde von Deutschen, Japanern, Chinesen und Amerikanern zu verbringen die von einer alten Kirche zur nächsten Eilen und sich stundenlang vor den Vatikanischen Museen anstellen.
– und dann der Verkehr!
Alice hatte nicht die Absicht eine Kirche zu besichtigen oder die Vatikanischen Musee zu betreten.
Die sextinische Kapelle interessierte sie Höchstens.
Raphaels Schule von Athen würde sie gern betrachten.
Das Fresco hatten Sie im Kunstunterricht durchgemacht, Platons Fingerzeig nach oben, Aristoteles nach unten.
Himmel und Erde Idee und Handeln.
Doch was waren zwei Zustände wenn es Millionenfach gleichzeitig Auftretende gab?
Wenn sich die Stare wie von Geisterhand geführt frei im Raum bewegten Oben und unten, rechts und links eins sein konnten.
Punkt Masse Geschwindigkeit Mal davon abgesehen.
Was war eingetrocknete Farbe gegenüber lebendigen Wesen?
Und sie son weiter.
Warum sollte es überhaupt einen Unterschied zwischen Idee und Handeln geben?
Waren der Flug der Stare nicht beides?
Idee und Tat?
In den folgenden Monaten gab sie Nachhilfe in Mathematik und Physik.
Babys hittete bei einer Freundin ihrer Mutter unverteilte Flyer.
Ihr war klar, dass ihre Mutter sie nicht allein nach Rom reisen lassen würde – aber das war ihr egal!
Wenn Sie über Österreich mit dem Zug fahren würden, bräuchte sie keinen Reisepass.
Noch waren die Grenzen offen, obwohl Ihre Schließung aufgrund der Flüchtlingskrise diskutiert wurde….
Ihre Mutter erzählte sie auf die Frage, warum sie so viel arbeite.
Sie spare für einen neuen Computer der alte Seilam wie eine Schnecke auf Kieselsteinen mit dem könne sie nicht richtig programmieren.
und so setzte sie sich am ersten Montag der Herbstferien in den Zug.
Montags waren die Tickets am günstigsten Und vor über München und Bologna nach Rom.
Ihrer Mutter schickte sie kurz hinter der österreichischen Grenze ein Signal.
Sie sei nicht bei Fatou ihrer Freundin, sondern auf dem Weg nach Italien.
Niemand würde sie aufhalten.
Drei Tage verbrachte sie in Rom.
Sie schliefen einer Mehrbettunterkunft, in der niemand nach ihrem Alter oder Pass fragte.
Jeden Abend in der Dämmerung ging sie zum Tiber – zweimal zum Lungo Tevri di Cenci, einmal zum Lngothevri tor dinonna und beobachtete die starren Schwärme.
Sie waren größer und schöner und faszinierender, als sie es sich vorgestellt hat.
Ihr Herz schlug langsamer und schneller zugleich – so fühlt er sich an!
Die Bewegung der Vögel beruhigte ihren Körper und dreckte ihren Kopf an.
Sie versuchte sich in einen der Stare hineinzuversetzen wie er mitschwang um eins mit seinen Artgenossen zu werden, wie er dabei jede Bewegung genoss die Leichtigkeit und Freiheit.
Er war weder allein Noch musste er hier sein.
Der Vogel korrespondierte unsichtbar verknüpft mit seinem Nebeneinander, der wiederum mit ihm und mit anderen – und diese gleichzeitig mit anderen.
alle waren miteinander verbunden ohne zu sprechen nur durch Blicke, Intuition und
Schwingungen.".
Jetzt war sie für den Tag bereit, dachte sie.
Der Kaffee war inzwischen kalt geworden.
Sie nebte noch einmal daran, verzog das Gesicht, schüttete den Rest in ihr Müsli und rührte ihn.
ein Koffein war Koffeen.
Achtlos nahm sie drei Löffel, kaut auf den Flocken.
Screen an!
rief sie in den Raum und der Bildschirm an der Wand erstrahlte.
Newsfeed Deep Tech befahl sie.
Auf dem Screen erschienen Nachrichten von mehreren Magazinen.
Die zweite Pressemeldung versaute ihr das Frühstück.
Einhunderttausend.
Nicht einmal der Redakteur hatte die Tragweite der Nachricht erfasst Wobei sie sich sicher war, dass keine Redakteur, keine Redaktörin je die Pressemitteilung gelesen geschweige denn geschrieben hatte.
Wie die meisten Artikel wurde die Meldung von einer KI verfasst – von Redakion als relevant eingestuft im Sprastil angepasst und auf die entsprechende Zeichenzahl gekürzt dann an die Publishing-Software geschickt bevor sie schlussendlich veröffentlicht worden war.
Der Absender hatte sich noch nicht einmal die Mühe gemacht ein echtes Foto zu knipsen!
Das Beitragsbild war, wie die Signatur verriet, KI generiert.
Agentischer Shit-Flow.
Redakion hat wie immer keinen Funkenverstand, murmelte Alice leise vor sich hin – woher auch?
Eine Redaktion, die nur nach Algorithmen und Wahrscheinlichkeiten entschied, konnte kein Gespür für wirkliche Nachrichten entwickeln!
Von den versteckten Bedeutungen hinter den Zahlen, den Implikationen zwischen den Zeilen von den nicht offensichtlichen Konsequenzen Für Max und Erika.
Eine gute Wirtschaftsredakteurin, die seit Jahren an dem Thema arbeitete, hätte sofort gemerkt was diese Zahl bedeutete.
Einhunderttausend!
Das war für ein Unternehmen nichts – aber hier?
Game Changer.
Alice schob ihre Müsli-Schale zur Seite.
Sie hatte keinen Appetit mehr.
Die Entspannung war dahin.
sie blickte aus dem Fenster und betrachtete das gegenüberlegende Haus.
In dem Moment setzte starker Regen ein.
Sekunden später bildete sich eine große Pfütze auf den Moos bedeckten Vordacht des gegenüberlegenden Hauses.
Im Sumpf endet
alles,
wie immer, dachte sie.
im Sumpft der KI-generierten Texte und Bilder.
vor zwanzig dreißig Jahren sprachen alle noch von Informationsflut.
Vor einer Flut konnte man zurückweichen oder auf ihr treiben, manche sogar mit ihr schwimmen.
Da gibt es kein Entkommen für dich.
Du versingst, egal wie sehr du dich bemüßt.
Nur Hilfe von außen kann dich
retten.".
Jetzt sind wir so ein bisschen verliebt, oder?
Auf jeden Fall!
Oder?
In die Lüder Herms?
Die ist in Lüdea und Annalis.
Sie sind unsere heimlichen Stars hier…
…für
die wir schwärmen.
Was mir jetzt aufgefallen ist Wenn man in der ersten Folge schon was gehört, das ist jetzt ein Teil wo wirklich mal so eine Technologie vorkommt.
Wo ich als Nationalist gerade anspringen.
Da ist irgendwie agentischer Shit-Flow hast du es genannt.
KI generierte Medien.
Schön dass es noch irgendwie Medien gibt aber auch so eine Welt die weiß nicht ob ich sie gut finde oder nicht.
Wo bleibt denn der Quantencomputer?
Der Quanten Computer ja, der ist schon da drin ganz tief versteckt.
an vielen Stellen findet man ihn schon, wenn man weiß wo man suchen
muss.
Und die Einhunderttausend tauchten auch wieder auf?
Das heißt du hältst das jetzt noch ein bisschen und hältst uns noch hin?
Ich halte euch noch hin mit den Einhundertausenden aber sie sind ja jetzt in einem etwas anderen Kontext gesetzt worden.
Und sag mal zwei starke Frauencharaktere.
Männer gibt es aber auch im Buch!
Es wird doch Männer geben.
ja also ich… In der Zukunft wird's auch Männer geben.
In zwei Tausend vierzig bin ich da sehr optimistisch.
und dass es dann noch Männer gibt und die werden auch eine Rolle vielleicht sogar eine Tragenrolle spielen
Vielleicht hören wir die auch sogar in der nächsten Folgen schon.
Das kann ich mir gut
vorstellen, die kommen am dreiundzwanzigsten Juli.
Die
sind nicht in Schrödinger's
Koffer versteckt.
Die nächste Vorgabe im Dreiundzwald ist in Juli.
übenstehensweise war es wenn ich so Storytelling-Podcast höre oder Serien bei Streaming anbietern weiß man was ich überhaupt nicht leihen kann?
Ich kanns mir vorstellen.
also ich passe das wenn ich immer warten muss auf die nächste
Folge.
Aber wir haben mehr für unseren Fall und haben eine Erklärung dafür.
Also ich muss mich entschuldigen, dass das Buch noch nicht fertig ist.
Du musst nicht entschuligen!
Aber das ist die Erklärung.
du schreibst sozusagen noch dran.
Also die nächste Folge von uns hier in vier Wochen und die nächste reguläre Folge von Per Anathler durch den Seiberraum gibt es schon in zwei Wochen.
Jens danke fürs Hiersein
Danke für die Einladung
Und jetzt wieder rasch vor dem Bildschirm Fingerknöchel geölt und weiterschreiben Wir hören uns in vier wochen.
wenn ihr Fragen an Jens habt dann her damit.
Oh vielleicht Wenn ihr auch schon ein Buch vorbestellen wollt, podcastercyberagentur.de, behaupt ich jetzt einfach mal Danke fürs Zuhören.
Denkt an die Sternchen und Herzen, die ihr uns in euren Podcast-Apps geben könnt!
Dankeschön.

Cybercrime der Zukunft
Cybercrime der Zukunft Wer weiß, worauf Cyberkriminelle in Zukunft setzen, kann darauf reagieren. Marcel Roth hat drei Gäste: Thomas-Gabriel Rüdiger, Deutschlands bekanntestem Cyberkriminologe, Sabine Flores Trần, Geschäftsführerin am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und Nicole Hartlapp, die das Programm "Zukünftige Cyberkriminalität" bei der Cyberagentur leitet.
Cybercrime der Zukunft
11. Juni 2026 | 48 Minuten
Wer weiß, worauf Cyberkriminelle in Zukunft setzen, kann darauf reagieren. Marcel Roth hat drei Gäste: Thomas-Gabriel Rüdiger, Deutschlands bekanntestem Cyberkriminologe, Sabine Flores Trần, Geschäftsführerin am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und Nicole Hartlapp, die das Programm "Zukünftige Cyberkriminalität" bei der Cyberagentur leitet.
Shownotes
Zu Gast sind
- Dr. Nicole Hartlapp, Leiterin des Forschungsprogramms für zukünftige Cyberkriminalität und des Referats „Cybervigilante Gesellschaft“ bei der Cyberagentur.
- Sabine Flores Trần, Geschäftsführerin des Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin.
- Und Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger, der das Institut für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg leitet.
Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
CytZuReden ist ein Forschungsprogramm der Cyberagentur
der Cybersicherheitsmonitor 2026 des BSI
das Bundeslagebild Cybercrime 2025 des BKA
Unsere Folgen zu Quantencomputern und Computer-Hirn-Schnittstellen
Eva Wolfangels Vortrag auf der republica 2023: „Der Mensch ist nicht das Problem, der Mensch ist nicht das Problem“
Jason Healey 2011: die Arten, wie Hacker und Staaten zusammenarbeiten können (PDF)
Kapitel
Sabine Flores Trần stellt sich vor.
Prof. Dr. Thomas-Gabriel Rüdiger stellt sich vor.
Dr. Nicole Hartlapp stellt sich vor.
Was ist eigentlich Cybercrime?
Rutger Leukfeldt Uni Leiden und die Hells Angels im Cybercrime
Was Dr. Roland Nolte vom IZT bei Cybercrime beschäftigt.
Welche Technologie aktuell die größten Risiken für Cybersicherheit sind
Der Cyberraum und die Kriminalität.
Ein besonderer Gast sagt, welche Cyberbedrohung er in zehn Jahren sieht.
Nicole stellt das Forschungsprogramm "Zukünftige Cybersicherheit" der Cyberagentur vor.
Die Cyberbedrohungen der Zukunft
Schutz vor Kriminalität, Kriminalität verhindern und Kulturaspekte
Sabine erklärt, was das Projekt CytZuReden erforschen soll und wer dabei ist.
Die erste Folge zum Science-Fiction-Roman von Jens Hüttenberger.
Hacker und wie sie mit Staaten zusammenarbeiten können.
Welche Technologien braucht es in Zukunft und was heißt das für die Ethik?
Transkript
Hallo Herr Roth, hier ist Ihr Carsharing-Anbieter.
Haben Sie gerade einen Jaguar in Rotterdam gemietet?
Diese Frage hat mir jemand mit einer Rostockernummer am Telefon gestellt vor fast sechs Jahren im Oktober.
und wer jetzt kurz überlegt das war im Herbst, in der Corona-Pandemie.
also ich war nicht Und am Steuer eines Jaguars saß ich bis heute nicht.
Den hatte ich auch nicht gemietet, aber jemand anderes hatte den gemietet auf meinen Namen in einer Carsharing-App.
Kriminelle!
Ich kann die Geschichte gleich zu Ende erzählen also wenn meine Gäste das mögen und wollen.
zum ersten Mal wollen wir bei Per Annalter durch den Cyberraum über Cyberkriminalität sprechen.
Wir sind heut zu viert und einer wirklich spannenden Runde in der wir schon jetzt behauptlich einfach mal den Cyberkriminellen der Zukunft das Handwerk legen werden.
Da ist zuerst einmal Dr.
Nicole Hartlapp.
Heil Grüß Dich.
Du bist die Leiterin des Referats Cyber wie gelernte Gesellschaft der Cyber Agentur und leitest das Forschungsprogramm Zukunftige Cyberkriminalität bei der Agentur.
Und dann ist hier Sabine Floris.
Jan, hi grüß dich!
Hi!
Du leitst die Geschäfte des Instituts für Zukunftsstudien- und Technologiebewertung ICT Berlin?
Ja!
Und auch dabei ist Prof.
Dr.
Thomas Gabriel Rüdiger ich glaube erst einer der bekanntesten Cyberkriminologen Deutschland und du leitests das Institut für Cyberkriminologie an der Hochschule der Polizei in Brandenburg, Herr Thomas
Ja, moin.
Sehr gut wiedergegeben!
Wer möchte denn die Jaguar-Geschichte zu enthören?
Gerne!
Unbedingt!
Also ich hatte tatsächlich auf meinem Namen wo den Jaguar in Rotterdam gemietet.
Zweihundert und dreißig Kilometer wurde damit gefahren zwei Tage lang.
Hätte zweihundert und neunzig Euro gekostet plus neunundzwanzig Euro weil er falsch geparkt hat.
also ein Ticket gab es dann auch noch.
Plus Geld war der Fahrzeugschlüssel hinterher weg.
Ich habe dann völlig blauäugig sozusagen den Betrugsexperten von dieser Carsharing Firma am Telefon gefragt sagen wir mal Was haben denn die Kriminellen davon, auf meinen Namen Auto zu mieten?
Das kann Thomas natürlich beantworten.
Ja es ist nicht ganz mein Feld aber ich würde mir vorstellen da kann man ziemlich viel mit anfangen wenn man ein Auto von einem anderen hat alleine schon für Straftaten wie Banküberfälle oder sowas.
Hatt ihr allzeit beim Jubiläereinfahren Sachen schmuggeln und das war mir alles völlig fremd, dass gar nichts mehr tatsächlich nochmal passiert Mit einem anderen Karstschirm.
Unten Jahr später hat die Bahn mal mehr als tausend Euro von meinem Konto abgebucht, weil ich angeblich Tickets gekauft habe, die ich nicht gekauft haben.
Aber genug für meinen lahmen Story.
Jetzt wollen wir kurz was über euch erfahren.
Unserer Kai Sabine, die stoppt jetzt mal sozusagen für drei Menschen ihre zwei und vierzehn Sekunden.
Hallo Sabine.
Hi, hey!
Hallöchen?
Es ist natürlich völlig klar wer anfängt Die Frau mit dem sympathischsten Namen.
Sie is der spannendste Gast Liebe Sabine Flores.
Bitte stellen sie sich vor Sie haben zweiundvierzig Sekunden und bitte
Danke liebe Sabina.
Ich bin Geschäftsführerin des Instituts für Zukunftsstudien- und Technologiebewertung das ICT in Berlin Aber eben auch nur zum Teil weil Mein Geschäftsführer, Kollege und ich machen eine Hälfte.
Die andere Hälften sind wir aktive Wissenschaftler.
Das heißt, wir haben auch die Projektleitung dieses spannenden Projektes Zeit zu reden und arbeiten eben genau ganz aktiv
mit den Wissenschaftlern.
Ich bin von Haus aus Sprach- und Kulturwissenschaftlerin?
Von mir aus hätten sie alle Zeit des Cyberraums gehabt, aber auch ich kann es nicht länger machen.
Für uns beide würde ich daran arbeiten.
Sabine hat schon gesagt du bist Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und hast auch mal für Kommunen gearbeitet?
Also hast du einen ganz breiten Hintergrund.
Und was ich total spannend finde, bei der IZT seitdem eine gemeinnützige GmbH und macht auch etwas für den Bundestag oder das Büro für Technik-Folgenabschätzung.
Wo ihr sozusagen sagen muss man ja mal
sagen.
Ja natürlich!
Und weiter geht's Thomas
Lieber Thomas Gabriel Rüdiger Ich hoffe ich habe ihren Namen richtig sortiert.
Ihre forty
zwei Sekunden starten
jetzt.
Ja, schönen guten Tag!
Tatsächlich bin der Leiter des Instituts für Cyberkriminalität an der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg und das auch ein bisschen mein Lebensweg.
Ich bin studierter Polizist gewesen, habe noch mal Kriminologie in der Uni Hamburg studiert oder anderen mit einer Masterarbeit über Kriminalität in Online-Games und Metaverse – das war im Jahr zehntausendzehn sogar.
Danach hab ich nochmal promoviert zu Sexualtätern im Internet in Jura und jetzt seit drei Jahren bin ich Professor gesellschaftlichen Indikationen, die aus Kriminalität im digitalen Raum entsteht.
Und welche Rolle die Polizei dabei eigentlich
spielt
hier noch mehr zu
machen?
Achtung!
Ich hoffe sie haben nichts verraten was Cyberkriminelle ausnutzen könnten.
Natürlich hast du das nicht gemacht und du bist auch in der Expertenkommission für Kinder- und Jugendschutz in der Digitalen Welt Die Bundesregierung im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat.
Ja, tatsächlich so.
Weil einer meiner Schwerpunkte seit etwa fünfzehn Jahren ist tatsächlich das Kinder im digitalen Raum im Prinzip aus meiner Sicht zumindest nicht sicher unterwegs sind.
und ich habe diesen Fokus dass ich frage welche Rolle spielen dabei eigentlich die Sicherheitsbehörden den Schutz von Kindern im Netz auch zu verbessern?
Das heißt ihr seid die Kommission die irgendwann im Laufe des Sommers Daumen hoch oder Daumen runter macht beim Social Media-Verbot.
Na also ich werde jetzt nicht für die Kommission sprechen, aber was ich sagen kann ist dass wir natürlich nicht die Entscheidung treffen sondern wir legen Empfehlungen vor und die sind bis zum Sommer angedacht.
Und ob was die Politik da am Ende daraus macht.
das muss die Politik entscheiden.
Wir geben nur Empfehlung und die kann ich natürlich nicht erzählen mich empfehlung da kommen werden.
Hallo Nicole Hartlapp, Sie sind doch hoffentlich nicht aufgeregt.
Bitte stellen sie sich in unserem Cyberraum vor!
Dafür haben Sie zweiundvierzig Sekunden
Zeit.
Hallo ich bin die Leiterin des Themischwerpunktes Cyberwiedeland der Gesellschaft und bin seit Dezember zwanzigzwanzig im Bot der Cyberagentur und damit sogar schon die Dienstältester.
Ich habe das Privileg gehabt, von der ersten Stunde dabei gewesen zu sein und sozusagen nicht nur die Agentur beim Wachsen mitzuerleben sondern auch selber an verschiedenen Themenbereichen arbeiten zu dürfen.
Und auch mitzugestalten!
Bevor ich bei der Cyber-Agentur angefangen habe war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Derstift für Strafrechte und Krimiologie hat mich dort mit Themenfeldern Wirtschaftskrimiologie organisierte Kriminalität und Cybercrime beschäftigt und das hat mich in Detekt zur Agentur
gebracht.
Das war Spitze.
Und du warst auch mal am Oberlandesgriechen Normo-Kreferin darin und an der Universität in Ohio?
Genau!
Und hast du, wenn du ganz dienst hättest Cyberagentin bist, was bist du denn?
Nullnull eins, nullnull
sieben?
Die Null null sechs.
Ja ein verpasst.
ich bin gerne die Null nur sieben gewesen aber naja
So, jetzt mal hier tatsächlich Bute bei die Fische.
Es gab gerade ganz viele Veröffentlichungen zum Thema Cyber-Sicherheit.
Der Cyber- Sicherheitsmonitor vom BSI ist rausgekommen und die polizeiliche Kriminalstatistik ist gerade erschienen.
Da habe ich mal alles in den Schauen uns verlinkt.
Das was mir da im Jahr zwanzig zugestoßen ist, was ich euch gerade erzählt hab, das war schon Cybercrime!
Wir sind wunschsicher.
oder war es einfach kein Cybercrimes?
Doch, es war schon ein Cybercrimen.
Identitätstiebstahl.
Identitätsdiebstahr
als Unterabteilung des Cybercrimbes.
Deswegen finde ich ganz gut einer von uns in der Runde… Wer mag mal definieren, was Cyberkriminalität meint?
Ja da fängst du gleich ein großes Fass auf.
Und zwar die Studien, die du typischerweise erwähnt hast jetzt gerade auch BSI, die fokussieren eigentlich auf Cybercrime im engeren Sinne.
Das bedeutet halt IT-Angriffe auf IT geschützte Systeme.
typisch Cybercrime diskutiert wird und mit dem ich mich zum Beispiel am wenigsten beschäftige, weil ich beschäftige mich eher mit Cybercrimes in sogenannten weiteren Sinne.
Und das ist im Prinzip alle Formen von Kriminalitätsformen die auch im analogen Raum sind, die aber auch digital begangen werden können.
Sexuare liegte Beleidigungen, Extremismus, Betrugshandlungen… Das zeigt ja schon eine Schwäche!
Man weiß heutzutage gar nicht wenn man zu einer Cybercrimetagung eingeladen wird was wird da behandelt?
Da kann alles behandelt werden Begriff.
Ich würde immer eigentlich fokussieren auf die einzelnen Deliktskategorien, wie digitale Vermögensdelikte, digitales Sexuade-Delikte und so etwas in diese Richtung.
aber Cybercrime im engeren Sinne beschreibt genau das mit denen sich typischerweise die Sicherheitsbehörden beschäftigen.
Nicole vor ein paar Jahren war ich mal auf einer Veranstaltung von der Cybergentur jetzt glaube ich du organisiert?
Da war auch ein Cybercrimes Forscher aus Niederlanden.
Der Forsch zu Cybercrime und da hatte er so ein Ergebnis gehabt, wo ich gedacht habe das ist ja krass.
Und der hat sozusagen Cyberkriminalität mit traditioneller Kriminalität verflochten gesehen und konnte es nachweisen dass zum Beispiel die Helds Angels in der Geldwäsche für Fishing Netzwerke beteiligt waren.
Wenn Cyberkriminalien nämlich Geld erbeuten, dann lassen sich von traditionellen Kriminellen helfen dieses Geld anzuwaschen.
und der kann zeigen dass auch Drogenhändler Hecker einsetzen.
Zum Beispiel indem sie in die Systeme von Häfen eindringen und sicherstellen das die Container mit ihren Drogen nicht durchsucht werden.
Das zeigt ja so ein bisschen, dass diese diese Trennung du hast es schon ein bisschen angesprochen Diese Trennung zwischen Cyber- und klassischer Kriminalität wo auch um Zweifelsfall gewalt dazu kommt Es gibt's gar nicht!
In zweites Fall gehen dir sogar Hand in Hand.
Ja also da sagst du was absolut richtig ist und zwar das ist halt so ein Grundproblem aus meiner Sicht auch in den letzten zwanzig Jahren in Deutschland gewesen bei diesen Diskussionen, dass man eigentlich gedacht hat es gibt das Internet.
Was die da machen ist okay aber brauchen wir uns nicht mit beschäftigen Wir müssen uns mit dem analogen Raum beschäftigen anstatt zu verstehen wie Du's auch geschrieben hast Das is verschmilzt!
Das ist nicht mehr dieses klassische.
Es gibt nur diese eine Form Und der macht nix anderes.
Ein Täter Der kann genauso gut analogen Raubüberfall begehen und gleichzeitig danach dann per WhatsApp irgendjemanden beleidigt oder eine Volkswärtsung begehen.
Das ist alles verschmeuzen, es ist ein digitaler sozialer Raum zumindest aus meiner Perspektive.
und es gibt ne ganz wenige Delikte die so spezifisch sind dass dann die Übertragungen schwierig ist.
aber selbst die haben immer irgendeine Komponente.
wenn's um Vermögen oder so geht das ist dann doch wieder den Analogen hinein getragen wird.
Und
sozusagen also die Zusammenarbeit zwischen klassisch Hacker in Anführungszeichen und sozusagen Leuten wie den Heldseintritts die sozusagen Geld waschen können das fand ich da fand nicht da spektakulär.
Wir haben uns ja vorbereitet.
Sabine, dein Kollege der Roland hat neulich gesagt bis vor kurzem war Cybe Kriminalität.
nur was für Nerds.
jetzt ist es so etwas wie Allgemeingut hochgradig arbeitsteilig tatsächlich und weltweit verteilt buchbar.
Crime as a Service sozusagen und es schrappt eben in die reale Welt.
Früher waren es vor allen Dingen Experten und insbesondere Nerds mit sehr spezifischen IT-Kentnissen und Programmierfähigkeiten.
In Zukunft wird das aufgrund von innovativen KI-Tools, einer großen und immer weiter wachsenden Palette von Cybercrime as a Service angeboten für jeder Mann ohne Vorkenntnisse möglich sein Cybercrame aktiv zu werden.
Man kann gezielt Exploits aber Malware von LLM schreiben lassen große automatisierte Angriffe in Auftrag geben die Zugangsbarrieren während drastisch reduziert und die Implikationen für die Cyberkriminalität vor allem hinsichtlich der Skalierung von Straftaten sind erheblich.
Die zweite Perspektive betrifft den Fortschritt, v.a.
in den Technologiefeldern Robotikautonomesysteme und KI aber auch Nanotechnologie- und Menschmaschinenschnittstellen.
Hier durch wird die CyberKriminalität von morgen von einem hauptsächlich digitalen Phänomen zunehmend Hybrid mit Sehr, sehr starken Auswirkungen auf die physische Welt.
Die dritte Perspektive steht im Zusammenhang mit dem disruptiven Charakter von Technologieentwicklungen in den Technologiefeldern Quantentechnologie, Biotechnologie und Nanotechnologie aber auch KI und Robotik.
Beispiele sind Quantencomputer mit enormen Fähigkeiten zum brechen konventioneller Verschlüsselungsakorithmen und Sicherheitssysteme.
Option in der Nanotechnologie zur Manipulation von IT-System auf Atomarebene völlig neue Möglichkeiten zur Manapulation von lebenden Organismen, beispielsweise Bio-Obotanz Highbox sowie deren abbasierter Authentifizierungssysteme und vieles weiter.
Wir sind aktuell sehr, sehr wenig auf solche Zukunftszenarien vorbereitet.
Unser Projektzeit zu reden hat es sich zum Ziel gesetzt solche Zukunftoptionen und Szenarie explizit zu entwickeln um im Sinne eines intelligenten und integrierten Vorsetansatzes die Entwicklung von Strategien- und Lösungen einsetzen für den Umgang mit neuen Formen und Phänomen der Cyberkriminalität zu ermöglichen und damit zu einer cyberresilienten Gesellschaft beizutragen.
Zeit zu reden ist eines von euren Projekten.
Es gibt ein größeres Programm dazu, Nicole.
Das hast du sozusagen alles im Überblick, sagen wir da zwei Sätze noch zu?
Genau also das Programm zukünftige Cyberkriminalität hat zwei Teilprogramme.
Das erste ist die Mustererkennung an Analyse und das zweite die Zukunftsanalyse, dass es wo das Projekt Zeit zu Reden angesiedelt ist der Gedanke dahinter ist, dass wir gerne Strafverfolgungsbehörden besser wappnen wollen in der Zukunft.
Die Idee hinter den ersten Teilprogrammen ist, dass es bestimmte Formen von Cyberkriminalität, bestimmter Kampagnen gibt die sich in einem Land zeigen und wenn sie dort erfolgreich sind auf andere Länder überschwappen zum Beispiel.
Auf Deutschland!
Und wenn das uns gelingt diese Muster zu identifizieren, gelingt es uns vielleicht auch so eine Art Frühwahnradar dazu entwickeln.
Und die Zukunftsanalyse soll untersuchen welche Technologien in der Zukunft ersohlen?
Zehn bis fünfzehn Jahren oder fünf bis zehn Jahre die Cyberkriminalitätslandschaft oder prägen könnte, sagen wir es mal so gestaltet.
Und der Clou dahinter ist dass wir uns eben nicht nur auf technologische Faktoren fokussieren sondern eben auch auf kulturelle und strukturelle Aspekte zum Beispiel Kulturdimension, die Akzeptanz von Technologien.
Die geführte Cyber-Sicherheit der Ausbildungsstand innerhalb eines Landes hat alles Einfluss darauf wie sich zum Beispiel Cyberkriminalität entwickelt und verbreitet innerhalb eines Landes und wir wollen halt schauen welchen Faktor das in Zukunft auch haben kann.
Wollen wir mal alle drei so ein bisschen überlegen?
Ihr drei sozusagen überlegen.
was sind denn eure Meinung nach gerade so derzeit wirklich Technologin die des größten Kriminalitäts Potenzial entwickeln könnten?
Na dann an erster Stelle künstliche Intelligenz.
Das würde ich auch unterstreichen, weil künstlicher Intelligenzen ist ja tatsächlich inzwischen in unseren Alltag hineingeschwappt.
Es
ist
unglaublich schnell wie es uns überrollt.
Dem kann ich mich auch nur anschließen, vielleicht nochmal so ein Gedanke.
Sassalente hat früher mal die Theorie der differenzellen Assoziation aufgestellt und gesagt, Kriminalität muss gelernt werden.
Irgendwann muss da sein, dir dabei bringt wie man den Auto knackt.
Und das sind meistens dann so, dass soziale umfällt.
Das brauchst du heutzutage nicht mehr.
Wir haben jetzt genau das, dass du die KI als Anleitung nutzen kannst.
Du kannst hier deine Mail-Ware programmieren lassen, du kannst Coden lassen… …du kannst sie aber ganz einfach faktisch fragen.
Sag mal, wie kann dich in Betrug begehen?
Ja!
Das
ist wie ein Krimineller, der an deiner Seite steht.
Der dich berät nachfahrende.
Eine
kleine
Träufe auf der Schulter.
Thomas, die Frage mal nicht als Polizist?
ne?
Ich
bin kein Polizisten mehr!
Für Dich als ehemaliger, als ausgebildeter Polizista
sehr
spitzfindig.
Auf
jedes Wort achten was ich hier… Wie sehr sind wir denn alle im Cyberraum weniger geschützt als in der echten Welt?
und wie sehr ärgert Dich das?
Ja, absolut.
Das hat meine ganzen Wirken bis heute geprägt, dass ich nie verstanden habe warum gerade die Sicherheitsbehörden eine ganze Zeit lang den digitalen Raum nicht als vergleichbaren Kriminalitätsraum wahrgenommen haben wie den analogen Raum und entsprechend die gesamten Maßnahmen nicht vorgenommen haben um zu schützen.
und nur ein Beispiel das wir überhaupt über einen Social Media Verbot bei jungen Menschen reden dass das überhaupt diskutiert wird.
Das ist für mich auch ein Zeichen der Schwäche, der Sicherheitsbehörden, weil sie nicht in der Lage waren in den letzten fünfzehn Jahren die Menschen im digitalen Raum zu schützen.
und ich habe halt manchmal auch solche Diskussionen erlebt wie wir müssen sich dem Digitalen Raum sicher machen, wir müssen die Straße sicher machen und es war ein ganz komisches Verständnis als wenn das eine nicht genauso schwierige Situation und eher Gefahren produzieren wie das andere.
deswegen ich war immer unzufrieden.
Was ich mich jetzt die ganze Zeit frage zeig studierte Kriminalogen sozusagen.
hier Kommt Cybercrime eigentlich sozusagen dazu, also wächst sozusagen insgesamt die Kriminalität oder geht es an anderer Stelle auch ab?
Gibt's da Erkenntnisse für zu?
Also der Möglichkeitenraum hat sich einfach erweitert.
Die Frage ist sozusagen gibt es weniger Keller-Einbrüche und dafür mehr im Cyberraum oder…
Das kann ich gar nicht so klar beantworten aber ich glaube es gibt schon in manchen Bereichen eine Verlagerung.
vielleicht könnte man das auch mal ein bisschen theoretisch begründen.
In den sechziger Jahren oder sowas in Amerika herrschte die Vorstellung vor, dass Kriminalität aus Armut heraus entsteht und man war total überrascht darüber, dass sich kriminalität weiter verbreitet hat, dass wir viel mehr Kriminalitäten sehen als zuvor obwohl doch der Wohlstand gewachsen ist.
also eigentlich hätte sie abnehmen müssen.
Was man aber in dem Moment vergessen hat ist, dass man natürlich durch die Emanzipation der Frau, durch Fahrzeuge ganz andere Formen begehen konnte.
Häuser waren nicht mehr geschützt und so weiter.
Also es gibt sozusagen neue quasi Technologien oder neue Möglichkeiten Kriminalität zu machen.
dann wird auch kriminell gemacht?
So verstehe ich's jetzt!
und bestimmte Schutzmaßnahmen müssen sich halt auch anpassen.
Also, was ich meinte mit dem Frau hat sich emanzipiert heißt es waren nicht mittagsüber nicht mehr jemand zu Hause.
Frauen konnten auf der Straße einfacher angegriffen werden durchs Auto konnten größere und schwere Gegenstände verbracht werden man konnte weitere Distanzen zurücklegen.
das sind so Möglichkeiten.
unnatürlich herrschte so dieser Glaubeform und könnte seine Haustür offen stehen lassen.
So war man, war es man gewohnt.
Ich glaube was man klar sagen kann ist dass Kriminalität durch den digitalen Raum für die Menschen wahrnehmbar geworden ist mehr als wir es aus dem Analogen kennen.
Kriminalitet war schon immer vorhanden in einer Form wie du sie vermutlich nicht wahrgenommen hast weil du wirst nicht so viel mit konfrontiert im Netz.
aber also Ich bin ja Fan von Puppets.
Puppits würde von der Präventivwirkung des Nicht-Wissens sprechen, also davon dass in einem sogenannten Dunkelfeld eine stabilisierende Funktion eigentlich zugesprochen wird, das es gut ist wenn wir nicht alles wissen was an Kriminalität passiert damit die Illusion aufrechterhalten bleibt, dass der Rechtsstaat Kriminalitet eigentlich einhegt.
Deswegen glaube ich meine These, dass das Netz auch als recht frei wahrgenommen wird und strafe folgungsfrei weil nämlich Kriminalität in einer Art und Weise spürbar wird wie sie aus vielen anderen Bereichen nicht kennen.
Wenn ich dein Gedanken weiterspinne, heißt es dann, dass das Sicherheitsgefühl dadurch nicht gestärkt wird von den Bürgerinnen
und Bürgern.
So wäre meine Grundthese.
Ich sehe das immer unter anderem – ich mache ja viel Kinderschutz an diesen Themen, dass zum Beispiel Kinder die Begegnung mit Sexualdelikten im Netz teilweise als Normalität empfinden.
Normalerweise sagen sie dir Wenn das verboten wäre oder wenn es nicht richtig wäre, dann würde das gar nicht in dieser Masse passieren.
Das ist so als wenn du auf die Straße gehst und jeden Tag überfallen wirst.
Dann müsste vielleicht diesen Überfall auch nicht mehr als problematisch irgendwann empfinden sondern jetzt Normalität Und das haben wir im Netz zugelassen.
Wir brauchen eigentlich eine Diskussion über Recht über neue Ansätze bei der Polizeiarbeit Die auch flexibler werden.
So, was wäre heute aber vor allem besprechen wollen?
Wie sieht Cybercrime in zehn Jahren aus und wie können wir das vielleicht herausfinden.
Was können wir dagegen tun?
Und durch einen galaktischen Zufall habe ich neulich mit jemandem gesprochen der in zehn jahren erwachsen wird Der Fan unseres Podcasts ist und er sich schon heute so ein bisschen Gedanken über Cybercrimes gemacht hat.
Hallo Ich bin Janosch
Bin acht Jahre alt
Interessiere mich sehr
für Cyber-Sicherheit.
Es gab mal ein Podcast von meiner Mama, die
Mama gehört hat.
Da ging es halt im Cyber an, ich spiel in
den Nasen und dann bin ich auf dieses Thema
geschossen Und ich habe
sogar was richtig schlaues
dazu.
Na dann bitte!
Ich hab ein richtiges Plakat
dazu.
Ja genau das hab' ich schon gesehen.
Aber versuch mal zu erzählen Was glaubst du denn?
Wovor müssen wir uns denn in zehn Jahren schützen?
Zum Beispiel als wie Smart
Home Monopole.
Die werden dann wahrscheinlich auch relativ viel erkennen.
Das heißt, wir haben zu Hause dann noch mehr Geräte die vernetzt sind.
Meinst
du?
Ja genau!
Und wenn das
alles nur ein Monopol wäre…
…könnte ja
auch mit einem Praktik ans
Weltgehegt werden und der kann geht es vor allem um Geld.
Wenn
da alles Gelder liegt,
dann habt ihr
alles Gelde im Welt.
Oder die könnten im Zweifelsfall sagen lieber Janosch Wir haben zum Beispiel deine Waschmaschine unter Kontrolle sag ich mal und du kannst jetzt nicht waschen außer du zahlst uns zweihundert Euro
Genau!
Ist nie so schön.
Ja,
stimmt.
Was machen wir dagegen?
Mehr Sicherheit!
Das ist ein guter Punkt.
mehr Sicherheit das finde ich super.
da hat Janosch recht.
was Janoschen auch immer erzählt hat Thomas für dich die hat auch erzählt er fand eine super Idee wenn Polizisten sich zum Tatort von den cyberkriminellen hin beamen könnten.
Ja, das gilt für
alle Straftaten.
So,
weswegen wir ja heute hier zusammen sind ist die Cyber Agentur lässt natürlich zu ganz vielen neuen Technologien forschen und alle können eben auch von Cybercrimineln ausgenutzt werden.
Ich werde gerne mal so ein bisschen versuchen durchzuspielen wo jetzt im einzelnen Gefahren und Risiken liegen.
Wir haben irgendwie über Quantencomputer schon gesprochen hier im Podcast.
Wir haben über Computerhirn-Schnittstellen BCI's gesprochen.
Das lasse ich mal raus.
Dazu gibt es eben schon Folgen könnt ihr in den Schaunutz reinklicken.
Aber mal so drei Technologien, die bei euch auf dem Projekt auch auf den Zettel stehen.
Biotechnologie steht da, Nanotechnologie steht da, autonome robotische Systeme.
wollen wir mal ein bisschen spinnen sozusagen wie wo Cyber Kriminelle das ausnutzen könnten?
Also ich glaube auch auf Janusz referenzierend ist es einfachste über autonome robotische Systeme zu sprechen, weil wir gerne in Zukunft auch humanoidere Roboter vielleicht als Haushaltshilfe haben die für uns bestimmte Sachen erledigen.
Nicht nur den kleinen Wally der den Boden putzt sondern vielleicht
auch
die Wäsche wäscht und so weiter
oder mit einer Heckenschere durch hiergegen läuft.
Ich verneue euch auf einer Veranstaltung Da zeigt ja das jemanden, wie man einen Roboter mit einer Hecken schäre.
Physikal AI sagt man dazu auch, also KI kriegt nen Körper und damit kommt die Technik aus dem digitalen Raum zu uns in den Alltag rein.
Und es gibt jetzt schon etwa Etwa Wachowski im Poin und so einige sehr interessante Geschichten wo man sieht wie Menschen Probleme haben wenn sie auf Roboter treffen und damit gar nicht umgehen können.
Wenn das noch gesteuert ist von der KI und du sagst es schon mit dem Heckenschern Ich halte das für das noch größere Problem, weil auch was ich vorhin mit KI gesagt habe.
Du lernst von der KI!
Ja dann hast du aber bei den Roboter drinnen in deinem Haus, dem du gleich noch dir das zeigen lassen könntest.
Man muss immer sagen, ob Deutschland soweit ist.
Es ist ein anderes Thema aber wir drohen da auch abgeschnitten zu werden wenn ich mir das so anschaue.
Thomas hat es mal erzählt, wenn Gewalt an einem niedlichen Roboter da angetan wird dass es tatsächlich bei den Menschen echtes Mitleid auslöst und man das Gefühl hat man muss reagieren und also es wird plötzlich alles so echt so greifbar und es ist halt dann nicht mehr nur einen Roboter Aus dem Film, sondern es ist wirklich da.
Es ist Realität und das macht auch mit uns Menschen natürlich etwas.
Ich muss zu sagen ich habe das sogar noch in einem anderen Themen eigentlich gemacht nämlich was ist wenn die Menschen die Roboter und KI Wenn sie mit der unhöflich sind wenn Sie die beleidigen wenn sie sie die schlagen?
könnte es sein dass zum Beispiel wenn man enttämmt mit KI und Robotik umgeht dass das auch eine Enthämmung der eigenen Person im Heranwachsen bedeuten könnte.
Und das weiß ich nicht, aber ich sehe dieses Problem weil ich bei meinen Followern tatsächlich mal Videos geteilt habe wo Roboter halt geschlagen und umgetreten werde werden.
und da haben viele dann gesagt die haben Mitleid.
Weil man sieht wie die Menschen heute oder vor kurzem ist die DAG-Studie wieder rausgekommen zur KI Nutzung unter anderem von Jugendlichen dass da knapp jeder zähte jugendliche intime Geheimnisse mit der KI teilen, dass sie wie ein Partner, wie einen Freund die sehen müssen.
wir klar sagen KI Ist nicht nur eine Technik, KI wird wie ein sozialer Partner für uns beim Aufwachsen werden.
Und mit Robotik?
bedeutet es Westworld wer die Serie kennt.
Es könnte schon in diese Richtung hinausgehen.
und sagt man den wir drüber reden oder darüber nachdenken bringen wir Menschen auf Ideen oder kommen Menschen da sowieso auf Idein?
Was ist deren Antrieb?
im Zweifelzahl immer?
Janusz hat gerade gesagt es geht um Geld.
Das ist ein Riesenmotivator.
ja
könnt auch um Sabotage gehen
noch ideologische Hintergründe haben Kommt
man sozusagen eher so in staatlichen Umfeld?
Also ich
kann vielleicht sagen, mich interessiert dabei zum Beispiel auch noch der Einsatz von Robotik dann in der Polizei.
Auch als ein Zukunftsfeld also wenn Täter auf sowas setzen und selber setzen auch wir drauf.
und da gibt es schon einige Geschichten im Ausland von Claude die haben sehr interessante Experimente zu dem Verhaltensweisen vom KI-Modellin gemacht.
Cybercrime lebt ja von zwei Dingen, der menschlichen Neugier und dem Wunsch schnell noch auf irgendwas zu klicken.
Während man auf die Bahn wartet Musik hört und E-Mails liest Und die Antwort auf diese Bedrohung ist vermutlich nicht zweiundvierzig sondern viel eher don't panic.
Also wir kommen so ein bisschen in den Fokus rein Die Menschen bei dem Ganzen.
Ich spare mir die Frage warum klicken Menschen eigentlich immer noch auf verdächtige Links?
Warum fallen Bundestagspräsidenten auf Fishing rein?
Verlinke ich auch gerne in die Show-Nots.
Die liebe Kollegin Eva Wolfanger hat es im Jahr für den Vortrag gehalten mit der Überschrift, Der Mensch ist nicht das Problem.
Die These war da eigentlich.
wenn wir auf so einen Fishing Link klicken wollen wir ja helfen!
Wir wollen ja eigentlich was Gutes tun als Menschen und das finde ich total spannend.
also da geht's um Vertrauen und eigentlich wollen wir anderen Menschen vertrauen und das ist etwas super Tolles eigentlich.
Nur das Nutzen wird ausgenutzt, ne?
Ja klar.
Aber es ist ja nicht nur dieses wir wollen helfen sondern zum einen ist es natürlich immer professioneller.
Man kann es nicht mehr wirklich unterscheiden man braucht schon mindestens ein zweiten dritten Blick.
Ich kann jetzt kurz erzählen gestern habe ich genauso eine mail gekriegt.
ich hab eine bestellung gemacht und dann kam eine email von der DHL-Zollabwicklung.
Das sind zusätzliche Aufwand entstanden.
hätte da nicht dieses wort aufwandgestanden Hätte ich noch ein drittes mal hingucken müssen.
aber dadurch habe ich gemerkt okay Das kann nicht sein, aber weil wir einfach wissen wie der Alltag abläuft und in solchen Kontexten.
Aber das andere ist ja auch… In welchem Zustand befinde ich mich gerade?
Stehe ich unter Stress?
Habe ich jetzt noch fünf andere Gedanken im Kopf überfluten?
mich diese Informationen muss sich ganz schnell noch zum Bus um die eine einen E-Mail suchen, die ich noch erledigen muss Und dann klickt man schnell weg und klickt auf einer falschen Stelle vielleicht weg.
Es kommt immer auf den eigenen persönlichen Zustand in dem Moment an.
Und wie resilient ich bin dagegen?
Wie viel ich auch weiß, wie Technologien funktionieren.
Das ist ein Teil des Problems.
Also ist es okay, wenn wir sagen ihr müsst euch schützen.
Ist das eine sozusagen?
Ihr müsst die Tür zuhause zuschließen, obwohl er's vorher nicht gemacht habt.
oder müssen wir eher dafür sorgen… Ich kann jetzt mal ganz groß denken Thomas!
Wir müssen dafür sorgen dass Menschen gar nicht skriminell werden und wir müssen dafür zu stark Krimine ausgenutzt werden können.
Also es sind so mehrere Aspekte, ne?
Ich würde noch mal anfangen bei den Menschen weil wir müssen natürlich als Person selber, als Mensch selbst eine gewisse Eigenverantwortung entwickeln.
Wir brauchen aber auch gewisse Kompetenzen Weil sonst wissen wir einfach nicht was zu tun ist.
oder könne ich adäquat reagieren Oder haben eben in die Falle
Das ist eine Bildungsfrage
Das ist ein Bildungsfrager, Sensibilisierungsfrage auch.
Und vielleicht nochmal Gedanken zu machen, ich glaube nicht dass das eine Gesellschaft geben kann ohne Kriminalität.
Das schafft man gar nicht, weil das wird nie funktionieren.
Man wird immer neue Regeln definieren, weil eigentlich die Gesellschaft definiert was Kriminalität ist und wenn sie irgendwann alles fertig hätte dann würde es einfach sagen so mir passt das jetzt nicht, wenn man mit den Klamotten rausgeht ist jetzt Kriminalität.
Einfach nur weil man anfängt sich darauf zu interessieren.
Man stellt ja auch Regeln auf, die vielleicht nicht mal richtig durchgesetzt werden müssen.
In Deutschland sind halt Beleidigungsstraf beim vielen anderen Ländern nicht.
Warum?
Weil bei uns die Kriminalitätslage im klassischen Sinne eigentlich nicht so schlimm ist wie in anderen Ländern.
also hat man Fokus setzen können, dann können wir auch noch das mit regulieren.
Und ich will nur auf Folgendes hinaus es geht also nicht per se um Kriminalität.
Ich glaube das entscheidende ist immer Verbrechensstatbestände sind also besonders schwere Delikte.
und Dann dass minimieren von Kriminalitäts auf ein Minimum.
und Dürkheim der hat mal gesagt kriminalität ist wie Fieber.
du hast einen Unterlevel hast den Oberlevel und Du musst genau in der Mitte bleiben.
und wenn Du das schaffst weder zu wenig noch zu viel dann hast Du es erreicht.
aber eben netz Hast du so viel, dass das halt gesprengt wäre dieses Fiebervergleich von Dürrkein?
Und dann kommt halt noch hin zu, dass wir kulturelle Unterschiede haben.
Wenn wir ein kleines Beispiel uns fliegt einen Geldschein weg und wir treten schnell mit dem Fuß drauf.
in Thailand ist es Majestetenbeleidigung.
Das ist strafbar!
Weil der König drauf ist?
Der König darauf und tritts drauf und tritzt quasi auf den König und das ist Majestät-Beleidigungen.
Was macht man denn?
da muss man hinterher hechten oder
Das ist glaube ich egal, Hauptsache man tritt nicht drauf.
Weil dann wird es schwierig.
Jetzt müssen wir einmal kurz sortieren warum wir eigentlich hier sind.
ne?
Ich glaub Sabine du hast es schon angesprochen wie das Projekt der Cyborgainter heißt Zeit zu reden da muss man ja mal sagen Da haben wir also Feingreis da sich diesen Titel ausgeladen weil Zeit zu Reden Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll.
Also Zeit mit CYT wie Cyber sozusagen?
Warum dann zu und re und denn?
Großgeschrieben ist weiß nichts, können wir vielleicht noch klären.
Mir geht's ja immer darum Sabine oder Nicole was soll passieren?
Was soll am Ende dastehen nach dem Projekt Zeit zu reden?
Was wollt erreichen das Ziel?
In unserem Vorhaben Zeit zu Reden wollen wir mögliche Zukunft unserer Gesellschaft technologische Entwicklungspfade und neue Formen der Cyberkriminalität erkunden.
Und dabei Orientierungswissen für alle relevanten Akteure generieren.
Es geht ja um die Blicke in die Cyberkriminalität von übermorgen, wie das eben so schön beschrieben wurde.
Wir wollen technologisch- und sociokulturelle Entwicklungspfeide aufteigen, Zukunftsszenarien und Strategien entwickeln für eine resiliente und cyber-vigilante Gesellschaft.
Das ist jetzt die Kurzfassung des Ganzen.
Ein ganz großer Bestandteil in den Austausch zu gehen und eben das dann auch publik zu machen, soweit dort wo es eben hinkürlt.
In unserem Projekt sind das hauptsächlich die Bedarfsträger.
Wir essen alles dabei?
Also welche Projektpartner sind denn da bei?
Also wir natürlich.
als Zukunftsforschungsinstitut ist Eswin GmbH dabei mit Mirko Rosz und wir haben im Boot die Hochschule für Polizei in Baden-Württemberg und die Orania Berlin.
Ja
das habe ich gelesen.
was soll denn die Oranier machen?
Die übernimmt künftig dann auch stärker noch die Öffentlichkeitsarbeit macht es noch stärker bekannt, wenn wir ein Stück weiter in unserem Projekt sind.
Was wir natürlich auch noch haben ist einen Expertenbeirat und ein Ethik-Beirat.
Und wenn man gerade beim Experten Beirat oder auch Ethik beirat sind – Thomas?
Man wird so betitelt manchmal.
Thomas mit dabei, wir führen natürlich dann die Diskussion auch immer intern in diesen Kreisen.
und der zeitliche Rahmen?
Also die Projektlaufzeit das sind zwei Jahre und wir haben im Oktober vergangenen Jahres gestartet.
Das heißt wir sind noch verhältnismäßig am Anfang.
Wir machen ganz viel Recherchen und spannend wird es ab Sommer wenn es tatsächlich Wie wir hoffen, multidimensionalen Zukunfts-Szenarien geht.
Genau weil das habe ich mir nämlich auch aufgeschrieben.
Ich hab da gelesen über Future Personas, multimediale nicht lineare Zukunftsszenarie, in den Projekten ganz anders vor als ich es jetzt sozusagen für Technologie erwarten würde.
Wir haben die technologische Entwicklung, die wir in einem ersten Teilprojekt einen Blick nehmen.
Wir haben ganz stark den gesellschaftlichen Fokus.
im dritten Teilprojet geht es dann stärker um Personas, Future-Personas eben abgeleitet aus Science Fiction und Design Fiction.
Da darf ich einmal auf den Podcast hinweisen, den Sie demnächst bei uns gibt somit folgen vom Jens Wüttenberger und so, da wird ja ein Buch geschrieben Ja
Und das alles fließt dann rein in die Szenarien die wir da entwickeln und da wollen wir auch tatsächlich neue Wege gehen.
Und die bewährten Zukunftsforschungsmethoden eben noch mal ein Stück weit und Vorseit-Methoden aufbrechen, und eben weiterentwickeln.
Ein Teil unserer Arbeit sind natürlich auch immer integrative Workshops und unser Nachwuchskonzept möchte ich gar nicht dabei vergessen.
Wir nehmen junge Wissenschaftlerinnen mit in das Projekt und eine ganz wichtige Part bei uns ist der Wissenstransfer.
Dafür gibt es eben die öffentliche Seite, wo wir das Projekt skizziert haben.
Aber es gibt auch eine Knowledge Base für die Bedarfträger, wo jetzt Zug um Zug die Ergebnisse dargestellt werden, um eben auch die entsprechenden Dokumente parat zu haben mit diskutieren zu können und dann eben auch den Ergebnissen gut mit evaluieren validieren usw.
Und bedarfsträger sind?
Strafefolgungsbehörden!
Mit denen ihr als Heimatkantur zusammenarbeitet.
Ich will vorwärts zum Ende kommen.
Noch einmal so ein Gedanke, der vorhin schon bei Nicole, die Anklang die Cyberculture lässt für das Bundesverteidigungsministerium und fürs Bundesministerium des Innern forschen.
Google Use und Hybrid sind da ganz oft Stichworte, die auch hier bei uns im Podcast fallen was bei Cybercrime mitunter auffällt oder was wir so richtig noch gar nicht besprochen haben.
Cyberkriminelle und wie sie mit staatlichen Akteuren zusammenarbeiten.
Das haben wir vorhin so ganz kurz angepiekst.
Zusammen arbeiten oder zusammenarbeiten müssen.
Es gibt so ein Papier von einem US-Politikwissenschaftler, Jason Headey.
Der heißt ja jetzt, der hat das geschrieben und er hat mal einfach sortiert wie viele Arten es eigentlich bei den Hacker und Staaten zusammenarbeiten können?
Da ist auf zehn gekommen.
einmal vom Staat verbietet das was die Hacker da machen also staatlich verboten über staatlich verboten, aber wir verfolgen das nicht was jeder macht oder wir ignorieren es was jeder Macht.
Oder wir koordinieren das als Staat so ein bisschen oder ist komplett in den staatlichen Strukturen integriert.
Verlinke ich gerne das Papier.
Es kann spannend sein nur ein paar Seiten also dass verschwimmen sozusagen die Grenzen zwischen klassischen Kriminellen zwischen Spionage zwischen Sabotage zwischen Erpressung Zwischendem was Nachrichtendienste machen.
Nachrichtedienste bedienen sich sozusagen der Werkzeuge, der Hacker oder engagieren die Hacker direkt und erpressen die zur Zusammenarbeit.
Was heißt das für Cybercrime in Zukunft?
Also einfach in die Runde gefragt sollten zum Beispiel deutsche Sicherheitsbehörden mit cyberkriminellen zusammenarbeiten.
Gibt's ja!
Also…
Was?!
Danke dass du fragst!
Danke dass Du fragst, Thomas!
Also es gibt immer welche, die auch die Seite wechseln.
Ach so meinst du, Ja?
Oder
die für Interviews zur Verfügung stehen.
Aber natürlich nicht im Sinne von dass wir uns… Da sind Tätigkeiten, Bediene um bestimmte Sachen.
Das natürlich nicht!
Ich glaube man muss da auch nochmal diese Definitionsdiskussion führen was Kriminalität ist und was halt zum Beispiel staatliche Angriffe sind.
Gegenwärtig verschwimmt das wie du es gerade schon beschrieben hast?
Man kann gar nicht wissen ob ein Überlastungsangriff jetzt ernsthaft von der Gruppe ist die nur Vermögen hat oder ob dahinter einen Staat steht der zb unsere also eine hybride Angriff macht und unsere Infrastrukturen schwächen will.
Das Problem ist aber dass eigentlich klassisch dass ja unterschiedliche Aufgaben sind.
Wenn den Staaten anderen angreift, ist das nicht Aufgabe der Polizei zum Beispiel oder vom BKA und Co da irgendetwas zu machen?
Das ist eigentlich Aufgabe.
dann der Armee mit ihren, ich weiß gar nicht wie die heißen.
also die haben eine vierte Einheit jetzt.
Ja, genau.
Also ich will darauf hinaus.
das ist das eigentliche Feld glaube ich was hier zu Problemen führt weil zum Beispiel ja Deutschland in seinen Sicherheitsstrukturen auch noch sehr lokal aufgebaut ist.
also die Polizei zB ist für den Gefahrenabwehr in ihrem Bundesländern zuständig Auch im Internet.
Gefahren abwärm Netz bedeutet Baden-Württemberg ist für Baden Württmberg sein Raum zuständig.
Den gibt es schon gar nicht und da will man jetzt im Prinzip auf globale Antworten irgendwie reagieren, dann hat man das BKA, BSI und so.
aber das sind alles eigentlich noch nicht ernsthaft gelöst.
zu Problemen aus meiner Sicht wo wir eine echte Strategie, eine nationale Strategie brauchen die das richtig durchdenkt und neu strukturiert.
Aber ich glaube da fehlt die Bereitschaft aktuell das anzugehen.
Wir kommen zum Ende.
lasst uns nochmal für euch ganz persönlich.
sagt mir mal sozusagen welche Technologien wünscht ihr euch?
Der Tomas fängt an und sagt mir, welche Technologien die Polizei es braucht.
K.I.
hast du schon?
Nein!
Roboter haste gesagt.
Ich befürchte, du sagst jetzt sowas wie K. I.
Genau, ich sage KI und aber für mich ist KI mit Robotik verbunden.
Ich glaube wir werden uns über sowas unterhalten wie selbstfahrene Polizeistreifenfahrzeuge besonders gefährdet bei Sonder- und Wegerrechten.
wenn man also mit Blaulicht fährt es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit dass das Unfälle gibt weil das viel schwieriger ist.
Selbstfahrende Fahrzeuge haben jetzt schon wesentlich niedrigere Wahrscheinlichkeiten für einen Unfall.
Das ist nur ein Beispiel, ob wir setzen müssen.
das Gleiche es mit KI-Humanoidoroboter wird kommen wie in Amerika und auch im asiatischen Raum.
Auch Wir werden uns damit auseinandersetzen Und ich stelle mir zum Beispiel eine KI basierte Anzeigenaufnahme im Internet vor.
Der gesamte polizeiliche Bereich könnte automatisiert werden auch bei Cyberdelikten.
Es die Frage war sei AI Act erlaubt was nicht.
aber Ich glaube zwei Dritte der Polizeiarbeit werden automatisiert Werden in der Zukunft.
Ich habe neulich eine spannende Diskussion gehabt, da ging es um KI bei großen Ermittlungen.
Wenn man ganz viele Daten hat das Gerichtsfest sozusagen zu sammeln und dann kriegt die Verteidigung auch natürlich Akteneinsicht aber kriegt sie dann auch das KI-Tool?
Das war eine total spannende Frage!
Also wenn du das aufwirfst ich muss jetzt doch nochmal ein Thema aufwerfen was sicherlich von Interesse ist.
Wir haben die Thematik, dass in einer normalen Gesellschaft die meisten Menschen eigentlich gar nicht rechtlich alles einordnen können.
Sie brauchen dafür Rechtsanwälte um das zu machen.
Wenn man zum Beispiel Anzeigen macht oder wenn man irgendwie gegen eine staatliche Institution etwas machen will braucht man Unterstützung.
Das fällt alles weg weil man sich durch KI Hilfe holt.
Es gab gerade einen Fall da hat einer seinen Strafbefehl mit KI angefochten und hat es durchgesetzt.
heißt zwar hatte damit nichts zu tun aber Ja genau, aber es ist eine Entwicklung auf die wir zusteuern.
Ich sage meinen jungen Polizisten zum Beispiel sie müssen damit rechnen dass auf der Straße jetzt Leute stehen, die parallel geprüft haben mit KI ob die das jetzt überhaupt dürfen?
Die müssen dann viel fitter werden.
und gleichzeitig haben wir folgende Situation.
Leute fangen vielleicht jetzt an mit KI massenhaft Anzeigen zu machen.
Jetzt stehen die Gerichte und auch die Behörden daran sagen ey, massenhafte Anzeige KI.
wie sollen wir da mit umgehen?
Sie werden also als einzige Variante finden selber mit KI zu arbeiten.
Dann geht das an die Gerichte, wenn zum Beispiel Strafverfolgungsbehalten, die sagen auch hey wir brauchen KI und es könnte am Ende zu einer Situation kommen ich nenne das Entmenschlichungen der Kriminalität oder der Straferfolgung.
warum?
Es gab schon mal vor Jahren Microsoft Bordtay.
da sollte Sprache kommunizieren lassen weit vor Chatshipiti und sollte die Sprache über Twitter damals lernen Und er hat noch am ersten Tag Volkswärtsung begangen und ein Holocaust geleugnet.
Was ist wenn KI zum Beispiel Bots, KI-Boards und so massenhaft solche Detikte begehen?
Dann werden die angezeigt.
Dann kommen wir mit der Masse nicht klar.
Wir setzen auch auf KI Und am Ende könnte eine Situation eintreten wo der Mensch gar keine Rolle mehr gespielt hat weder bei der Tatbegehung noch bei der Abarbeitung Noch bei der Regulierung.
und ich glaube auf sowas steuern wir zu.
Zum Beispiel die Fishingemails könntest du automatisiert aus.
nur irgendein der jetzt ein Programm schreibt und sagt das bringe ich automatisiert jeden Tag mit KI zur Anzeige.
Schon wird es keine andere Variante geben, als mit KI Antworten zu müssen.
Weil wie wird sonst mit der Masse umgehen?
Da geht's also nicht nur um die Verknüpfung dieser Daten und die Automatisiterauswertungen.
Es geht tatsächlich darum dass wir gar nicht anders reagieren können werden als Sicherheitsbehörden Und ob die Gesellschaft das will.
Also es muss eine richtig Antwort gefunden werden.
Möchte man das?
Muss man vielleicht ans Strafrecht dran, an die Polizeirechtsfragen.
Will eine Gesellschaft überhaupt noch dass solche einfachen Delikte in der Form verfolgt werden?
also sind so viele Fragen wo ich hoffe dass so ein Projekt auch teilweise mit Antworten liefern kann weil natürlich die Polizeiarbeit immer ein Spiegelbild der Kriminalitätssituation und Entwicklung auch immer ist.
wir müssen ja auch immer hinterher kommen
am besten vor die Welle
Ja, aber das ist meistens so gut wie nicht machbar.
Dazu kommt ja noch dass eher die Polizei die Sicherheitsbehörden sowas schaffen kommen ja meistens regulierende Rechtsrahmen und sie sind im Verhältnis zu einem Täter hauen die einen dann am Ende ja immer zurück.
Und das ist auch richtig.
man muss die Diskussion die ethische führen was man da benutzt.
Aber ich will nur sagen es kann also es wird nie funktionieren dass du vor die Lage kommst Weil der Rechtsrahmen ganz anders ist.
Ein Täter muss einfach nicht darauf achten, ob er hoch riskante KI-Programme jetzt hier nutzt oder nicht.
Der benutzt die aber die Polizei fragt sich dann darf ich überhaupt eine Anzeige durch eine KI aufnehmen lassen?
Das ist genau der Punkt.
Ich würde gar nicht so gerne auf Technologien gehen, sondern einfach die begleitende Diskussion, die ethischen Diskussionen und die Diskursen – das ist so wichtig!
Wir haben ganz unterschiedliche Bilder im Kopf aufgrund unserer Kulturen.
Wir haben völlig unterschiedliches Verständnis.
was ist Kriminalität?
Und das kann man nicht einfach so runterbrechen und umso wichtiger wird es eben auch auf ethischer Ebene miteinander sich zu verständigen und zu diskutieren.
Der zweite Punkt den ich anführen möchte eine Art Digital Literacy zu entwickeln.
Also wir brauchen einfach einen Zustand, dass die Gesellschaft datensouverän ist, dass wir bestimmte Kompetenzen entwickeln und nicht nur die reinen Digitalkompetencen gerade… Wir hatten vorhin auch schon mal das Thema Nicole und ich zum Thema Diskriminierung, Bashing.
Wir brauchen starke junge Generationen, die einfach In der Lage sind sich da auch zu behaupten, natürlich können Technologien dabei massiv helfen.
Das Schnellzerentwickeln und KI gestützt.
aber wir müssen ganz stark auch an uns selber arbeiten als Menschen.
Ja das sehe ich auch so…
Auch du hast keine Technologie
für mich.
zum Ende Nikola?
Naja ich habe eine!
Ich bin Replikator!
Da bin ich ja bei!
Oder?
Kannst du jederzeit essen und trinken was du möchtest egal von woher?
ist es einfach genial.
Aber nein, ich hab's beiseite Kompetenz ist ein wahnsinnig wichtiger Aspekt, den wir in Deutschland einfach noch ein bisschen weiter stärken und ausbauen möchten.
Und ich würde mir so sehr eine Art Cyber-Sicherheitswoche in Deutschland wünschen, wo wir uns eine Woche lang mal nur darauf konzentrieren – in allen Bereichen Radio-, Fernsehen, sei es in Schulen oder im Unternehmen, dass wir einfach uns ein bisschen besser schulen im Umgang.
Das würde ich mir wünschen.
Digitale Bildung ab der ersten Klasse an jeder Schule verpflichtend, denn aktuell hängt es nur vom Zufall ab ob das Kind im richtigen Bundesland an die richtige Schule auf die richtige Lehrkräfte trifft, ob es auf dieses KI-Zeitalter vorbereitet wird oder nicht?
Ich stimme dir vollkommen zu Thomas!
Würde dir das aber gerne auch auf die ganze Gesellschaft ausbreiten also nicht nur… Ja natürlich.
Es ist wahnsinnig wichtig bei der mindestens bei der ärmsten Klasse einzusetzen, wenn wir nicht sogar schon im Kindergarten, aber wir dürfen die anderen Generationen nicht vergessen
Absolut.
Vielen Dank, Dr.
Nicole Hartlamp, die das Forschungsprogramm zukünftige Cyberkriminalität bei der Cyberpunk-Tour leidet.
Ich danke dir!
Herzlichen Dank auch an dich.
Danke auch Sabine Flores-Chan, die Geschäftsführerin am Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin.
Danke dir!
Und danke auch Professor Dr.
Thomas Gabriel Rüdiger, der bekannteste Cyberkriminäumologe Deutschlands.
In der nächsten Folge im Juli geht es um Achtung, den cyber-sicheren Verwaltungsarbeitsplatz der Zukunft.
Wenn ihr da schon was lesen wollt, den Link steht's in den Schornnoten und warum das wirklich eine richtig sexy Thema ist?
Am zweiten Donnerstag im Julien werdet ihr erfahren.
Danke!
In zwei Wochen tauchen wir an dieser Stelle wieder in die Zukunft ein.
Da gibt's nämlich den zweiten Ausschnitt aus unserem near future Roman Kryptokalypse.
Ihr wisst ja, Podcast und Hörbuch wechseln sich alle zwei Wochen ab!
In der ersten Folge habt ihr ja schon Anna-Ram und ihre musikalische Ada kennenlernen dürfen.
Wer es noch nicht gehört hat kann das jederzeit nachholen.
In der zweiten Folge hat das erste Mal Alice ihren Auftritt.
Draußen machten Menschen in ihren E-Autos zur Arbeit eilen und liefer Drohnen soren, solange sie hier drinnen war.
In Erinnerungen schwägen konnte man alles gut.
In ihrer Vorstellung träumte sich zurück in ihre Jugend nach Rom.
Sie stand am Ufer des Tibers und beobachtete einen Schwarm Stahre.
Es war ein lauer Herbstabend.
Leichte Schleierwolken bedeckten den Himmel Roms Und rammten das Vogelschauspiel ein.
Die Vogelschar breitete sich aus, zog sich zusammen und öffnete sich wieder.
Kein Anfang – kein Ende!
Nur Übergang.
Ein Starr wandte sich ab die anderen folgten Bewegung rief Bewegung hervor.
Unsichtbare Impulse durchlefen tausende Flügel Und bildeten einen Mantel aus Federn und Schwingungen.
Sie versuchte einen Vogel zu fixieren Konzentrierte sich und knifft die Augen zusammen.
Sie
hatte ihn.
Fast unmerklich folgte sie dem Vogel mit dem Kopf, tanzte mit ihm.
Bei jeder Bewegung des Schwarmes verlor Alice den Starr aus dem Blickfeld ihren Vogel.
Er verschwand in der Masse – nein!
er wurde eins mit dem Schwarm.
Sie wählte einen neuen Vogel aus.
Das Spiel begann von vorne.
Das Wunder der Möglichkeiten.
Als Aristote lässt zu der Erkenntnis gelangte das Ganze sei mehr als die Summe seiner Teile hatte er in Assos einen Vogelschwarm beobachtet.
Da war sich Alice sicher!
Mit vierzehn Jahren, als sie zum ersten Mal im Fernsehen eine Dokumentation über die starren Schwärme von Rom gesehen hatte, war ihr der Satz unbekannt – aber sie spürte intuitiv die gebündelte Kraft der Gemeinschaft.
Alleine bist du nichts.
Sie war von der ersten Sekunde an fasziniert.
So etwas Schönes wie dieses Vogelschauspiel hatte sie in ihrem Leben noch nicht gesehen und sie war sich sicher nie wieder etwas so Schönes zu sehen, außer dieses Spektakel eines Tages mit eigenen Augen
am Tiber.

Kryptokalypse 1/10: Der perfekte Ton
Kryptokalypse 1/10: Der perfekte Ton In dieser besonderen Folge von „Per Anhalter durch den Cyberraum“ startet eine neue Hör-Serie: „Kryptokalypse“, der Near-Future-Roman der Cyberagentur von Jens Hüttenberger. Das Besondere: Ihr könnt exklusiv in den entstehenden Roman reinhören — noch bevor das Buch fertig geschrieben oder veröffentlicht ist. In insgesamt 10 Folgen erscheint ab jetzt jeden Monat ein neuer Ausschnitt aus „Kryptokalypse“, begleitet von Gesprächen über Figuren, Schreibprozess, Technologie und die wissenschaftlichen Ideen hinter der Geschichte. cyberagentur cybersecurity cybersicherheit nearfuture roman kryptokalypse
Kryptokalypse 1/10: Der perfekte Ton
28. Mai 2026 | 19 Minuten
In dieser besonderen Folge von „Per Anhalter durch den Cyberraum“ startet eine neue Hör-Serie: „Kryptokalypse“, der Near-Future-Roman der Cyberagentur von Jens Hüttenberger. Das Besondere: Ihr könnt exklusiv in den entstehenden Roman reinhören — noch bevor das Buch fertig geschrieben oder veröffentlicht ist. In insgesamt 10 Folgen erscheint ab jetzt jeden Monat ein neuer Ausschnitt aus „Kryptokalypse“, begleitet von Gesprächen über Figuren, Schreibprozess, Technologie und die wissenschaftlichen Ideen hinter der Geschichte.
Shownotes
In dieser besonderen Folge von „Per Anhalter durch den Cyberraum“ startet eine neue Hör-Serie: „Kryptokalypse“, der Near-Future-Roman der Cyberagentur von Jens Hüttenberger. Das Besondere: Ihr könnt exklusiv in den entstehenden Roman reinhören — noch bevor das Buch fertig geschrieben oder veröffentlicht ist. In insgesamt 10 Folgen erscheint ab jetzt jeden Monat ein neuer Ausschnitt aus „Kryptokalypse“, begleitet von Gesprächen über Figuren, Schreibprozess, Technologie und die wissenschaftlichen Ideen hinter der Geschichte.
Zum Auftakt lernen wir Anaram kennen, eine der beiden Hauptfiguren. Über ihre Leidenschaft für Musik und Gesang öffnet sich ein ungewöhnlicher Zugang zu Physik, Wellen, Momenten — und zu den großen Fragen hinter dem Roman: Was passiert, wenn Quantentechnologie unsere digitale Sicherheit herausfordert? Jens Hüttenberger erzählt außerdem, warum Musik für ihn eine passende Metapher für Quantenphysik ist, wie er seine Figuren entwickelt und wie aus wissenschaftlichen Themen literarische Szenen werden.
Warum ein Near-Future-Roman der Cyberagentur? Das haben Host Marcel Roth und Autor Jens Hüttenberger in der Folge vom 09.04.2026 besprochen: Es geht um Science-Fiction, Near-Future-Erzählungen und die Entstehung des Romans:[https://cyberraum-podcast.podigee.io/20-science-fiction-roman]
Kontakt Fragen an Jens oder an das Podcast-Team?Schreibt gern an: podcast@cyberagentur.de
Kapitel
Begrüßung und Vorstellung des neuen Podcast-Formats
Exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess des Near-Future-Romans
Kryptokalypse: Hintergründe zum Titel und thematische Einordnung
Was macht einen guten Near-Future-Roman aus?
Premiere: Erster exklusiver Hörbuch-Ausschnitt aus Kryptokalypse
Analyse der Hauptfigur Anna Rahm und literarische Herangehensweise
Charakterentwicklung und die Rolle von Wissenschaft und Musik
Cliffhanger, Ausblick auf die nächste Folge und Abschluss
Transkript
Der Podcast
der Cyberagentur.
Per Anhalter
durch den Cyberraum,
Forschung für übermorgen.
Zuwachs bei per Anhalte durch den cyberraum.
wir haben ein neues ja podcast baby und der stolze papa heißt jens hüttemberger.
hi Jens.
Ja
hallo Marcel
oder bist du die mama?
Oder bin ich die mama?
was kann das jetzt alles ein bisschen kompliziert vielleicht
geburtshelfer
Jens, du warst schon in Folge zwanzig hier im April.
Denn du bist Autor bei der Cyberagentur und schreibst einen Science-Fiction-Roman – ein near future Roman!
Und als wir uns in den Aprilfolge unterhalten
haben,
haben wir schon so eine Idee gehabt.
Wir wollen sozusagen mehr aus dem Buch hören ja?
Das machen wir jetzt und es wird ne wirklich exklusive Sache denn Du schreibest noch an dem Buch.
das ist also noch nicht fertig, noch nicht gedruckt aber trotzdem hört ihr eben jetzt Kryptokalypse der nahezukunft Roman der Cyber Agentur.
Und weil wir hier Fans von Donnerstag sind, hört ihr uns immer am vierten Donnerstag im Monat jeweils mit einem Ausschnitt aus dem Roman der in der Cyber Agentur entsteht und Jens erzählt uns was er sich dabei gedacht hat.
Was das schwierig vielleicht beim Schreiben ist?
Warum hast du erzählt wie es erzählt?
Was die Technologie dahinter ist?
Ihr seid also ein bisschen hautnah dabei wie ein Science-Fiction-Roman, ein Near Future-Romant entsteht Wie wir in der Aprilfolge sozusagen schon gelernt haben.
quasi eine Unterart von Science Fiction haben wir gelernt und Krypto-Kalypse nennen wir das Ganze jetzt.
Jetzt wird es am Ende auch über den Buch stehen?
Das wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Das ist der Arbeitstitel, den Namen habe ich bei der Recherche ein paar Mal gesehen und er kam nicht so häufig vor.
In der Regel das Problem, was ich beschreibe, wird meistens als Q-Day bezeichnet.
Das war mir aber irgendwie vielleicht schon zu abgetroschen oder er kam so häufig hervor… Apokalypto-Kryptografie.
So ein Kofferwort und das hat mir einfach gut gefallen, an dem Wort konnte ich so ein bisschen die Geschichte auch aufhängen.
Das
ist jetzt der Stempel da drauf ist?
Damit arbeiten wir erstmal genau!
Hier gibt es also Ausschnitt zu hören quasi wie so einen Hörbuch bevor das gedruckte Buch erscheint.
Und ein kleiner Service für euch wenn ihr ganz schnell zum jeweiligen Hörbuch ausschnitten springt wollt, das geht ja in jeder Podcast App mit einem Klick auf den entsprechenden Kapitel Link in den Schaunuts kann man nämlich so einrichten ist total spannende Technologie.
Aber das empfehlen wir natürlich nicht Jens, glaubt keinesfalls.
Wir haben ja spannende Dinge zu erzählen also vor allem du Jens.
Lass uns am Anfang nochmal ganz kurz hier wirklich jetzt gleich reinhören.
was macht denn für dich einen guten Zwicktschnurmann aus?
Was macht ein guten Zicktschnurtman aus?
Also weil er per Definition in der Zukunft spielt würde ich sagen soll er Möglichkeitenräume öffnen und zwar für den Leser aber auch für die Gesellschaft oder natürlich auf dem Autor der ja auch am Anfang nicht weiß dass er am Ende rauskommt.
Und da er Möglichkeitenräume eröffnet, würde ich sagen muss ja auch so eine philosophische Komponente haben in dem er Fragen stellt wie wir leben wollen und wie wir erleben werden.
Diese Fragen kann er beantworten oder zumindest anreißen.
Das sollte im Guterseins zwischen Roman auf jeden Fall machen.
So Jens große Premiere jetzt?
Du hast schon mehrere Bücher geschrieben, gab es auch schon Homo?
Hörbuch gab es noch nicht, nein.
Aber Lesungen hast du schon
gemacht?
Ja, aber selbst ja.
Zwei Sätze welchen auch schon hören wir jetzt und warum?
Also wir fangen relativ am Anfang des Buchs an.
Erstens kenne ich das Ende selber noch nicht und hab's dann noch nicht geschrieben und zweitens macht es Sinn mit den Figuren anzufangen würde ich sagen Wir haben in der letzten Folge habe ich ja schon erzählt dass wir zwei Protagonistinnen haben Und wir hören jetzt einer von den beiden Protagonistinnen, weil genau sie für das Buch von großer Bedeutung sein wird.
Wir
müssen hier mal warten!
Du hast es noch nicht gehört?
Ich hab's auch noch
nicht gehört.
Ja.
Wie aufgerichtet bist du?
Schon ein bisschen…
Dann schauen wir mal!
Zu ihrem sechsten Geburtstag bekam Anna Rahmen das schönste Geschenk ihres Lebens.
Es führte sie dahin wo sie heute war Auch wenn das damals weder sie noch ihre Eltern ahnen konnten.
Sie schenken ihr eine Spiele-App zum Gesangstraining.
Das Geschenk war nicht ganz uneigennützig, denn Anna Rahm sang bei jeder Gelegenheit.
Wenn sie in der Badewanne war, allein in ihrem Kinderzimmer spielte, auf der Straße vor sich hin träumte oder sich am Esste schlangweilte.
Selten traf sie einen Ton – das war ihr gleich!
Fehlende Nionsen gleg sie durch Lautstärke aus.
Bis zu diesem Geschenck hatte sie nie über die Natur des Tons nachgedacht.
Sie war ein Kleinkind.
Ton und Wort, Melodie und Lautstärke waren für sie eins.
Sie mussten erzeugt
werden.".
Warum?
Die Frage stellte sich nicht.
Auch im Laufe der Jahre weigerte sie sich, sie zu beantworten – vor sich selbst, vor Freunden!
Es sei eine sinnlose Frage die die Grenzen der Sprache weit überschreite.
Musik im Allgemeinen und Singen in besonderen Geschehen aus einem inneren Drang heraus.
Sie seien eine Tatsache, die es nicht zu überprüfen galt.
Metaphysik in ihrer wahrsten Form.
Jede Annäherung könne den Zauber zerstören und diesbezügliche Forschung brechte keinen Erkenntnisgewinn.
Über den perfekten Ton dachte sie seit dem hingegen oft nach – seit über dreißig Jahren!
Zu erst aus spielerischem Ehrgeiz.
Sie wollte Level für Level aufsteigen den diktatorischen Algorithmus der Gesangs-App besiegen, der zwischen richtig und falsch entschied diesen anonymen Gegner schlagen.
Es ihm zeigten?
Später?
Sie nahm seit sie acht Jahre alt war Gesangsunterricht und trat einem Kur bei interessierte sich sehr für die Erzeugung.
Mit welcher Atemtechnik und Stütze erzählte sie?
einen gleichmäßigen Luftstrom?
Wie weiterte sie am besten den Mundraum um einen hellen strahlenden Klang zu erzeugen?
Monatelang arbeitete Anna Rahm an ihrer Körperhaltung.
Noch vertragter empfand sie den Tonansatz, jenen Augenblick in dem der Luftstrom auf ihre Stimmlippen traf.
Hierbei ging es weniger um ihren biologischen Körper als um ihr Gespür.
Was klang besser?
Ein weicher oder harter Tonanschlag – ein sanftes Glissando oder ein abrupter Sprung?
Am Ende der Möhren stand irgendwo im Raum einen Ton, der Welle und Punkt zugleich war!
Er ließ sich nur im Moment festhalten, wenn er sich festhalten liess und klang an jeder Stelle im Raum anders.
Die Frage des Festhaltens beschäftigte Anna Rahm seit Jahren – und sie hatte noch keine zur Friedenstellende Antwort gefunden!
Beim Gesang gab es für sie niemals beides zugleich den exakten Ton UND den exaktem Moment.
Technisch ließ ich ein Ton mühelos einfangen und physikalisch als einzelne Schwingung verstehen aber niemals seine Intention Seine Faube, sein Gewicht, seinen Willen und seinen Mut.
Und ein Ton ohne Kontext!
Kein Violetta Sembre-Libera, kein der Hölle.
Rache kocht in meinem Herzen aus der Königin der Nacht, kein Back to Black von Amy Winehouse Ein Punkt im Nichts.
Jeder Gesangstohn schwang in der Zeit und stand im Raum.
Er war da und wieder weg Immer im Puls und Ort zugleich.
Jeder musikalische Schwingung interagierte mit anderen Tönen, Mit dem Konzertsaal der Sängerin und den Zuhörern.
So entstanden die schönsten Wellen der Welt – das Meer nichts dagegen!
Gesang war angewandte Physik doch Physik, die immer ein Mysterium enthielt.
An diesem Morgen sang sie im wunderschönen Monat Mai von Robert Schumann Auch wenn der Mai nur noch eine blasse Erinnerung war und die besungenen Knospen in der Sommerhitze, die Sachsen-Anhalt seit einigen Wochen im Griff hatte, längst vor dort waren.
Doch dieses kleine Lied – Die Vertonung von Heinrich Heines wenigen Zeilen erfreute ihr Herz seit ihrer Jugend.
Das unbestimmte in ihm das Gedicht drückte Leidenschaft und Melancholie zugleich aus.
Schumanns Musik unterstricht die Ambivalenz Und das machte das Singen so interessant.
Diese zwei Strophen, streng parallel aufgebaut.
Musikalisch wurde Fist-Dur zu H-Moll, zu A-Duer dann zu D-Duur – textlich als halber Kreuzraum angelegt abcb in dem eine weibliche stets der männlichen Kadenz folgte, vereinten für Anaram alles was das Leben ausmachte.
Das undurchdringbare und unbegreifliche in einer scheinbar geordneten Welt!
Alles schien verbunden und doch trennbar.
Der Wechsel zwischen Duer-und-Moll, die Doppelbödigkeit der Worte verdeutlichten ihr das Liebe und Schmerz, Hoffnung und Zweifel, Erfolg und Scheitern immer Geschwister waren.
Jedes Wort und jede Note ließen ihr unendlich viele Spielräume – sie musste sich nur entscheiden!
Und sie konnte sich entscheiden…
meistens.".
Bevor Anna Rahm sich ans Klavier setzte, auf dem sie sich selbst begleitete hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht ihre Gefühle zu erfassen.
Es war eine Art Spiel.
ihr Sohn würde Challenge sagen.
Sie wollte sich den Gefühlen nicht hingeben sondern sie beeinflussen.
Es galt nicht Liebe Schmerz zu manifestieren Freude zu erhöhen Sehnsucht oder Wonne anzufeuern.
es galt sie zu steuern.
Nicht immer gelangt ihr das.
Manchmal waren ihre inneren Kräfte zu stark.
Melancholedi, die sie beim Aufwachen verspürte, ließ sich nicht ein gespanntes Entgegenfiebern drehen – unbändige Freude über das schöne Wetter oder das Lächeln ihres Kindes nicht in sehnsuchtsvolle Verzweiflung verwandeln.
Ob ihr Gegner in diesem Spiel ihre eigene Unzulänglichkeit oder die dickfällige Behaarlichkeit der Hormone war, blieb ihr unklar.
Sie begnügte sich damit dass der Anspruch immer den gewünschten Zustand zu erreichen unmenschlich sei.
An diesem Morgen klappte es!
Obwohl sie gerädert und schlecht gelaunt aufgewacht war, die Hitze der letzten Wochen hatte sich in ihrem Schlafzimmer festgesetzt – auch nachts zeigte das Thermometer knapp dreißig Grad an so daß sein gesunden Schlaf kaum zu denken war, sang sie einen klaren wunderschönen Monat Mai, der freudige Erwartung ausdrückte.
Der Tag konnte kommen.
Anna-Ram beendete ihre morgendliche Musikübung.
Sie stieg die Kellertreppe hoch und ging in die Küche.
Ihr Mann hatte bereits das Haus verlassen, und ihren Sohn in die Schule gebracht.
Sie setzte einen Tee auf und schob ein Tiefkühlcrosson in die Mikrowelle.
Ein Blick auf Ihre Smartwatch verriet ihr – dass keiner etwas von ihr wollte!
Sie konnte in Ruhe frühstücken und die Nachrichten lesen.
Nachdem der Tee durchgezogen und das Crosson warm war, setzte sie sich an den Küchentisch schmierte Himbeermarmelade auf das Gebäck und öffnete ihr Tablet.
Sie überflog das Politikressort, die Nachrichten hatte sie größtenteils schon am Vorabend mitbekommen, übersprang den Sportteil – etwas langweiligeres als Leibesübungswettkämpfe gab es nicht!
Und pickte sich ein paar Nachrichten aus dem Panorama-Tall heraus.
Nicht dass sie sich besonders für die Liebschaften, Scheidungen und Diäten von Prominenten interessierte aber sie sah es als ihre Pflicht an, Smalltalk fähig zu sein Wie sie es nannte.
Schließlich scrollte sie weiter herunter, scannte die Überschriften in Wirtschaft und Wissenschaft… …und ihr Blick verharrte von einer Sekunde zur nächsten.
Einhundert Tausend!
Es war soweit.
Auf diese Nachricht hatte sie jahrelang
gewartet.".
Und da haben wir natürlich einen Cliffhanger jetzt?
Was macht das erste Mal gehört jetzt?
Ja wirklich zum ersten mal gehört.
und ja ich bin… Das ist krass ne?
Ist wirklich krass also klingt natürlich noch anders wie wenn's dir was schreibt.
Ich bin sehr zufrieden, muss ich sagen.
Du hast
auch ganz andächtig gelauscht?
Ganz toll was unsere Sprechern die Lüder Herms daraus
gemacht hat.
Absolut also großes Kompliment!
So
eine Hauptfigur ist also anderen.
ja bisher wirst du mir nur singt gern.
Ich warte so ein bisschen immer noch auf Technologie ehrlich gesagt.
aber das ist glaube ich mein Problem.
Ja, das war glaube ich eher mein Problem.
Deswegen singt sie gerne.
Ich hatte ja in der letzten Folge schon gesagt dass ich jetzt kein Mathematiker und kein Physiker bin Und da habe ich natürlich mich gefragt wie ich an diese Figuren herangehe und ich hab Analogien oder Metaphern gesucht.
Da ich ein großer Freund der Musik bin kam die Musik in den Sinn da sie auch sehr viel physikalisches hat was wir hier so ein bisschen im Text durchschimmert und habe versucht das zu übertragen.
Und wer jetzt sich in Quantenphysik auskennt, der wird auch paar Parallelen finden die ich da versteckt habe.
Ich habe einen gefunden, ein Noten die sozusagen sich dann irgendwann erst entscheiden wie sie kriegen.
Genau also dass zum Beispiel eine Note die sich erst entscheidet oder Wellepunkt ist sicher eine Sache die jeder QuantenPhysiker sofort merkt, die man vielleicht nicht sofort mit der Musik verbinden würde.
Meistens würde man ja sagen, es sind Wellen oder Schwingungen in der Musik und nicht dass ein Punkt irgendwo im Raum steht.
Und solche Sachen habe ich da eingearbeitet die man lesen kann wenn man sie möchte als Hinweis zu können für sie aber nicht unbedingt muss.
Was ich mich als Journalist irgendwie von Haus aus bin Frage wenn ich so was schreiben würde ist mir sozusagen die Handlung eigentlich wichtiger?
Oder sind wir die Figuren wichtiger?
also was ist zuerst da?
Ja, das kann man glaube ich gar nicht so richtig trennen.
Also das hatte ich auch glaube ich letztes Mal schon angedeutet dass ich mir verschiedene Figuren zuerst ausgedacht habe.
Ich hatte aber zum Beispiel auch einen klassischen Cyberkriminellen oder ausländischen Agenten und so weiter skizziert Und hab dann überlegt was ich sagen möchte.
in diesem Buch Da ich ja verschiedene Perspektiven einnehmen möchte kam irgendwie zwei Frauen dabei raus wo ich einfach dachte, diese beiden Frauen können am meisten erzählen was ich sagen möchte.
Diese Figuren habe ich dann weiterentwickelt und anhand dieser Figuren entwickelt sich jetzt auch die Handlung weiter.
also…
Und was heißt entwickeln?
Also wenn ich sage okay wir haben jetzt einen anderen Rahmen
da
sie singt gern und also wie setzt man sich aus Auto hin und sagt was könnte die noch machen?
Wo könnt ihr sie wohnen?
Wie könnte Ihr Tagesablauf absehen?
Genau!
Ich glaube ich habe versucht in diesem Text deutlich zu machen also ohne es direkt auszusprechen dass die ja sehr detaiverliebt ist.
Also deswegen auch solche, also zum Beispiel bei dem Schumann Passage auch wirklich gesagt hat welche Noten das sind und so weiter einfach nur zu sagen die ist detai verliebt sie kann sich in sowas reinfuchsen die ist nicht so oberflächlich.
ich wollte ja als eine Figur darstellen die halt auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit Wissenschaftlichkeit an solche Dinge herangeht.
also arbeitet ihr auch sehr wissenschaftlich eigentlich innerhalb der Musik-Jaws.
Also das sollte vermittelt werden und das spielt natürlich auch in der weiteren Handlung eine große Rolle, dass sie halt jetzt da eine führende Kraft ist im Bereich der Quantentechnologie.
Und dann klar solche klassischen Sachen ist die verheiratet hat ihr ein Kind?
wo wohnt die?
wie sieht sie aus?
Das will ich jetzt gar nicht so explizit darstellen, das mache ich nicht so gern als Auto.
Es gibt ja welche die ganz viel erzählen was sie anhaben.
Ich finde man kann das machen wenn das aussehen für den Charakter eine Rolle spielt dann schon also das kommt auch in dem Buch später.
gerade Nebenfiguren.
da werde ich ganz häufig mal kurz erwähnen wie die aussehen.
nur jetzt bei diesen Hauptfiguren finde ich das nicht so relevant.
die sollen eigentlich durch ihre Charaktereigenschaften gekennzeichnet werden und weniger durch eure Überfläche.
Über die hunderttausend willst du sicherlich noch nichts sagen.
Was jetzt so seit der Cliffhanger am Ende war?
Nein, also genau das ist der erste Cliffhänger.
da werde ich natürlich nicht sagen was es in einer nächsten Folge das wissen wir ja schon kommt.
die zweiter wird hier eine Zweitaubfigur vorgestellt und da tauchen die Hunderttause natürlich auch nochmal auf.
deswegen möchte ich am Anfang jetzt nicht sagen.
Das ist dein gutes Recht!
Jens was hören wir denn an der nächsten Frage?
In der nächsten Folge hören wir dann Alice.
das ist sozusagen die zweite Protagonistin.
Man könnte Gegenspielerin sagen, aber eigentlich stimmt das nicht so richtig.
Aber das kann man sicher sagen sehr ähnlich aufgebaut ist der Text.
nur sie hat eine andere Leidenschaft.
Ich habe es ja auch schon gelesen wo du sagst ist kein Gegenspieler muss auch offenbar gar nicht sein.
also normalerweise klassisch würde man jetzt sagen brauchten Helden und brauchen an die Helden.
genau das würde man klassisch sagen.
dass hab ich hier in dem Sinne Genau, es gibt jemanden, der optimistisch an die Sache rangeht und jemand, der skeptisch an diese Sache rangehnt.
Und natürlich werden im Verlauf des Buches miteinander interagieren müssen…
Die
herausgefordert werden?
Ja, aber das ist halt nicht so, hier ist er gut und da ist er böse.
Um Allis geht's also in der nächsten Folge am fünfundzwanzigsten Juni.
Krypto-Kalypse der nahezukungsromaner Cyber Agentur geschrieben von Jens Hüttenberger Und die nächste reguläre Folge von Per Anhalter durch den Cyberraum, die gibt's eben schon in zwei Wochen.
Jens, danke fürs hier sein!
Danke.
Und jetzt wieder rasch ins Kämmerlein.
Bleichstift, Spitzen und weiter schreiben.
wir hören uns in vier Wochen.
Wenn ihr Fragen an Jens habt, gern her damit podcastatcyberagentur.de.
Danke fürs zuhören.
Denkt an die Sternchen und Herzchen, die uns in euren Podcast-Apps geben könnt.
Danke!
Falschung für übermorgen.

Beyond Line Of Sight: Marine, U-Boote und Cybersicherheit
Beyond Line Of Sight: Marine, U-Boote und Cybersicherheit Es ist die neue, große Challenge der Cyberagentur: MARLIN. In dem Projekt wollen die deutsche Marine und die Cyberagentur neue Kommunikationstechnologien erproben. Kapitän zur See Karsten Knecht und Julian Laufs von der Cyberagentur sprechen mit Marcel Roth darüber, was die Marine braucht und wie herausfordernd die See für Technologien ist.
Beyond Line Of Sight: Marine, U-Boote und Cybersicherheit
14. Mai 2026 | 43 Minuten
Es ist die neue, große Challenge der Cyberagentur: MARLIN. In dem Projekt wollen die deutsche Marine und die Cyberagentur neue Kommunikationstechnologien erproben. Kapitän zur See Karsten Knecht und Julian Laufs von der Cyberagentur sprechen mit Marcel Roth darüber, was die Marine braucht und wie herausfordernd die See für Technologien ist.
Shownotes
Zu Gast ist
- Kapitän zur See Karsten Knecht, der das Innovationsmanagermeint der Deutschen Marine leitet und lange Schnellbootfahrer war.
- Julian Laufs , der bei der Cyberagentur das Partnermanagement leitet und schon einmal in Folge 17 zu Gast war.
Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
Kapitel
Kapitän zur See Karsten Knecht stellt sich vor.
Karsten stellt die Deutsche Marine und die unterschiedlichen Schiffstypen vor.
Wo der Tech-Hub der Marine ist und wie die Marine Forschung und Innovation macht.
Warum E-Mail von U-Booten schwierig ist – die Kommunikation auf See.
Julian stellt MARLIN vor, die Challenge der Cyberagentur mit der Marine.
Welche Kommunikationstechnologien Karsten spannend findet und welche Herausforderungen es gibt.
Was Beyond Line Of Sight bedeutet.
Wie U-Boote Torpedos steuern, warum sie auch Sensoren sind und weshalb Funk dabei kaum infrage kommt.
Welche Fahrzeuge bei der Marine kommunizieren müssen.
Auch auf der See entdeckt die Bundeswehr fremde Drohnen und reagiert darauf. Dabei gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten.
Die Rolle der Meere und der Meereswege in der Weltpolitik und welche Aufgaben und Vorteile die Marine dabei hat.
Dass Meer und der Weltraum.
Der Zeitplan der Challenge MARLIN
Transkript
Der
Podcast der Cyberagentur.
Per Anhalter durch den Cyberraum, Forschung für übermorgen!
Wie das bisher gelöst wird und wie sich Kommunikation unter- und auf dem Wasser in Zukunft vielleicht besser machen und besser schützen lässt.
Darum soll es heute gehen bei per Anhalter durch den Cyberraum, denn der Cyberraum reicht bis auf die hohe See!
Habe ich jetzt einfach mal beschlossen Julian?
Der Cyberraum ist überall.
Ja, der
Cyberrum ist überall genau.
Zu Gast ist Dr.
Julien Laus von der Cyberentour.
Hi Julien Grüß dich.
Und wenn Julien da ist sind Menschen in Uniform nicht weit.
Kapitän zur Seekasten.
Knecht ist auch da von der deutschen Marina.
Hallo Herr Knecht
Ja, moin.
Moin!
Wir sind aufs Dugge einig, weil wir dutzen uns ja alle hier hallo.
Du leitest seit Februar das Innovationsmanagement bei der Marine?
So viel können wir schon mal sagen.
Julian du warst hier schonmal zu Gast, du leiteste bei der Cyberagentur das Partner-Management und warst in Folge siebzehn hier als es um die Spectra Challenge ging.
Genau, ja.
Drohnen,
Kampf um Funktakier… Bis seit vier Jahren bei der Cyber-Agentur hast du in London zu Innovationen bei der Polizei promoviert.
Das weiß ich nämlich, weil du dich hier vorgestellt hast in Erfolg als du da warst.
Das macht jeder Gast, Carsten!
Du jetzt bitte?
Du hast zweiundvierzig Sekunden Zeit und die Sabine sagt sozusagen wann du ablegen darfst.
Ahoy Herr Knecht Ich bin ja ein Riesenfan aller Kapitäne auf dem Wasser oder im All Und ich bin gespannt was sie in den nächsten zweiund vierzig sekunden über sich zu erzählen haben.
Es geht los volle Fahrt voraus
Moin moin, mein Name ist Kapitän zu See Karsten Knecht.
Ich bin ein Kinderküste und bis zum Abitur im Kieler Umland groß geworden.
Anschließend bin ich direkt in die Marine eingetreten, gehöre der Crew seven achtundachtzig an – der sogenannten Elefanten-Kru – und habe Elektrotechnik in Hamburg studiert.
Ich wusste früh dass ich Schnellbootfahrer werden wollte.
Bin in zehn Jahren über den Wachoffizier zu zwei Kommandantenzeiten gekommen und bin im Wesentlichen in der Ostsee und im Mittelmeer zur See gefahren.
Zwischenzeitlich durfte ich drei Jahre in Frankreich zubringen, zweiter von den Brest an der Ecornaval und ein Jahr in Paris an der Akademie.
Seit zwei Jahren blicke ich nunmehr auf gut zwanzig Jahre Verwendung im Rüstungsbereich zurück.
Wir
legen wieder langsam an Herr Kapitän
und suchen den Ausgleich bei Sport
beim Musik- und
im Werkschallang.
Also Sport ist tatsächlich mehr so total an Land laufen, Fußball wenn es irgendwie geht und auch ein bisschen Gewichte heben.
Das gehört ja dann auch irgendwann dazu.
Ich habe mal nachgedacht.
also Sie sind seit nünzelt achten achtzig bei der Marine.
das ist schon eine ordentliche Zeit!
Also ich erschrecke mich auch immer wenn ich zurückkomme wie lange da schon ist Aber es macht immer noch Spaß.
schon daher weiter so.
Schnellboot ist, das klingt so nach Action
wieder ne?
Das klingt super spannend ja!
Kann
ich nicht mitteilen… Ich hab so drei dumme Fragen jetzt die wir im Kopf schreiben.
Einmal
Kapitän
zur See ist sozusagen dein Dienstgrad gibt's auch einen Kapitä der nicht zur See
fährt?!
Naja, also ich sag mal von den Dienstgraden her bist du irgendwann bei Kovettenkapitän angekommen, Fregattenkapitänen und das konnte man eigentlich bis vor kurzem noch ziemlich gut auch an die entsprechenden Wasserfahrzeuge binden sozusagen.
Also als Kovettenkapitän hast du so Kovetengröße gefahren.
Das war in meinem Fall tatsächlich Fnellboot Und als Fregattenkapitän bist du dann derjenige, der Alpkommandant auf einer Fregatte ist.
Und Kapitaine zu See muss man leider sagen haben wir so an Bord nicht mehr zu fahren?
Dann bist du im Steinkreuz der WW das ausdrücken und dann leidest du dich für
fahren.".
Das heißt Kapitänen zu sich stimmt so oder so
nicht?!
Genau!
Und dem oder hat mit der Marine zu tun aber darf nicht mehr aufwählen.
Das muss man halt genau so sagen.
So zweite dumme Frage weil ich auch noch nie wirklich sozusagen mit dem Kapitän von der Marine in gesprungen habe… Du hast zwar jetzt Schneeboot gesagt, darfst du auch alles andere fahren was auf dem Wasser und unter Wasser fährt?
Also irgendwie von Flugzeugträger bis U-Boot.
Also es ist tatsächlich so da sind wir fast wie bei der Lufthansa unterwegs.
So vergleich ich das immer.
Das heißt du machst auf deinem Flugmuster den Schein.
Wenn du etwas anderes fliegen willst musst du dir auch das für das Flugmuster erschließen.
Das heißt, du musst genau wissen wie du mit dem Wasserfahrzeug allgemein umgehen kannst.
Bei Schnellbooten hast du vier Maschinen gehabt, mit denen du gearbeitet hast und zwei Routerblätter.
extrem speziell wie das Schiff beim Anlegen und Ablegen reagiert, das musst du drauf haben.
Bei den Fregatten ist es ähnlich.
da kommt dann noch Versorgungsmanöver dazu.
Das musst du dir in nicht langen Jahren aber doch mit einiger Praxis erfahren um dann auch die Zulassung zu bekommen.
so will ich das mal ausdrücken.
Das heißt du dürftest jetzt nicht ins U-Bund steigen und sagen du jetzt nicht übernehme ich hier?
Auf keinen Fall.
Also das wollen beide Seiten nicht!
So, und die letzte Doverfrage?
Wenn du Urlaub machst, machst du das natürlich auf dem Kreuzfahrtschiff.
Um Gottes Willen… Ich habe meiner Frau gesagt, komm mir nicht so.
Das liegt aber vor allem daran Dass ich unruhig werde wenn ich an Bord eines Schiffs bin Und nichts zu tun hab' Und da bin ich nicht gut zu genießen
Ist auch geil.
Kannst du mal anköpfen vorne?
Jetzt weiß auch wie es geht.
Aber ich kann mir vorstellen Kreuzahrtsschiff ist ein bisschen total unspektakulär für dich dann
Absolut Da passiert ja nichts.
Also ein Kampfpilot würde mal sagen, Linie fliegen ist für ihn wie so einen Busfahrer sozusagen, da passiert dann nix und für mich ist das genauso.
also ohne Operationszentrale wüsste ich nicht warum man zur See fahren sollte.
Sehr
schön!
So Kassen, aber jetzt wirklich versprochen nur noch ganz schlaue Fragen und zuerst glaube ich müssen wir so ein paar Grundlagen klären zur Aufklärung sozusagen.
Geisteswissenschaftlichen und nicht im militärischen Sinne.
Du hast Fregatten schon angesprochen, kannst du uns mal einfach so durch die Marine an die Hand nehmen?
Durchführen wie viel Schiffe haben wir eigentlich?
Wie viele U-Boote haben wir?
Wieviel Soldatinnen und Soldaten sind da unterwegs?
Wie groß ist sozusagen euer Forschungs-Eta?
Okay ich versuch's mal!
Wir sind ungefähr bei fünfzig Einheiten wie wir sagen.
also große Schiffe kleinere Boote und quer durch die Last wie wir das gerne in der Marine austeuern ist es ebenso dass wir Ostsee im Wesentlichen, die die Bootsgefahr da haben.
Da haben wir also U-Boote.
Wir haben die Corvette in Warnemünde liegen und wir haben die Minjagdboote um die es ja auch mit Blick auf den Sicherheitspolitischen Raum moment geht.
Und wir haben auch Aufklärungseinheiten.
Also das ist das was in der Ostsee sich tummelt und die Vergatten sind im wesentlichen Willemshafen zu Hause dort auch stationiert auf vierzehn an der Zahl.
und dazu kommen dann noch Versorgungseinheiten, die Einsatzgruppenversorger in Wilhelmshaven sind.
Und im Kieler Raum dann auch die Unterstützungseinheiten für die Boote wie wir sagen das sind dann die Tender Das ist so mein so grober Parforsche durch die Flotte.
Fünfzig klingt klein aber wenn man alles mitzählt sind es mehr sozusagen?
Ja also Wenn man so den kleinräumigen Anteil mitnimmt, habe ich natürlich auch ein bisschen zu dem Backkassen alles.
Das wird dann ziemlich viel.
aber über die Wesentlichen haben wir eben gesprochen und man muss ehrlich sagen wir sind im Aufwuchs.
das heißt jetzt ist es so dass wir mit Norwegen ja eine U-Boot Kooperation haben.
da bauen wir gemeinsam auch größere U-Boote die Norweger eben dann auch in Atlantik einsetzen wollen Und die wir eben gerade so groß halten, dass wir noch in der Oste operieren können.
Aber auch weltweit.
Das ist das Neue daran und die Kooperation ist sehr fruchtbar.
Die haben ja auch mit Italien, den U-Boten, die da derzeit fahren.
Da tut sich einiges im Moment.
Und wie hier Menschen sind sozusagen auf den Schiffen
drum herum?
Also wir unterscheiden ja zwischen den Marine Uniformträgern, die überall in der Bundeswehr sind… Und dann hat tatsächlich auch die Leuten, die an Bord dienen und drumherum in den Floteln steben um das Ganze am Laufen zu halten.
Da können wir so mit Zehntausend Plus rechnen dass man so ein grober Anhalt.
Was sind sonst noch so die Unterschiede zwischen Her-und Luftwaffe?
So viele Leute, die wieder das eine noch das andere kennen…
Also das ist angesprochen die Größe natürlich und die Expertise, die wir mitbringen bis hin zu unseren Kampfschwimmern.
Die ja das scharfe Ende sind, das scharfes Schwert wie wir immer sagen die wir weltweit einsetzen können.
aber es sind eben auch die einzigen Spezialkräfte die eben auch unter Wasser Arbeiten dreidimensional, also die springen auch genau wie ihre Kameraden aus Flugzeugen ab.
Aber es sind die einzigen, die eben auch unter Wasser arbeiten.
was den Job bei uns so speziell macht das ist sicherlich im Her und der Luftwaffe auch so.
Wir haben doch sehr viel Spezialverwendungsrhein, die dann auch ziemlich schnell mangel Ressourcen sind weil wir in dem Fluch der kleinen Zahl haben sowohl Was diese Verwendungsreihen angeht, aber auch was die Schiffe angeht.
Wenn ich sage dass das hier so mit Roundabout-Fünfzehn Fregatten rechnen heißt es aber auch, dass das drei vier unterschiedliche Klassen sind, die wir am Fahren haben.
Das meiste sozusagen ist dann immer ein Portfolio von vier Fregaten einer Klasse und das macht das eben schwierig in der Logistik.
Ich muss doch nochmal einmal eine verständnisfrage stellen.
Fregattensatz ist ein Schiffstyp sozusagen
Genau, der Größe den wir fahren das sind die auch.
die werden von Afrika etc.
weltweit dann auch einsetzen.
Und in diesen Schiffstypen gibt es noch mal so verschiedene Klassen wo du sagst irgendwie diese sind da nochmal größer oder die haben
zwei?
Genau auf die verschiedenen Ausrichtungen.
also das musst du dir so vorstellen aus dem Kalten Krieg kommt und jetzt wieder verstärkt in die Richtung denkend hast du Fregatten die wir einsetzen um fremde U-Boote zu jagen.
dass denn so der Nordatlantik der Flankenraum wenn du so kommst von Grönland über Island hin zu Großbritannien Und dann auch in der Nordsee.
Da müssen wir sehen, dass wir die sogenannten Choke-Points zu machen und da ist Ubud Jagd – ich nenne das mal so schlabsig angesagt!
Dann haben wir andere Fregatten, die Anti Air Warfare machen also dafür sorgen, dass dann anfliegende Jets oder jetzt vermehrt natürlich auch Drohnen und ballistische Flugkörper auch, die uns anfliegen, dass die entsprechend bekämpft werden können und dann Convoys geschützt werden Oder wenn wir sicher als Politist denken an gewissen Straßen, die vielleicht blockiert sind.
Wo du dann mit Drohnen rechnen musst und dir anfliegen oder auch mit Minen rechnest, wo du dann sagst okay ich habe jetzt die kleineren Mineneinheiten.
Die haben natürlich keinen echten Schutz gegen Flugbedrohung.
Und dafür stelle ich die Fregatte als großen Bruder daneben der dafür sorgt dass sie in Sicherheit arbeiten können.
das ist das Ziel.
Das
ist schon krass ne?
Ja also ich höre ganz gebannt zu quasi es ist Wahnsinn
Wünschte man sich mal auf den Kreuzfahrtschiff, da wünscht man sich… Also kann man sowas mal angucken, Karsten?
Unbedingt.
Ich lade euch ein und das kriegen wir hin!
Wo müssen wir denn die Bahnticket hinbuchen?
Wo bist du gerade?
Ich bin jetzt tatsächlich in Rostock Und werde aber mit meiner Einheit, mit der Innovation und jetzt kommen wir dann sozusagen langsam zu Thema.
Ja, für das man nimmt nicht!
Kommen wir jetzt Richtung Eckernförde und in Eckernörde.
da werden wir jetzt hingehen und quasi unsere kleine Innovationszelle aufmachen weil wir dort auch in einer Experimental-Umgebung sind.
Wir haben ja mehrere wehrtechnische Dienststellen und die schöne Zahl einundsiebzig meint dass ist unser Wer Technologien stelle, die sich mit Marine gerät tauchen fahren alles und fliegen was dazugehört tatsächlich beschäftigt und auch die Forschung durchführt.
Die sitzen im wesentlichen in den Äckern Förder aber auch in Kiel.
das genau der Raum wo wir sein müssen weil auch dort der zivile Andockpunkt ist dass er so genannte Tech Hub Sicherheits- und Verteidigungsindustrie Nord.
Die haben wir gesehen, dass im Süden auch durch den Ministerpräsidenten Söder da der Tech Hub im Südende eingeweiht wurde.
Man ist sich ziemlich schnell im Plan darüber geworden, das wir sowas in Norden auch brauchen.
Denn du kannst zwar eine Drohne in den See werfen sage ich mal aber um richtig dann auch die verschiedenen Schichtungen dann zu haben richtig tief tauchen zu können.
Um auch mit Wellen und Seegang richtig arbeiten zu können brauchst Du eben die hohe See oder auch die Ostsee, der ein bisschen kleiner ist und ihr speziellen Wetterphänomene und Bedingungen hat.
Und das können wir nur im Norden machen, wo wir den direkten Zugang haben.
Also mehrere zehn Millionen Euro, das schwankt leider jährlich und wir versuchen uns dann entsprechend auf Fremd zu finanzieren.
Das heißt, wir haben einmal den Forschungsanteil und dann den Innovationsanteil.
Und ich sehe das immer sehr verzahnt miteinander weil Forschung findet da wo Studien kommen, wo das Ganze so ein bisschen dual use aus der Wissenschaft kommt Und da können dann aber auch Sachen da sein, die noch keine Produkte sind.
Also wenn du Richtung Drohnen denkst, sagst du immer okay ich will die Drohne sofort haben weil sie jetzt ein besonderes Feature mitbringt was uns vielleicht im Kampf auf dem Flachschild oder so auszudrücken wenn wir jetzt so bisschen an die Ukraine denken wirklich voran bringt und den entscheidenden taktischem Vorteil bringt.
und dann will ich dafür sorgen mit meinem Mann dass wir möglichst schnell das ganze auch Beschaffungsreif machen.
Das heißt wir machen sogenannte operational exercises wo wir dann in der Experimental-Umgebung vor Ort an realen Szenarien überprüfen, ob das Gerät einsetzbar ist.
Und das wollen wir dann auch ziemlich schnell weiterentwickeln also mit eigenen Kräften dann noch ansetzen, mit der Firma gemeinsam das so zu Sehenreife bringen um es dann auch schnell zu beschaffen und einzusetzen.
Genau.
Also ihr habt sozusagen ganz viele Pläne.
Lass uns mal langsam ran Pirschen.
du hast schon gesagt habe ich am Anfang eigentlich übertrieben als die gesagt hat man kann keine E-Mail aus dem U-Boot schicken?
Du hast generell recht, das ist nämlich das große Problem.
als in meiner Geführungsunterstützung sage ich immer.
Das ist das Problem der Bandbreite dass wir haben auf sie hast du schon das Problem auf den Fregatten Dass du die Bandbreiten immer hinterherläufst.
Die Anwendungen werden schnell so bandbreiten intensiv, dass wir das über die Satelliten mit dem Bordkommunikationssystem kaum realisieren können und dass wir eigentlich immer muss ich das vorstellen zwei Jahre hinterher hinken.
wenn wir jetzt Untersee aufs Unterseemotor aus U-Boot gehen wird das noch viel schwieriger und da habe ich natürlich keine Satellitenanbindung.
Da muss sich dann entweder auftauchen, was das U-Boat selbst sehr vulnerabel gestaltet.
also da ist es tatsächlich sehr gut bekämpfbar.
dass wollen wir unbedingt verhindern.
Oder wir finden eben ein System, wo wir die U-Boot-Kommunikation über zum Beispiel Relais-Bojen sicherstellen.
Und da sind wir dann auch schnell bei der Challenge Malin-Sächsendzwanzig, wo uns tatsächlich überlegen wie können wir denn Kommunikationen übersehen und in diesem Relaisraum um das zu sagen von Untersee in die Luft aber auch umgekehrt?
Ich will ja auch vom Marine-Kommando vom Headquater aus mit den U-Boten direkt kommunizieren.
Wie kann ich das so gestalten, dass es möglichst eben stöhrsicher ist und nicht auch das U-Boot sicher erreiche?
Jetzt hast du den Julian sozusagen schon angepickt von der Challenge.
So weit war ich noch gar nicht.
Aber Julian, erzähl mal!
Hier kommt an einer Stelle jetzt auch ein Spiel weil ihr was gestartet habt mit der Marine
zu sagen.
Also wir haben ja letztes Jahr Spectre gemacht.
Ich war auch hier, wir haben ausgiebig darüber gesprochen und es ist eine sehr erfolgreiche Challenge gewesen.
und Carsten hat ja gesagt Wir haben auch unten da in Erdingen diesen Tech Hub Und mit denen haben wir letztes jahr die Challenge gemacht und sind jetzt einmal quasi einmal durchs Land in den Norden gegangen Genau, also die Challenge knüpft jetzt quasi da noch mal an.
Wir haben das Format weiterentwickelt und wir haben uns Gedanken gemacht wie man evaluiert was lief gut oder nicht
so gut?
Und haben jetzt eine Challenge geschaffen die in vielerlei Hinsicht doch deutlich besser funktioniert.
Also was ist sozusagen Ziel?
oder was habt ihr formuliert, wieviel Geld habt ihr müsst ihr ausgeben?
wer kann mitmachen?
So bitte!
Ja,
also wir haben eine sehr schöne Challenge formuliert die Technologie offen ist.
es geht darum um neue Kommunikation für die Marine zu entwickeln.
Das ist das ganz große Thema und wir wollen im Endeffekt sicherstellen, dass Schiffe untereinander oder auch Schiffe mit Drohnen oder eben auch Schiffen- und Landeinheiten miteinander kommunizieren können.
Dabei geht es beyond line of sight.
Das heißt alles was quasi über den Horizont geht und man kann sich bewerben.
Die Eingabemaske ist offen Interessierten Personen können einfach auf die Website gehen, mal sich das anschauen und können dann eben eine relativ kurze Bewerbung einreichen.
Es sind Zehntausend Zeichen also es sind paar Seiten nur tatsächlich wo man seine Idee umreißen muss und seinen Vorschlag quasi pitcht.
Und dann werden eben von einer Fachjury sechs Teams ausgewählt Die dann jeweils bis zu vierzigtausend Euro erhalten um in einer das sind knapp sechs Monate Um in knapp sechs Monaten quasi in dieser Arbeitsphase
Schon
was zu entwickeln?
Genau.
Als Preis kann man tatsächlich hunderttausend Euro gewinnen, also wie bei Spectra auch hundertausend Euro für den Erstplatzierten, fünfzig für den Zweiten und dreißig für den Drittplatzierten.
Und der Trostpreis ist deine U-Bootfahrtkasten!
Auch das kriegen wir hin.
Das behauptet ihr jetzt einfach mal ganz steif mit meiner Verletzung, dass du nicht das verlimblich kommst.
Alles gut!
Aber dann musst du mitfahren ne?
Ich sag dir das, da bist du mitgefangen und mitgehackt.
Ja ich
hab dem Vorgespräch ja gesagt, ich erinnere mich an eine ganz schlimme übel machende Fairüberfahrten nach Dänemark.
mal seitdem bin ich so bei großen Schiffen sehr zurückhaltend ehrlich gesagt.
So was hatte ich tatsächlich auch mal damals als Kind irgendwie gefahren bin … Und
Carsten hat was darauf gesagt, Carsten hast du darauf gesagt
Ja, geht mir auch immer so und ich sage dir wachsen Seebeine.
Also ich sag mal so früher meine Eltern hatten überhaupt keinen Spaß wenn ich als Kind hinten gesessen habe.
Da wurde mir regelmäßig übeln.
Bei der Marien ist das so dass sich auch damit zu kämpfen hatte.
und wenn man aber in Funktionen ist, sag' ich mal du sitzt in einer Operationszentrale und du hast die ganze Zeit was zu tun dann kannst du das ein bisschen ausblenden?
Und dir wachsen Sehbeine!
Das ist tatsächlich gewöhnt sich daran
So, wir haben so ein bisschen umrissen sozusagen Marine.
Wir haben jetzt schon gehört was ihr bei der Serbingentur mit der Challenge vorhabt weil ich glaube sozusagen die Herausforderung da haben wir auch sozusagen im Vorgespräch gesprochen ist ein bisschen.
es geht eigentlich um Kommunikation.
ne wie lässt sich Kommunikations da eigentlich an dieser Stelle schützen?
dazu hatten wir auch schon eine Folge.
Folge Folge sechzehn war das da war der Fabian Schumpf Kollege von dir Julien dabei und Professor Jorsvik von der TU Braunschweig.
Und da habe ich zum Beispiel auch schon gelernt, dass Kommunikation mit U-Boten ist total schwierig.
Weil unter Wasser in die Luft kann man nicht so richtig funken und unter Wasser ist das auch ein bisschen problematisch alles nicht so optimal für die Technologien, die wir da gerade haben.
Da habe ich z. B. von einer Technologie gehört oder von der Forschung gehört an denen gearbeitet wird sogenannte molekulare Kommunikations, wo man sozusagen mit Molekülen oder Farben irgendwie kommunizieren kann.
Karsten hast du davon auch schon gehört?
komplett neu gedacht, wie man kommunizieren kann auf dem Wasser.
Auch schon bei euch?
Also dafür sind wir ja eigentlich da Innovationen sehen und dann auch das Potenzial erkennen.
Wir machen eine Erstbewertung, sprechen mit der WTD-Einu-Siebzig, die haben ein ganzes Fachberatig dafür.
Neues Bingo Bullshit, wir wollen zu nutzen disruptiv um zu versuchen wenn mir sagen da steckt so viel Potenzial drin diese.
Innovationen müssen wir jetzt fördern dann gehen wir mit Mitteln mit Personal rein mit Expertise und versuchen die dann möglichst schnell auch sehen reif zu bekommen.
aber ich habe ja jetzt ein bisschen rum um ehrlich darauf zu antwort nein haben schon nicht von gehört.
das müssen wir sehen.
unter der technologie wurde sagt dass das finde ich total also interessant wird dass daran geforscht wird oder wurde sagst es hab ich so noch nie erwartet.
Also Quantentechnologie ist glaube ich tatsächlich das, wo wir sehr viel Potenzial drin sehen und das beobachten wir auch sehr intensiv.
Begleiten das auch und müssen dann eben sehen wie können wir da jetzt so den Zugriff im positiven Sinne drauf bekommen dass wir es wirklich nach vorne bringen, dass sie den Benefit davon haben?
Und du hast es auch angesprochen wenn wir es die Challenge machen wollen wir ja noch ein bisschen weiter raus also beyond line of sight.
Wir haben über U-Boote gesprochen, wenn die Auftauchungen leichter zu detektieren sind.
Wir wollen dafür sorgen, dass wir eine geringe Signatur haben und sie unauffällig ist und gleichzeitig eine hohe Störresistenz mitbringt.
Also das heißt auch, je weiter du kommunizierst hast du eigentlich immer die Problematik, dass je weiter Du von der Quelle des Signals weg bist, dass es auch einfacher zu stören ist.
Und das soll alles…das Ganze soll mit verprobt werden.
Wir wollen die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltbedingungen damit reinbringen.
und da hast Du, wenn Du so lange bei der Marine tätig warst und Führungsunterstützung gemacht hast wie ich, hast Du natürlich gewisse Ideen.
und ich sage immer bewusst Da reden wir nicht drüber, weil ich jetzt keinen Priorit schaffen möchte oder Dinge wo junge Forscher und Start-ups ganz tolle Ideen aus der Wissenschaft haben.
Die wollen da alle aufsaugen und nicht gleich sagen in die Richtung muss das gehen sonst seid ihr raus sondern im Gegenteil junge Leute voller Ideen kann ich nur sagen ran zeigt was ihr könnt kommt zu Challenge.
Genau und wir haben ja schon gehört ein bisschen warum das eigentlich auch so spannend ist.
also wir haben über die Umwelteinflüsse gesprochen dass es da irgendwie Wahnsinnig.
Mit Wasser, Salz?
Ja,
radikale Bedingungen irgendwie gibt und wir haben aber auch schon darüber gesprochen dass das dann eben auch gestört werden kann.
also das ist auch ein großes Problem und eben sehr, sehr lange Distanzen.
Wir hatten ja gerade schon mal gehört irgendwie so Relays oder sowas also irgendwelche schwimmenden Sachen die da irgendwie bestimmte Funksignale dann weiterleiten.
das sind natürlich auch Dinge.
klar kann ich sowas irgendwo wenn ich es vielleicht in Baum hänge da irgendwo im Wald oder irgendwie ein Kabel verlege Dann geht das vielleicht alles noch ein bisschen besser.
Das ist auf dem Meer dann wieder deutlich schwieriger.
genau deswegen gehen wir auch sehr technologieoffen daran.
Also wir versuchen jetzt Besonders zu schauen, gibt es da irgendwelche Technologien vielleicht auch aus anderen Bereichen.
Vielleicht kommt ja jemand aus einem ganz anderen Fachbereich der sagt dabei das könnte vielleicht funktionieren und am Ende ist natürlich dann auch wieder so und das ist ja der Gedanke des Cyber Agentur dass das ein bisschen Dual Use ist.
also Dinge die jetzt hier im Rahmen dieser Challenge vielleicht als coole Technologin auftauchen können natürlich hinterher auch wieder zivil irgendwo große Mehrwerte bieten.
Also Super oft Bedingungen, wo genau diese Dinge auftreten oder wo ich vielleicht nicht funken kann.
Oder wo ich nach einem Erdbeben oder so Riesenprobleme habe oder Hochwasser.
Diese Sachen kann ich dann wieder auf Zivilen nutzen und um Münzen am
Ende.".
Ein modernes Schiff ist im Grunde ein Rechenzentrum mit sehr guter Aussicht… …oder einen Serverraum mit sehr überzeugendem Tarnanstrich.
Früher hat es U-Boote gefürchtet Heute fürchtet es vor allem USB Ports.
Unsere Sabine KI ist wieder da!
Jüdlern hat es jetzt angesprochen, Karsten auch schon Beyond Line of Sight.
über was reden wir denn da?
Also Beyond Line Of Sight heißt für mich okay wenn ich ein U-Boot bin und ich tauche auf, bin ich sichtbar.
Tauche ich ab, bin nicht sichtbaar.
Ansonsten einen Schiff kann ich ja eigentlich sehen aus.
Es gibt hohen Seegangen und schlechtes Wetter.
also was heißt Beyond Line OF SIGHT?
hängt das dann auch vom Wetter ab?
oder wie viel Meter, wie viele Kilometer kann ich dann…also was heißt es beyond line of sight?
Also wir sprechen so, ich sag mal ganz grob auch als Schnellbootfahrer.
So alles über dreißig Kilometer jetzt mal umgerechnet.
Das ist so.
das wo ich sagen würde dass es beyond line of sight und wenn wir das ist so kommunikationstechnisch das Wo ich drauf hinaus wollte wollen würde sozusagen beim radar ist das ebenso dass immer so wie weit mein Radar schauen kann.
Und das war bei uns Schnellwohlfahren auch begrenzt, auf Regatten ist es natürlich deutlich weiter.
und was dann noch dazu kommt wenn ich dann anfange dass ganz bewusst mit Kryptografie zu belegen um eben nicht aufklärweit zu sein damit man da nicht eindrehen kann oder mithören kann Dann werden die Reichweiten wieder runter gesetzt.
und sonst wenn du auf einer Brücke stehst beim Kreuzfahrt dort ist das angesprochen werden das wahrscheinlich so um die zehn Meilen sein.
das sind so ich sag mal grob bis zu zwanzig Kilometer die du gucken kannst, je nachdem wie das Wetter ist und wie du auch die Gischt hast.
Alles was dazugehört aufs See tatsächlich dann ja.
Also Beyond Lion of Sight heißt nicht nur mit den Augen gucken sondern auch Radar?
Genau!
Bader, Kommunikation alles da.
Ich weiß nicht wie Julian die Edas seht von der Cyber Agentur wahrscheinlich ähnlich oder?
Ja
ja genau so.
ich meine das sind natürlich dann auch diese ganz klassischen physikalische Hindernisse.
also die Erde ist gekrümmt und eine Funkwelle geht irgendwie gerade.
das heißt du musst dann irgendwann ab einem gewissen Punkt natürlich auch zum Beispiel über zum Beispiel über Satelliten oder irgendwelche Relays, also irgendwelchen Funktower oder sowas kommunizieren damit du dahinter kommst.
Oder auch eine Laser-Kommunikation die von A nach B geht.
Die müssen sich ja irgendwo treffen.
Das heißt du kannst nicht von Australien nach Deutschland das machen ohne dass es irgendwo reflektiert wird.
Das heisst genau solche Sachen und solche Fragestellungen sind natürlich dann besonders interessant.
Und gerade wenn diese Funkverbindungen eben auch länger werden Dann werden sie natürlich auch störanfälliger und da muss man eben auch so ein bisschen gucken.
Also
Björn Glein auf Seite ist einfach Geiler Begriff.
Genau, ist ein geiler Beruf.
Worum es bei den Challenges hauptsächlich geht?
Dass wir einfach viele geile Begriffe in einen Topwerfen, geile Technologien finden…
Nein!
Aber ich verstehe den Punkt so.
Man muss ja irgendwie mal das fassen und Karsten stimmt das eigentlich?
Ich glaube was hat mir Julia erzählt, dass wenn ein U-Boot, ein Torpedo abschießt und dann noch lenken will, dass da hinten ein Kabel
hängt.
Also, als ich angefangen habe auf den Stellbooten wo ich gefahren bin und jetzt reden wir so davon dass wir Mitte der neunziger Jahre sind.
Da haben wir auch noch Torpedos von Schnellbooten verschossen da war sozusagen Klingeldraht dran.
Klingeldraht ist ein Begriff wenn man sich überlegt zu Hause die Klingeln wenn ich die selbst mal verlegte oder mal dahinter geguckt hab so dünner Draht ist das.
Und das bedeutet dann, auf dem Torpedo habe ich eine Rolle die sich abwickelt damit eben kein Zug auf den Draht kommt so dass der Draht immer ohne Belastung sich ins Wasser absenkt.
Das gleiche gibt es auch auf dem Schnellboot oder auf dem U-Boot Damit ich immer ein paar Steuerungssignale an den Torpedo noch mitgeben kann wenn ich einen Zielwechsel machen will ein anderes Zielschiff weil vielleicht erkenne das war das falsche Ziel.
Oder wenn ich noch Korrekturen anbringen möchte und heutzutage haben wir natürlich deutliche Weiterentwicklung, wo wir dann auch mit Glasfaser arbeiten.
Auch ein sehr dünnes Kabel so wie das ja auch wenn man sich dafür interessiert und da reingehört hat in der Ukraine jetzt der Fall ist vor die Drohnen aus Gründen der Störresistenz dann ja auch genau mit diesem Glasfaserkabel
geleitet werden.
Das wäre jetzt auch mein Beispiel gewesen.
also nochmal in der ukraine aber
da kann jemand hinter Baum stehen und den Kabel durchschneiden.
Es geht offenbar nicht.
Und beim Torpedo ist es eben so, also das klingt jetzt ein bisschen banal.
Aber beim Klingeldraht haben wir gesagt, oh Achtung fift bis und das ist wirklich so gewesen.
Wir haben ja meistens dann nachts geschossen um den Übungstorpedo und da muss man sich jetzt vorstellen der hatte damit wir ihn wieder finden einmal ich übersetze mal eine Art Trommel drin dass wir ihn akustisch auffassen können und er hat ne sogenannte Kopflampe sowie einen Jogger der abends durch Wald joggt Hatte der das auch?
So hatten wir die Möglichkeit wenn Übungsraupito, der immer wieder verwendet wurde.
Das machen wir heute auch noch so dann auch wieder fischen können den großen Aal wie wir ihn genannt haben.
Dann war es tatsächlich so dass wir ihn darüber wieder aufgefasst haben.
Und heutzutage, wie gesagt alles mit modernster Technik.
Alleine, wie wickel ich so eine Spule ist schon patentrechtlich gefützt?
Also da steckt einiges an der Hau dahinter, dass wir dankenswerterweise in Deutschland noch haben.
Was du siehst jetzt hier eigentlich?
die ganzen Sachen die Carsten erzählt sind ja genau die Dinge warum wir jetzt gerne mit der Marine zusammenarbeiten weil wir kriegen wahnsinnig viel operativen Input und wirklich von den Leuten die es auch wissen und haben aber als Cyber Agentur ja den Luxus ein bisschen über den Horizont beyond line for
sight.
Sorry, das war mein Wortwitz heute über den Horizont zu schauen und zehn bis fünfzehn Jahre in die Zukunft zu gucken.
Und ich glaube deswegen ist es auch ein ganz guter Match so ne?
Ich würde mir an deiner Stelle aber dann ganz plump sowas wünschen.
Ich möchte meine Torpedos irgendwie nicht mit dem Kabel steuern sondern irgendwie per was auch immer Funk oder sowas.
Auf keinen
Fall!
Auf keinen Fall.
warum sage ich das so, wenn wir jetzt den Fischbiss oder irgendwie allgemein so ein Abriss haben von dem Kabel.
Hat der Torpedo schon… Ich nenne es mal eine gewisse Intelligenz um nicht das Wort KI zu benutzen hat er schon drin.
Das heißt er hat die Position seines Zielschiffes und setzt dann selbstständig fort.
Und wenn ich jetzt darauf schaue, dass der Torpedo womöglich irgendwie noch Funkkontakt haben müsste.
Dann ist das bei U-Booten wird es traditionell mit langen Welle wo ich das dann noch steuern kann oder ich müsste dann vom U-Boot aus eine Unterwassertechnologie haben die es natürlich gibt um den Torpedo leiten zu können.
aber ich kriege das tatsächlich am Störresistenten hin Wenn nicht tatsächlich dem Torpedo alles mitgeben bevor er rausgeht Solange wir möglich mit diesem Lichtwellenleiter die Möglichkeit haben, Kommandos hin und her zu leiten.
Das Schöne bei dem Torpedos, der gibt mir ja auch einiges an Signalen zurück.
Sodass ich ihnen gleichzeitig dann als Aufklärungsmedium nutze.
Aber natürlich bleibt da eine Angriffswaffe und den möchte ich so störresistent wie möglich auf das Siegfiff ansetzen.
wenn wir das mit dem Film das Boot vergleichen.
Da haben die nicht umsonst einen Fächer geschossen weil das war Feiern Vergett, wie wir in Norddeutsch sagen.
Ein zwei Torpedo's falls sich das Schiff noch irgendwie bewegt dass ich das auf jeden Fall treffe.
und da sind wir jetzt Generation weiter natürlich.
Also wir reden jetzt sehr, sehr viel über Torpedos.
Was aber nicht so unbedingt Kern der Challenge ist.
Ja,
fang das mal wieder an!
Aber was es ja zeigt ist dass Kommunikation wahnsinnig wichtig ist.
also die Kommunikations zwischen dem Torpedo und dem U-Boot ist vergleichbar mit der Kommunikierung zwischen vielleicht der Fregatte und der Drohne oder sowas.
Das sind genau diese Sachen die er zeigen.
Kommunikion ist im Endeffekt das Nervensystem Egal, wie groß der Muskel ist und ein Nervensystem, das ihm irgendwie einen Impuls gibt bringt es auch nichts.
Ich habe mir nicht in einer Vorbereitung aufgeschrieben wo du sagst Kommunikation, dass man's einmal sortiert hat.
ne?
Es ist sozusagen einmal zwischen dem Lagezentrum aufm Land Und wie es nennt Carsten den bemannten Einheiten auf der See Genau Dann sozusagen zwischen den verschiedenen Bemannteinheiten Auf der Sehübe oder was auch immer Und dann tatsächlich den bemannten Einheiten auf der See und dem dazugehörigen unbemantten System, wie wir jetzt Torpedo hatten an dieser Stelle oder sozusagen diese unbemannten Systeme untereinander.
Absolut!
Das sind die Dimensionen, die wir haben?
Wenn du überlegst, du willst zum Beispiel mit einer Fregat in die Ostsee fahren das machen sie schon ungern.
auch andere Nationen also die Amerikaner fühlen sich total unwohl weil so viel Land in der Nähe ist und die sehr angreifbar sind.
was wir jetzt hier feststellen is dass Drohen auch über Wasserdrohen die auch unterschiedlichste Größe haben können Von Drohnen, die sind so acht Meter lang.
Wir können uns aber auch vorstellen, wenn wir dann auch vorher sieben Nordatlantik sind, dass die dann Drohne von der nächsten Wille verschluckt zu werden… Dass ich dann also durchaus auch Drohn mit einsetzen möchte, die zwanzig Meter und größer sind Ja, und da kann ich dann eben auch schon Waffe- und Aufklärungsgerät mit draufbringen.
Die kann ich vielleicht direkt als Überbrückung für dieses Medium von Unterwasser zu Überwasser nehmen um Kommunikation dann entsprechend als Reliefstationen zu nutzen.
Ich kann sie aber auch in der Ostsee zum Beispiel einsetzen nicht davon ausgehen dass eine vielleicht nicht befreundete Nation uns ganz viele Drohnen entgegen schickt Dass das die erste Einheit ist die erstens die Drohne auffasst die dann auch die Bekämpfung einleitet Und das Mutterschiff dadurch auch schützt.
Also multi-taskingfähig,
ganz genau.
Du musst dir das vorstellen, kriegst du auch bei den fliegenden Drohnen.
Es gibt ja diese großen Predator und Reaper und so was.
Diese riesengroßen Dinger, die ganz hochfliegen können.
Und dann gibts halt die kleinen, die ihr hier vorne im Studio liegen habt mit denen man kleine Bilder machen kann aber die vielleicht in der Ukraine eingesetzt werden.
also von bis ist da glaube ich alles möglich.
Ich habe jetzt in der Vorbereitung gesehen es gibt nur ein paar neue Drohnsysteme Die wirklich Großen wiegen zwei Hundertfünfzig Tonnen Schwimmende Dinger, also wie ein Schiff.
Ja, wobei sozusagen aus der Ukraine, aus dem Krieg Russlands gegen die Ukraine lernen wir glaube ich so ein bisschen, dass es billig und schnell sein muss, ne?
Wir brauchen vor allem die hohen Innovationszüglichen.
Also wir lernen daraus… Männer, die an der Front kämpfen sind direkt connected sozusagen mit den Leuten, die entweder direkt hinter der Front oder noch weiter in der Etappe sitzen um da neue Features einzubauen, neue Fähigkeiten und neue Unterstützungsmöglichkeiten, die sie an der front benötigen.
Und das ist für mich eigentlich so das wichtigste was ich mitnehme dass wir sagen Wir müssen in Spannung oder Kriegsfall in der Lage sein diese Innovationszyklen mitzugehen.
Das heißt wir müssen eigentlich auf einer Galerie würde man sagen der Trommler sein der den Takt vorgibt müssen wir eben auch in der Lage sein, diesen Takt zu halten und am besten vor der Welle zu sein.
Und das mal ein bisschen mal die Themen
auszudrücken.".
Also wie reden da jetzt so lau nicht drüber?
Eigentlich ist es ja… eigentlich ist es sehr doof, ne?
Also jemand, der bei der Bundeswehr arbeitet bereitet sich auf Verteidigung, auf Krieg vor aber möchte es trotzdem nicht erleben,
ne?!
Ganz genau!
Wir sagen das schon von einer großen Politik her sagst du ja immer so, wir wollen abschrecken.
Wir wollen kriegstüchtig sein um nicht in den Krieg gehen zu müssen.
Das heißt, ein möglicher Gegner muss ziemlich schnell sehen mit einem einfachen Blick.
Der andere Gegner wird mir selbst Schaden zufügen – da kann ich nichts gewinnen!
Und das wollen wir eben deutlich machen.
Wir sehen, dass gerade bei einer aktuellen Challenge die wir jetzt vor Rostock durchführen, wo es um Schutz mein Team der kritischer Infrastruktur geht… dass wir sehr viele norddeutsche gesprochen Inzidenz haben, wo plötzlich Drohnen in der Näherung Umgebungen auftauchen.
Die Bilder machen, wo Personen Fotos machen und da sind wir sehr robust mittlerweile mit unseren Kollegen von der Bundespolizei See und Land unterwegs, mit unseren eigenen Kräften, mit den Feldjägern um die Leute festzusetzen.
also wir stellen auch fest das wir offenbar gut genug sind um erhebliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Das heißt was wir schon wissen Was über Land passiert, dass da Drohnen in unseren Luftraum eindringen oder versuchen einzudringen hochsteigen.
Das sehen wir auch auf der Ostsee und unter der Ostsee.
Und wir sehen zum Beispiel auch Wasserfahrzeuge, die sich erstaunlich neugierig nähern.
Das kann alles sein – also klassisch schon aus dem Kalten Krieg kennen wir das -, dass so ein Fischer-Chorlein etwas größerer überraschend viel Antennen an Bord hat um Aufklärung zu betreiben.
und das geht aber weiter.
in der Ostsee ist es ganz einfach wenn du Fotos machen willst dann bist du mit einer Segeljagd, die du dir irgendwo gemietet hast unterwegs und machst Fotos.
und genau das erleben wir jetzt gerade vor Rostock, dass das passiert.
Sie bringen sozusagen, dass wir da auch entsprechend robust agieren können müssen.
Zwei Dinge nochmal zum einen ganz grundsätzlich Marine oder sozusagen Schiffe die senden ja was ab.
das heißt ich kann im Internet gucken eigentlich wo welche Schiff gerade ist wie bei Flugzeugen und auf der anderen Seite können Schiffe erstmal irgendwo hinfahren dann müssen nirgends wo irgendwie Durchfahrtrechte beantragen oder anmelden wie es bei Flugzeuge so ist ne?
Genau so.
also wir haben das Recht der freien durchfahrt der freie Passage Das, was gerade auch in der Straße von Hormus diskutiert wird.
Aber wenn wir mal in der Ostsee oder Nordsee bleiben ist das gar kein Problem.
Wir sehen dann auch dass die Schiffe der Schattenflotte eben auf frei agieren können, wenn sie die Regeln einhalten.
und das gilt generell
d.h.,
wenn ich mit dem Kriegsschiff durch hohes Gewässer fremder Nationen, auch befreundeter Durchfahr muss ich mich an gewisse Regeln halten.
D.h.
Ich bringe dann eben keine Drohen in die Luft!
Ich drehe da nicht mit meinem Geschützturm um zu zeigen, was für ein toller Hecht ich bin sondern ich halte mich an Regeln habe dann das Recht der friedlichen Passage und dann habe ich mich auch so zu verhalten.
Also wie hand habt ihr das?
Habt ihr immer dann sozusagen eure Positionslichter, euer System an und seid immer überall erkennbar?
In Friedensfall ja!
Du musst es jetzt auch vorstellen.
wir schauen natürlich auch drauf und ich hätte was gesagt schneiden das mit um fast turnstudiumäßig zu sprengen.
Das heißt du hast dann diese Position an jedes Schiff was auf See ist … eine gewisse Größe hat, hat dieses AIS das Positioning System.
Wo auch so ein bisschen besteht wer ist der Kapitän?
Wo kommt er sehr?
Welcher Flangenstart ist es?
was hat das gerade geladen?
Das wird alles mit übertragen und wenn du jetzt feststellst wie in der Ostsee das Pipelines angegriffen werden… Mit Schleppankern die da eigentlich überhaupt nicht hingehören.
dann wird das Schiff so einer Art mir an derförmigen Kurs plötzlich machen.
Das trecken wir mit.
Und sobald sowas passiert und das ist völlig ungewöhnlich, dann taucht ein Alarm auf und wir kümmern uns um diesen Kontakt der plötzlich besonders relevant is'.
Aber du musst eben aussehen was passiert denn wenn die diese Schiff AES ausmacht?
Dann möchte ich dass aber auch weiter trecken!
Mit solchen Liebenbildern… …mit unserer Küstenradarorganisation wo ich dann sage Moment mal.. Der Blib ist weg.
Was ist denn da
los?!
Aber sag mal trecken ist ja das eine.
wie schnell ist man denn da als man halt?
kein Helikopter ist natürlich schneller Schiff ist ja nicht so schnell dahinter, oder?
Ja und vor allem sprichst du da eine Sache an die wir juristisch auch endlich klären müssen mit den Blaulichtorganisationen.
Das sind ja dann ziemlich schnell polizeiliche Fragen und keine Sachen wo wir sagen das besondere hoheitlichen Schutzsystem wie als Marina ausüben sondern wir müssen dann mit der Bundespolizei sehe sprechen Wir müssen mit dem Wasserschutzpolizeien sprechen die Zuständigkeiten haben Und die kümmern sich dann als erstes drum so wie sie das dann mit ihren Möglichkeiten tatsächlich auch können.
Und auch da ist die Bundespolizei sehr robust geworden, auch die haben jetzt Bordkanonen wieder anbaut nachdem sie zwischen dem Kalten Krieg und jetzt alles runtergenommen haben.
Die erkennen eben auch dass man sehr robust agieren muss wenn wir über Schattenflotte reden oder andere Hybride gefahren sowie um das einfach mal zu nennen die Junior Polar Bier die da den Anker plötzlich verloren hat in der östlichen Ostsee.
Da müssen wir sehr robust reagieren und das ist auch das was du angesprochen hast kriegsfähig sein.
Und es bedeutet aber auch für unsere Organisationen, die zu See fahren und das eindämmen wollen, dass sie robust agieren müssen, dass auch niemand auf die Idee kommt jetzt mal eben seinen Anker zu verlieren weil er dann weiß, dann hat er mit echtem schnellen sichtbaren Konsequenzen zu rechnen.
Julian Karsten wir kommen ein bisschen zu Ende.
also was ich ja so die ganze Zeit mitnehme ist ja… Also welche enorm wichtige Rolle soll das mehr die Ozeane sozusagen spielen?
Also nicht nur grundsätzlich im Krieg, sondern so überhaupt.
Wie wichtig die sind?
Weil ich hab so am Anfang dachte als wir das Thema machte und jetzt so Seeschlachten klingt irgendwie nach Elisabeth I und der spanischen Armada…
Na ja, aber wenn du schaust…
Genau.
Wenn du schausst irgendwie alle großen sicherheitspolitischen Geschehen momentan haben eine maritime Dimension also die Ostsee für den Angriffskrieg auf die Ukraine, die Straße von Umus Die South China Sea auch geopolitisch superrelevant.
Also die Marine ist ja auch die Teilstreikraft sehr oft einfach im Auslandseinsatz.
tatsächlich ist Auch das vergisst man glaube ich schnell auch wenn es um Missionen im Mittelmeer geht gegen Schlepp oder gegen Piraterie am Horn vor Afrika, das sind alles so Sachen.
Das vergisst man schnell aber irgendwie.
die Maritime Dimension ist doch sehr sehr wichtig also in vieler Hinsicht.
deswegen auch wird es glaube ich eine sehr spannende Challenge mit Leuten die operativ wahnsinnig viele Erfahrungen haben.
Ich glaub das wird wirklich ne coole Nummer.
Ich meine, so Schiffe sind natürlich nicht so sichtbar wie Soldaten im Zweifelsfall dann im ICE oder so.
Da siehst du dann irgendwie einen Soldaten vom vorm Her.
Der
Schiff fährt jetzt selten durch die Stadt.
Ja und vor allem
ist es auch so… Auch das können wir mit den Kleineren übern Reihen oder sowas wenn wir dann in Bonnen unterwegs sein würden.
Das haben wir früher alles gemacht.
aber du hast natürlich recht, wenn du jetzt schaust um mal auf so ein Globus guckst wie viele Staaten, wie viele Krisengebiete kann ich von See aus erreichen?
weil die dann bei weiteren Entfernungen natürlich immer einen befriedeten Flughafen benötigt, den sie auch zuverlässig anfliegen kann.
Wir können von See aus eben von See an Land wirken und das können wir fast überall auf der Welt machen.
Deshalb kannst du auch so ein bisschen Show of Force immer mit der Marine direkt vor Ort erzeugen.
Hast natürlich auch die Problematik, dass du erst mal natürlich mit so einem Schiff dahin kommen musst.
aber wir haben weit über neunzig Prozent der Waren, die aus Übersee kommen, die kommen eben per Schiff und das ist natürlich auch so weil es die günstigste Methode ist Waren zu verschiffen.
im Friedensfall hast du schon die Herausforderung wenn sich einen Schiff im Suez-Kanal quer stellt oder nichts mehr geht.
das haben wir alle erlebt und während der Pandemie war das ja auch so sich aus China nichts mehr kamen, Lieferwege kaputt gewesen sind und dann sieht man eben wie abhängig wir von der See sind.
Und die Marine ist ganz global gesprochen, ganz oben angesetzt dafür zuständig dass wir diese Seewege auch im nationalen Interesse frei halten.
Und vielleicht noch zum Thema Sichtbarkeit.
also wenn du nach Wilhelmshaven gehst da siehst du oft die Marieneschiffe auslaufen.
Also das ist… Da ist relativ viel Action!
Mein
Maritima-Lagebericht für diese Folge Wasser ruhig Netzwerk angespannt
Netzwerk angespannt, genau.
Weißt du was ich auch die ganze Zeit noch so überlege?
Dass ja Marine oder Wasser und mehr das ist eigentlich wie Weltraum ne?
Ja wenn Du mich da ansprichst auf jeden Fall auch wenn Du an Weltraum denkst sind wir schnell bei den Satelliten.
jeder kann sich vorstellen wie sehr abhängig wird tatsächlich von dieser Satellitenkommunikation ist weil sie eben auch die meiste Bandbreite in Sicht berichten.
Ich meinte auch so im Sinne von Dimensionen, ne?
Also irgendwie
dreidimensional unter Wasser natürlich.
Und du hast sehr herausfordernde Bedingungen.
Ich befürchte wir müssen da nochmal drüber reden.
Julianne!
Habt ihr eine Stempelkarte wenn ich das nächste Mal wieder komme dass ich irgendwie…
Wann seid ihr, also wann ist so?
Ziel-Einlauf?
Ziel-einfahrt.
Da müsste ich jetzt nachgucken genau aber das ist Februar nächsten … Also
Anfang nächsten Jahr oder
was?
Februar siebenzwanzig Das
ist die Demo Woche.
tatsächlich Wir fangen jetzt an mit der Ausschreibung und der Bewerbungsphase Und dann geht's ab August in die heißere Phase.
wir machen Pre-Testing im Januar und da geht es mit der Demo-Woche richtig auf See.
Dort werden dann letztendlich auch die Preisregel gekürt gemeinsam
Genau, d.h.
wir verabreden uns einfach für zwei bis siebenundzwanzige.
nochmal irgendwie Das ist super gerne.
Ich bin sehr gespannt!
Danke Jürgen Laufs von der Cyberagentur, danke dir, dass du da warst.
Ja, sehr gerne.
und danke Kapitän Soseg Hasen Knecht, Leiter Innovationsmanagement bei der Marine.
Danke dir.
Vielen lieben Dank, dass ich dabei sein durfte.
Und wie immer Podcast at Cyber Agentur der E. Da könnt ihr uns schreiben, Fragen stellen, Anmerkungen machen – da freuen wir uns.
Und alles Neumachter Mai denn in vierzehn Tagen gibt es etwas, ich sag mal, sehr spektakuläres auf unserem Kanal.
Etwas das sich mit dem Jens Hüttenberger in den Aprilfolge Ja, ausgeheckt habe.
Jens schreibt für die Cyberagentur einen Science-Viktion-Roman und noch bevor der gedruckt erscheint hört er hier bei Per Anhalter durch den Cyberraum Auszüge daraus aus dem Buch.
Zehn Folgen wird es geben alle vier Wochen eine neue unter Zwischen eben weiter dann einer reguläre Folge von uns.
Wir kriegen also Nachwuchs sind so ein bisschen aufgeregt.
deswegen sage ich jetzt schnell Tschüss!
Ich muss zum Podcast gebürtsvorbereitungskurs.
Tschüs!
Das nächste Mal legen wir ab am achtundzwanzigsten Mai.
Dafür wurde mein Abwesenheitsmodus aktiviert, falls also die nächste Folge ungewöhnlich strukturiert und emotional stabil wirkt?
Ihr wisst warum!
Denn am Donnerstag in zwei Wochen gibt es hier den ersten Teil des Science-Fiction-Romans der Cyberagentur als Hörbuch.
Ich bin in vier Wochen wieder hier und arbeite bis dahin an zweiundvierzig Antworten auf die Frage Warum Menschen immer noch auf verdächtige Links klicken Per Anhalter durch den Cyberraum der Podcast der Cyberagentur.
Alle Infos auf cyberagenture.de.

Mehr Cybersicherheit für Quantencomputer: Mit Science Fiction!
Mehr Cybersicherheit für Quantencomputer: Mit Science Fiction! Die Cyberagentur hat in diesem Jahr Jens Hüttenberger als Science-Fiction-Autor eingestellt. Er soll einen Roman schreiben, um cybersicherheitsrelevante Zukunftsszenarien für ein größeres Publikum zu entwerfen. Mit Marcel Roth bespricht er, warum er sich für Quantencomputer entschieden hat und weshalb er Wert auf korrekte Physik legt.
Mehr Cybersicherheit für Quantencomputer: Mit Science Fiction!
9. April 2026 | 34 Minuten
Die Cyberagentur hat in diesem Jahr Jens Hüttenberger als Science-Fiction-Autor eingestellt. Er soll einen Roman schreiben, um cybersicherheitsrelevante Zukunftsszenarien für ein größeres Publikum zu entwerfen. Mit Marcel Roth bespricht er, warum er sich für Quantencomputer entschieden hat und weshalb er Wert auf korrekte Physik legt.
Shownotes
Zu Gast ist
- Jens Hüttenberger, Texter und Science-Fiction-Autor bei der Cyberagentur.
Empfehlt unseren Podcast, beweist uns das und gewinnt ein exklusives Cyber-Handtuch.
Was seht ihr als derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit an? Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
- „NATO 2099“ – die Graphic Novel der NATO(PDF)
- „NATO 2099“ – die Science Fiction Anthology der NATO(PDF)
- Science-Fiction-bezogenen Methoden in Innovationsprozessen – das Paper u.a. von Marcus John vom Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen.
- Unsere Folge 6 zu Data Science, Technologie-Frühaufklärung und Science Fiction mit Marcus John und Jacob Bellmund von der Cyberagentur.
- Unsere Folge 7 zu Cybersicherheit im Zeitalter von Quantencomputern mit Antonia Wachter-Zeh von der Technischen Universität München und Jürgen Freudenberger Cyberagentur
- Unsere Folge 16, u.a. zu Quantenkommunikation und wie sich Kommunikation in Zukunft schützen lässt mit Eduard Jorswiek von der TU Braunschweig und Fabian Schrumpf von der Cyberagentur.
Kapitel
Unsere KI "Sabine" lebt und stellt sich selbst vor.
Jens Hüttenberger stellt sich vor.
Wie Jens als Autor zur Cyberagentur gekommen ist.
Wie frei Jens im Schreiben des Science-Fiction-Romans der Cyberagentur ist.
Christian Hummert, der Chef der Cyberagentur, sagt, warum die Cyberagentur einen Science-Fiction-Roman schreiben lassen will.
Warum auch die NATO Science Fiction geschrieben hat.
Wie Jens bei der Cyberagentur schreibt und welche Science Fiction er mag.
Wenn unsere KI "Sabine" einen Science Fiction Roman schreiben würde.
Die Science im Science-Fiction-Roman der Cyberagentur.
Marcus John, Technologiefrühaufklärer, zur Frage, wie Wissenschaft und Science Fiction zusammenspielen oder sich gegenseitig beeinflussen.
Warum es im Roman um Quantencomputer geht.
Warum Jens ein Szenario für seine Roman-Welt entworfen hat.
Unsere lebendige KI "Sabine" versagt.
Ein paar launige Quantenfragen an Science-Fiction-Autor Jens Hüttenberger.

Hard- und Software sicher machen: Mit Logik und Mathe
Hard- und Software sicher machen: Mit Logik und Mathe Es ist eines der grundlegendsten Forschungsvorhaben der Cyberagentur: formale Verifikation. Sie kann mit Logik und Mathe beweisen, dass eine Soft- oder Hardware sicher ist. Welche enormen Auswirkungen das auf unsere IT haben kann, bespricht Marcel mit zwei Informatikern: Dr. Dirk Pollmächer von der Cyberagentur und Dr. Sebastian Ertel vom Barkhausen Institut. Eine Vision der beiden: mit formaler Verifikation lässt sich auch KI grundlegend sicher machen.
Hard- und Software sicher machen: Mit Logik und Mathe
12. März 2026 | 45 Minuten
Es ist eines der grundlegendsten Forschungsvorhaben der Cyberagentur: formale Verifikation. Sie kann mit Logik und Mathe beweisen, dass eine Soft- oder Hardware sicher ist. Welche enormen Auswirkungen das auf unsere IT haben kann, bespricht Marcel mit zwei Informatikern: Dr. Dirk Pollmächer von der Cyberagentur und Dr. Sebastian Ertel vom Barkhausen Institut. Eine Vision der beiden: mit formaler Verifikation lässt sich auch KI grundlegend sicher machen.
Shownotes
Zu Gast sind
- Dr. Dirk Pollmächer bei der Cyberagentur für vertrauenswürdige IT zuständig.
- Dr. Sebastian Ertel, Informatiker am Barkhausen Institut in Dresden.
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Links zur Folge
Die Seite zum Projekt der Cyberagentur: formale Verifikation Infoveranstaltung zu formaler Verifikation: online jeden dritten Dienstag im Monat um 14:00 Uhr.
Der Workshop zum Projekt im Juni in Lissabon.
Christoph Drösser in der „Zeit“: Eine neue Mathematik. Er schreibt: „Bislang galt: Computer können rechnen, aber mathematische Beweise bleiben Kopfarbeit. Doch ein neues Verfahren könnte die Lösung großer Probleme revolutionieren“
Sebastians Empfehlung zum Einlesen: über formale Logik und Argumentationstheorie Materialien Uni Hannover.
Kapitel
Dr. Dirk Pollmächer von der Cyberagentur stellt sich vor.
Dr. Sebastian Ertel vom Barkhausen-Institut stellt sich vor.
Die wichtigsten Fakten zum ÖvIT-Projekt der Cyberagentur.
Was formale Verifikation bedeutet.
Wie lässt sich beweisen, dass eine Software sicher ist.
Marieke Petersen von der Gesellschaft für Informatik: Warum formale Verifikation für die Informatik so wichtig ist.
Formale Verifikation bei Hard- und Software.
Wird formale Verifikation: in Zukunft günstiger?
Formal verifizierte sichere Hardware – wie ginge das?
Warum KI und formale Verifikation zusammengehören und wie uns das Sorgen vor falschen KI-Ausgaben nehmen kann.
Eine Grundfrage bleibt: Wie lässt sich Vertrauen herstellen?
Marieke Petersen von der Gesellschaft für Informatik: Wie sich eine Community für formale Verifikation schaffen lässt.
Trustworthy Tuesday
Die Zukunft der formalen Verifikation.

Richtig Geld ausgeben: Wie die Cyberagentur Forschung beauftragt
Richtig Geld ausgeben: Wie die Cyberagentur Forschung beauftragt Für die Cybersicherheitsforschung vergibt die Cyberagentur 2026 mehr als 100 Millionen Euro. Damit das Geld am besten wirkt, ist es enorm wichtig, wie es ausgegeben wird. Innovative Vergabeverfahren helfen dabei. Als wohl einzig Institution nutzt die Cyberagentur als Standard das PCP-Verfahren. Was das ist, wie es noch besser wird und warum Juristen mutiger werden müssen, darüber spricht Marcel Roth mit Rudolf Imiella, Vergabeexperte der Cyberagentur, und mit Martin Matt, ein Preisträger eines innovativen Vergabeverfahrens der Cyberagentur.
Richtig Geld ausgeben: Wie die Cyberagentur Forschung beauftragt
12. Februar 2026 | 33 Minuten
Für die Cybersicherheitsforschung vergibt die Cyberagentur 2026 mehr als 100 Millionen Euro. Damit das Geld am besten wirkt, ist es enorm wichtig, wie es ausgegeben wird. Innovative Vergabeverfahren helfen dabei. Als wohl einzig Institution nutzt die Cyberagentur als Standard das PCP-Verfahren. Was das ist, wie es noch besser wird und warum Juristen mutiger werden müssen, darüber spricht Marcel Roth mit Rudolf Imiella, Vergabeexperte der Cyberagentur, und mit Martin Matt, ein Preisträger eines innovativen Vergabeverfahrens der Cyberagentur.
Shownotes
Zu Gast sind
- Martin Matt, Elektroingenieur aus Ravensburg, hat den zweiten Platz bei HAL2025 gemacht.
- Rudolf Imiella, Vergabeexperte der Cyberagentur.
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Alle Vergabeverfahren der Cyberagentur.
Unsere Folge zum Wettbewerb HAL2025.
Unsere Folge zum Forschungsauftrag zu Kritischer Infrastruktur (HSK), dem ersten PCP-Verfahren der Cyberagentur.
Unsere Folge zur SPECTRA-Challenge, bei der Forschungsvorhaben auch in einem besonderen Verfahren vergeben wurden.
Kapitel
Martin Matt stellt sich vor.
Rudi Imiella von der Cyberagentur stellt sich vor.
Warum innovative Verfahren für die Cyberagentur wichtig sind und welche sie nutzt.
Wie Martin Matt HAL2025 als Vergabeverfahren für Forschungsideen ahrgenommen hat.
Wie Forschung herkömmlich vergeben wird und weshalb das problematisch ist.
Wie Forschungsvergaben noch besser werden könnten.
Wie das erste PCP-Verfahren zu Kritischer Infrastruktur gelaufen ist und was Gerald Walther von der Cyberagentur dabei gelernt hat.
Bei Vergaben gibt es zu viele Verbote – es sollte ein Erlaubnisrecht werden, sagt Rudi.
Welche EU-Länder es besser machen, inwieweit es eine Frage der Kultur ist, weshalb manche Ideen durch umständliche Forschungsförderung wohl verloren gehen und weshalb herkömmliche Vergaben Geldverschwendung sein kann.
Welche Ideen es dazu noch bei der Cyberagentur gibt.

SPECTRA, Drohnen und der Kampf um den Funkverkehr
SPECTRA, Drohnen und der Kampf um den Funkverkehr Drohnen erkennen und schützen – elektronische Kampfführung arbeitet mit allen Funkwellen im elektromagnetischen Spektrum. Marcel Roth spricht mit Forscher Florian Euchner von der Uni Stuttgart und mit Julian Laufs von der Cyberagentur. Florian ist ein Gewinner der SPECTRA-Challenge der Cyberagentur – sein Gerät kann Drohnen und gegnerische Sender orten. Und das für kleines Geld.
SPECTRA, Drohnen und der Kampf um den Funkverkehr
8. Januar 2026 | 44 Minuten
Drohnen erkennen und schützen – elektronische Kampfführung arbeitet mit allen Funkwellen im elektromagnetischen Spektrum. Marcel Roth spricht mit Forscher Florian Euchner von der Uni Stuttgart und mit Julian Laufs von der Cyberagentur. Florian ist ein Gewinner der SPECTRA-Challenge der Cyberagentur – sein Gerät kann Drohnen und gegnerische Sender orten. Und das für kleines Geld.
Shownotes
Zu Gast sind
- Florian Euchner von der Uni Stuttgart und
- Dr. Julian Laufs von der Cyberagentur hat die SPECTRA-Challenge organisiert.
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Links zur Folge
Die SPECTRA-Challenge der Cyberagentur.
Alle Gewinner der SPECTRA-Challenge.
Der Gewinner des Moonshots-Tracks Mehmet Emin Arslan von der TU Clausthal.
Unsere Folge mit Fabian Schrumpf zur Kommunikation der Zukunft, in der wir auch schon über rekonfigurierbare Oberflächen gesprochen haben.
Die Bundeswehr will 1,7 Milliarden Euro in Eloka investieren – eine Youtube-Folge dazu.
Kapitel
Julian Laufs von der Cyberagentur stellt sich vor
Florian Euchner von der Uni Stuttgart stellt sich vor.
Was MIMO, SPECTRA, ELOKA und ESPARGOS bedeuten.
Was das Ziel von SPECTRA war.
Was ist die Idee von ESPARGOS.
Forscher, Forschung, Militär und Verteidigung.
Wie SPECTRA ablief.
Wie Florians Gerät funktioniert, was es kostet und wie es Spoofing und Jamming verhindern lässt.
Lässt sich Florians Idee auch austricksen?
Mehmet Emin Arslan hat den Moonshot-Track von SPECTRA mit seiner Idee zu rekonfigurierbaren Oberflächen gewonnen.
Welche Ideen es bei SPECTRA noch gab.
Florians Idee ist auch für zivile Anwendung spannend.
Ist unsere Gesellschaft ausreichend auf elektronische Kampfführung und Angriffe auf Funkverkehr vorbereitet?
Cyberagentur forscht an Lösungen für übermorgen, in zehn Jahren – aber viele Ideen von SPECTRA wirken schon fertig.
Wie es mit SPECTRA weiter geht.

Wie sich Kommunikation in Zukunft schützen lässt
Wie sich Kommunikation in Zukunft schützen lässt 6G, Bionetzwerke, molekulare Kommunikation und intelligente Oberflächen sind neue Arten von Kommunikationstechnologien. Wie sie sich schützen lassen – darüber spricht Marcel Roth mit Professor Eduard Jorswiek von der TU Braunschweig und Dr. Fabian Schrumpf von der Cyberagentur.
Wie sich Kommunikation in Zukunft schützen lässt
11. Dezember 2025 | 41 Minuten
6G, Bionetzwerke, molekulare Kommunikation und intelligente Oberflächen sind neue Arten von Kommunikationstechnologien. Wie sie sich schützen lassen – darüber spricht Marcel Roth mit Professor Eduard Jorswiek von der TU Braunschweig und Dr. Fabian Schrumpf von der Cyberagentur.
Shownotes
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Zu Gast sind
- Prof. Eduard Jorswiek von der TU Braunschweig
- Dr. Fabian Schrumpf von der Cyberagentur, der bereits Folge 11 zu Gast war.
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Links zur Folge
Neue Kommunikationstechnologien
- 6G und Infos vom Bitkom
- Rekonfigurierbare, intelligente Oberflächen, zum Beispiel bei der ESA
- Pilznetzwerke Artikel beim MDR und Guardian
- Akustisch lenkbare Schwärme
- Molekulare Kommunication und ein Beispiel der TU Dresden
Die SPECTRA-Challenge der Cyberagentur
Unverschlüsselte Satelliten-Kommunikation: Artikel bei heise
Paper, an denen Eduard mitgeschrieben hat
Überblick über Methoden der Optimierung für Kommunikationssysteme Y.-F. Liu, T.-H. Chang, M. Hong, Z. Wu, M.-C. Su, E. Jorswieck, W. Yu, „A Survey of Recent Advances in Optimization Methods for Wireless Communications“, IEEE Journal on Selected Areas in Communications, vol. 42, no. 11, pp. 2992 – 3031, Nov. 2024.
Grundlagen für 6G Kommunikationssysteme S.-C. Lin, T.-H. Chang, E. Jorswieck, P.-H. Lin, „Information Theory, Mathematical Optimization, and Their Crossroads in 6G System Design“, Springer Series in Wireless Technology, September 2022.
Ultra-Zuverlässige Kommunikation mit geringer Latenz: Grundlagen und Entwicklung zu 6G N. H. Mahmood, I. Atzeni, E. Jorswieck and O. L. A. López (2023), „Ultra-Reliable Low-Latency Communications: Foundations, Enablers, System Design, and Evolution Towards 6G“, Foundations and Trends in Communications and Information Theory: Vol. 20: No. 5-6, pp 512-747.
Sichere Schlüsselgenerierung über Multi-Mode Fiber als alternative zu Quantum-Key-Distribution P.-H. Lin, P. Nowitzki, E. Jorswieck, D. Pohle, J. Czarske, „Secret Key Generation Over Multi-Mode Fiber: Channel Measurements, Key Rate Analysis, and System Implementation“, IEEE Open Journal of the IEEE Communications Society, vol. 6, pp. 3236-3250, 2025.
Vielfachzugriffsverfahren für die Kommunikation der Zukunft E. Jorswieck, „Next Generation Multiple Access From Basic Principles to Modern Architectures“, Proceedings of the IEEE, vol. 112, no. 9, pp. 1149 – 1178, Sept. 2024.
Kapitel
Eduard Jorwiek stellt sich vor.
Warum Elektrotechnik nicht staubig ist.
An welchen Kommunikationstechnologien gearbeitet wird: 6G.
Rekonfigurierbare, intelligente Oberflächen.
Was unsere Trendforscher bei der Kommunikation der Zukunft sehen.
Wood Wide Web – Lässt sich das Mykorrhiza der Pilze als Netzwerk für Kommunikation nutzen?
Molekulare Kommunikation
Quantenkommunikation
Wo die Cyberagentur die Kommunikation der Zukunft erforschen lässt.
Die SPECTRA-Challenge der Cyberagentur.
Eduard Jorswiek zur Diskussion: Forschung für zivile und militärische Nutzung.
Kommunikation zwischen Technik und menschlichen Missverständnissen – semantische Kommunikation.
Sicherheit der Kommunikation: Nutzen Menschen Technologien so sicher, wie sie gedacht sind?
Wie weisen wir in der Kommunikation nach, dass wir Menschen sind?

Cyberagentur, BKA und CIR: Wie kann Vigilanz gelingen?
Cyberagentur, BKA und CIR: Wie kann Vigilanz gelingen? Auf dem parlamentarischen Abend der Cyberagentur spricht Marcel Roth mit der Vizepräsidentin des Bundeskriminalamtes, Martina Link, dem Befehlshaber der CIR-Truppe und Chief Security Office der Bundeswehr, Generalmajor Jürger Setzer, und Cyberagentur-Chef Christian Hummert. Es geht um Vigilanz und Resilienz im Cyberraum, um Palantir, das Cyber-Abwehrzentrum, fehlende Fähigkeiten der Bundesländer und Siegfähigkeit.
Cyberagentur, BKA und CIR: Wie kann Vigilanz gelingen?
13. November 2025 | 45 Minuten
Auf dem parlamentarischen Abend der Cyberagentur spricht Marcel Roth mit der Vizepräsidentin des Bundeskriminalamtes, Martina Link, dem Befehlshaber der CIR-Truppe und Chief Security Office der Bundeswehr, Generalmajor Jürger Setzer, und Cyberagentur-Chef Christian Hummert. Es geht um Vigilanz und Resilienz im Cyberraum, um Palantir, das Cyber-Abwehrzentrum, fehlende Fähigkeiten der Bundesländer und Siegfähigkeit.
Shownotes
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Links zur Folge Unsere Gäste
- Martina Link, Vizepräsidentin des BKA.
- Generalmajor Jürgen Setzer, Befehlshaber der CIR-Truppe und Chief Security Office der Bundeswehr.
In unserer Folge 8 ging es bereits um Vigilanz im Cyberraum.
Die Kampagne des BKA: Kein Wegwerf-Agent werden. Die Bundeszentrale für politische Bildung über das Nationale Cyber-Abwehrzentrum.
Kapitel
Generalmajor Jürgen Setzer von der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr (CIR) stellt sich vor.
Die Vizepräsidentin des Bundeskriminalamtes, Martina Link stellt sich vor.
Was Vigilanz bei der Bundeswehr heißt.
Was die Cyberagentur unter Vigilanz versteht, haben wir in Folge 8 diskutiert
Christian Hummert sagt, warum Resilienz allein nicht ausreicht.
Wo das BKA und die Bundeswehr bereits vigilant sind.
Braucht das BKA Palantir als Tool und die Bundeswehr KI?
Das 24/7 Lagezentrum des CIR der Bundeswehr
Können Menschen und Institutionen permanent vigilant sei?
Wie Cyberagentur, Bundeswehr und BKA Unbekannte erkennen.
Jürgen Setzer: Das Nationale Cyberabwehrzentrum sollte besser aufgestellt werden.
Martina Link: Vielleicht haben nicht alle Bundesländer die entsprechenden Cyber-Kompetenzen.
Sind wir als Gesellschaft, als einzelne Bürgerinnen und Bürger vigilant genug?
Wie weit im voraus funktioniert Vigilanz eigentlich?
Was macht Vigilanz mit der Psyche?

KI: Wie gefährlich ist sie für die Cybersicherheit?
KI: Wie gefährlich ist sie für die Cybersicherheit? Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit gehen bislang kaum zusammen – warum das so ist, arbeiten wir in dieser Folge heraus. Marcel Roth spricht mit Prof. Dr. Erik Buchmann von der Uni Leipzig und Dr. Daniel Gille von der Cyberagentur, die im Projekt HEGEMON Benchmark-Sets für KI in der Geoinformation entwickeln lassen will. künstliche intelligenz ki cybersicherheit cybersicherheitsforschung cyberagentur
KI: Wie gefährlich ist sie für die Cybersicherheit?
9. Oktober 2025 | 40 Minuten
Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit gehen bislang kaum zusammen – warum das so ist, arbeiten wir in dieser Folge heraus. Marcel Roth spricht mit Prof. Dr. Erik Buchmann von der Uni Leipzig und Dr. Daniel Gille von der Cyberagentur, die im Projekt HEGEMON Benchmark-Sets für KI in der Geoinformation entwickeln lassen will.
Shownotes
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Links zur Folge
Prof. Erik Buchmann von der Universität Leipzig Dr. Daniel Gille von der Cyberagentur bie LinkedIn Das Programm HEGEMON der Cyberagentur
KI-Geschichten
- Wie ein LinkedIn-User KI gehackt hat
- KI-Zusammenfassung bei Google mit einem Trick umgehen
- Datenschutzpanne bei WhatsApp
- Studie: KI ist eine Zeitbombe für massive Datensicherheit– und Datenschutzverletzungen.
- KI-Einstellungsbot von McDonald’s legt Hackern die Daten von Millionen Bewerbern Hackern offen.
- Versteckte KI-Prompts in Fachartikeln entdeckt
- Stehen Cyberangriffe durch KI-Agenten bevor?
- Große KI-Modelle greifen unter Stress zu erpresserischen Methoden
- Wird KI in Atomwaffen integriert?
- Wie Mirko Ross von Asvin KI hackt.
- KI und die kognitiven Fähigkeiten SPIEGEL Interview mit Philosoph Konrad Paul Liessmann
KI und Jobs „Canaries in the Coal Mine? Six Facts about the Recent Employment Effects of Artificial Intelligence“ (PDF) Frühindikatoren zeigen, dass klassische Einstiegspositionen in Firmen großflächig durch generative KI substituiert werden. „Generative AI at Work“ Positive Effekte von generativer KI auf individuelle Produktivität am Beispiel von Customer Support.
Der BSI-Wegweiser für KI (PDF)
Unsere Technologiefrühaufklärer aus Folge 6. Dr. Jacob Bellmund, Data Scientist bei der Cyberagentur, und Dr. Marcus John vom Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen.
Kapitel
Prof Erik Buchmann von der Uni Leipzig stellt sich vor.
Daniel Gille von der Cyberagentur stellt sich vor.
KI verschickt gereimte E-Mails.
Schräge KI-Geschichten aus den vergangenen Monaten.
Noch fehlt KI die Intelligenz, sagt Erik.
Mirko Ross erzählt, wie sich Chatbots manipulieren lassen.
Was die Idee hinter dem Programm HEGEMON bei der Cyberagentur ist.
KI-Anwendungsfall für Geodaten der inneren und äußeren Sicherheit.
Die Hinweise des BSI zu KI.
Was können Unternehmen mit KI wirklich machen?
KI und die kognitiven Fähigkeiten des Menschen?
Viele Fragen sollten Unternehmen und Behörden beantworten, bevor sie KI nutzen?
Warum der Blick in die KI-Zukunft so schwierig ist.
Die Technologiefrühaufklärer Jacob und Marcus
Was Erik und Daniel gerade wichtig finden.
Was sich Erik wünscht

Autonome Schwärme: Ideen-Wettbewerb, Realität und die Zukunft der Robotik
Autonome Schwärme: Ideen-Wettbewerb, Realität und die Zukunft der Robotik Im ersten Ideenwettbewerb der Cyberagentur HAL2025 ging es um autonome intelligente Systeme im Schwarm. Gewonnen haben Prof. Heiko Hamann, Martin Matt und Klaus Richter und Team. Dr. Eva Maria Heinke von der Cyberagentur und Heiko Hamann sprechen mit Marcel Roth darüber, was Roboter-Schwärme sind, was sie heute schon können und was Russlands Krieg und KI für die bedeuten. roboter schwarm schwärme autonom ki hal2025 robotik cyberagentur
Autonome Schwärme: Ideen-Wettbewerb, Realität und die Zukunft der Robotik
11. September 2025 | 63 Minuten
Im ersten Ideenwettbewerb der Cyberagentur HAL2025 ging es um autonome intelligente Systeme im Schwarm. Gewonnen haben Prof. Heiko Hamann, Martin Matt und Klaus Richter und Team. Dr. Eva Maria Heinke von der Cyberagentur und Heiko Hamann sprechen mit Marcel Roth darüber, was Roboter-Schwärme sind, was sie heute schon können und was Russlands Krieg und KI für die bedeuten.
Shownotes
Der neue Wettbewerb der Cyberagentur SPECTRA Der Jahresforschungsbericht der Cyberagentur
Wer uns eine Sprachnachricht schickt und sagt, welche die derzeit wohl größte Bedrohung der Cybersicherheit ist, kann eines unsere exklusiven Handtücher gewinnen. Hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Damit die Handtücher auch ankommen, gebt auch Eure Adresse oder E-Mail an. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
- Dr. Eva-Maria Heinke bei LinkedIn von der Cyberagentur
- Prof. Heiko Hamann bei LinkedIn
- Martin Matt aus Ravensburg bei LinkedIn
- Dr. Klaus Richter vom
Fraunhofer IFF Magdeburgbei LinkedIn
Kapitel
Dr. Eva Maria Heinke von der Cyberagentur stellt sich vor.
Der erste Ideen-Wettbewerb der Cyberagentur: HAL2025.
Prof. Heiko Hamann stellt sich vor.
Was Heiko an der Schwarm-Robotik fasziniert.
Was ist eigentlich ein Roboter-Schwarm?
Heiko will, dass in Schwärme nur lokal kommuniziert wird.
Roboter-Schwärmen am Boden, in der Luft und im Wasser – Welche Unterschiede es gibt.
Welche Beispiele es für Roboter und Roboter-Schwärme schon gibt und welche noch nicht.
Welche Herausforderungen es für Roboter-Schwärme gibt.
Warum die Cyberagentur den Ideen-Wettbewerb HAL2025 gestartet hat.
Martin Matt – der zweite Gewinner des Wettbewerbs und seine Idee.
Russlands Krieg und was er für die Schwarm-Robotik-Forschung bedeutet
Hon.-Prof. Klaus Richter vom Tema des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung in Magdeburg – der dritte Gewinner des Ideen-Wettbewerbs
Wie die Gewinner des Ideen-Wettbewerbs ausgewählt wurden
Heiko als Gewinner des Ideen-Wettbewerbs – seine Idee vom "Raumdeuter"
Wie es mit den Ideen jetzt weitergeht
Welche Rolle KI bei Schwarm-Robotik spielt.
Im neuen Forschungsbericht der Cyberagentur geht es auch um Vigilanz. Dazu gab es schon eine Folge
Die Auflösung unsere Gewinnspiels aus der Sommer-Folge

Backup-Folge mit Handtuch
Backup-Folge mit Handtuch Nach einem Jahr ist es Zeit, auf die besten Folgen zurückzuschauen. Marcel und unsere Podcast-KI Sabine erzählen, welche Themen und Gäste sie am spannendsten fanden. Und das ganz Besondere: Ihr könnt etwas sehr Exklusives gewinnen. best of cybersicherheit cybersicherheitsforschung bci kritis quantentechnologien quantencomputer cyberagentur
Backup-Folge mit Handtuch
14. August 2025 | 35 Minuten
Nach einem Jahr ist es Zeit, auf die besten Folgen zurückzuschauen. Marcel und unsere Podcast-KI Sabine erzählen, welche Themen und Gäste sie am spannendsten fanden. Und das ganz Besondere: Ihr könnt etwas sehr Exklusives gewinnen.
Shownotes
Wenn Ihr eines der exklusiven Handtücher gewinnen wollt, hinterlasst eine Sprachnachricht mit der Antwort auf unsere Quizfrage auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Damit die Handtücher auch ankommen, gebt auch Eure Adresse oder E-Mail an. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Einsendeschluss ist der 1. September 2025.
Ihr könnt auch eine E-Mail schreiben [podcast@cyberagentur.de] (mailto:podcast@cyberagentur.de
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Kapitel
Marcels Lieblingsfolge: "Data Science: Zwischen Technologie-Frühaufklärung und Science Fiction" https://cyberraum-podcast.podigee.io/6-data-science
Die für Sabine spannendste Folge: "Computer-Gehirn-Schnittstellen: Wie die KI uns besser versteht" https://cyberraum-podcast.podigee.io/5-computer-gehirn-schnittstellen
Die spannendste Idee für Marcel: "Vertrauensarchitektur: Wie die Echtheit von Medien überprüft werden kann" https://cyberraum-podcast.podigee.io/11-vertrauensarchitektur
Marcel mag auch unsere erste Quanten-Folge: "Quantencomputer: Darum sind sie für die deutsche Cybersicherheit wichtig" https://cyberraum-podcast.podigee.io/3-quantencomputer
Sabine fand auch unsere zweite Quanten-Folge gut: "Quantensicherheit: Cybersicherheit im Zeitalter von Quantencomputern" https://cyberraum-podcast.podigee.io/7-quantensicherheit
Unsere Lieblingsglückwünsche zum Geburtstag der Cyberagentur: "Fünf Jahre Cyberagentur: Die Geburtstagsfolge" https://cyberraum-podcast.podigee.io/10-geburtstagsfolge
Marcels cyberhaftester Moment im Podcast: "Vigilanz: Was sie in der Cybersicherheit bewirken könnte" https://cyberraum-podcast.podigee.io/8-vigilanz
Sabines cyberhaftester Moment im Podcast: "Authentifizierung: Wie unser Körper zum Cybersicherheitsmerkmal wird" https://cyberraum-podcast.podigee.io/9-authentifizierung
Sabines Song zu einem Jahr "Per Anhalter durch den Cyberraum"

Vertrauensarchitektur: Wie die Echtheit von Medien überprüft werden kann
Vertrauensarchitektur: Wie die Echtheit von Medien überprüft werden kann Wie lässt sich sicherstellen, dass Fotos, Videos oder Audios im Netz echt sind? Mit C2PAExt! Ein Standard für Mediendateien, mit dem sich die Echtheit bei Aufnahme und Verbreitung von Medien festhalten lässt. Eine Studie im Auftrag der Cyberagentur zeigt, wie das gehen und wie Polizei, Justiz und Bundeswehr profitieren könnten. Prof. Dr. Daniel Loebenberger von der OTH Amberg-Weiden und dem Fraunhofer-Institut AISEC hat sie geschrieben. Er und Dr.-Ing. Fabian Schrumpf, Leiter des Referats Kommunikation der Zukunft bei der Cyberagentur, sind zu Gast bei Marcel Roth. vertrauensarchitektur medien ki-inhalte deepfakes polizei justiz bundeswehr journalismus
Vertrauensarchitektur: Wie die Echtheit von Medien überprüft werden kann
10. Juli 2025 | 39 Minuten
Wie lässt sich sicherstellen, dass Fotos, Videos oder Audios im Netz echt sind? Mit C2PAExt! Ein Standard für Mediendateien, mit dem sich die Echtheit bei Aufnahme und Verbreitung von Medien festhalten lässt. Eine Studie im Auftrag der Cyberagentur zeigt, wie das gehen und wie Polizei, Justiz und Bundeswehr profitieren könnten. Prof. Dr. Daniel Loebenberger von der OTH Amberg-Weiden und dem Fraunhofer-Institut AISEC hat sie geschrieben. Er und Dr.-Ing. Fabian Schrumpf, Leiter des Referats Kommunikation der Zukunft bei der Cyberagentur, sind zu Gast bei Marcel Roth.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Sagt dazu gern Euren Namen und Wohnort. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
- das LinkedIn-Profil von Fabian Schrumpf
- das LinkedIn-Profil von Daniel Loebenberger
- Die Info zum Vergabestart zu dem Programm bei der Cyberagentur
- Unsere Quantenfolgen: Folge 3 und Folge 7
- LinkedIn-Post vom Fraunhofer AISEC zu Daniels Idee
Kapitel
Fabian Schrumpf stellt sich vor.
Daniel Loebenberger stellt sich vor.
Ist das eigentlich echt, was wir heute im Internet sehen?
Was Fabian und Daniel für die Zukunft befürchten?
Die Studie zu CPA2Ext.
Wie CPA2Ext aus Nutzersicht aussehen könnte.
Muss das Internet dafür umgebaut werden?
Was halten Journalistinnen und Journalisten für das Fact-Checking von der Idee?
Was ist mit dem Schutz investigativer Journalisten oder von Regimegegnern?
Was braucht es, um die Idee von CPA2Ext umzusetzen?
Wie funktioniert der Standardisierungsprozess bislang?
Wer könnte etwas gegen den Standard haben?
CPA2Ext soll Open Source sein.
Wer beurteilt, was echt ist? Wann hinterfragt man Fakten?
Der große Wurf: Wann ist die Idee implementiert?
Fabians Sorge: Entscheider fallen auf Fake News rein und drücken einen roten Knopf.

Fünf Jahre Cyberagentur: Die Geburtstagsfolge
Fünf Jahre Cyberagentur: Die Geburtstagsfolge Vor fünf Jahren wurde die Cyberagentur vom Bundesverteidigungs- und -innenministerium gegründet. Marcel Roth ist zu Gast in den beiden Ministerien: General Michael Vetter und Friedrike Dahns gratulieren der Cyberagentur und sagen, welche akuten Cybergefahren sie sehen und was sie sich in Zukunft von der Cyberagentur wünschen. cyberagentur agentur für innovation in der cybersicherheit cybersicherheit cybersicherheitsforschung wissenschaftspodcast innovation dual use brain-computer-interfaces mensch-maschine-interaktion verteidigungsministerium innenministerium
Fünf Jahre Cyberagentur: Die Geburtstagsfolge
12. Juni 2025 | 53 Minuten
Vor fünf Jahren wurde die Cyberagentur vom Bundesverteidigungs- und -innenministerium gegründet. Marcel Roth ist zu Gast in den beiden Ministerien: General Michael Vetter und Friedrike Dahns gratulieren der Cyberagentur und sagen, welche akuten Cybergefahren sie sehen und was sie sich in Zukunft von der Cyberagentur wünschen.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Sagt dazu gern Euren Namen und Wohnort. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, Instagram, Mastodon und X.
Links zur Folge
- das LinkedIn-Profil von General Michael Vetter
- das LinkedIn-Profil von Friedrike Dahns
- Brain-Computer-Interfaces – unsere Folge mit Torsten Zander
- Dual Use – unsere Folge dazu
Kapitel
Das ist General Michael Vetter.
Michael Vetters Lieblingsprojekt der Cyberagentur: Brain-Computer-Interfaces
Was die Cyberagentur bislang eine Erfolgsgeschichte?
Welchen konkreten Nutzen hatte die Cyberagentur bereits?
Welche Learnings gab es bei der Gründung?
Wie ihre Forschungsstrategie die Cyberagentur schneller agieren lässt.
Hat sich der Auftrag der Cyberagentur geändert?
Wie sicher ist der Cyberraum gerade?
Wie läuft die Zusammenarbeit mit den USA?
Welche Szenarien spielt die Bundeswehr gerade durch?
Im Bundesinnenministerium. Das ist Friedrike Dahns.
Was Friedrike Dahns der Cyberagentur wünscht.
Was das Innenministerium aus den fünf Jahren der Cyberagentur gelernt hat
Braucht die Cyberagentur ein Freiheitsgesetz wie die SPRIND?
Wie läuft derzeit die Zusammenarbeit mit US-Diensten?
Was sind die akuten Cyber-Bedrohungen derzeit?
Das Innenministerium zwischen Verschlüsselung und Überwachung
Warnt das BSI demnächst vor US-Cloud-Diensten?
Was sollte sich die Cyberagentur in den nächsten Jahren vornehmen?
Zurück im Verteidigungsministerium bei General Vetter: Was tun gegen Drohnen über Bundeswehrgelände?
Die Idee der SPRIND zu militärischen Themen
Braucht die Cyberagentur ein Freiheitsgesetz wie die SPRIND?
Die Cyberagentur und ihr Standort

Authentifizierung: Wie unser Körper zum Cybersicherheitsmerkmal wird
Authentifizierung: Wie unser Körper zum Cybersicherheitsmerkmal wird Fingerabdruck, Handvenen, Gangart – so geht biometrische Authentifizierung schon heute. Im Auftrag der Cyberagentur forscht die Bundesdruckerei an einer neuen Idee: Lässt sich eine körperliche Reaktion auf einen Reiz zur Authentifizierung nutzen? Kristin Biegner von der Cyberagentur und Hendrik Graupner von der Bundesdruckerei erklären Marcel Roth, wie sich mit der richtigen Authentifizierungsmethode die Welt cybersicherer machen lässt. authentifizierung authentifikation cybersicherheit biometrie
Authentifizierung: Wie unser Körper zum Cybersicherheitsmerkmal wird
8. Mai 2025 | 41 Minuten
Fingerabdruck, Handvenen, Gangart – so geht biometrische Authentifizierung schon heute. Im Auftrag der Cyberagentur forscht die Bundesdruckerei an einer neuen Idee: Lässt sich eine körperliche Reaktion auf einen Reiz zur Authentifizierung nutzen? Kristin Biegner von der Cyberagentur und Hendrik Graupner von der Bundesdruckerei erklären Marcel Roth, wie sich mit der richtigen Authentifizierungsmethode die Welt cybersicherer machen lässt.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Sagt dazu gern Euren Namen und Wohnort. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht Bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- das LinkedIn-Profil von Hendrik Graupner
- das LinkedIn-Profil von Kristin Biegner
- das Forschungsvorhaben „AuBi“ der Cyberagentur
- Hendriks Forschungspapier „Involuntary Eye-Movement Signatures Differ for Recognition of Oneself, Familiar and Unfamiliar Faces“ von 2024
- Hendriks Forschungspapier „Unconventional Biometrics: Exploring the Feasibility of a Cognitive Trait based on Visual Self-Recognition“ von 2023
- Veröffentlichungen des Chaos Computer Clubs zur Venenerkennung 2018, zum Fingerabdruck von Wolfgang Schäuble 2008 und zum Fingerabdruck von Ursula von der Leyen 2014
- Forschungspapier zum „Ohrabdruck“
Kapitel
Das ist Kristin Biegner.
Das ist Hendrik Graupner.
Welche Arten von biometrischer Authentifizierung es gibt.
Welche Vor- und Nachteile biometrische Authentifizierung hat.
Wie zuverlässig die Methoden biometrischer Authentifizierung sind.
Wie Vigilanz in die Cyberagentur kommt.
Wie sicher die Stimme für die biometrische Authentifizierung ist.
Das Projekt "AuBi" der Cyberagentur und Verhaltsensbiometrie.
Hendriks Forschung zu universellen Mustern und biometrischer Authentifizierung.
Welche Fallstricke es bei Verhaltensbiometrie gibt.
Wie Hacker biometrische Authentifizierung in der Vergangenheit auf die Probe gestellt haben.
Wie sich Vertrauen in neue biometrische Authentifizierungsverfahren herstellen lässt.

Vigilanz: Was sie in der Cybersicherheit bewirken könnte
Vigilanz: Was sie in der Cybersicherheit bewirken könnte Ein ungewöhnliches Wort macht in der Cybersicherheit die Runde: Vigilanz. Die Idee ist mit Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit nur unzureichend beschrieben. Prof. Dr. Arndt Brendecke von der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Prof. Dr. Christian Hummert und Ariane Wolf von der Cyberagentur sprechen mit Marcel Roth darüber, was Vigilanz in der Cybersicherheit bedeuten kann. Außerdem erörtern sie: Wie vigilant können, sollen und dürfen wir als Gesellschaft sein? cybersicherheit vigilanz wachsamkeit cybersicherheitsforschung cyber cyberinnovationen informationstechnik kritische infrastrukturen it-sicherheit
Vigilanz: Was sie in der Cybersicherheit bewirken könnte
10. April 2025 | 49 Minuten
Ein ungewöhnliches Wort macht in der Cybersicherheit die Runde: Vigilanz. Die Idee ist mit Wachsamkeit oder Aufmerksamkeit nur unzureichend beschrieben. Prof. Dr. Arndt Brendecke von der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Prof. Dr. Christian Hummert und Ariane Wolf von der Cyberagentur sprechen mit Marcel Roth darüber, was Vigilanz in der Cybersicherheit bedeuten kann. Außerdem erörtern sie: Wie vigilant können, sollen und dürfen wir als Gesellschaft sein?
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Sagt dazu gern Euren Namen und Wohnort. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- Arndt Brendecke von der Ludwig-Maximilians-Universität München
- Christian Hummert bei Mastodon
- Mehr zu Ariane Wolf bei der Cyberagentur
- Der Sonderforschungsbereich der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- Der Sonderforschungsbereich an der Ludwig-Maximilians-Universität München und zehn Fragen an Arndt
- „Corruption, Anti-Corruption, Vigilance, and State Building from Early to Late Modern Times“ – Buch, an dem Arndt gerade mitgearbeitet hat
- Arndts Interview mit der Süddeutschen Zeitung
- „Wachsame Arrangements. Zeitverläufe von Vigilanz in ethologischer, psychologischer und geisteswissenschaftlicher Forschung“ – Artikel von Arndt
- „Überlegungen zu einer Geschichte der Aufmerksamkeit“ – Artikel von Arndt in einer Publikation des Sonderforschungsbereichs PDF, Seite 17
- Unser Lieblingsbuch in seiner aller ersten Aufführung – als BBC-Hörspiel im Internet Archive
Kapitel
Die erste Folge unseres Podcasts, in dem das Wort "Vigilanz" auch schon einmal vorkam.
Das ist Ariane Wolf.
Das ist Arndt Brendecke.
Das ist Christian Hummert.
Wie Christian auf den Begriff Vigilanz gestoßen ist.
Was das Ziel des Sonderforschungsbereich Vigilanz an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist. Und: Beispiele von Vigilanz aus der Geschichte.
Wie Vigilanz in die Cyberagentur kommt.
Warum der Begriff Vigilanz neutraler ist als Überwachung, Wachsamkeit, Aufmerksamkeit.
Wie Vigilanz in den Cyberraum und zu Resilienz passt.
Ist Vigilanz die Demokratisierung der Überwachung? Wie Vigilanz mit Vertrauen zusammenhängt.
Daueraufmerksamkeit gibt es nicht. Genauso wenig wie es nur eine Institution geben sollte, die vigilant sein muss.
Aufmerksamkeit bewertet auch immer.
Vigilanz, Fake News und Desinformation – eine hochpolitische Diskussion.
Wer muss sich um Vigilanz kümmern?
Vigilanz, die Brain-Computer-Interfaces und zu wenig technische Ansätze dafür. Unsere Folge zu BCIs
Die Entlarvung und Suche nach dem versteckten Feind
Vigilanz und Technik-Design.
Vigilanz, Selbstoptimierung und KIs, die sich beobachten.
Das sind die Vigilanz-Hausaufgaben.

Quantensicherheit: Cybersicherheit im Zeitalter von Quantencomputern
Quantensicherheit: Cybersicherheit im Zeitalter von Quantencomputern Herkömmliche Verschlüsselung ist nicht mehr sicher, wenn es Quantencomputer gibt. Prof. Dr.-Ing. Antonia Wachter-Zeh von der Technischen Uni München und Prof. Dr. Jürgen Freudenberger von der Cyberagentur sprechen mit Marcel Roth darüber, wie sie Verschlüsselungsalgorithmen quantensicher machen und mit verschlüsselten Daten rechnen wollen. Außerdem sagen sie, welche anderen Cyberangriffe im Quantenzeitalter drohen. quantencomputer verschlüsselung kryptografie kryptographie quantensensorik cybersicherheit cyberangriffe
Quantensicherheit: Cybersicherheit im Zeitalter von Quantencomputern
13. März 2025 | 46 Minuten
Herkömmliche Verschlüsselung ist nicht mehr sicher, wenn es Quantencomputer gibt. Prof. Dr.-Ing. Antonia Wachter-Zeh von der Technischen Uni München und Prof. Dr. Jürgen Freudenberger von der Cyberagentur sprechen mit Marcel Roth darüber, wie sie Verschlüsselungsalgorithmen quantensicher machen und mit verschlüsselten Daten rechnen wollen. Außerdem sagen sie, welche anderen Cyberangriffe im Quantenzeitalter drohen.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder hinterlasst eine Sprachnachricht auf unserem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Sagt dazu gern Euren Namen und Wohnort. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- Antonia Wachter-Zeh von der Technischen Universität München
- Jürgen Freudenberger von der Cyberagentur bei LinkedIn
- Links zu den Forschungsprogrammen der Cyberagentur: Encrypted Computing Seitenkanalangriffe mit Quantensensorik Ankündigung zur Entwicklung einer [seitenkanalsicheren Post-Quantum-Kryptographie] (https://www.cyberagentur.de/en/press/announcement-partnering-event-for-the-development-of-side-channel-resistant-post-quantum-cryptography/) Announcement Partnering event for the development of side-channel resistant post-quantum cryptography – Cyberagentur
- Unser Lieblingsbuch in seiner aller ersten Aufführung – als BBC-Hörspiel im Internet Archive
Kapitel
Danke an euch, weil ihr die Frage beantworten konntet, warum der 11. Februar der beste Tag für unseren Podcast ist.
Unsere Folge drei zu Quantencomputern mit Roman Bansen und Karla Loida.
Das ist Jürgen Freudenberger.
Das ist Antonia Wachter-Zeh.
Warum Verschlüsselung so wichtig ist, wie sie bisher funktioniert und wo sie als gebrochen gilt, wenn es Quantencomputer gibt.
Welche Ideen es gibt, quantensicherer Verschlüsselungsalgorithmen zu entwickeln.
Die Pressemitteilung der TU München zu Antonias Einreichung bei der Standardisierungsorganisation NIST
Kostet andere Verschlüsselung mehr Rechenpower?
Wie würde es sich auswirken, wenn es Quantencomputer gäbe aber noch keine neuen Verschlüsselungsverfahren?
"Ob ein Verfahren tatsächlich quantensicher ist, lässt sich jedoch gar nicht beweisen“, sagt Antonia dem VDE.
Wie Rechnen mit verschlüsselten Daten geht und welche Ideen die Cyberagentur beauftragt hat.
Was Seitenkanalangriffe sind, weshalb sie die Cybersicherheit bedrohen und was die Cyberagentur erforschen lassen will.
Nutzen Kriminelle Erkenntnisse von Cybersicherheitsforschung?
Sammeln Akteure schon heute verschlüsselte Daten, um sie in Zukunft mit einem Quantencomputer zu entschlüsseln?
Wo Deutschland und die EU bei dieser Art Forschung steht und weshalb es dauert, bis alles sicher ist.
Das neue Gutachten der EFI-Kommission PDF sagt, dass Deutschland bei Quantenforschung stark ist
Unsere Folge 4 mit dem Chef der EFI
Amazons Quantenchip "Ocelot"
und Microsofts Quantenchip "Majorana 1"

Data Science: Zwischen Technologie-Frühaufklärung und Science Fiction
Data Science: Zwischen Technologie-Frühaufklärung und Science Fiction Woher weiß die Cyberagentur, welche Technologien in zehn bis fünfzehn Jahren entscheidend sind? Dafür hat sie unter anderem Data Scientist Dr. Jacob Bellmund. Er und Dr. Marcus John vom Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen sprechen mit Marcel Roth darüber, wie sich die Zukunft zwar nicht berechnen, aber antizipieren lässt und welche Daten und Methoden es dafür braucht. data science datenanalyse cybersicherheit cybersicherheitsforschung innovationen cyberagentur
Data Science: Zwischen Technologie-Frühaufklärung und Science Fiction
11. Februar 2025 | 44 Minuten
Woher weiß die Cyberagentur, welche Technologien in zehn bis fünfzehn Jahren entscheidend sind? Dafür hat sie unter anderem Data Scientist Dr. Jacob Bellmund. Er und Dr. Marcus John vom Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen sprechen mit Marcel Roth darüber, wie sich die Zukunft zwar nicht berechnen, aber antizipieren lässt und welche Daten und Methoden es dafür braucht.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- Dr. Marcus John arbeitet am KATI Lab am Fraunhofer INT
- Dr. Jacob Bellmund arbeitet im Innovations- und Wissensmanagement bei der Cyberagentur.
- Unsere Folge zu Brain-Computer-Interfaces bzw. Computer-Gehirn-Schnittstellen
- Die Initiative D2030 und die umfassende Szenario-Studie D2045
- Alternative Zukünfte erkunden: Das Projekt Science Fiction Thinking, eine Kooperation mit der TH Ingolstadt, der LMU München, der Uni Mainz und weiteren Kolleg:innen aus der Community.
- Unser Lieblingsbuch in seiner aller ersten Aufführung als BBC-Hörspiel im Internet Archive
Kapitel
Warum ist der 11. Februar der beste Tag, um unseren Podcast zu veröffentlichen? Schickt uns eine E-Mail!
Was Dr. Marcus John am KATI Lab am Fraunhofer INT macht.
Was Dr. Jacob Bellmund im Innovations- und Wissensmanagement bei der Cyberagentur macht.
Warum Marcus und Jacob nicht die Zukunft "berechnen" und weshalb kein Wissenschaftler eine solche Berechnung leisten kann.
Zwischen Emerging Disruptive Technologies und Technologie-Frühaufklärung.
Wer die Auftraggeber des Fraunhofer INT von Marcus sind.
Mit welchen Methoden Jacob und Marcus in die Zukunft schauen.
Wie Jacob an der Cyberagentur arbeitet.
Wie lässt sich wissenschaftlich in Alternativen für die Zukunft denken? Ein Beispiel ist die Studie D2030
Lässt sich auch mit der Geschichte in die Zukunft schauen?
Sabines Lieblingstechnologie aus unserem Lieblingsbuch und warum Wissenschaftler auch mithilfe von Science Fiction die Zukunft erforschen.
Unser Lieblingsbuch in seiner aller ersten Aufführung – als BBC-Hörspiel im Internet Archive
Wie weit man in die Zukunft schauen kann.
Welche Technologien Jacob und Marcus in der Zukunft sehen und warum Marcus ein Fan der Materialwissenschaften ist.
Wie Jacob und Marcus KI-Methoden in ihrer Forschung nutzen.
Welche Wissenschaften in welchen Regionen boomen und wo sich manchmal Überraschungen auftun.
Lässt sich Zukunftsforschung evaluieren?
Was Jacob und Marcus als größte Bedrohung im Cyberraum sehen und was sie positiv für die Zukunft stimmt.

Computer-Gehirn-Schnittstellen: Wie die KI uns besser versteht
Computer-Gehirn-Schnittstellen: Wie die KI uns besser versteht Es ist das größte Einzelforschungsvorhaben der Cyberagentur: die sichere neuronale Mensch-Maschine-Interaktion. Mit solchen Technologien können Signale aus dem Gehirn ausgelesen werden. Marcel Roth spricht mit Dr. Paula Vieweg von der Cyberagentur und Prof. Dr. Thorsten Zander von ZanderLabs. Es geht darum, wie sich Gehirnsignale nicht-invasiv auslesen lassen und wie sich damit KI verbessern lässt.
Computer-Gehirn-Schnittstellen: Wie die KI uns besser versteht
9. Januar 2025 | 51 Minuten
Es ist das größte Einzelforschungsvorhaben der Cyberagentur: die sichere neuronale Mensch-Maschine-Interaktion. Mit solchen Technologien können Signale aus dem Gehirn ausgelesen werden. Marcel Roth spricht mit Dr. Paula Vieweg von der Cyberagentur und Prof. Dr. Thorsten Zander von ZanderLabs. Es geht darum, wie sich Gehirnsignale nicht-invasiv auslesen lassen und wie sich damit KI verbessern lässt.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
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Links zur Folge
- Der Jahresforschungsbericht der Cyberagentur als PDF
- Der Überblick über das Programm „Sichere Neuronale Mensch-Maschine-Interaktion“ der Cyberagentur
- Das BCI-Cybersecurity-Framework der Cyberagentur als PDF
- Thorsten Zanders Artikel in Forbes „Neuralink, Passive BCIs And The Future Of Neuroadaptive Technology“
- Thorstens Firma ZanderLabs
Kapitel
Was Dr. Paula Vieweg und Prof. Dr. Thorsten Zander machen und wie sie zu BCI gekommen sind
Warum das Gehirn etwas eher weiß als es uns Menschen bewusst wird
Wie BCIs funktionieren und welche verschiedenen Technologien es gibt
Wie Thorstens BCIs funktionieren
Wie Thorstens BCI aussieht
Lässt sich auch etwas ins Gehirn hinein schreiben?
Wie Forschende die Gehirndaten verstehen und ob KI dabei hilft
Welche Rolle Emotionen und Werte bei KI spielen und wie BCIs dabei helfen können
Kommen KIs mit verschiedenen Wertvorstellungen?
Warum die Cyberagentur sich um BCIs kümmert, was Thorstens Idee besonders macht und bis wann entwickelt werden soll
Warum Deutschland und Europa bei der BCI-Forschung gut sind
BCI-Szenarien für die Innere und Äußere Sicherheit
Sorgt der Babelfisch aus unserem Lieblingsbuch für mehr Konflikte?
Warum und wie die Gesellschaft Technologien besser verstehen muss und was das mit Vertrauen zu tun hat.
Thorstens Pläne für 2025

Dual Use: Wie sich damit Innovationen vorantreiben lassen
Dual Use: Wie sich damit Innovationen vorantreiben lassen Beim parlamentarischen Abend der Cyberagentur spricht Marcel Roth mit Uwe Cantner, dem Chef der EFI-Kommission und Christian Hummert von der Cyberagentur über Dual Use und wie Forschung sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden sollte.
Dual Use: Wie sich damit Innovationen vorantreiben lassen
12. Dezember 2024 | 27 Minuten
Beim parlamentarischen Abend der Cyberagentur spricht Marcel Roth mit Uwe Cantner, dem Chef der EFI-Kommission und Christian Hummert von der Cyberagentur über Dual Use und wie Forschung sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden sollte.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
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Links zur Folge
Die Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation
Das aktuelle Gutachten von 2024

Quantencomputer: Darum sind sie für die deutsche Cybersicherheit wichtig
Quantencomputer: Darum sind sie für die deutsche Cybersicherheit wichtig Die Cyberagentur lässt mobile Quantencomputer erforschen. Marcel Roth fragt Dr. Karla Loida von der DLR Quantencomputing-Initiative und Dr. Roman Bansen von der Cyberagentur, was genau Quantencomputer sind und was sie so besonders macht. quantencomputer dlr quantum computing cyberagentur cybersicherheitsforschung cybersicherheit
Quantencomputer: Darum sind sie für die deutsche Cybersicherheit wichtig
14. November 2024 | 49 Minuten
Die Cyberagentur lässt mobile Quantencomputer erforschen. Marcel Roth fragt Dr. Karla Loida von der DLR Quantencomputing-Initiative und Dr. Roman Bansen von der Cyberagentur, was genau Quantencomputer sind und was sie so besonders macht.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- Die Quantencomputing-Initiative des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums
- Das Forschungsprogramm der Cyberagentur zum mobilen Quantencomputer
Kapitel
Warum das DLR an Quantencomputern forscht
Was ein Quantencomputer genau ist
Warum Quantencomputer das wahrscheinlichste Ergebnis errechnen
Was ein Quantencomputer lösen könnte: das Travelling Salesman Problem
Welche verschiedenen Arten on Quantencomputern es gibt
Warum der Cyberagentur einen Quantencomputer mobil machen will
Wofür Quantencomputer noch benutzt werden können
Wie Software auf Quantencomputer kommen kann
Wie die Cyberagentur den mobilen Quantencomputer erforschen lässt
Wo Deutschland und Europa bei der Forschung an Quantencomputern stehen
Gibt es einen Quantencomputer-Wettlauf?
Wie Quantencomputer die Gesellschaft verändern könnten
Wie Deutschland beim Quantencomputer wettbewerbsfähig bleibt

Kritische Infrastrukturen: So werden sie cybersicher
Kritische Infrastrukturen: So werden sie cybersicher In der zweiten Folge unseres Podcasts besucht Marcel Roth das Symposium des Cyberagentur-Forschungswettbewerbs zum Schutz Kritischer Infrastrukturen. Prof. Dr. Jana Dittmann von der Uni Magdeburg, Prof. Dr. Mathias Fischer von der Uni Hamburg und Mirko Ross von der Stuttgarter Firma asvin stellen ihre Projekte vor und diskutieren mit dem IT-Sicherheitsexperten Manuel "Honkhase" Atug und Dr. Gerald Walther, Leiter Schutz Kritischer Infrastruktur bei der Cyberagentur, über die Zukunft der Sicherheit Kritischer Infrastrukturen. kritis kritische infrastruktur cyberagentur cybersicherheit cybersecurity forschungswettbewerb mantra sovereign attribut
Kritische Infrastrukturen: So werden sie cybersicher
10. Oktober 2024 | 39 Minuten
In der zweiten Folge unseres Podcasts besucht Marcel Roth das Symposium des Cyberagentur-Forschungswettbewerbs zum Schutz Kritischer Infrastrukturen. Prof. Dr. Jana Dittmann von der Uni Magdeburg, Prof. Dr. Mathias Fischer von der Uni Hamburg und Mirko Ross von der Stuttgarter Firma asvin stellen ihre Projekte vor und diskutieren mit dem IT-Sicherheitsexperten Manuel "Honkhase" Atug und Dr. Gerald Walther, Leiter Schutz Kritischer Infrastruktur bei der Cyberagentur, über die Zukunft der Sicherheit Kritischer Infrastrukturen.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- Das KRITIS-Programm
- Projekt ATTRIBUT der Uni Magdeburg
- Projekt MANTRA des Stuttgarter Unternehmens asvin
- Projekt SOVEREIGN der Universität Hamburg
Kapitel
Es geht um den Forschungswettbewerb der Cyberagentur: https://www.cyberagentur.de/hsk/
Mirko Ross von ASVIN aus Stuttgart stellt MANTRA vor.
Prof. Jana Dittmann von der Uni Magdeburg stellt das Projekt ATTRIBUT vor.
Prof. Mathias Fischer von der Uni Hamburg spricht über das Projekt SOVEREIGN.
Dr. Gerald Walther sagt, wie der Forschungswettbewerb der Cyberagentur funktioniert und warum dabei nicht nur wissenschaftliche Paper entstehen sollen.
Wie kann Grundlagenforschung als Wettbewerb funktionieren?
Wie gut sind die Ansätze im Forschungswettbewerb?
ber die Sicherheit von Cloudlösungen
Wie lassen sich nicht-patchbare Systeme sichern?
Forschungsfragen, die noch bearbeitet werden müssen
Würden alle Beteiligten wieder am Forschungswettbewerb teilnehmen?
Welche beiden Projekte weiter im Forschungswettbewerb teilnehmen

So tickt die Cyberagentur
So tickt die Cyberagentur Was es außer Wacken noch zu bereden gibt: In der ersten Folge ist der Chef der Cyberagentur zu Gast. Prof. Dr. Christian Hummert stellt die Agentur vor und sagt, warum er sich ein Computer-Gehirn-Gesetz wünscht und weshalb eines der größten Cyber-Risiken kein technisches ist. cyberagentur hummert cyber cybersicherheit cybersicherheitsforschung
So tickt die Cyberagentur
12. September 2024 | 42 Minuten
Was es außer Wacken noch zu bereden gibt: In der ersten Folge ist der Chef der Cyberagentur zu Gast. Prof. Dr. Christian Hummert stellt die Agentur vor und sagt, warum er sich ein Computer-Gehirn-Gesetz wünscht und weshalb eines der größten Cyber-Risiken kein technisches ist.
Shownotes
Kontakt: Schreibt uns eine E-Mail an podcast@cyberagentur.de oder lasst uns eine Sprachnachricht auf dem AB unter der Telefonnummer: +49 345 78288037. Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Sprachnachricht im Podcast veröffentlicht wird, dann sagt uns zu Beginn der Sprachnachricht bescheid.
Die Cyberagentur ist auch bei bei LinkedIn, X, Instagram und Mastodon
Links zur Folge
- Christian Hummert
- Übersicht der Forschungsprojekte der Cyberagentur.
- Das KRITIS-Projekt
- Die Studie zur Sicherheit zum Projekt über Computer-Gehirn-Schnittstellen
- Das Projekt zum Rechnen mit verschlüsselten Daten
- Der Ideenwettbewerb zu autonomen Schwärmen
Kapitel
Das bedeutet das "cyber" in Cyberagentur.
Das sind die Menschen, die in der Cyberagentur arbeiten und so arbeiten sie.
Das macht die Cyberagentur.
So wird man Chef der Cyberagentur.
So organisiert die Cyberagentur Forschung: Schlüsseltechnologien, Sichere Systeme, Sichere Gesellschaft
Das Projekt zur Kritischen Infrastruktur
Die Cyberagentur, Brain-Computer-Schnittstelle und die Studie dazu.
Die Cyberagentur und das Projekt "Rechnen mit verschlüsselten Daten" (homomorphe Kryptographie)
Was den Ideenwettbewerb zu Drohnen zu einem besonderen Auftrag der Cyberagentur macht.
Warum Christian Hummert über den Begriff Vigilanz nachdenkt.
Was Christian Hummert bei der Cybersicherheit Sorgen macht.

Trailer
Trailer Per Anhalter durch den Cyberraum – der Podcast der Cyberagentur zum Thema Cybersicherheitsforschung, immer am zweiten Donnerstag im Monat.
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3. September 2024 | 2 Minuten
Per Anhalter durch den Cyberraum – der Podcast der Cyberagentur zum Thema Cybersicherheitsforschung, immer am zweiten Donnerstag im Monat.
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